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Meditation

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (13. März 2014)

Allgemeines

In sich selbst versinken, äußere Reize ausblenden und die Gedanken "leermachen" – mit Meditation soll es gelingen, gezielt das Bewusstsein zu ändern, sich innerlich zu sammeln, um Entspannung und innere Gelassenheit zu erlangen. Durch diese Konzentration nach innen versucht der Meditierende die Bewusstseinslage von einem aktiven in einen Modus der passiven Konzentration und Reizausblendung zu führen.

Das Wort Meditation leitet sich vom Lateinischen meditari – nachdenken, auf etwas sinnen – ab. Ursprünglich wurde zu spirituellen oder religiösen Zwecken meditiert. Durch die Meditation soll die Begrenztheit des Körpers und der menschlichen Existenz überwunden werden, um ein übergeordnetes Prinzip jenseits des menschlichen Denkens zu erreichen.

Heute nutzen viele Menschen die Meditation neben spirituellen Zwecken auch als therapeutisches Verfahren oder Entspannungstechnik zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness.

Beim Meditieren werden oft über einen längeren Zeitraum ungewohnte Körperhaltungen eingenommen. Der Meditierende versucht, die dadurch entstehenden Schmerzen zu ertragen bis er sie nicht mehr wahrnimmt. Spezielle Atemformen und die Konzentration auf bestimmte Objekte, Leitsätze oder Klänge dienen dabei als "innere Anker", die es ermöglichen, äußere Reize auszublenden und meditative Zustände zu erzeugen. Dadurch soll es dem Meditierenden gelingen, körperliche Grenzen zu überschreiten. Meditation kann man allein oder in der Gruppe, unter Anleitung, in Ruhe oder in Bewegung ausüben.

Eine Technik der Meditation ist zum Beispiel die bewusste Atmung, die sogenannte Atemachtsamkeit. Hierbei richtet sich die Aufmerksamkeit auf das autonome Atmen: Einatmen – Ausatmen – Pause. Man lässt die Atembewegung einfach "geschehen" ohne in irgendeiner Weise bewusst einzugreifen.

Durch die Konzentration auf die eigene Atembewegung kommt der Meditierende in sich selbst zur Ruhe, die Gedanken beruhigen sich und werden von der Wahrnehmung des Atmens (z.B. wie der Körper sich weitet, um den Atem aufzunehmen) überlagert.

Dieser Zustand soll zur völligen Entspannung und zum Abschalten von den täglichen Belastungen der hektischen Lebensbedingungen führen. Mithilfe der Meditation soll es gelingen, den Anforderungen des Alltags mit einer inneren Gelassenheit entgegenzutreten, in sich selbst zu ruhen und die Entspannungsfähigkeit zu verbessern. So kann Meditation zum Beispiel auch als Unterstützung bei Stress- oder Angstbewältigung zum Einsatz kommen.






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