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Phobie

Letzte Änderung:
Verfasst von Wiebke Posmyk • Medizinredakteurin

Eine Phobie ist eine unangemessen große Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten. Schweißausbrüche, Zittern, Herzrasen und Panikzustände sind nur einige der möglichen Symptome, die im Rahmen einer Phobie auftreten können. Obwohl der Betroffene weiß, dass seine Angst unbegründet ist, fällt ihm die Konfrontation mit dem Angstauslöser oft schwer – so schwer, dass er diesen zunehmend meidet. Die gute Nachricht: Phobien lassen sich meist gut behandeln!

Überblick

Phobien sind weit verbreitet: Viele von uns kennen eine Person im Familien- oder Bekanntenkreis, die unter einer Phobie leidet. Manche Menschen verspüren eine unangemessen große Angst vor bestimmten Tieren – Experten sprechen von einer Zoophobie. Besonders häufig kommen die Spinnenphobie oder die Hundephobie vor. Ebenfalls nicht selten sind Phobiker, die den Anblick von Blut nicht ertragen können – oft reicht allein die Vorstellung an die Körperflüssigkeit, um eine Panikattacke auszulösen.

Wieder andere Personen haben panische Angst vor geschlossenen oder engen Räumen: Sie leiden unter einer Klaustrophobie. Fahrstühle, öffentliche Verkehrsmittel, aber auch medizinische Untersuchungen wie zum Beispiel die "Röhre" bei einer Magnetresonanztomographie werden bei dieser Phobie zum Problem.

Ob Angst vor Spinnen, engen Räumen oder Blut: Bei all diesen sogenannten spezifischen Phobien steht immer ein bestimmtes Objekt oder eine einzelne angstmachende Situation im Mittelpunkt.

Aber eine Phobie kann sich auch anders zeigen: Neben der spezifischen Phobie unterscheiden Mediziner und Psychologen zwischen der sozialen Phobie (Sozialphobie) und der Agoraphobie ("Platzangst"). Menschen mit sozialer Phobie haben übermäßige Ängste vor sozialen Situationen. So fällt es ihnen beispielsweise schwer, vor anderen Menschen zu reden. Die Agoraphobie kann den Alltag besonders einschränken: Der Betroffene hat Angst vor Situationen, aus denen er im vermeintlichen Notfall nicht einfach flüchten könnte. Im Extremfall sind Agoraphobiker nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen – aus Angst, es könne ihnen außerhalb der eigenen, sicher erscheinenden vier Wände etwas passieren.

Phobien kann man grob in

  • spezifische Phobien,
  • soziale Phobie und
  • Agoraphobie

einteilen.

Die Formen und Ausprägungen einer Phobie sind vielfältig. Allen Phobien gemeinsam ist jedoch das Vermeidungsverhalten: Menschen mit Phobie ertragen es nur sehr schwer, sich der Angst zu stellen. Sie neigen dazu, der Situation aus dem Weg zu gehen. Das Fatale: Je länger sie die Konfrontation meiden, desto schwerer ist es, die Angst wieder loszuwerden – denn die Betroffenen können ohne eine Konfrontation nicht die Erfahrung machen, dass ihre Angst unbegründet ist und sie nichts zu befürchten haben.

Nicht jede Phobie ist behandlungsbedürftig. Wenn die Person in ihrem Alltag jedoch stark eingeschränkt ist oder sehr unter der Angststörung leidet, ist eine Behandlung der Phobie nötig – je früher, desto besser!

Was sind Phobien und welche gibt es?

Phobien (griech: phobos = Angst, Furcht) äußern sich in einer unangemessen starken Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten. Dabei weiß der Betroffene, dass diese Angst eigentlich unbegründet ist. Phobien zählen zu den Angststörungen.

Bei den Phobien unterscheiden Experten zwischen drei unterschiedlichen Formen:

Manchmal treten Phobien auch in Kombination mit anderen Angststörungen auf. So geht die Agoraphobie oft mit einer Panikstörung einher. Bei einer Panikstörung leiden die Betroffenen unter plötzlich auftretenden Panikattacken.

© Photodisc/Contemporary Health/Getty Images
Eine soziale Phobie ist die Angst vor dem Kontakt zu anderen Menschen.

Wie häufig sind Phobien?

Am weitesten verbreitet sind die spezifischen Phobien – sie entwickeln sich oft schon im Kindesalter. Spezifische Phobien bedürfen nur relativ selten einer Behandlung. Schätzungen zufolge leidet jeder Zehnte in der deutschen Bevölkerung an einer spezifischen Phobie, etwa einer Spinnenphobie.

Eine Agoraphobie zeigt sich häufig zwischen der Pubertät und dem 30. Lebensjahr. Wie auch bei den spezifischen Phobien sind meist Frauen betroffen. Von 100 Menschen in Deutschland bekommen etwa 5 im Laufe ihres Lebens eine Agoraphobie.

Von einer sozialen Phobie sind irgendwann im Leben etwa 4 bis 8 von 100 Menschen in der deutschen Bevölkerung betroffen. Diese Phobie beginnt meist schon im Jugendalter. Menschen mit einer sozialen Phobie suchen nur selten therapeutische Hilfe.

Wann wird Angst zur Krankheit?

Viele Ängste sind auch in der Normalbevölkerung weit verbreitet, ohne dass man von einer Phobie sprechen würde. So geht beispielsweise kaum jemand gern zum Zahnarzt. Und auch das Fliegen ist für viele Menschen mit unangenehmen Gefühlen verbunden, was nicht heißt, dass alle von ihnen unter Phobien leiden.

Angst ist zunächst ein natürliches Gefühl, das für den Menschen eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. In gefährlichen Situationen – etwa beim Anblick eines wilden Tiers – veranlasste Angst unsere Vorfahren, die Flucht zu ergreifen und somit ihr Leben zu retten. Hätten wir keine Angst, würden wir in manchen Situationen viel zu risikofreudig agieren.

Erst wenn die Angst den Betroffenen einschränkt und übertrieben und unangemessen stark ist, kann man von einer Phobie sprechen – die Angst wird zur Krankheit.

Liste ausgewählter Phobien

Ob Agoraphobie, Angst vor Blut oder Höhenangst: Die Liste der Phobien ist schier unerschöpflich. Neben weit verbreiteten Phobien wie etwa der Spinnenphobie gibt es auch solche, von denen man nur sehr selten hört – etwa von der Spectrophobie, einer krankhaften Angst vor Spiegeln.

Eine Phobie kann man gegen unzählige Dinge oder Situationen entwickeln. Die Liste ausgewählter Phobien zeigt einen Teil dieses Spektrums. Die Klassifikation einer Phobie nach deren Inhalt ist historisch bedingt und sagt nichts über den eigentlichen Krankheitswert aus.

Phobie Beschreibung
AIDS-Phobie Angst vor HIV / AIDS
Agoraphobie Angst vor Orten, von denen im Falle einer Panik eine Flucht schwierig wäre oder an denen im Notfall keine Hilfe verfügbar ist
Akrophobie Angst vor der Höhe
Aichmophobie Angst vor Messern / spitzen Gegenständen
Aquaphobie Angst vor Wasser
Arachnophobie Angst vor Spinnen
Astraphobie Angst vor Blitzen
Aviophobie Angst vor dem Fliegen
Dentalphobie Angst vor dem Zahnarzt / Zahnarztbehandlungen
Emetophobie Angst vor dem Erbrechen
Erythrophobie Angst vor dem Erröten
Gymnophobie Angst vor Nacktheit
Hämatophobie Angst vor Blut
Karzinophobie Angst vor Krebserkrankungen
Klaustrophobie Angst vor engen / geschlossenen Räumen
Logophobie Angst vor öffentlichem Sprechen
Nyktophobie Angst vor der Dunkelheit / Nacht
Ophidiophobie Angst vor Schlangen
Ornithophobie Angst vor Vögeln
Pyrophobie Angst vor Feuer
Soziale Phobie Angst vor / in sozialen Situationen
Spectrophobie Angst vor Spiegeln

Symptome

Sobald eine Person, die an einer Phobie leidet, mit dem angstmachenden Objekt oder der angstmachenden Situation konfrontiert wird, zeigt sie eine Angstreaktion. Dabei entstehen typische Symptome wie:

Manchmal entstehen schon Angstsymptome, wenn sich die Person nur in Gedanken mit dem Angstauslöser beschäftigt. Die Beschwerden vergehen, wenn der angstauslösende Reiz oder Gedanke nicht mehr da ist. Charakteristisch für eine Phobie ist, dass der Betroffene weiß, dass seine Angst übertrieben und unangemessen ist – und sich oft dafür schämt.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Symptome je nachdem, um welche Form der Phobie es sich handelt:

Vermeidungsverhalten

Alle Phobien haben eine Gemeinsamkeit: das sogenannte Vermeidungsverhalten. Die Angst vor dem Objekt oder der Situation ist so groß, dass der Betroffene versucht, den Angstauslöser zu meiden, oder er kann diesen nur unter großer Angst ertragen. Je nach Art der Phobie kann das Vermeidungsverhalten den Alltag eines Menschen mehr oder minder stark einschränken.

So kann es beispielsweise vorkommen, dass eine Person mit sozialer Phobie Geselligkeiten meidet und in der Folge immer mehr vereinsamt. Spinnenphobiker verzichten etwa aus Angst vor den Insekten auf einen Spaziergang im Grünen, und Menschen mit Flugangst müssen im Urlaub auf andere Verkehrsmittel als das Flugzeug zurückgreifen. Agoraphobiker können im schlimmsten Fall ihre eigenen vier Wände nicht mehr verlassen, weil sie Angst haben, dass sie draußen im Falle einer Panik nicht flüchten könnten beziehungsweise dass sie im Notfall keine Hilfe bekommen würden.

© Jupiterimages/PhotoDisc
Menschen mit einer Phobie neigen dazu, den Angstauslöser zu meiden.

Die Einschränkung im Alltag hängt in erster Linie davon ab, wie leicht man den Angstauslöser umgehen kann, aber auch davon, wie groß die Angst ist.

Gerade spezifische Phobien können die Betroffenen lange Zeit vor anderen verbergen. Schränken die Ängste sehr ein, kann dies sehr belastend sein. Weitere Erkrankungen können die Folge sein, so zum Beispiel Depressionen oder auch eine Medikamentenabhängigkeit.

Wie entsteht eine Phobie?

Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie eine Phobie entsteht. Dabei müssen in der Regel mehrere Faktoren zusammenkommen, die zur Erkrankung führen.

Lerntheoretische Ansätze

Insbesondere lerntheoretische Ansätze können die Entwicklung einer Phobie erklären. Man geht hier davon aus, dass eine Phobie über einen mehrstufigen Prozess entsteht. Zunächst "erlernt" der Phobiker die Angst vor einer Situation, die er bisher als neutral erlebt hat.

Dieser Prozess wird am Beispiel der Zahnarztphobie (Dentalphobie) deutlich: Eine Person, die bisher keine Probleme mit Zahnarztbesuchen hatte, erlebt eine sehr unangenehme Behandlung. In dieser Situation bekommt sie Angst, dass die nächste Behandlung noch viel schlimmer werden könnte. Die ehemals neutrale Situation des Zahnarztbesuchs ist nun mit Angst besetzt. Würde diese Person danach erneut zum Zahnarzt gehen und dabei sehen, dass ihre Befürchtung unbegründet ist, würde der Besuch seinen bedrohlichen Charakter wahrscheinlich verlieren. Die erworbene Angst vor dem Zahnarzt hält die Person aber davon ab, sich dieser Situation erneut auszusetzen. Somit wird die Angst weiterhin aufrechterhalten – das Vermeiden der Situation wird durch das Ausbleiben der Angst "belohnt".

Phobien können aber auch entstehen, wenn eine Person selbst nie schlechte Erfahrungen gemacht hat, sondern das Verhalten anderer ängstlicher Personen erlebt hat. So kann etwa ein Kind Angst vor Spinnen entwickeln, weil es gesehen hat, dass seine Mutter beim Anblick einer Spinne panisch reagiert hat. Durch diese Beobachtung lernt es, dass Spinnen Tiere sind, vor denen man Angst haben muss.

© Jupiterimages/Hemera
Erlernte Angst: Hat die Mutter eine Phobie, kann das Kind ihr Verhalten übernehmen und selbst eine Phobie entwickeln.

Da aber nicht jeder in derselben Situation eine Phobie entwickelt, hängt es von weiteren Faktoren ab, ob auch tatsächlich eine Phobie entsteht. So spielt beispielsweise eine Rolle, wie eine Person körperliche Angstsymptome wie Herzrasen oder Schweißausbrüche wahrnimmt und bewertet. Die körperlichen Reaktionen deutet ein Phobiker subjektiv als Gefahr, was dazu führt, dass sich seine Angst noch verstärkt. Durch die damit verbundene Stressreaktion verstärken sich wiederum die Symptome. Es bildet sich auf diese Weise ein Teufelskreis, der dazu führt, dass die Angst immer weiter zunimmt. Dadurch sieht sich der Betroffene in seiner Angst, es könne etwas passieren, bestätigt.

Psychoanalytische Ansätze

In psychoanalytischen Ansätzen geht man davon aus, dass der Phobiker innere Konflikte durch Abwehrmechanismen nach außen verlagert. Der Phobiker hat nach dieser Theorie in Wahrheit keine Angst vor dem Objekt, auf das er phobisch reagiert (z.B. eine Schlange), sondern er hat vielmehr Angst vor der unbewussten Phantasie, die im übertragenen Sinne mit diesem Objekt in Verbindung steht. Die äußere steht also für eine innere Angst.

Neurobiologische Aspekte

Die psychoanalytischen und lerntheoretischen Ansätze suchen die Ursachen für Phobien in bestimmten Bedingungen der Umwelt. Wissenschaftler sind jedoch der Ansicht, dass es nicht allein schlechte Lernerfahrungen sind, die zu einer Phobie führen. Vielmehr muss ein Mensch aus biologischer Sicht besonders anfällig dafür sein, eine Phobie zu entwickeln.

© iStock
Ob Angst vor Spinnen ...

Ein Einflussfaktor, der hierbei eine Rolle zu spielen scheint, ist das autonome Nervensystem. Es reguliert und kontrolliert die Funktionen der inneren Organe, so etwa Herz und Atmung. Bei Menschen, die an einer Phobie leiden, scheint das autonome Nervensystem labil zu sein: Es wird durch verschiedenste Reize sehr schnell erregt. Dies hat zur Folge, dass sich Angstsymptome besonders schnell ausbilden können. Diese Labilität des autonomen Nervensystems ist offenbar angeboren.

Man geht davon aus, dass bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) im Hirn von Angstpatienten aus der Balance geraten sind. Weitere Untersuchungen zeigen, dass bei Personen mit einer Angststörung wie der Phobie das sogenannte limbische System Besonderheiten aufweist. Das limbische System ist ein Teil des Gehirns, der beispielsweise bei der Verarbeitung und Empfindung menschlicher Gefühle eine Rolle spielt.

Zudem scheinen auch genetische Faktoren an der Entstehung von Phobien beteiligt zu sein.

© Jupiterimages/Hemera
...oder vor Spritzen bzw. Blut: Es gibt unzählige Phobien.

Behandlung von Phobien

Nicht jede Phobie bedarf zwingend einer Behandlung; so ist eine Schlangenphobie beispielsweise nur selten mit Problemen im Alltag verbunden. Wenn der Betroffene jedoch sehr unter seiner Angst leidet oder wenn sein Alltag durch die Phobie deutlich eingeschränkt ist, sollte man so schnell wie möglich handeln. Dies gilt insbesondere für die soziale Phobie und die Agoraphobie. Die Agoraphobie verläuft häufig chronisch über Jahre hinweg.

Personen mit einer Agoraphobie zeigen oft ein besonders ausgeprägtes Vermeidungsverhalten und eine hohe Erwartungsangst. Dies führt manchmal sogar dazu, dass die Betroffenen das Haus nicht mehr verlassen – eine Behandlung ist in jedem Fall notwendig. Auch soziale Phobien können, wenn sie nicht behandelt werden, chronisch werden und dazu führen, dass sich der Betroffene vollständig von der Außenwelt isoliert.

Die Prognose bei der Behandlung von Phobien ist meist günstig. Je früher man sich in Behandlung begibt, desto besser!

Bei der Behandlung von Phobien hat sich insbesondere die sogenannte Verhaltenstherapie bewährt.

Verhaltenstherapie

Wichtig bei der Verhaltenstherapie ist zunächst, dass die Person weiß, wie eine Angststörung entsteht. Anschließend lernt der Betroffene schrittweise, sich mit dem angstmachenden Reiz zu konfrontieren und ihn auszuhalten, bis die Angst deutlich nachlässt. So erkennt und begreift er, dass seine Ängste unbegründet sind. Im Rahmen der Verhaltenstherapie können verschiedene Ansätze zum Einsatz kommen:

© iStock
Bei einer Expositionsübungen begibt sich der Phobiker unter Anleitung des Therapeutendirekt in die angstmachende Situation.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Medikamente können ebenfalls zum Einsatz kommen, so zum Beispiel Antidepressiva mit Wirkstoffen wie Venlafaxin, Sertralin oder Paroxetin. Bei starker Angst kann der Arzt Benzodiazepine verordnen, Psychopharmaka, die eine beruhigende Wirkung haben. Diese dürfen allerdings jedoch nur nach sorgfältiger Abwägung durch den Arzt und nur für einen kurzen Zeitraum eingenommen werden, da sonst die Gefahr einer Abhängigkeit besteht.

In einer psychodynamischen Psychotherapie soll der Phobiker den Konflikt, der eigentlich der Angst zugrunde liegt, aufdecken und bearbeiten. An erster Stelle steht dabei, Ängste besser bewältigen zu können.

Auch Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson können dabei helfen, in Angstsituationen ruhiger zu werden und gezielt zu entspannen.

In einer Selbsthilfegruppe können Betroffene auf Gleichgesinnte treffen und über ihre Ängste sprechen. Oft bringt das Wissen, dass auch andere an einer Phobie leiden, Erleichterung.

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Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2015)

S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen. AMWF-Leitlinien-Register Nr. 051/028 (Stand: 15.04.2014)

Möller, H., Laux, G., Deister, S.: Psychiatrie und Psychotherapie. Thieme, Stuttgart 2013

Payk, T.: Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie. Thieme, Stuttgart 2013

Stumm, G., Pritz, A.: Wörterbuch der Psychotherapie. Springer, Wien 2009

Möller, H. (Hg.): Therapie psychischer Erkrankungen. Thieme, Stuttgart 2006  

Reinecker, H. (Hg.): Lehrbuch der klinischen Psychologie und Psychotherapie. Hogrefe, Göttingen 2003

Letzte inhaltliche Prüfung: 06.10.2015
Letzte Änderung: 24.08.2020