Rauchen: Image und Politik

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (11. Juli 2012)

Auch, wenn das Image des Rauchens in den letzten Jahren zunehmend schlechter geworden ist, gilt es bei vielen – vor allem bei Jugendlichen – immer noch als "cool".

Krebswarnungen gegenüber sind Raucher oft wenig aufgeschlossen. Die Politik setzt deshalb auf andere Strategien. Verschärfte Gesetze in Kombination mit Anti-Rauch-Kampagnen sollen vor allem jungen Menschen den Zugriff zu Zigaretten erschweren beziehungsweise Nichtraucher präventiv vom Rauchen abhalten.

Mit Kampagnen, Ratgebern, Broschüren und weiteren Informationspaketen klären Gesundheitsministerien und zahlreiche Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam über die Gefahren des Rauchens auf.

Zur Diskussion stehen außerdem immer wieder strengere Richtlinien für die Werbung und den Verkauf von Zigaretten, die zum Teil schon umgesetzt wurden. Zudem sind die Preise für Tabak und Zigaretten in den letzten Jahren drastisch erhöht worden.

Im September 2007 wurde ein neues Nichtraucherschutzgesetz wirksam, laut dem das Rauchen in allen Einrichtungen des Bundes sowie im Öffentlichen Personenverkehr grundsätzlich verboten ist. Das Rauchverbot fand zunächst in 14 Bundesländern Anwendung. Nur in Thüringen und Nordrhein-Westfalen wurden die Verordnungen erst im Laufe des Jahrs 2008 wirksam. Seit dem 1. Juli 2008 ist auch dort das Rauchen in Kneipen und Gaststätten verboten. Das Rauchverbot wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich strikt gehandhabt.


Ich habe am folgenden Tag mit dem Rauchen aufgehört