Mikroskopische Aufnahme von Phialophora verrucosa.
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Phialophora verrucosa

Die Schimmelpilzart Phialophora verrucosa gehört zu den sogenannten Schwärzepilzen und zählt neben Cladosporium carrionii und Fonsecaea pedrosoi mit zu den häufigsten Erregern der Chromomykose.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Überblick

Phialophora verrucosa kommt natürlicherweise im Boden oder auf absterbenden Pflanzen in tropischen oder subtropischen Gebieten vor. Die Pilzsporen können über Hautverletzungen in den Körper gelangen und so in seltenen Fällen zu Erkrankungen führen.

Chromomykose

Symptome

Bei einer Chromomykose kommt es anfangs zu Beschwerden wie einzelnen, mit Schwellung und Rötung einhergehenden Hautknötchen, die häufig auch jucken. Durch Kratzen kann der Erreger Phialophora verrucosa auf umliegende Hautbereiche verbreitet werden. Einige Wochen bis Jahre später bilden sich körnige, geschwür- und warzenartige Hautveränderungen. Diese treten vor allem an den Beinen auf, können sich aber auch an den Armen entwickeln.

Therapie

Zu Beginn einer Chromomykose lassen sich betroffene Hautregionen operativ entfernen. Ist die Krankheit bereits fortgeschritten und die Haut in größerem Maß geschädigt, ist zum Beispiel eine Behandlung mit dem Wirkstoff Itraconazol möglich, unter Umständen auch kombiniert mit dem Wirkstoff Flucytosin.

Vorbeugen

Bisher sind keine Maßnahmen bekannt, mit denen man einer Infektion durch Phialophora verrucosa direkt vorbeugen könnte.