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Anämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie

Stand: 29. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Anämie (Blutarmut) – wie beispielsweise bei der Eisenmangelanämie – finden sich im Blut zu wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten). Da die roten Blutkörperchen den Sauerstoff von den Lungen über das Blut zu den Organen und Geweben transportieren, führt ihr Mangel zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Körpers.

Es gibt verschiedene Formen der Anämie, die jeweils unterschiedliche Ursachen haben. So kann etwa der Verlust von Eisen durch Blutungen oder ein Mangel an Substanzen, die an der Blutbildung beteiligt sind, zu einer Blutarmut führen. In Europa ist die Eisenmangelanämie mit 80 Prozent die häufigste Form der Blutarmut. In 80 Prozent der Fälle sind Frauen vom Eisenmangel betroffen. Besonders Frauen im gebärfähigen Alter weisen einen Mangel an Eisen auf, da sie über die Monatsblutung immer wieder Blut verlieren und damit auch Eisen, das in den roten Blutkörperchen gebunden ist.

Menschen mit einer Anämie sind oft blass, ermüden rasch, fühlen sich schwach und verspüren Atemnot. Manchen ist schwindelig. Die Therapie der Blutarmut richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Die Eisenmangelanämie etwa lässt sich durch die Einnahme von Eisenpräparaten gut behandeln.

Weiterlesen: Anämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie: Definition

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