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Physiotherapie (Krankengymnastik)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Juni 2015)

© Jupiterimages/Wavebreak Media

Die Physiotherapie – bis vor einigen Jahren nannte man sie noch "Krankengymnastik – ist eine Therapieform, die zur Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge vieler Krankheiten aus nahezu allen medizinischen Fachbereichen dient. Im Jahr 1994 wurde der international übliche Begriff "Physiotherapie" durch eine Änderung des Berufsrechts auch hierzulande eingeführt – im Alltag ist trotzdem noch häufig von Krankengymnastik die Rede.

Im Mittelpunkt der Physiotherapie steht die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers: Beides kann durch eine Erkrankung, eine angeborene Fehlentwicklung, aber auch durch alltägliche und dauerhafte Fehlbelastungen beeinträchtigt sein. Die Physiotherapie verfolgt das übergeordnete Ziel, die gestörte Beweglichkeit und Funktion zu verbessern oder wiederherzustellen.

Krankheiten und Beschwerden lassen sich in der Physiotherapie mit unterschiedlichen Verfahren behandeln. Zu ihnen zählen beispielsweise:

  • Krankengymnastik mit und ohne Geräte
  • manuelle Therapie (Mobilisationstechniken)
  • die Bobath-Methode (neurologisches Training)

Außerdem setzt man in der Physiotherapie sogenannte physikalische Maßnahmen ein, beispielsweise die Wärme-, Elektro- und Hydrotherapie

Ein Krankengymnast arbeitet im Schulterbereich eines Patienten. © Jupiterimages/Goodshoot

Die Physiotherapie (Krankengymnastik) verfolgt das Ziel, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.

Mithilfe der verschiedenen Verfahren der Physiotherapie kann man unter anderem

  • gesunde (physiologische) Bewegungsabläufe wiederherstellen,
  • Schmerzen lindern,
  • geschwächte oder verspannte Muskelgruppen kurieren und
  • die motorische Entwicklung bei Kindern fördern.

Die Physiotherapie richtet sich dabei an Menschen jeden Alters.

In der Regel verordnet der behandelnde Arzt eine physiotherapeutische Behandlung, indem er ein Rezept ausstellt. Dies kann ambulant oder in einem Krankenhaus (z.B. nach einer Verletzung oder Operation) geschehen.

 
Physiotherapie auch zur Vorbeugung
Die Physiotherapie beschränkt sich allerdings nicht allein darauf, Erkrankungen zu behandeln und zu kurieren. Physiotherapeutische Maßnahmen können auch verhindern, dass der Körper (wieder) krank wird. So beugen zum Beispiel Übungen aus der Rückenschule Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vor. Außerdem verbessern spezielle Übungen aus der Krankengymnastik motorische Fähigkeiten wie Kraft und Ausdauer. Dadurch stärken sie das Herz-Kreislauf-System und schützen den Köper vor Krankheiten wie etwa Osteoporose, Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Herzinfarkt.

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