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Sexuelle Funktionsstörungen der Frau

Veröffentlicht von Onmeda-Redaktion

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können in verschiedenen Bereichen sexueller Aktivität auftreten. Sie können sich zum Beispiel durch sexuelle Unlust (früher auch "Frigidität" genannt), mangelnde Erregung, Schwierigkeiten beim Orgasmus und sexuell bedingte Schmerzen äußern.

Überblick

Zumindest vorübergehend treten sexuelle Funktionsstörungen bei sehr vielen Frauen auf – wie viele es genau sind, ist nicht bekannt.

Nicht selten haben sexuelle Funktionsstörungen der Frau seelische Ursachen. Solche sogenannten funktionellen Sexualstörungen können zum Beispiel Symptom einer Depression sein. Auch die Angst vor einer Schwangerschaft oder einer Geschlechtskrankheit kann zu sexuellen Problemen führen. Viele Frauen verspüren zudem einen starken Leistungsdruck und Ängste in Bezug auf die eigene Sexualität.

Um seelisch bedingte sexuelle Funktionsstörungen der Frau zu behandeln, können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen, wie:

Häufig sind sexuelle Funktionsstörungen auch Folge oder Auslöser von Partnerschaftsproblemen. Daher ist es ratsam, den Partner der Frau in die Therapie mit einzubeziehen: Der Therapeut erklärt dem Paar unter anderem, wie es zu solchen Störungen kommt. Außerdem versucht er, mögliche Ängste und den Leistungsdruck zu nehmen. Im Vordergrund der Therapie steht dabei, dem Paar wieder ein lustvolles Sexualleben zu ermöglichen.

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können aber ebenso körperliche Ursachen haben: Eine solche sogenannte sexuelle Dysfunktion kann beispielsweise entstehen durch Entzündungen der inneren oder äußeren Geschlechtsorgane (z.B. Eierstockentzündung, Vaginitis), Vernarbungen oder durch Scheidentrockenheit während und nach den Wechseljahren (Klimakterium), die zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) führen. Wenn es gelingt, diese Probleme erfolgreich zu behandeln, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen und damit die sexuelle Funktionsstörung.

Es lohnt sich also, bei sexuellen Funktionsstörungen Hilfe zu suchen. Ein vertrauensvolles Verhältnis zum behandelnden Frauenarzt kann dabei helfen, die Hemmschwelle zu senken und das Thema offen und angstfrei anzusprechen. Bei einer hohen seelischen Belastung kann auch das Gespräch mit einem Psychologen oder Psychotherapeuten sinnvoll sein. Dass sexuelle Funktionsstörungen dauerhaft bestehen bleiben, kommt sehr selten vor – und meist nur bei bestimmten Auslösern, etwa bei einem schweren seelischen Trauma oder nicht ausreichend behandelbaren körperlichen Ursachen.

Grundsätzlich gilt: Sexuelle Unlust ist nicht automatisch krankhaft oder Anzeichen für eine gestörte Paarbeziehung. Wenn Sie unsicher sind oder wenn Sie durch sexuelle Funktionsstörungen emotional belastet sind, empfiehlt sich jedoch das Gespräch mit Ihrem behandelnden Haus- oder Frauenarzt. Er kann den Ursachen auf den Grund gehen und Ihnen gegebenenfalls Ansprechpartner für eine Sexualberatung nennen.

Definition

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau sind definiert als Störungen, die

  • seit mindestens einem halben Jahr bestehen,
  • mit Leidensdruck verbunden sind und
  • sich dadurch äußern, dass das weibliche sexuelle Erleben und Verhalten beeinträchtigt ist, weil entsprechende körperliche Reaktionen vermindert oder unerwünscht sind oder ganz ausbleiben.

Sexuelle Funktionsstörungen können sowohl bei der Frau als auch beim Mann in jeder Phase der sexuellen Aktivität auftreten. Entsprechend unterscheiden Mediziner bei solchen Beeinträchtigungen der Sexualität verschiedene Formen, die bei Frauen und Männern vorkommen können:

Früher bezeichnete man sexuelle Funktionsstörungen der Frau teils auch als Frigidität: Dieser Begriff steht für eine Gefühlskälte der Frau, die sich in geringem sexuellen Verlangen oder Genuss äußert (das lateinische Wort frigidus bedeutet kalt oder kühl). Auch heute noch werden Frauen manchmal umgangssprachlich und abfällig als frigide beschrieben, wenn sie nicht den sexuellen Wünschen eines Sexualpartners entgegenkommen.

Häufigkeit

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau sind recht verbreitet – genaue Zahlen gibt es dazu aber nicht. Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen sind ein vermindertes sexuelles Verlangen, das etwa jede zehnte Frau zumindest zeitweise betrifft, und Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu bekommen.

Ursachen

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können sowohl seelische als auch körperliche Ursachen haben. Je nachdem, wodurch die weibliche Sexualität beeinträchtigt ist, unterscheiden Mediziner folgende Formen:

Körperliche Ursachen

Für sexuelle Funktionsstörungen der Frau können zahlreiche körperliche Ursachen (mit)verantwortlich sein: wie Gefäßveränderungen, hormonelle oder vom Nervensystem ausgehende Veränderungen sowie operative Eingriffe im Bereich der Geschlechtsorgane (z.B. die Gebärmutterentfernung). Zudem können beispielsweise Diabetes mellitus, Krebserkrankungen, Rheuma, Parkinson und andere körperliche Krankheiten das sexuelle Erleben oder Verhalten beeinträchtigen – vor allem, wenn sie mit Schmerzen verbunden sind.

Besonders Schmerzen beim Sex (Dyspareunie) sind oft körperlich bedingt – etwa durch Erkrankungen, Entzündungen oder vernarbtes Gewebe im Bereich der Harnwege oder Geschlechtsorgane. Verbreitet treten sexuelle Funktionsstörungen nach der letzten Menstruationsblutung einer Frau (Menopause) auf, denn dann ist die Bildung von Scheidenflüssigkeit bei Frauen häufig verringert: Ist die Scheide zu trocken, führt dies zu Schmerzen und kann so das sexuelle Verlangen mindern.

Womöglich sind in manchen Fällen erbliche Faktoren an der Entstehung sexueller Funktionsstörungen der Frau beteiligt.

Medikamente

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können auch als Nebenwirkung mancher Medikamente entstehen. Vor allem Antidepressiva verringern das sexuelle Verlangen, ebenso wie Betablocker und Lipidsenker. Bei manchen Frauen verursachen zudem hormonell wirkende Verhütungsmittel wie die Antibabypille sexuelle Unlust.

Lebensstil

Darüber hinaus hat der Lebensstil Einfluss auf die Sexualität der Frau: So scheint Alkohol in geringen Mengen zwar die sexuelle Lust steigern zu können – in größeren Mengen beeinträchtigt er jedoch die sexuelle Erregbarkeit der Frau. Der Konsum bestimmter Drogen (wie Marihuana oder Opiate) kann ebenfalls sexuelle Funktionsstörungen bei der Frau verursachen.

Seelische Ursachen

Häufig sind sexuelle Funktionsstörungen der Frau zumindest teilweise seelisch bedingt. Als typische seelische Ursachen für Sexualstörungen gelten Ängste: So kann die Angst vor einer Schwangerschaft oder einer Geschlechtskrankheit eine befriedigende Sexualität verhindern. Zudem setzen sich viele Frauen in Bezug auf Sexualität unter Leistungsdruck oder beobachten sich selbst zu kritisch. Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig. Auch Stress im Job, Trauer, zwischenmenschliche Konflikte oder familiäre Belastungssituationen können das sexuelle Erleben oder Verhalten beeinträchtigen.

Häufig stehen Sexualstörungen im Zusammenhang mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Gerade bei Depressionen ist allerdings nicht immer klar, ob die sexuellen Probleme Ursache oder Folge der Depression sind. Außerdem können sexuelle Funktionsstörungen bei der Frau auch durch die Behandlung der psychischen Erkrankung mit bestimmten Medikamenten entstehen, was die Klärung der ursächlichen Zusammenhänge zusätzlich erschwert.

Unzureichende Kenntnisse darüber, was beim Geschlechtsverkehr passiert, oder mangelndes Wissen über den eigenen Körper können stark verunsichern. Auch falsche Vorstellungen vom Sexualverkehr können sexuelle Funktionsstörungen verursachen.

Traumatische Erlebnisse können ebenfalls sexuelle Funktionsstörungen auslösen. Hat eine Frau in der Vergangenheit zum Beispiel schlechte Erfahrungen beim Sex gemacht – etwa, weil sie den Geschlechtsverkehr als beängstigend oder demütigend erlebt hat–, kann sich dies auf das spätere lustvolle Erleben von Sexualität auswirken. Was genau eine Frau als traumatisierend empfindet, ist sehr unterschiedlich – vom unangenehmen ersten Mal bis hin zu sexuellem Missbrauch.

Partnerschaftsprobleme

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können durch Partnerschaftsprobleme entstehen. So können sich zum Beispiel alltägliche Streitereien negativ auf die Sexualität auswirken und dazu führen, dass die Partner den Geschlechtsverkehr nicht richtig genießen können.

© Jupiterimages/Creatas Images
Probleme in der Partnerschaft können Sexualstörungen auslösen.

Manche Frauen haben auch ein Problem damit, dem Partner ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse zu zeigen. Bleiben diese über längere Zeit unerfüllt, empfinden viele ihre Sexualität als unbefriedigend.

Ist der Partner nicht zärtlich genug oder kommt die Frau nicht in Stimmung, kann dies dazu führen, dass sich zu wenig Scheidenflüssigkeit bildet. Dann kann es unter anderem zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen, was die Sexualität weiter einschränkt.

Fehlendes Einfühlungsvermögen und die mangelnde Bereitschaft, auf die Bedürfnisse und Wünsche des Partners einzugehen, haben oft zur Folge, dass nur einer der Partner den Geschlechtsverkehr als befriedigend und genussvoll empfindet. Dabei finden sich besonders Frauen oft damit ab, mit dem Partner keinen Orgasmus zu erleben.

Auch Veränderungen – wie Familienzuwachs – oder ein eintöniger Alltag in einer langjährigen Beziehung können sich negativ auf das Sexualleben eines Paares auswirken und sexuelle Funktionsstörungen auslösen.

Symptome

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau können sich durch verschiedene Symptome äußern – je nachdem, in welcher Phase der sexuellen Aktivität sie auftreten:

Störungen des sexuellen Verlangens (sog. Appetenz) sind durch eine häufige oder ständige Lustlosigkeit der Frau gekennzeichnet: Die Frau hat kaum bis keine sexuellen Fantasien oder Bedürfnisse und fühlt sich durch sexuelle Annäherungsversuche des Partners belästigt. Einige Frauen verspüren auch Versagensängste, andere regelrecht Widerwillen, Ekel und so weiter und lehnen eine sexuelle Beziehung ab. Es entwickelt sich ein Vermeidungsverhalten.

In der sogenannten Erregungsphase kann es zu Störungen der sexuellen Erregung kommen. Dann ist die genitale Reaktion zu schwach oder bleibt aus. Das heißt: Trotz sexueller Reize bildet sich nur wenig oder keine Scheidenflüssigkeit. Typische Symptome für diese sexuelle Funktionsstörung sind Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und sexuelle Unlust der Frau.

Auch in der sogenannten Plateauphase kann es zu Störungen mit sexuell bedingten Schmerzen kommen. Mögliche Symptome sind ein Stechen, Brennen oder Jucken im Genitalbereich. Dabei unterscheiden Ärzte zwei sexuelle Funktionsstörungen:

Auch in der sogenannten Orgasmusphase können sich sexuelle Funktionsstörungen bemerkbar machen: Solche Orgasmusstörungen können den Ablauf oder das subjektive Erleben des Orgasmus betreffen. Manche Betroffenen erreichen trotz sexueller Erregung nie oder selten einen Orgasmus. In anderen Fällen läuft ein physiologischer Orgasmus ab, ohne dass die Frauen ihn als solchen mit entsprechendem Lustgefühl erleben.

Diagnose

Sexuelle Funktionsstörungen diagnostiziert ein Arzt bei einer Frau, wenn ihr sexuelles Erleben oder Verhalten seit mindestens einem halben Jahr durch ausbleibende, verminderte oder unerwünschte körperliche Reaktionen beeinträchtigt ist und dies mit einem Leidensdruck einhergeht.

Eine Diagnose kann bei sexuellen Funktionsstörungen also nur dann gelingen, wenn sich die Frau ihrem Arzt anvertraut. Dies setzt ein Vertrauensverhältnis zwischen der Frau und dem behandelnden Arzt voraus. Im Rahmen eines Gesprächs kann der Arzt dann beginnen, den Ursachen der Probleme auf den Grund zu gehen. Hierzu kann er diese und ähnliche Fragen stellen:

Um sexuelle Störungen zu beurteilen, können außerdem Fragebögen zum Einsatz kommen: Mit ihrer Hilfe kann der Arzt viele Informationen über das Sexualverhalten der Frau abfragen und so herausfinden, wie zufrieden sie mit ihrem Sexualleben ist, welche sexuellen Probleme bestehen und ob in ihrer Partnerschaft eine offene Kommunikation über das Thema stattfindet.

Daneben ist es wichtig, in einem psychodiagnostischen Gespräch sexuelle Funktionsstörungen von psychischen Störungen (wie Depressionen, Angststörungen) abzugrenzen und festzustellen, ob Letztere vielleicht für die Entstehung der sexuellen Probleme (mit)verantwortlich sind.

Auch körperliche Untersuchungen (z.B. durch Fachärzte für Frauenheilkunde, Urologie oder Innere Medizin) sind nötig, um auszuschließen, dass hinter den sexuellen Problemen körperliche Gründe stecken. Vor allem Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können ein Hinweis darauf sein, dass sexuelle Funktionsstörungen körperlich bedingt sind.

Therapie

Die gegen sexuelle Funktionsstörungen der Frau eingesetzte Therapie richtet sich vor allem nach den Ursachen der Probleme. Steckt eine körperliche oder seelische Störung hinter den sexuellen Beeinträchtigungen, ist es ratsam, zunächst diese Grunderkrankung zu behandeln.

Wenn sexuelle Funktionsstörungen beispielsweise infolge körperlich bedingter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr entstanden sind, zielt die Therapie darauf ab, die Schmerzursache zu beheben. So können zum Beispiel betroffene Frauen nach der letzten Regelblutung (Menopause) Hormone anwenden, um einer Scheidentrockenheit entgegenzuwirken – etwa östrogenhaltige Vaginalcremes.

Sind sexuelle Funktionsstörungen der Frau als Nebenwirkung eines Medikaments entstanden, kann es ausreichen, nach Absprachen mit dem behandelnden Arzt auf ein anderes Mittel umzusteigen oder die Dosierung zu verändern. Wichtig ist dabei allerdings, immer den Nutzen gegen die Risiken abzuwägen: Wenn beispielsweise eine Lustlosigkeit der Frau auf ein Antidepressivum zurückzuführen ist, kann das Absetzen des Medikaments zwar die sexuellen Probleme verbessern – die depressiven Symptome können sich dadurch jedoch verschlimmern.

Ist keine körperliche oder psychische Erkrankung als Grund für die sexuellen Funktionsstörungen der Frau feststellbar, kommen folgende Behandlungsmöglichkeiten infrage:

© Jupiterimages/iStockphoto
Darüber reden kann helfen: In einer Therapie können beide Partner über ihre Bedürfnisse sprechen.

Vor allem wenn sexuelle Funktionsstörungen zu Problemen in der Partnerschaft führen oder wenn Partnerschaftsprobleme für funktionelle Sexualstörungen verantwortlich sind, lässt sich die Frau im besten Fall zusammen mit ihrem Partner behandeln. Ein Erfolg ist aber nur dann zu erwarten, wenn beide Partner bereit sind, die Beziehung trotz möglicher Probleme fortzuführen und gemeinsam an den Schwierigkeiten zu arbeiten.

Wichtig für die Behandlung sexueller Funktionsstörungen ist es, dass die Betroffenen lernen, über Sex zu sprechen und ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche zu formulieren. Dabei lassen sich auch mögliche übersteigerte Erwartungen aufdecken und bearbeiten.

Sind die sexuellen Funktionsstörungen aufgrund traumatischer Erfahrungen der Frau entstanden, sollte sie diese Erlebnisse allerdings zunächst in einer Einzeltherapie – also ohne den Partner – auf- beziehungsweise verarbeiten.

Verlauf & Vorbeugen

Verlauf

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau treten meist vorübergehend auf, etwa im Verlauf einer stressigen Lebensphase. Mit zunehmender sexueller Erfahrung verschwinden die Schwierigkeiten häufig von selbst. Oft enden sexuelle Probleme auch mit einer Trennung vom Partner und treten in der nächsten Partnerschaft nicht mehr auf.

Nur wenige Frauen haben dauerhaft Probleme mit ihrem Sexualleben. In diesen Fällen liegen meist schwere traumatische Erlebnisse oder körperliche Ursachen zugrunde. Bleiben sexuelle Funktionsstörungen unbehandelt, können sie die Lebensqualität der Frau stark einschränken und erhebliche Probleme in der Partnerschaft verursachen. Eine angemessene Behandlung kann die Situation aber in vielen Fällen zumindest verbessern.

Vorbeugen

Da sexuelle Funktionsstörungen der Frau aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen können, gibt es keine allgemeine Methode, mit der Sie ihnen vorbeugen könnten.

Wenn sexuelle Probleme auftreten, ist es ratsam, schon frühzeitig das Gespräch mit dem Partner zu suchen: Kommt das Thema beispielsweise aus Scham nicht zur Sprache, besteht das Risiko, dass Erwartungsängste entstehen, die wiederum einer erfüllenden Sexualität entgegenstehen. Auf diese Weise bildet sich ein Teufelskreis, der sexuelle Funktionsstörungen noch verstärken kann. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und den persönlichen sexuellen Vorlieben kann dazu beitragen, das Auftreten sexueller Störungen zu verhindern.

Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Sexualstörungen der Frau, Frigidität":

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2016)

Haag, P., Hanhart, N., Müller, M.: Gynäkologie und Urologie für Studium und Praxis 2016/17. Medizinische Verlags- und Informationsdienste, Breisach 2016

Briken, P., Berner, M. (Hrsg.): Praxisbuch Sexuelle Störungen. Thieme, Stuttgart 2013

Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2013

Sigusch, V.: Sexuelle Störungen und ihre Behandlung. Thieme, Stuttgart 2007

Vetter, B.: Sexualität: Störungen, Abweichungen, Transsexualität. Schattauer, Stuttgart 2007

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Sigusch, V.: Paartherapie bei sexuellen Funktionsstörungen. Deutsches Ärzteblatt 97, Vol. 12, A-776-781 (24.3.2000)

Stand: 30. September 2016