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Allergie: Wenn das Immunsystem überreagiert

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Februar 2017)

© Jupiterimages/iStockphoto

Allergien sind weit verbreitet. Bei manchen Menschen ist es eine bestimmte Pollenart, bei anderen ein Nahrungsmittel und wieder andere reagieren auf das Gift einer Wespe allergisch: Die Auslöser einer Allergie sind vielfältig.

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem außergewöhnlich stark auf eine oder mehrere Substanzen – die sogenannten Allergene.

Allergie ist nicht gleich Allergie: So unterschiedlich die Stoffe sind, die zu Beschwerden führen können, so vielfältig sind auch die möglichen Symptome. Diese reichen von

Ärzte unterscheiden vier Allergie-Typen, die durch unterschiedliche Mechanismen im Körper entstehen. Je nach Typ tritt die allergische Reaktion unmittelbar, nach einigen Minuten bis Stunden oder erst nach Tagen auf. In seltenen Fällen führen Allergien zu einem anaphylaktischen Schock, der umgehend behandelt werden muss.

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Um herauszufinden, welche Allergie vorliegt, kann es zum einen sehr hilfreich sein, wenn der Arzt weiß, wann die Beschwerden seines Patienten auftreten und wann sie sich verschlimmern. Zum anderen können verschiedene Allergie-Tests zum Einsatz kommen. 

Video: Allergie – wenn die Abwehr überreagiert

Wichtigste Maßnahme bei der Behandlung einer Allergie: Der Allergiker sollte das auslösende Allergen möglichst meiden (Allergenkarenz). Dies ist allerdings nicht immer so leicht möglich. Mithilfe von Medikamenten lassen sich viele Symptome lindern. Die eigentliche Allergie beseitigen sie jedoch nicht. Um allergische Beschwerden dauerhaft loszuwerden, ist eine aufwendigere Therapie nötig: die Hyposensibilisierung, bei welcher der Körper lernt, langsam immer höhere Dosen eines Allergens zu tolerieren.

Wenn Sie eine Allergie haben, können Sie – je nachdem, um welche Allergie es sich handelt – einiges tun, um einer allergischen Reaktion vorzubeugen. Besonders wichtig ist es, dass Sie den Kontakt zur Allergie auslösenden Substanz so gut es geht meiden.

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