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Anämie (Blutarmut), EisenmangelanämieAnämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie(Stand: 28. Juni 2009) Der Begriff Anämie (Blutarmut) bezeichnet einen Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Da rote Blutkörperchen den Sauerstoff von den Lungen über das Blut zu den Organen und Geweben transportieren, führt eine Blutarmut zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Körpers. Es existieren verschiedene Formen der Blutarmut, die jeweils unterschiedliche Ursachen haben. So kann etwa der Verlust von Eisen durch Blutungen oder ein Mangel an Substanzen, die an der Blutbildung beteiligt sind, zu einer Anämie führen. In Europa ist die Eisenmangelanämie mit 80 Prozent die häufigste Form der Blutarmut. In 80 Prozent der Fälle sind Frauen vom Eisenmangel betroffen. Besonders Frauen im gebärfähigen Alter weisen einen Mangel an Eisen auf, da sie über die Monatsblutung immer wieder Blut verlieren und damit auch Eisen, welches in den roten Blutkörperchen gebunden ist. Menschen mit einer Anämie sind oft blass, ermüden rasch, fühlen sich schwach und verspüren Atemnot. Manchen ist schwindlig. Die Therapie der Anämie richtet sich nach der jeweiligen Ursache und kann bei der Eisenmangelanämie etwa in der Einnahme von Eisenpräparaten bestehen. Auf diesem Weg lässt sich die Blutarmut gut therapieren. Weiterlesen: Anämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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