Mobbing und seine Folgen: Gegen Mobbing wehren

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. April 2014)

Bei Mobbing ist Hilfe nötig: Einzelne Menschen können sich meist nur schwer gegen Mobbing wehren. Dennoch ist es für Betroffene ratsam, zunächst eine Aussprache mit dem/den Täter(n) zu suchen, um das Problem zu lösen, und sich kompromissbereit zu zeigen. Dabei ist es zum Beispiel empfehlenswert, nach den Ursachen des Konflikts zu suchen und Lösungsvorschläge machen. Darüber hinaus können Mobbing-Opfer einiges tun, um sich zur Wehr zu setzen und zu schützen:

  • Suchen Sie gezielt nach Entspannungsmöglichkeiten (nutzen Sie ggf. Entspannungstechniken wie autogenes Training) und versuchen Sie, sich in der Freizeit durch angenehme Tätigkeiten abzulenken. Stress können Sie zum Beispiel durch Sport abbauen.
  • Suchen Sie sich Gleichgesinnte, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.
  • Nehmen Sie eine Auszeit, zum Beispiel im Urlaub oder in einer Kur.
  • Suchen Sie sich Zeugen und fertigen Sie schriftliche Aufzeichnungen an, um bei einer Klage Indizien zur Hand zu haben.
  • Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Arbeitgeber, den Personalrat oder den Gleichstellungsbeauftragten, wenn das Einzelgespräch erfolglos war; wenn Sie behindert sind, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, sich an die Schwerbehindertenvertretung zu wenden.

Es ist wichtig, sich so früh wie möglich gegen Mobbing-Attacken zu wehren. So kann es gelingen, anfängliche Konflikte eventuell noch rechtzeitig beizulegen.


Haben Sie im Allgemeinen Angst davor, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich vor anderen peinlich beziehungsweise beschämend zu verhalten?