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Heuschnupfen: Diese 5 Tipps kennen Sie bestimmt noch nicht

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Niesattacken, die Nase läuft und juckt, die Augen tränen und sind gerötet: Gehören Sie auch zu den armen Pollenallergikern, denen der Frühling mehr Kummer als Freude bereitet? Mit unseren Pollenschutz-Tipps sind Sie in diesem Jahr besser gewappnet.

Die ersten Sonnenstrahlen, steigende Temperaturen und blühende Blumen, Bäume und Gräser sind für Pollenallergiker eine echte Plage: Dauerniesen, brennende Augen und die kribbelnde und triefende Nase werden zum täglichen, unangenehmen Begleiter.

"Die allergischen Symptome sind von April bis August am weitesten verbreitet: Im Frühling reizen vor allem Haselnuss und Birke; im Sommer, wenn wir das schöne Wetter im Freien genießen, sind es die Gräser", sagt die Apothekerin Jutta Doebel. Besonders belastend im Alltag seien der Juckreiz der Nase und der Schnupfen mit den dadurch gereizten, geschwollenen Schleimhäuten sowie die juckenden, tränenden Augen. "Viele fühlen sich dadurch richtig krank, wie bei einer Erkältung."

Heuschnupfen betrifft Millionen Menschen

Heuschnupfen ist die häufigste allergische Erkrankung überhaupt. In Deutschland ist etwa jeder fünfte Erwachsene (rund 22 Prozent) von einer Pollenallergie betroffen. Meist macht sich der Heuschnupfen schon vor dem 25. Lebensjahr bemerkbar – oft bei Kindern und Jugendlichen zwischen dem 8. und 16. Lebensjahr.

Aktuell sind laut Robert-Koch-Institut rund zehn Prozent aller Kinder in Deutschland von Heuschnupfen geplagt. Inzwischen entwickeln aber auch immer mehr Menschen jenseits des 50. Lebensjahres erstmals eine Pollenallergie.

So tricksen Sie Ihren Heuschnupfen aus

Es gibt viele Tipps und Tricks, die Menschen mit Heuschnupfen das Leben und den Alltag erleichtern können. Dazu gehören das tägliche Haare- und Kleiderwaschen nach dem Aufenthalt im Freien, ausschließlich nächtliches Lüften und Urlaub nur in pollenarmen Gebieten.

Besonders im Alltag ist es jedoch wichtig, die Pollenbelastung zu reduzieren, indem Sie Pollenquellen wie Wiesen und Felder konsequent meiden und Ihre Atemwege nicht durch Rauchen oder andere Reizstoffe zusätzlich belasten. Wir haben weitere Ratschläge für Pollenallergiker zusammengefasst, die Sie vielleicht einmal ausprobieren sollten!

1. Gartenarbeit: Rasen öfter mähen

Der eigene Garten ist oft eine regelrechte Pollenschleuder, die Heuschnupfenpatienten erheblich zu schaffen macht. Experten haben ausgerechnet, dass die Pollenbelastung durch Pflanzen im eigenen Garten etwa zehnmal größer ist als durch weiter entfernte Pflanzen außerhalb des Grundstücks.

Wer auf Gräserpollen allergisch reagiert, sollte das Grün im Garten häufiger stutzen. Je öfter Sie Ihren Rasen mähen, desto wirksamer verhindern Sie, dass die Gräser überhaupt zur Blüte kommen und ihre Fracht verschleudern. Ratsam ist zwei- bis dreimaliges Mähen pro Woche. Personen mit einer Gräserallergie sollten jedoch nicht selbst zum Rasenmäher greifen, sondern einen Familienangehörigen oder Freund bitten.

Denn das Mähen wirbelt auf den Grashalmen abgelagerte Pollen auf. Ein weiterer hilfreicher Gartentipp für Pollenallergiker: Wählen Sie vor allem weibliche Pflanzen. Sie fangen die herangewehten Pollen der männlichen Vertreter ihrer Art auf und senken so die Pollenkonzentration in der Luft. Am besten fragen Sie in Gartencentern nach entsprechenden Exemplaren.

2. Lebensmittel als Schutz vor Allergien

Bestimmte Nahrungsmittel können allergische Reaktionen verringern oder sogar vor ihnen schützen. Dazu gehören unter anderem Produkte, die Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Im Volksmund gibt es einige – wissenschaftlich noch nicht bewiesene – Empfehlungen dazu, was bei Allergikern auf dem Speiseplan stehen sollte. Dazu gehören:

3. Pollen aussperren: Schutzschicht für die Nasenschleimhaut

Die Mehrzahl der Pollen gelangt über die Nase in den Körper. Sie können die Schleimhaut durch eine Schutzschicht vor Pollen schützen und so allergische Reaktionen vermindern: Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe unterstützt durch Dexpanthenol nicht nur die Heilung der durch das viele Niesen und Putzen ohnehin schon geschädigten Nasenschleimhaut – sie funktioniert zusätzlich als Pollenschutz, wie eine aktuelle Untersuchung im Labor ergab.

Allergie auslösende Pollen blieben im Test auf dem Salbenfilm liegen und waren nur minimal in diesen eingedrungen. Sie können also durch die Salbe einfach von der Nasenschleimhaut ferngehalten werden, was die lästigen Heuschnupfensymptome reduzieren kann. Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe ist in der Apotheke erhältlich und eignet sich nicht nur für die Nase, sondern befeuchtet auch die gereizten und trockenen Augen von Heuschnupfenpatienten.

© Getty Images
Besonders unangenehme Beschwerden verursacht der Heuschnupfen an Nase und Augen.

4. Die Pollen mental bekämpfen

Stress ist ein zusätzliches Gift für Pollenallergiker. Er gilt als mitauslösender Faktor und verstärkt möglicherweise auch die allergische Reaktion. Techniken, die der Entspannung dienen, sind für Allergiker hilfreich. Dazu gehören Meditationstechniken, Autogenes Training und auch Yoga. Durch regelmäßiges Praktizieren einer dieser Methoden entspannen Sie Ihr vegetatives Nervensystem, das maßgeblich daran beteiligt ist, dass der Körper Histamine ausschüttet. Es ist so empfindlich, dass bereits das Wissen, dass Pollen unterwegs sind, im Körper Stress auslöst.

5. Selbsthypnose gegen Heuschnupfen

Was zunächst kurios klingt, haben Schweizer Forscher der Universität Basel in einer kleinen Untersuchung getestet: Kann die Selbsthypnose Heuschnupfen lindern? Das kann sie offenbar. Die Forscher brachten 66 Allergikern Hypnosetechniken bei, durch die sie lernten, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Dann wurden sie gebeten, sich eine pollenfreie Umgebung vorzustellen, etwa eine Skipiste – und zwar mit allen Details: die kühle, saubere Luft, die klirrende Kälte, das Knirschen des Schnees oder einzelne Schneekristalle.

Tatsächlich besserten sich die Beschwerden der Patienten innerhalb weniger Minuten und die Nasenschleimhäute schwollen ab. Unklar ist, wie diese Wirkungen genau zustande kommen. Die Forscher vermuten, dass die Selbsthypnose den Blutfluss in der Nase beeinflusst und so die Schwellung der Nase lindert. Die Hypnose könnte also womöglich unterstützend bei Heuschnupfen wirken.

Quellen:

Online-Informationen des Klingenberger Instituts für Klinische Hypnose: www.hypnose-kikh.de (Abrufdatum: 1.3.2019)

Online-Informationen des Allergieinformationsdienst des Helmholtz Zentrum München: www.allergieinformationsdienst.de (Abrufdatum: 19.2.2019)

Online-Informationen von Histamininfrei.at: www.histaminfrei.at (Abrufdatum: 19.2.2019)

Online-Informationen des European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF): www.ecarf.org (Abrufdatum: 23.1.2019)

Online-Informationen der Lungenärzte im Netz: www.lungenaerzte-im-netz.de (Abrufdatum: 22.1.2019)

Online-Informationen von Bankhofer-Gesundheitstipps: www.bankhofer-gesundheitstipps.de (Abrufdatum: 22.1.2019)

Online-Informationen der Bundeszentrum für Ernährung: www.bzfe.de (Abrufdatum: 22.1.2019)

Inhoffen L. Mehr als jeder Fünfte leidet an Heuschnupfen. YouGov 2017. URL: https://yougov.de/news/2017/05/09/mehr-als-jeder-funfte-leidet-heuschnupfen/ (Abrufdatum: 11.01.2019)

Kuntz B et al. Soziale Unterschiede im Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2. J Health Monit 2018 3(3);19-36.

Metz J et al. Combining MucilAir™ and Vitrocell® Powder Chamber for the In Vitro Evaluation of Nasal Ointments in the Context of Aerosolized Pollen. Pharmaceutics 2018;10:56-66

Pflichttext:

Bepanthen® AUGEN- UND NASENSALBE

Wirkstoff: Dexpanthenol, Bepanthen® AUGEN- UND NASENSALBE, Anwendungsgebiete: Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Hautschädigungen an der Hornhaut, Bindehaut bzw. Nasenschleimhaut. Hinweise: Enthält Wollwachs. Packungsbeilage beachten! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland Stand: 02/2018