Raucherentwöhnung – endlich rauchfrei!

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (25. Februar 2011)

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Viele Raucher fassen früher oder später den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Methoden mit denen die Raucherentwöhnung klappen kann, sind zahlreich. Doch welche eignet sich am besten, um rauchfrei zu werden?

Die Motivationen für eine Raucherentwöhnung sind ganz unterschiedlich: Häufige Gründe sind zum Beispiel eine Schwangerschaft oder die Gesundheit der Kinder. Aber auch die Kosten, die durch das Rauchen entstehen, können für viele Betroffene Antrieb sein, das Rauchen aufzugeben. Grundlegend für einen erfolgreichen Rauchstopp ist jedoch, dass der Raucher selbst den festen Willen hat, mit dem Rauchen aufzuhören.

Oft versuchen Raucher das erste Mal nach einer spontanen Eingebung ohne Zigaretten auszukommen, meist allein und ohne jede Unterstützung. Das kann funktionieren – vielen Rauchern fällt es jedoch in der Gruppe oder mit therapeutischer Unterstützung leichter, mit der Raucherentwöhnung fertig zu werden.

Haben Sie bereits den Entschluss zum Rauchausstieg getroffen, holen Sie sich deshalb am besten Unterstützung. Idealer Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt: Er kann ihnen die verschiedenen Möglichkeiten zum Rauchausstieg vorstellen und Sie dabei beraten, welche Methode für Sie infrage kommt. Aber auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet zahlreiche Informationsmaterialien zum Thema Rauchausstieg an – unter anderem ein kostenfreies Ausstiegsprogramm, für das man sich im Internet registrieren kann und das einen drei Wochen lang auf dem Weg zum Nichtraucher begleitet.

Zu den bekannten Methoden einer Raucherentwöhnung zählen unter anderem:

Am erfolgversprechendsten erweist sich eine Raucherentwöhnung, bei der der Raucher eine Nikotinersatztherapie macht oder Medikamente einnimmt und gleichzeitig therapeutische Unterstützung erhält. Nikotinersatzmittel oder "Anti-Raucher-Pillen" lindern die Entzugserscheinungen, dämpfen das Rauchverlangen und können die Entwöhnung erleichtern. Etwa die Hälfte aller Betroffenen schafft es jedoch auch ohne weitere Hilfsmittel rauchfrei zu werden, wenn auch vielleicht nicht gleich beim ersten Mal.

Wer rauchfrei werden will, hat mehr Erfolg, wenn er mit Beginn des Rauchstopps zusätzlich regelmäßig Sport treibt. Denn abgesehen davon, dass eine sportliche Betätigung generell positive Effekte auf die Gesundheit hat, wirkt sich die gezielte Bewegung auf verschiedene Weise günstig auf die Raucherentwöhnung aus:


Ich habe am folgenden Tag mit dem Rauchen aufgehört