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Niedriger Blutdruck

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 27. November 2013)

auch bezeichnet als:
Hypotonie; Hypotonus

Der Blutdruck ist der Druck, der in den Arterien des Menschen gemessen wird. Er wird in der Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben. Durch die Arterien werden mit dem Blut Sauerstoff und Nährstoffe zu allen Geweben und Organen transportiert. Bei einem niedrigen Blutdruck ist diese Zufuhr nicht mehr sicher gewährleistet.

Als Gradmesser für einen niedrigen Blutdruck (Hypotonie) dient der sogenannte systolische Wert. Der systolische Blutdruck entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt. Die Durchblutung der einzelnen Organe, insbesondere aber die Gehirndurchblutung, ist vom systolischen Blutdruck abhängig. Fällt dieser Druck unter 100 mmHg, werden vor allem das Gehirn, aber auch die übrigen Organe schlechter durchblutet.

Der diastolische Blutdruck, also der Druck, der entsteht, wenn das Herz nach dem Zusammenziehen erschlafft, spielt bei der Hypotonie nur eine untergeordnete Rolle. Der diastolische Blutdruck liegt bei Personen mit Hypotonie unter 65 bis 60 mmHg.

Ein dauerhaft niedriger Blutdruck kann Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herzklopfen, Schwarzwerden vor Augen, Neigung zu Ohnmachten und Bewusstlosigkeit verursachen. Diese Symptome treten auf, weil das Gehirn nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden kann. Weitere Anzeichen für einen niedrigen Blutdruck sind Blässe und Kühle der Haut sowie kalte Hände und Füße.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

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Wann zum Arzt?

Ein niedriger Blutdruck ist eigentlich keine Krankheit und für den Körper eher vorteilhaft. Er bekommt erst Krankheitswert, wenn Beschwerden auftreten. Fühlen Sie sich durch Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwäche beeinträchtigt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er untersucht Sie gründlich, um die Ursache festzustellen. Bei Bedarf verschreibt er blutdrucksteigernde Medikamente.

Bei Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit sollte immer ein Arzt um Rat gefragt und die Ursachen abklärt werden.

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