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Anämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. Oktober 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Eine Anämie (Blutarmut) ist ein Mangel an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) im Blut. Oft ist auch die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) verringert. Beides führt dazu, dass das Blut weniger Sauerstoff zu den Organen transportieren kann.

Es gibt verschiedene Formen von Anämie, die jeweils unterschiedliche Ursachen haben. So kann etwa der Verlust von Eisen durch Blutungen zu einer Anämie führen. Auch ein Mangel an Stoffen, die sich an der Blutbildung beteiligen, kann für eine Blutarmut verantwortlich sein (z.B. infolge falscher Ernährung).

In Europa ist die Eisenmangelanämie mit 80 von 100 Fällen die häufigste Form der Anämie.

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft unter Eisenmangel, da sie über die Menstruation immer wieder Blut verlieren – damit geht auch Eisen verloren, das in den Erythrozyten gebunden ist. Eisenmangel betrifft daher in vier von fünf Fällen Frauen.

Die Eisenmangelanämie verursacht wie jede Anämie typische Symptome, die entstehen, wenn die Organe nicht genügend Sauerstoff bekommen. Menschen mit einer Anämie sind oft

Manche klagen über Schwindel und Kopfschmerzen. Blutarmut kann auch zu Haarausfall, brüchigen Nägeln oder eingerissenen Mundwinkeln (sog.Mundwinkelrhagaden) führen.

Eine Anämie lässt sich anhand von Laboruntersuchungen feststellen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Blutarmut und sollte daher nicht ohne ärztliche Abklärung begonnen werden. Bei der Eisenmangelanämie etwa können eine Ernährungsumstellung oder Eisenpräparate helfen, um den Eisenmangel auszugleichen. Wenn ein andauernder Blutverlust die Ursache für den Eisenmangel ist, muss die Blutungsquelle (z.B. ein Magengeschwür) gefunden und beseitigt werden.

Erfahren Sie in unserem Video zur Sichelzellenanämie mehr zur Erkrankung und welche Symptome damit einhergehen!



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