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Bänderdehnung (Bänderzerrung)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Mai 2014)

Eine Bänderdehnung (Bänderzerrung) ist eine typische Verletzung beim Sport. Oft betrifft sie die Knie oder die Sprunggelenke. Zu der Verletzung kommt es häufig durch schnelle und unnatürliche Bewegungen, etwa wenn der Fuß umknickt oder das Knie sich verdreht. Hierbei werden die stabilisierenden Bänder überdehnt.

Die Bänderdehnung ist die Vorstufe von einem Bänderanriss und einem Bänderriss – obwohl sie sehr schmerzhaft sein kann, handelt es sich um die leichteste Form der Bandverletzung. Im Gegensatz zum Bänderriss wird bei einer Bänderdehnung das Gewebe nur wenig beschädigt, sodass das Gelenk stabil bleibt.

Typische Anzeichen für eine Bänderdehnung sind:

  • Schmerzen bei der Bewegung,
  • Kraftverlust sowie
  • Schwellung des betroffenen Gelenks.
Das Bild zeigt einen Fußballer, der mit dem Ball am Fuß über den Platz rennt.

Eine Bänderdehnung zählt zu den typischen Sportverletzungen.

Ob man es mit einem Bänderriss oder einer Bänderdehnung zu tun hat, lässt sich meistens anhand der unterschiedlichen Symptome erkennen. Da bei einer Bänderdehnung das Gewebe nur minimal verletzt ist und sich dadurch kein Blut einlagert, deuten eine leichte Schwellung und ein fehlender Bluterguss (Hämatom) auf eine Bänderdehnung hin. Außerdem verliert ein Gelenk durch einen Bänderriss maßgeblich an Stabilität – bei einer Bänderdehnung bleibt das Gelenk stabil.

Bänderdehnungen am Fuß und Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Sportverletzungen – von einer Bänderdehnung war fast jeder Sportler schon einmal betroffen. Vor allem in Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Squash kommt es im oberen Sprunggelenk des Fußes oft zu einer Überdehnung der Bänder. Aber auch andere Gelenke wie das Knie oder die Fingergelenke können von einer Bänderdehnung betroffen sein.

Die Ursache für eine Bänderdehnung ist meist eine gewaltsame Bewegung eines Gelenks – etwa wenn ein Bein aus der Bewegung verkantet oder hängenbleibt. Gerade beim Fußball ist das Risiko einer Bänderdehnung hoch, da es oft vorkommt, dass Fußballspieler mit den Stollen der Fußballschuhe im Rasen hängenbleiben.

Besteht der Verdacht auf eine Bänderdehnung, sollten Betroffene sofort die sportliche Aktivität abbrechen und das Gelenk schonen. Im Idealfall behandelt man eine Bänderdehnung direkt wenn die Schmerzen auftreten nach der sogenannten PECH-Regel. Die einzelnen Buchstaben in "PECH" stehen für die Anfangsbuchstaben der vier wichtigsten Erstmaßnahmen:

  • Pause
  • Eis
  • Compression
  • Hochlagerung

Eine Bänderdehnung beeinträchtigt den Verletzten meist nur vorübergehend. Das Gelenk ist in der Regel weiterhin belastbar – der Verletzte sollte aber in jedem Fall eine (Sport)-Pause einlegen, bis die Schmerzen nachlassen und die Schwellung abgeklungen ist. Dies dauert in der Regel einige Tage.






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