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Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung)Tests & ChecksRund um Gehirnjogging
Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung)Stand: 13. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Unter einer Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung) versteht man Gedächtnisstörungen und eine verminderte Fähigkeit, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren und sich Dinge zu merken. Das Sprachvermögen oder der Wortschatz sind dagegen in der Regel nicht von der Gehirnfunktionsstörung betroffen. Dennoch ziehen sich von Altersvergesslichkeit Betroffene häufig aus ihrem sozialen Umfeld zurück und gehen hektischen, stressigen Situationen, in denen eine rasche Informationsverarbeitung notwendig ist, aus dem Weg. Diese Störungen gehen über die altersentsprechende Leistungsabnahme hinaus. Die Altersvergesslichkeit lässt sich aber deutlich von einer Demenz abgrenzen, die mit weitaus stärkeren Einschränkungen der Gehirnleistungen einhergeht. Im Gegensatz zur Demenz schreitet die leichte kognitive Störung in der Regel ab einem bestimmten Punkt nicht weiter fort. Der Arzt stellt die Altersvergesslichkeit vor allem durch Befragungen des Betroffenen und seiner Umgebung, also zum Beispiel Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn, fest. Zusätzlich sind spezielle Testverfahren, welche die geistige Leistungsfähigkeit testen, zur Diagnose der Altersvergesslichkeit geeignet. Mittels verschiedener bildgebender Untersuchungsmethoden und der Untersuchung von Nervenflüssigkeit (Liquorpunktion) kann der Arzt schwerwiegende Erkrankungen wie eine Demenz als Ursache der Gedächtnisstörungen ausschließen. Da die Altersvergesslichkeit in manchen Fällen eine Vorstufe von Demenz ist, ist es wichtig, die Veränderungen der Gedächtnisleistung rechtzeitig zu erkennen und weiter zu beobachten. Die genauen Ursachen für eine Altersvergesslichkeit sind bislang nicht bekannt, der normale Alterungsprozess spielt aber eine wichtige Rolle. Der Übergang von einer normalen altersbedingten Abnahme der Gedächtnisleistung zur Altersvergesslichkeit ist daher fließend und oft nicht leicht abzugrenzen. Eine Therapie, welche die Gehirnleistung bei Altersvergesslichkeit dauerhaft verbessert, gibt es nicht. Verschiedene Medikamente oderspezielle Trainingsmethoden können die Gedächtnisleistung aber zumindest vorübergehend wieder verbessern. Um einer Vergesslichkeit im Alter vorzubeugen, sind ausreichende Bewegung, eine gesunde Ernährung und ein gezieltes Training des Gehirns wichtig. Weiterlesen: Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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