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Wochenbett

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (03. April 2014)

Allgemeines

Das sogenannte Wochenbett umfasst die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Im Wochenbett kann sich der Körper der frischgebackenen Mutter (Wöchnerin) von den Veränderungen in der Schwangerschaft und den Anstrengungen der Geburt erholen. Außerdem ist das Wochenbett die wichtigste Zeit für die Eltern-Kind-Bindung.

Das Wochenbett wird auch Kindbett oder Puerperium genannt. Es beginnt mit der Geburt, wenn die Plazenta als Nachgeburt ausgestoßen wird. Wenn sich die Plazenta von der Gebärmutter löst, entsteht eine Wunde, die im Verlauf des Wochenbetts wieder verheilt. Auch andere Geburtswunden, wie beispielsweise ein Dammriss oder Dammschnitt oder im Fall eines Kaiserschnitts die Kaiserschnittnarbe können im Wochenbett abheilen.

Mit der Geburt fällt außerdem der Pegel der Schwangerschaftshormone schlagartig ab und andere Hormone übernehmen, um zum Beispiel die Gebärmutter wieder auf ihre ursprüngliche Größe zu schrumpfen und um den Milchfluss für das Stillen anzuregen. Diese starken Hormonschwankungen können der Mutter in der ersten Zeit, ähnlich wie zu Beginn der Schwangerschaft, schwer zusetzen. Daher dient das Wochenbett auch dazu, dass die Mutter sich von den Hormonschwankungen erholen und an die neuen Bedingungen gewöhnen kann.

Und nicht zuletzt können sich Mutter und Kind im Wochenbett in Ruhe kennenlernen. Gerade Mütter, die ihr erstes Kind zur Welt gebracht haben, haben im Wochenbett Zeit, die richtigen Handgriffe zu lernen, wie beispielsweise Wickeln und Babypflege. Um die frischgebackenen Eltern dabei zu unterstützen und die Rückbildung zu überwachen, kommt während des Wochenbetts regelmäßig eine Nachsorgehebamme ins Haus.





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