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Wundversorgung – was tun bei Blutungen?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Oktober 2013)

Allgemeines

Kenntnisse in der Wundversorgung sind sehr nützlich: Es kann jederzeit zu Unfällen mit kleineren oder größeren Verletzungen kommen – ob im Haushalt, beim Sport, Spielen oder im Straßenverkehr. Dann stellt sich die Frage: Was tun bei Blutungen?

Die Erstversorgung von größeren offenen Wunden (sog. primäre Wundversorgung) verhindert größere Blutverluste. Außerdem hat die schnelle und richtige Wundbehandlung großen Einfluss darauf, wie die Wundheilung verläuft. Um zu Hause offene Wunden angemessen behandeln zu können, ist es daher empfehlenswert, die Hausapotheke mit Folgendem auszustatten:

  • Pflaster
  • sterile Wundauflagen
  • Mullbinde
  • Hautantiseptikum
  • Brandwundauflage
  • Dreieckstuch
  • Verbandsschere

Welche Maßnahmen zur Wundversorgung zum Einsatz kommen, richtet sich im Wesentlichen nach Art und Schweregrad der Verletzung. Bei sehr starken Blutungen ist in jedem Fall auch ärztliche Hilfe ratsam. Wer bei einem Unfall mit Verletzungsfolge zur Wundversorgung Erste Hilfe leistet, sollte wie folgt vorgehen:

  • Verletzte auffordern, sich zu setzen oder hinzulegen: Dies schont den Kreislauf.
  • Jeden Verletzten immer im Blick behalten, um eingreifen zu können, falls es zur Übelkeit oder zum Bewusstseinsverlust kommt.
  • Bei der Wundversorgung Einmalhandschuhe tragen, um sich und die Verletzten vor Infektionen zu schützen. Für die Versorgung der Wunde selbst gilt:
    • Jede Wunde so, wie sie ist, mit einem möglichst keimfreien Verband abdecken. Die Wunde nicht mit der Hand berühren, damit keine Keime in die Wunde gelangen.
    • Die Wunde nicht auswaschen oder reinigen (außer bei Bisswunden, Verätzungen oder Verbrennungen).
    • Keine Hausmittel oder Medikamente in die Wunde einbringen.
    • Keine Fremdkörper entfernen (aufgrund der Infektionsgefahr und der Möglichkeit, dass sich die Blutung verstärkt).

Zur weiteren Wundversorgung ist es ratsam, innerhalb von sechs Stunden zu einem Arzt oder in ein Krankenhaus zu gehen und die Wunde endgültig beurteilen und behandeln zu lassen. Dabei ist es wichtig, auch an den Tetanusimpfschutz zu denken und die Schutzimpfung gegebenenfalls auffrischen zu lassen.






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