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Autogenes Training

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. November 2012)

Allgemeines

Autogenes Training, wörtlich "aus dem Selbst entstehendes Üben", ist eine Selbstentspannungsmethode. Autogenes Training zu lernen, kann für Kinder ebenso wie für Erwachsene in verschiedenen Lebenssituationen vorteilhaft sein:

Wer autogenes Training unter Anleitung eines medizinisch erfahrenen Trainers oder Therapeuten gelernt hat, kann mithilfe der Methode gesundheitlichen Störungen vorbeugen: Besonders gegen Störungen, die durch Stress und anhaltende Spannungszustände entstehen, ist autogenes Training hilfreich. Die Kosten für Kurse, in denen man autogenes Training lernen kann, übernehmen viele gesetzliche Krankenkassen teilweise.

Bei der Selbstentspannung durch autogenes Training ist die Autosuggestion (griech. autós = selbst, lat. suggestio = Eingebung) von großer Bedeutung. Die Wirkung der Suggestion (d.h. die seelische Beeinflussung der Vorstellungen, des Denkens und Handelns eines Menschen) ist seit langem bekannt: Sie ist eine der ältesten und am häufigsten verwendeten Heilmittel in der Medizin.

Autogenes Training ist eine Art Selbst-Hypnose, die ein Gleichmaß zwischen Spannung und Entspannung herstellen soll. Wer die Methode beherrscht, kann bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen (z.B. Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsreaktionen) selbst beeinflussen. Der Zweck der Übungen besteht darin, die Muskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder auszuschalten, zu beruhigen und die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Darüber hinaus ermöglicht das autogene Training über die Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau) und kann so Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und Selbstkritik aufzeigen. Damit dies gelingt, ist regelmäßiges Üben wichtig.

Autogenes Training besteht zunächst aus sechs Übungen:

  1. der Schwereübung zur Entspannung der Muskeln,
  2. der Wärmeübung zur Entspannung der Blutgefäße in den Armen und Beinen,
  3. der Herzübung zur bewussten Wahrnehmung der Herztätigkeit (v.a. des Herzrhythmus),
  4. der Atemübung zur bewussten, aber passiven Wahrnehmung der Atmung,
  5. der Bauch- oder Sonnengeflechtsübung zur Durchblutungssteigerung (bzw. Wärmeempfindung) im Bauch- und Unterleibsbereich sowie
  6. der Stirnkühleübung zur Regulation der Durchblutung.





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