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Blutdruck

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Februar 2015)

© Jupiterimages/Ingram Publishing

Als Blutdruck bezeichnet man den Druck in den Blutgefäßen. Der Blutdruck hält den Blutkreislauf im Körper aufrecht – und gewährleistet dadurch die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Der Blutdruck wird in der Regel in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gemessen und besteht aus zwei Werten, dem systolischen (ersten) und dem diastolischen (zweiten) Wert. Normale Blutdruckwerte bei Erwachsenen liegen ungefähr bei 120/80 mmHg ("120 zu 80"). Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man ab 140/90 mmHg ("140 zu 90).

Ein Netzwerk aus Nerven, Hormonen und Gehirnstrukturen regelt den Blutdruck. Es ist völlig normal, dass die Werte kurzfristig schwanken, etwa durch:

  • körperliche Belastung,
  • seelische Erregung,
  • Kaffeekonsum oder andere Faktoren.

Anhaltende Blutdruckschwankungen, insbesondere anhaltenden Bluthochdruck, sollten Sie jedoch ärztlich abklären lassen, da sie auf Erkrankungen hinweisen können. Zudem können sie schwerwiegende Erkrankungen wie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall nach sich ziehen.

Wer seinen Blutdruck kennt und im Falle eines zu hohen Blutdrucks Maßnahmen ergreift, um diesen zu senken, trägt einiges zu seiner Gesundheit bei. Oft wissen Betroffene jedoch gar nichts von ihrem zu hohen Blutdruck. Denn Bluthochdruck bereitet meist über lange Zeit keine Beschwerden – man fühlt sich nicht krank, sondern mitunter sogar aktiv und besonders leistungsfähig. Das Gefährliche daran: Der erhöhte Druck kann bereits zu bleibenden Schäden an den Blutgefäßen führen, bevor die Diagnose Hypertonie überhaupt bekannt ist und somit behandelt werden kann.

Video: Blutdruck – was er aussagt und wie man ihn misst

Der Blutdruck kann aber auch zu niedrig sein (Hypotonie). Dies merken Betroffene meist eher als im Falle der Hypertonie: Sie fühlen sich mitunter müde und wenig leistungsfähig. Zudem wird ihnen schnell schwindelig, zum Beispiel wenn sie nach längerem Sitzen oder Liegen aufstehen. Im Gegensatz zu hohem Blutdruck geht von zu niedrigen Werten aber in aller Regel kein gesundheitliches Risiko aus und eine Behandlung ist deshalb selten nötig – es sei denn, der Hypotonie liegt eine Erkrankung zugrunde, die das Herz schwächt (z.B. Herzinsuffizienz).



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