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Aktinische Keratose

Letzte Änderung:
Zuletzt bearbeitet von Astrid Clasen • Medizinredakteurin

Die aktinische Keratose ist eine Hautverhornung, die entsteht, wenn sich bestimmte Hautzellen – die Keratinozyten – aufgrund wiederholter, intensiver UV-Strahlung krankhaft verändern und vermehren.

Überblick

Entsprechend bezeichnet man die aktinische Keratose auch als solare Keratose. Da die Hautveränderung oft im höheren Lebensalter (ab 50 Jahren) auftritt, ist sie außerdem als senile Keratose bekannt. Mittlerweile sind zunehmend auch jüngere Menschen ab dem 30. Lebensjahr von diesen Hautveränderungen betroffen. Als verantwortlich hierfür gelten veränderte Freizeitgewohnheiten wie häufiges Sonnenbaden und Besuche in Solarien.

Ein besonders hohes Risiko für die aktinische Keratose haben zum Beispiel Menschen mit heller Haut, die in Ländern mit hoher UV-Strahlung (z.B. Australien) leben, Beruf oder Freizeitaktivitäten überwiegend im Freien ausüben und in der Kindheit schwere Sonnenbrände hatten.

Die aktinische Keratose gilt als Krebsvorstufe (Präkanzerose) beziehungsweise sogar als Frühstadium (Carcinoma in situ) einer bestimmten Form von weißem Hautkrebs – dem Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom.

Jede zehnte aktinische Keratose geht in ein Spinaliom über. Unter bestimmten Umständen ist das Risiko für einen solchen Übergang noch höher – zum Beispiel:

© Okapia
Aktinische Keratose der Kopfhaut (© Neufried/OKAPIA)

Daher ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass eine aktinische Keratose gar nicht erst entsteht. Das bedeutet vor allem, zu viel UV-Bestrahlung zu vermeiden – dies gilt für natürliches Sonnenlicht ebenso wie für künstliches UV-Licht (Solarium).

Wenn sich eine aktinische Keratose bildet, ist eine schnelle Behandlung ratsam, um zu verhindern, dass sie in ein Spinaliom übergeht. Es stehen mehrere wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung: Man kann aktinische Keratosen

erfolgreich behandeln.

Definition

Die aktinische Keratose ist eine bestimmte Hautveränderung, die durch UV-Strahlen entsteht (aktinisch bedeutet durch Strahlen hervorgerufen): Die dauerhaft infolge der UV-Bestrahlung geschädigte Haut reagiert, indem sich die sogenannten Keratinozyten (griech. keras = Horn, kytos = Zelle) vermehren.

Da natürliches UV-Licht im Sonnenlicht vorkommt, ist die aktinische Keratose auch als solare Keratose (Sonnenverhornung) bekannt (lat. solar = die Sonne betreffend).

Aktinische Keratosen entstehen durch wiederholte starke Einwirkung von UV-Strahlen, weshalb das Alter ein wichtiger Risikofaktor für die Hautveränderungen ist. Entsprechend trat die aktinische Keratose früher überwiegend im höheren Lebensalter auf, was man als senile Keratose (Altersverhornung) bezeichnet.

Heute betrifft die aktinische Keratose jedoch – wegen veränderter Umweltbedingungen und eines gewandelten Freizeitverhaltens – zunehmend auch jüngere Menschen.

Ohne Behandlung kann eine aktinische Keratose in ein sogenanntes Spinaliom (bzw. Plattenepithelkarzinom) übergehen, das eine Art weißer Hautkrebs ist. Das Spinaliom betrifft zunächst nur die oberste Zellschicht der Haut, das Epithelgewebe (sog. Carcinoma in situ, d.h. Krebsgeschwulst in ursprünglicher Lage). Der Tumor kann im weiteren Verlauf jedoch jederzeit ins darunter liegende Gewebe eindringen (also das Gewebe infiltrieren).

Entsprechend gilt die aktinische Keratose per Definition als Krebsvorstufe (Präkanzerose) beziehungsweise sogar als Frühstadium des Plattenepithelkarzinoms und heißt deshalb auch aktinische Präkanzerose.

Häufigkeit

Die aktinische Keratose kommt mit großer Häufigkeit bei hellhäutigen Menschen vor. In Ländern mit hoher UV-Strahlung sind entsprechend viele Einwohner betroffen: In Australien hat etwa die Hälfte aller hellhäutigen Männer zwischen dem 30. und 70. Lebensjahr eine aktinische Keratose; von den Frauen ist etwa jede Dritte betroffen.

In Großbritannien haben 15 Prozent aller Männer und 6 Prozent aller Frauen eine aktinische Keratose. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche Hautveränderung zu entwickeln, nimmt tendenziell zu.

In bis zu 10 Prozent der Fälle entwickelt sich die aktinische Keratose zu einem Spinaliom. Wer (z.B. nach einer Organtransplantation) Medikamente einnimmt, die das Immunsystem unterdrücken, hat ein noch höheres Hautkrebsrisiko: Unter einer solchen Behandlung geht die aktinische Keratose zu 30 Prozent in ein Spinaliom über. Umso wichtiger ist in diesen Fällen eine frühzeitige Behandlung.

Ursachen

Die aktinische Keratose hat ihre Ursachen in starker UV-Strahlung, die so lange auf die Haut einwirkt, bis dauerhafte Hautveränderungen entstehen. Dabei ist natürliches UV-Licht (im Sonnenlicht) ebenso schädlich wie künstliche UV-Strahlen (z.B. im Solarium).

Eigentlich verfügt die oberste Hautschicht (die sog. Oberhaut bzw. Epidermis) über ein ausgeklügeltes Reparatursystem, das durch Licht verursachte Veränderungen an der DNA der Hautzellen ausbessern kann. Wenn jedoch dauerhafte oder extrem hohe UV-Bestrahlung das Reparatursystem überlastet, entstehen atypische Zellen: Diese krankhaft veränderten Hautzellen können sich ungehindert vermehren und so eine aktinische Keratose verursachen.

Bleibt eine aktinische Keratose unbehandelt, kann daraus ein bestimmter weißer Hautkrebs entstehen: ein sogenanntes Spinaliom (bzw. Plattenepithelkarzinom). Insgesamt geht rund jede zehnte aktinische Keratose in ein Spinaliom über, das sich in tieferes Gewebe ausbreitet.

Deshalb gilt die aktinische Keratose als Krebsvorstufe beziehungsweise als Anfangsstadium (Carcinoma in situ) dieser Form von hellem Hautkrebs.

Da das Risiko für die aktinische Keratose mit der Anzahl der Fälle steigt, in denen die Haut starker UV-Strahlung ausgesetzt ist, entwickelt sich die Hautveränderung häufig im höheren Lebensalter (sog. senile Keratose). Allerdings tritt die aktinische Keratose zunehmend auch bei jüngeren Menschen auf: Als Ursachen hierfür gelten veränderte Umweltbedingungen sowie ein gewandeltes Freizeitverhalten – mit häufigem Aufenthalt in der Sonne und wiederholten Besuchen in Solarien. Um dem entgegenzuwirken, ist seit dem 1. September 2009 der Besuch von Solarien für Jugendliche unter 18 Jahren gesetzlich untersagt.

Neben dem Alter sind für die aktinische Keratose weitere Risikofaktoren von Bedeutung – vor allem:

Wenn das Immunsystem dauerhaft beeinträchtigt ist, besteht auch ein erhöhtes Risiko, dass eine aktinische Keratose nachfolgend in ein Spinaliom übergeht. Hautinfektionen durch humane Papillomaviren (HPV) begünstigen den Übergang von aktinischen Keratosen in Spinaliome ebenfalls.

Symptome

Die für eine aktinische Keratose typischen Symptome sind oberflächliche Hautveränderungen in Körperabschnitten, die dem Sonnenlicht besonders oft ausgesetzt sind – hierzu zählen vor allem:

Die ersten Anzeichen für eine aktinische Keratose sind kleine rötliche Flecken: Sie entstehen dadurch, dass die oberste Hautschicht aufgrund der Sonnenschädigung ausdünnt und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten (Teleangiektasien).

Später entwickeln sich diese Flecken zu scharf begrenzten rötlichen Knötchen (Papeln), die einen halben bis einen Zentimeter groß und graubraun verhornt sind. Die betroffene Haut fühlt sich rau an (so ähnlich wie Schmirgelpapier). Ist die aktinische Keratose mit ausgeprägter Verhornung verbunden, bilden sich kleine Hauthörner.

© Okapia
Aktinische Keratose der Kopfhaut mit Schuppenkrusten. (© Neufried/OKAPIA)

Nur selten wächst eine aktinische Keratose an einer einzelnen Stelle. Meist treten die Hautveränderungen in kleinen Gruppen oder großflächig verteilt auf (sog. multiple aktinische Keratosen).

Die aktinische Keratose gilt als eine bestimmte Hautkrebsvorstufe, denn: Die Symptome der Hautveränderung sind zunächst zwar auf die oberste Zellschicht der Haut (sog. Epithelgewebe) begrenzt. Im weiteren Verlauf kann sich die Hautveränderung aber auf das darunter liegende Gewebe ausbreiten und so in einen eindringenden (invasiven) Tumor übergehen (sog. Spinaliom bzw. Plattenepithelkarzinom). Der Übergang in diese Form von hellem Hautkrebs ist fließend.

Als wichtigste Symptome dafür, dass eine aktinische Keratose mit einem erhöhten Risiko für einen Übergang in Hautkrebs verbunden ist, gelten:

  • Verhärtungen,
  • Blutungen und
  • Rötungen der befallenen Haut,
  • ein Flächenwachstum der aktinischen Keratose und
  • Geschwürbildungen.

Auch Schmerzen, eine übermäßige Verhornung der Haut (Hyperkeratose) und Juckreiz können anzeigen, dass die aktinische Keratose in ein Spinaliom übergeht.

Diagnose

Da die aktinische Keratose mit typischen Hautveränderungen verbunden ist, gelingt die Diagnose meist schon anhand dieser Symptome. Noch bevor die Veränderungen der Haut sichtbar sind, kann man sie bereits als Aufrauungen ertasten: Die betroffene Haut fühlt sich in etwa an wie Schmirgelpapier.

Vor allem im Anfangsstadium kann eine aktinische Keratose jedoch auch anderen Hauterkrankungen ähneln. Bei der Diagnose ist es daher wichtig, andere Gründe für die Hautveränderungen auszuschließen. Hierzu gehören zum Beispiel:

Um die aktinische Keratose sicher zu nachzuweisen und festzustellen, wie ausgeprägt sie ist, entnimmt der Arzt bei der Diagnose in der Regel eine Gewebeprobe aus der befallenen Haut und untersucht diese unter dem Mikroskop (sog. Biopsie). Bei kleineren Hautveränderungen entfernt er das Gewebe häufig auch sofort vollständig chirurgisch und begutachtet es anschließend mikroskopisch.

Therapie

Gegen eine aktinische Keratose ist eine Therapie grundsätzlich ratsam, um zu verhindern, dass die Hautveränderung in Hautkrebs übergeht. Zur Behandlung stehen die verschiedensten Methoden zur Verfügung.

Eine Behandlungsmethode besteht darin, die aktinische Keratose chirurgisch zu entfernen – das heißt, der Arzt kann die Hautveränderungen aus der Haut:

Die Exzision bietet sich vor allem dann an, wenn der Arzt das Gewebe untersuchen möchte, um auszuschließen, dass sich die aktinische Keratose bereits auf tiefer liegendes Gewebe ausgebreitet hat und so in einen eindringenden (invasiven) Tumor (sog. Spinaliom bzw. Plattenepithelkarzinom) übergegangen ist.

Daneben ist es unter Umständen (z.B. je nachdem, wo die Hautveränderungen liegen und wie ausgedehnt sie sind) auch möglich, die aktinische Keratose zu zerstören oder örtlich mit bestimmten Medikamenten (sog. Chemotherapeutika) zu behandeln, wobei die einzelnen Verfahren unterschiedliche Nebenwirkungen haben können. So kann der Arzt die Hautveränderung zum Beispiel:

Die häufig zur Behandlung eingesetzte Vereisung zerstört ungezielt nicht nur die für aktinische Keratose typischen krankhaften Zellen, sondern auch gesunde Zellen. Daher treten nach dieser Therapie manchmal als Nebenwirkungen Blasen, Schmerzen, möglicherweise auch Narben oder eine örtliche Veränderung der Hautfarbe auf.

Die Lasertherapie mit Kohlendioxid oder Erbium-YAG ist vor allem bei einzelnen Hautveränderungen angebracht. Die möglichen Nebenwirkungen sind ähnlich wie bei der Vereisung, außerdem können sich die behandelten Stellen örtlich entzünden. In nahezu 100 Prozent der Fälle lässt sich eine aktinische Keratose mit dem Laser vollständig entfernen.

Ein chemisches Peeling ist in der Regel nicht ganz so wirksam: Die aktinische Keratose verringert sich durch diese Behandlung nur größtenteils. Die Nebenwirkungen des chemischen Peelings entsprechen denen der Laserbehandlung; zusätzlich kann sich die Haut schuppen. Nach dem Peeling ist ein sorgfältiger Sonnenschutz empfehlenswert.

Bevor die örtliche Chemotherapie gegen eine aktinische Keratose zum Einsatz kommt, sind die Risiken und Nebenwirkungen dieser Therapie individuell abzuwägen. So kann eine großflächige Anwendung von 5-FU bei Menschen mit bestimmten Enzymdefekten zu einer lebensgefährlichen Agranulozytose (d.h. einer starken Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen) führen.

Aktinische Keratosen zu bestrahlen ist heutzutage nicht mehr üblich, da die Strahlentherapie für die bereits geschädigte Haut ein zusätzliches Krebsrisiko darstellt. Alternativ zu den herkömmlichen Behandlungsverfahren können Sie eine aktinische Keratose jedoch durch die sogenannte photodynamische Therapie (PDT) behandeln lassen.

Photodynamische Therapie

Eine aktinische Keratose durch die sogenannte photodynamische Therapie (PDT) zu behandeln, bedeutet:

Der Wirkstoff MAOP in der Creme bringt die erkrankten Hautzellen dazu, verstärkt bestimmte lichtempfindliche Substanzen (sog. Porphyrine) zu bilden. Dies macht die Zellen für die nachfolgende Behandlung empfänglicher. Bei der anschließenden Belichtung mit rotem Kaltlicht entsteht reaktiver Sauerstoff (photodynamischer Effekt), der letztendlich zum Tod der entsprechenden Zellen führt. MAOP wirkt dabei nur im erkrankten Gewebe und erfasst auch noch nicht sichtbare Hautschädigungen: Die photodynamische Therapie hilft also gezielt gegen die aktinische Keratose und schont die umgebende gesunde Haut.

Die herkömmlichen Verfahren zur Behandlung aktinischer Keratosen gehen häufig mit Narbenbildung einher. Im Gegensatz dazu erzielt die photodynamische Therapie meist gute kosmetische Ergebnisse. Wenn die aktinische Keratose erneut auftritt (also Rezidive bildet), kann man die photodynamische Therapie außerdem beliebig oft wiederholen. Darüber hinaus kann diese Technik auch gegen eine großflächig verteilte aktinische Keratose zum Einsatz kommen, da mit ihr eine Behandlung größerer verhornter Hautbereiche möglich ist.

Neben ihrer Bedeutung für die Behandlung der aktinischen Keratose hat die photodynamische Therapie außerdem einen diagnostischen Nutzen: Wenn Sie eine aktinische Keratose haben, kann man sie mit einer speziellen Schwarzlichtlampe (Wood-Licht) in den mit MAOP vorbehandelten Regionen gezielt sichtbar machen (photodynamische Diagnostik). So ist es möglich, die aktinische Keratose frühzeitig zu erkennen und die Größe der befallenen Stellen genau zu bestimmen. Letztere ist besonders bei großflächigen Hautveränderungen mit bloßem Auge oft nicht deutlich zu erfassen.

Verlauf

Die aktinische Keratose zeigt meist einen günstigen Verlauf – vorausgesetzt, ihre Behandlung beginnt rechtzeitig. Unbehandelt kann sich die aktinische Keratose zu einer bestimmten Form von weißem Hautkrebs entwickeln – dem sogenannten Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom. Dieses hat, wenn sich Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden, eine deutlich schlechtere Prognose als aktinische Keratosen.

Je nachdem, wie man die aktinische Keratose behandelt, kann es nach der Behandlung zu einem Rückfall (Rezidiv) kommen. Nach einer Lasertherapie beispielsweise bildet sich die Hautveränderung in etwa 10 von 100 Fällen erneut. Daher ist es auch bei einer erfolgreich behandelten aktinischen Keratose wichtig, anschließend die Haut regelmäßig selbst zu untersuchen.

Komplikationen

Eine aktinische Keratose führt als mögliche Krebsvorstufe dann zu Komplikationen, wenn sie im weiteren Verlauf in ein sich ausbreitendes Spinaliom übergeht. Dies geschieht in bis zu zehn Prozent der Fälle innerhalb von zehn Jahren. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist umso höher, je mehr aktinische Keratosen ein Mensch hat. Das Spinaliom wächst in die Tiefe des Gewebes, zerstört dabei die angrenzenden Strukturen und neigt dazu, Tochtergeschwulste zu bilden.

Vorbeugen

Um eine aktinische Keratose zu verhindern, ist es wichtig, dass Sie strahlenbedingten Hautschäden vorbeugen. Das A und O ist dabei ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht und künstlichem UV-Licht. Zur Prophylaxe einer aktinischen Keratose sind also folgende Maßnahmen geeignet:

Für viele ist Sonnenschutz nur in der Freizeit ein Thema. Aber Achtung: Wenn Sie draußen arbeiten, ist konsequenter Sonnenschutz auch während Ihrer Arbeitszeit wichtig. Doch gerade in vorwiegend im Freien ausgeübten Berufen sind die Sonnenschutzmaßnahmen oft unzureichend: Entsprechend haben Menschen aus solchen Berufsgruppen ein höheres Risiko für Hautkrebs wie das Spinaliom (dessen Vorstufe die aktinische Keratose ist). Vorbeugend ist es hier darum ratsam, neben den persönlichen Schutzmaßnahmen auch vonseiten der Arbeitgeber für Schutz zu sorgen – zum Beispiel Sonnensegel einzusetzen und die Arbeitszeiten in den Mittagsstunden zu verringern.

Wenn Sie eine aktinische Keratose früh genug erkennen, können Sie durch deren rechtzeitige Behandlung einem Übergang in Hautkrebs vorbeugen: Hierzu ist es wichtig, die eigene Haut regelmäßig selbst zu untersuchen und einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie dabei Hautveränderungen feststellen. Daneben sollten Sie die Möglichkeit in Anspruch nehmen, sich regelmäßig zur Früherkennung von Hautkrebs (sog. Hautkrebs-Screening) untersuchen zu lassen.

Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Aktinische Keratose":


Onmeda-Lesetipps:

Linktipps:

  • www.krebshilfe.de Deutsche Krebshilfe e.V.: Informationsmaterialien zu Krebs, Beratung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen bzw. Betroffenen.

Quellen:

Online-Informationen der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. und der Deutschen Krebshilfe e.V.: Hautkrebs-Screening. www.hautkrebs-screening.de (Abrufdatum: 4.6.2014)

Online-Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.: www.krebsgesellschaft.de (Stand: November 2013)

Fartasch, M., Diepgen, T.L., Schmitt, J., Drexler, H.: The relationship between occupational sun exposure and non-melanoma skin cancer – clinical basics, epidemiology, occupational disease evaluation, and prevention. Deutsches Ärzteblatt International 2012; 109(43): 715–20

Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft: Behandlung der aktinischen Keratosen. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 013/041 (Stand: Dezember 2011)

Dirschka, T., Hartwig, R., Oster-Schmidt, C. (Hrsg.): Klinikleitfaden Dermatologie. Urban & Fischer, München 2010

Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG). Online-Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): www.bmub.bund.de (Stand: 29.07.2009)

Altmeyer, P.: Therapielexikon Dermatologie und Allergologie. Springer, Berlin 2005

Achenbach, R.K.: Der große Trias-Ratgeber. Haut, Haare, Nägel. Thieme, Stuttgart 2001

Letzte inhaltliche Prüfung: 04.06.2014
Letzte Änderung: 21.09.2020