Periduralanästhesie (PDA): Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Februar 2014)

Häufige Anwendungsgebiete der Periduralanästhesie (PDA) sind:

  • Schmerzlinderung während der Geburt
  • Schmerzaussschaltung während einer Kaiserschnitt-Operation
  • Schmerzaussschaltung bei Operationen an den Beinen, Füßen oder im Bereich des Beckens
  • postoperative Schmerztherapie
  • Schmerzlinderung nach Traumata (z.B. bei einer Rippenserienfraktur)
  • Behandlung chronischer Schmerzen

In folgenden Situationen beziehungsweise bei folgenden Erkrankungen erfolgt keine PDA:

  • Schockzustände
  • manche Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. ausgeprägte Herzschwäche, Formen der koronaren Herzkrankheit (KHK), schwere Herzklappenfehler)
  • Gerinnungsstörungen (angeborene oder erworbene, etwa durch Einnahme gerinnungshemmender Medikamente bzw. Blutverdünner)
  • manche neurologische Erkrankungen
  • bestimmte Erkrankungen des Rückenmarks wie die sog. Syringomyelie (Höhlenbildung innerhalb des Rückenmarks)
  • bestimmte Wirbelsäulenveränderungen, die das Einführen einer Nadel erschweren oder unmöglich machen
  • Allergie gegen die Betäubungsmittel
  • Hautinfektionen in dem Bereich des Rückens, in den die Nadel eingestochen werden muss
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • erhöhter Hirndruck
  • bestimmte für die jeweilige OP nötige Lagerungen (z.B. extreme Kopftieflage)
  • Der Patient lehnt das Verfahren ab.