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Stand: 21. März 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Allergien sind weit verbreitet – Tendenz steigend. Bei manchen Menschen ist es eine bestimmte Pollenart, bei anderen ein Nahrungsmittel und wieder andere reagieren auf das Gift einer Wespe allergisch: Die Auslöser einer Allergie sind vielfältig. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem außergewöhnlich stark auf eine oder mehrere Substanzen – die sogenannten Allergene.
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Allergie ist nicht gleich Allergie: So unterschiedlich die Substanzen sind, auf die man allergisch reagieren kann, so vielfältig sind auch die Symptome, die auftreten können. Die Beschwerden reichen von
Je nach Art der Allergie tritt die Reaktion unmittelbar, nach einigen Minuten oder Stunden oder aber auch erst nach Tagen auf. Nur in seltenen Fällen kann es zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock kommen, der umgehend behandelt werden muss.
Es gibt verschiedene Allergie-Typen, die durch unterschiedliche Mechanismen im Körper ausgelöst werden.
Um herauszufinden, gegen was eine Person allergisch ist, kommen bestimmte Testverfahren zum Einsatz. Da es diverse mögliche Auslöser (Allergene) gibt, ist es manchmal nicht leicht, die allergieauslösende Substanz ausfindig zu machen. Umso wichtiger ist bei der Diagnose, dass der Arzt weiß, wann die Beschwerden seines Patienten auftreten und wann sie sich verschlimmern.
Die Behandlung einer Allergie beginnt meist damit, dass der Allergiker den zum auslösenden Allergen möglichst vermieden sollte (Allergenkarenz). Ist dies nicht möglich, stehen Medikamente gegen Allergien zur Verfügung, die entweder den Ausbruch einer allergischen Reaktion abschwächen oder die bereits ausgebrochene Reaktion mildern oder abbrechen. Eine Sonderform der Therapie ist die Hyposensibilisierung, bei der der Körper lernt, langsam immer höhere Dosen eines Allergens zu tolerieren.
Wenn Sie von einer Allergie betroffen sind, können Sie – je nachdem, um welche Allergie es sich handelt – einiges tun, um einer allergischen Reaktion vorzubeugen. Besonders wichtig ist es, den Kontakt zur allergieauslösenden Substanz so gut es geht zu meiden.
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