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Kontaktlinsen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Februar 2012)

Allgemeines

Kontaktlinsen kommen vorwiegend zum Einsatz, um eine Fehlsichtigkeit (besonders Kurzsichtigkeit) zu korrigieren oder bestimmte Augenverletzungen zu behandeln. Es gibt aber auch farbige Kontaktlinsen, die heute seltener medizinischen, sondern eher kosmetischen Zwecken dienen.

Kontaktlinsen sind dünne, uhrglasförmige, randgeschliffene Linsen, die man direkt auf das Auge setzt, sodass sie auf der Tränenflüssigkeit schwimmen. Kontaktlinsen können aus starrem oder flexiblem sowie quellfähigem Kunststoff oder aus Glas gefertigt sein. Dabei unterscheidet man zwischen ultradünnen, weichen, halbweichen und harten (formstabilen) Kontaktlinsen. Für das Auge sind harte Kontaktlinsen besser als weiche, obwohl sie eine längere Eingewöhnungszeit erfordern und zunächst ein Fremdkörpergefühl verursachen können.

Viele Brillenträger steigen irgendwann auf Kontaktlinsen um. Dabei hat die Entscheidung für Linsen nicht unbedingt kosmetische Gründe: Anders als eine Brille engen Kontaktlinsen weder das Blickfeld ein, noch beschlagen sie oder verkleinern (bei Kurzsichtigkeit) beziehungsweise vergrößern (bei Weitsichtigkeit) sie das Bild. Unter bestimmten Umständen sind Kontaktlinsen aus medizinischen und/oder optischen Gründen sogar einer Brille vorzuziehen – zum Beispiel:

  • wenn beide Augen stark unterschiedlich fehlsichtig sind,
  • bei irregulärem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und
  • bei extremer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als 8 Dioptrien.

In solchen Fällen übernimmt die Krankenkasse unter bestimmten Bedingungen die Kosten für Kontaktlinsen. Dies ist jedoch individuell abzuklären. Die Kosten für Kontaktlinsen-Pflegemittel müssen Kontaktlinsenträger selber tragen.

Wichtig beim Tragen von Kontaktlinsen ist es, Folgendes zu beachten: Jede Kontaktlinse beeinträchtigt den Hornhautstoffwechsel, was die Hornhaut auf Dauer schädigen kann. Daher sind Tragepausen (z.B. nachts) und regelmäßige Besuche beim Augenarzt empfehlenswert, um die Hornhaut kontrollieren zu lassen. Außerdem ist sorgfältige Hygiene im Umgang mit Kontaktlinsen unverzichtbar, da verunreinigte Linsen eine ständige Infektionsgefahr darstellen.

Für die Verträglichkeit von Kontaktlinsen sind einige Faktoren wie ausreichende Tränenflüssigkeit und deren Zusammensetzung besonders entscheidend. Außerdem ist es für Kontaktlinsenträger ratsam, langes Starren auf einen Bildschirm zu vermeiden und häufiger mit den Augen zu blinzeln, um das Auge zu befeuchten. Wer Kontaktlinsen trägt und zu trockene Augen hat, kann mit speziellen Kochsalzlösungen nachhelfen.






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