Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Bauchspeicheldrüsen­krebs (Pankreaskarzinom)

Veröffentlicht von: Carolin Grob (28. Januar 2014)

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist eine relativ seltene Erkrankung – sie macht in Deutschland etwa 3 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Bauchspeicheldrüsenkrebs entsteht meist in dem Teil der Bauchspeicheldrüse, der die Enzyme produziert (sog. exokriner Teil). Es ist äußerst wichtig, Bauchspeicheldrüsenkrebs möglichst früh zu erkennen. Gelingt dies, sind die Heilungschancen und somit die Überlebensrate deutlich verbessert.

Bei 15 Prozent der Betroffenen ermöglicht eine rechtzeitige Diagnose eine chirurgische Entfernung des Tumors durch eine Operation. In den anderen Fällen wird der Bauchspeicheldrüsenkrebs meist zu spät entdeckt – der Krebs hat sich dann schon weiter ausgedehnt und unter Umständen in andere Körperregionen gestreut. Die so entstandenen Tochtergeschwulste (Metastasen) betreffen beim Pankreaskarzinom vor allem folgende Organe:

In fortgeschrittenen Stadien von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Operation oft nicht mehr möglich. Dann behandelt der Arzt vor allem mit Medikamenten (Chemotherapie und sog. zielgerichtete Therapie) und Bestrahlung. Eine solche Behandlung zielt darauf ab, den Krankheitsverlauf zu mildern und die Lebensqualität des Erkrankten zu verbessern – heilen lässt sie das Pankreaskarzinom dann nicht mehr. Solche Fälle gehen mit einer ungünstigen Überlebensrate einher.

Die klassischen Symptome Gelbsucht und Oberbauchschmerzen treten meist erst bei weiter fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs auf. Diese Symptome sind aber wenig charakteristisch und können auch bei anderen Erkrankungen vorkommen. Oberbauchschmerzen können auch bei einem frühen Pankreaskarzinom auftreten, mögliche weitere Symptome können sein:

Sie entstehen, wenn sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs auf benachbarte Organe wie Magen, Leber oder Darm ausbreitet.

Die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) liegt an der hinteren Bauchwand unter dem Zwerchfell. Sie produziert zum einen Verdauungssäfte, die sie in den Zwölffingerdarm abgibt. Zum anderen setzt sie das Hormon Insulin frei, welches maßgeblich die Zuckerverwertung im Körper regelt.






Anzeige