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Bänderdehnung (Bänderzerrung)

Stand: 27. Mai 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Bänderdehnung (Bänderzerrung) mit Schmerzen am Kapsel-Band-Apparat ist eine häufige Verletzung im Sport. Sie entsteht, wenn die ein Gelenk umgebenden Bänder durch eine hohe Belastung über den normalen Bewegungsspielraum hinaus gedehnt werden. Schnelle und unnatürliche Bewegungen – wie das Umknicken mit dem Fuß oder das Verdrehen des Knies – können eine solche Überdehnung verursachen.

Das Bild zeigt einen Zweikampf beim Fußball.
Eine Bänderdehnung zählt zu den Sportverletzungen.

Die Bänderdehnung ist eine Vorstufe von Bänderanriss und Bänderriss – sie ist der niedrigste Schweregrad einer Bandverletzung. Im Gegensatz zum Bänderriss wird bei einer Bänderdehnung das Gewebe nicht beschädigt, sodass das Gelenk stabil bleibt. Bandverletzungen am Fuß und Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Aber auch andere Gelenke wie das Knie oder die Fingergelenke können davon betroffen sein. Bandverletzungen kommen überwiegend im Zusammenhang mit Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Squash und Sprungdisziplinen vor.

Als erste Maßnahme bei einer Bänderdehnung ist die PECH-Regel anzuwenden: Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Eine Bänderdehnung führt oft nur zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung. Das Gelenk ist in der Regel weiterhin belastbar – der Verletzte sollte aber in jedem Fall eine (Sport)-Pause einlegen, bis die Schmerzen nachlassen und die Schwellung abgeklungen ist.

Weiterlesen: Bänderdehnung (Bänderzerrung): Definition

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