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Kleines Blutbild

Veröffentlicht von: Carolin Grob (24. Juli 2013)

Allgemeines

Bei einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung, bei Verdacht auf Infektionen oder Blutbildungsstörungen und vor operativen Eingriffen macht der Arzt in der Regel ein Blutbild. Es gibt zwei Arten, um die Blutzusammensetzung zu untersuchen: ein kleines Blutbild und ein Differentialblutbild. Beide Untersuchungen zusammen ergeben das große Blutbild.

Ein kleines Blutbild umfasst die Untersuchung der im Blut vorhandenen Konzentrationen von

  1. Blutzellen:
  2. Hämoglobin (Blutfarbstoff)
  3. Hämatokrit (Anteil der Blutzellen am Gesamtblut)

Normalwerte

BlutbestandteileMännerFrauen
Erythrozyten 4,3-5,6 Mio./µl4,0-5,4 Mio./µl
Retikulozyten 3-18/1.000 Erythrozyten3-18/1.000 Erythrozyten
Leukozyten 3.800-10.500/µl3.800-10.500/µl
Thrombozyten 140.000-345.000/µl140.000-345.000/µl
Hämoglobin 13-17g/dl12-16g/dl
Hämatokrit 40-54%37-47%

Ein kleines Blutbild kann der Arzt aus wenigen Millilitern Vollblut erstellen. Abweichende Werte können zum Beispiel ein Hinweis auf Infektionen oder Blutbildungsstörungen sein. Der Arzt fordert ein kleines Blutbild daher bei Verdacht auf diese Erkrankungen an. Auch vor Operationen ist diese Blutuntersuchung sinnvoll, um eventuell abweichende Werte frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf reagieren zu können.

Ergibt ein kleines Blutbild zu hohe oder zu niedrige Blutwerte, kann der Arzt so auf entsprechende Erkrankungen schließen, die diese Veränderung verursachen. Eine vermehrte Leukozytenanzahl ist zum Beispiel meist ein Anzeichen einer akuten Infektion mit Bakterien, Pilzen oder Parasiten. Weitere Ursachen können jedoch auch Blutungen, Allergien und Leukämie (Blutkrebs) sein.

Von einer Anämie (Blutarmut) spricht man, wenn die Zahl der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen, erniedrigt ist. Eine Blutarmut kann verschiedene Ursachen haben. Sie tritt zum Beispiel auf, wenn zu wenig rote Blutkörperchen gebildet werden, etwa durch einen Mangel an Eisen, Vitamin B 12 oder Folsäure, die der Körper braucht, um Erythrozyten herzustellen. Insbesondere die adäquate Eisenaufnahme (Eisenmangelanämie) ist häufig gestört, sei es durch falsche Ernährung oder Störungen der Eisenaufnahme im Darm.






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