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Coronavirus: Aktuelle Lage in Deutschland

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Autor*in: Jasmin Krsteski, Medizinredakteurin | Romina Enz, Medizinredakteurin

Das Coronavirus in Deutschland: Lesen Sie hier alles Wichtige über die aktuelle Lage und erfahren Sie, wie Sie sich schützen können.

Die aktuelle Lage in Deutschland

Die aktuelle Lage in Deutschland

Montag, 18.10.2021, 14.00 Uhr: Valneva Totimpfstoff zeigt gute Wirksamkeit

Der Totimpfstoff der österreichisch-französischen Firma Valneva wurde in einer Phase-3-Studie erfolgreich getestet. Bei den insgesamt 4.012 Proband*innen wurde eine gute Immunantwort auf den Impfstoff nachgewiesen. Hauptbestandteil von Totimpfstoffen sind abgetötete Krankheitserreger oder deren Bestandteile, die keine Erkrankung, jedoch eine Immunantwort auslösen können. Das Prinzip wird bereits bei einigen gängigen Impfungen wie Tetanus, Keuchhusten oder Hepatitis B angewendet. 

Donnerstag, 14.10.2021, 10.00 Uhr: EMA prüft Corona-Medikament

Die Forschung beschäftigt sich momentan auch mit Medikamenten gegen SARS-CoV-2. Das von der Firma AstraZeneca entwickelte Medikament Evusheld befindet sich derzeit im Prüfverfahren der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Es besteht aus monoklonalen Antikörpern und soll verhindern, dass Corona-Viren in menschliche Zellen eintreten. Um das Medikament schnellstmöglich auf den Markt zu bringen, prüft die EMA die Wirksamkeit im Rolling-Review-Verfahren. 

Dienstag, 5.10.2021, 13.30 Uhr: Große Impfaktion an Schulen in Niedersachsen geplant

Nach den Herbstferien sollen mobile Impfteams an niedersächsischen Schulen eingesetzt werden. Die Aktion wird in Absprahe mit den Schulleitungen stattfinden. Auch an Universitäten, Hochschulen und einigen Wohnvierteln sollen zeitweise Impfstationen aufgebaut werden. 

Montag, 4.10.2021, 10.00 Uhr: Lockerung der Maskenpflicht im Unterricht

In Bayern entfällt die Maskenpflicht im Unterricht von heute an komplett, in Berlin nur bis zur sechsten Klasse. Gegner*innen der Maskenpflicht verweisen auf die leichteren Krankheitsverläufe von Covid-19 bei Kindern. Befürwortende der Maskenpflicht warnen hingegen vor den Langzeitschäden durch Corona. 

Freitag, 1.10.2021, 15.30 Uhr: Kein Impfzertifikat bei Sputik-Impfung

Deutsche, die sich mit dem russischen Impfstoff "Sputnik" impfen lassen, hat hierzulande kein Anrecht auf ein Impfzertifikat. Der Grund: Das Vakzin wurde nicht vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassen. Die Entscheidung fiel im hessischen Verwaltungsgerichtshof. 

Einen Überblick über alle Impfstoffe gegen Covid-19 finden Sie hier.

Donnerstag, 30.9.2021, 16 Uhr: Grippe- und Covid-19-Impfung gleichzeitig möglich

Die Grippesaison steht bevor. Der Ständigen Impfkommission (STIKO) zufolge spricht nichts dagegen, sich gleichzeitig gegen Covid-19 und Grippe impfen zu lassen. Wie sich Grippe und Covid-19 unterscheiden und warum sich beide Impfungen lohnen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22.9.2021, 9.00 Uhr: Impfdurchbrüche: Covid-19 trotz Impfung

Mit der Impfquote steigt auch die Zahl der Durchbruchsinfektionen, also der Menschen, die trotz vollständiger Impfung an Covid-19 erkranken. Warum ist das so und wer ist besonders gefährdet? Das können Sie hier nachlesen.

Freitag, 17.9.2021, 8.30 Uhr: Hoher Nutzen der dritten Impfung

Bereits seit dem 30. Juli können sich in Israel Menschen ab 60 Jahren zum dritten Mal mit dem Impfstoff von BioNTech gegen Covid-19 impfen lassen. Einer im im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zufolge hat dies die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen um mehr als das zehnfache und die Zahl der schweren Erkrankungen um das 20-fache gesenkt. Die Laboruntersuchgungen bestätigten, dass die dritte Dosis die Antikörperantwort verbesserte. Ein ähnliches Bild ergab eine Untersuchung mit dem Impfstoff von Moderna.

Freitag, 10.9.2021, 11.50 Uhr: STIKO empfiehlt Covid-19-Impfung allen Schwangeren

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat an diesem Tag mitgeteilt, dass sie eine Covid-19-Impfung nun allen Schwangeren ab dem zweiten Trimester sowie allen Stillenden empfiehlt, unabhängig von Vorerkrankungen. Die Impfung soll in zwei Dosen mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

Mehr zur Covid-19-Impfung in der Schwangerschaft lesen Sie hier.

Dienstag, 7.9.2021, 8 Uhr: Moderna beantragt Zulassung für dritte Impfung

Der Covid-19-Impfstoffhersteller Moderna hat bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der amerikanischen FDA die Zulassung für eine dritte Impfdosis beantragt. In einer Phase-2-Studie habe sich dem Hersteller zufolge gezeigt, dass sich die Schutzwirkung durch eine dritteDosis auch bei Senioren deutlich verbessert. 

Montag, 6.9.2021, 8.30 Uhr: Schützt eine Infektion besser oder eine Impfung?

Eine Studie aus Israel hat untersucht, ob eine Immunität durch eine natürliche Infektion mit dem Coronavirus besser vor der Delta-Variante schützt als eine Impfung mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer. Das Ergebnis: Offenbar ist das Risiko, sich nach einer vollständigen Impfung mit Covid-19 zu infizieren, 13-mal höher als nach einer durchgemachten Infektion. Das Risiko einer Infektion mit Symptomen ist sogar 27-mal höher. Bei den Genesenen, die sich zusätzlich noch einmal haben impfen lassen, war das Risiko einer erneuten Infektion sogar noch einmal leicht erniedrigt. 

Die Studienautoren warnen allerdings davor, sich aufgrund dieser Ergebnisse nicht impfen zu lassen. Das Risiko einer Infektion sei zu hoch. Bis zur erreichten Immunität könne das Virus viel Schaden anrichten. Die Studie ist noch nicht veröffentlicht und muss noch von unabhängigen Experten geprüft werden.

Lesetipp: Delta-Variante auch für Geimpfte ansteckend?

Mittwoch, 1.9.2021, 10.30 Uhr: Neue Virusvariante entdeckt

Forscher*innen in Südafrika haben eine neue Virusvariante entdeckt, die ihrer Ansicht nach eine besorgniserregende Kombination aus Mutationen haben könnte. Ihre Ergebnisse haben sie auf dem Preprint Server medRxiv vorveröffentlicht, die Studie muss noch von Expert*innen geprüft werden. C.1.2. scheint sich schnell zu verbreiten und ist in europa bereits in Portugal und in der Schweiz aufgetaucht. Unklar ist noch, wie sich C.1.2. im Vergleich zur Delta-Variante verhält und ob der aktuelle Impfschutz ausreichend ist.

Mittwoch, 1.9.2021, 8.00 Uhr: Dritte Impfung ab heute

Seit dem heutigen Tag können sich Menschen, die ein erhöhtes Risiko haben, für eine dritte Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer anmelden. Dazu gehören etwa Menschen in Pflegeheimen. Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine offizielle Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Diese liegt noch nicht vor.  Mehr über die Boosterimpfung lesen Sie hier

Montag, 30.8.2021, 8.30 Uhr: Kommt das 2G-Modell für alle?

In Hamburg gilt das 2G-Modell. Das bedeutet: Es sind Veranstaltungen fast ohne Einschränkungen möglich – allerdings nur für vollständig Geimpfte und Genesene. Das bedeutet für Restaurants, Kinobetreiber und andere Veranstalter: Wenn sie sich für dieses Modell entshceiden, können sie auch ihre Kapazitäten wieder voll ausnutzen. Von solchen Veranstaltungen sind dann aber auch all jene ausgeschlossen, die sich gar nicht impfen lassen können, ausgenommen Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre. Weil Kinder ab 12 bereits geimpft werden dürfen, werden auch sie jedoch bald nur noch geimpft oder genesen Zutritt zu 2G-Veranstaltungen bekommen. 

Noch geht Hamburg mit dieser Möglichkeit einen Sonderweg. Ob es sich in Hamburg und möglicherweise auch anderswo durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es lässt sich nämlich nur dort anwenden, wo auch alle Mitarbeiter vollständig geimpft oder genesen sind. 

Dienstag, 24.8.2021, 18.20 Uhr: Inzidenz nicht mehr ausschlaggebend

Statt wie bisher der Inzidenzwert soll Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge von nun an die Belegung der Krankenhausbetten ausschlaggebend für das Greifen bestimmter Maßnahmen in der Corona-Pandemie sein. Der Inzidenzwert bleibe zwar nach wie vor wichtig, könne aber aufgrund der vielen geimpften Menschen nicht mehr alleiniges Kriterium sein.

Dienstag, 24.8.2021, 7.45 Uhr: BioNTech/Pfizer erhält vollständige US-Zulassung

Die US-Arzneimittelmittelbehörde FDA hat dem Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer die vollständige Zulassung für Menschen ab 16 Jahren erteilt. Seit Dezember 2020 ist das Vakzin in den USA mit einer Notfallzulassung im Einsatz. Die Notfallzulassung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bleibt weiterhin bestehen. 

Freitag, 20.8.2021, 8 Uhr: Vierte Welle laut RKI da

Dem Robert-Koch-Institut zufolge hat die vierte Welle der Corona-Pandemie begonnen. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 48,8. Besonders unter jungen Menschen nehmen die Infektionen zu. Anders als im vergangenen Jahr könne sich aber nun fast jeder ab dem Alter von zwölf Jahren mit einer Impfung schützen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, dass die Auffrischimpfungen bei besonders gefährdeten Menschen nun beginnen könnten. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Durchbruchinfektionen bei allen zunehmen werden, deren Impfung bereits länger als sechs Monate zurückliegt. 

Dienstag, 17.8.2021, 8.15 Uhr: STIKO empfiehlt Covid-Impfung für Kinder ab 12

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen Covid-19 nun auch offiziell für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Grund: Aufgrund neuer Daten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit fast zehn Millionen Jugendlichen, konnte das Gremium nun mögliche Risiken besser bewerten. Mehr zum Pro und Contra der Impfung bei Kindern und Jugendlichen lesen Sie hier.

Donnerstag, 12.8.2021, 8.45 Uhr: Zweite Impfung für Genesene

In einer britischen Studie hat eine zweite Impfdosis die Antikörperantwort von Genesenen weiter verstärkt und insbesondere den Schutz vor den Varianten Beta und Gamma erhöht. 

Während eine einfache Impfdosis für die Genenesenen den Schutz gegne den Wildtyp ausreichend erhöhte, fiel Immunantwort gegen die Varianten Beta und Gamma nach einer einzigen Impfdosis recht schwach aus. Erst nach einer zweiten Impfung hatten die Proband*innen ausreichend Antikörper gebildet. Die Reaktion der zellulären Immunantwort haben die Forschenden nicht untersucht.

Das Ergebnis könnte ein Hinweis darauf sein, dass für Genesene angesichts der nun vorherrschenden Delta-Variante eine zweite Impfung nötig sein könnte. Allerdings reicht die Studie als Nachweis für die Notwendigkeit einer zweiten Impfdosis nicht aus.

Donnerstag, 12.8.2021, 8.15 Uhr: Das sind die Corona-Beschlüsse

Folgende Regeln gelten zukünftig in der Corona-Pandemie:

Dienstag, 10.8.2021, 9 Uhr: Das wollen die Ministerpräsidenten an diesem Tag beschließen

Die kostenfreien Corona-Schnelltests sollen laut einer Beschlussvorlage für die Ministerpräsidentenkonferenz ab Oktober wegfallen. Bestehen bleiben sollen sie für Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder für die keine generelle Impfempfehlung der STIKO vorliegt, etwa Schwangere und Kinder.

Zudem sollen nur vollständig Geimpfte und Genesene Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen, Krankenhäusern, Hotels, Fitnessstudios etc. bekommen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Antigentest vorweisen, der nicht älter ist als 24 Stunden oder einen PCR-Test, der nicht älter ist als 48 Stunden. 

Außerdem soll neben der Inzidenz auch die Zahl der sich in Krankenhäusern befindlichen Corona-Patient*innen Einfluss darauf nehmen, ob Regeln verschärft werden oder nicht. Abstandsregeln und Maskenpflicht sollen vorerst bestehen bleiben.

Montag, 9.8.2021, 9.30 Uhr: Inzidenz steigt schneller als im Sommer 2020

Dem Robert-Koch-Institut zufolge steigt die bundesweite Inzidenz früher und schneller an als im Vorjahr zur gleichen Zeit. Sie liegt derzeit bei 23,1 und hat sich innerhalb eines Monats vervierfacht. Offenbar sind vor allem jüngere Menschen zwischen 10 und 34 Jahren betroffen. Die Delta-Variante macht mittlerweile 97 Prozent der Neuinfektionen aus.

Donnerstag, 5.8.2021, 9.00 Uhr: EU sichert sich bis zu 200 Millionen Dosen Novavax-Impfstoff

Der Protein-Impfstoff hat Studien zufolge eine Wirksamkeit von 90,4 Prozent. Die Europäische Arzneimittelbehörde soll das Vakzin nun überprüfen. Mehhr zu dem Impfstoff erfahren Sie hier.

Dienstag, 3.8.2021, 8.00 Uhr: Gesundheitsminister beschließen Impfungen für Kinder ab 12

Die Gesundheitsminister der Länder und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben den Start von Corona-Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen sowie Impfangebote für Jugendliche und Kinder ab zwölf Jahren beschlossen. Sie sollen sich in den Impfzentren sowie bei Kinder- und Hausärzten impfen lassen können. Damit handeln Sie gegen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), die bislang noch keine ausreichende Datengrundlage für eine generelle Empfehlung der Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche sieht.

Lesetipp: Kinder und Jugendliche gegen Covid-19 impfen – Pro und Contra

Montag, 2.8.2021, 9.20 Uhr: Wieder Impfzertifikate erhältlich

Nachdem die Apotheken wegen Sicherheitslücken vorübergehend keine digitalen Impfzertifikate mehr ausgestellt haben, beginnen die ersten Filialen nun schrittweise wieder damit. Welche Apotheke Sie aufsuchen können, um sich ein Zertifikat ausstellen zu lassen, erfahren Sie hier

Freitag, 30.7., 10.00 Uhr: Inzidenz steigt erneut

Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen: Binnen sieben Tagen hat sie sich den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge von 16,0 auf 17,0 erhöht. Zudem wurden 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. In folgenden Gebieten liegt die Inzidenz bei über 50:

Freitag, 30.7.2021, 08.00 Uhr: Ungenutzte Impfdosen sollen gespendet werden

Anfangs gab es zu wenig Impfdosen, nun verfügt die Bundesrepublik über mehr Impfstoff, als Impfwillige vorhanden sind. Deshalb geben erste Bundesländer nicht benötigte Dosen an den Bund zurück, sodass diese an Drittstaaten gespendet werden können. 

Donnerstag, 29.7.2021, 10.00 Uhr: Entwurf für Testpflicht bei Reiserückkehrern

Mit dem Ziel, gegen die steigenden Inzidenz-Zahlen vorzugehen, sollen ab Sonntag, dem 1. August, alle Einreisenden ab sechs Jahren entweder über einen

verfügen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Urlaubsland man zurückkehrt, und auf welchem Weg. Wer aus einem Hochrisikogebiet oder einem Gebiet mit Virusvarianten zurückkehrt, benötigt allerdings immer einen negativen Testnachweis - unabhängig von einer vollständigen Impfung oder Genesung. Hilde Mattheis (SPD) plädiert dafür, dass die Tests kostenpflichtig sind. Das sollen Reisende in ihrem Urlaubsbudget berücksichtigen. 

Donnerstag, 29.7.2021, 07.00 Uhr: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist durchgeimpft

In der Bundesrepublik Deutschland haben dem Robert Koch-Institut zufolge inzwischen 61,3 Prozent mindestens eine Impfdosis erhalten. 50,9 Prozent sind vollständig durchgeimpft. Trotzdem sinkt die Nachfrage nach Corona-Impfungen deutlich. 

Mittwoch, 28.7.2021: Testpflicht für Reiserückkehrende?

Die Bundesregierung plant derzeit, eine einheitliche Testpflicht für Reiserückkehrende einzuführen. Diese Regelung soll unabhängig vom Urlaubsort gelten und vermutlich ab Sonntag, dem 1. August in Kraft treten. 

Dienstag, 27.7.2021, 07.00 Uhr: Quarantänepflicht für Urlauber*innen

Die Niederlande und Spanien sind nun Hochinzidenzgebiete. Deshalb müssen Urlauber*innen, die aus dem Urlaub aus diesen Ländern zurückkehren, ab heute in eine zehntägige Quarantäne. Allerdings besteht die Möglichkeit, die Quarantäne nach fünf Tagen mit einem negativen Test zu beenden. Für Personen, die vollständig geimpft sind oder innerhalb des letzten halben Jahres erkrankt und genesen sind, gilt die Quarantänepflicht nicht. 

Jens Spahn (CDU) spricht sich dafür aus, dass die Testpflicht im Reiseverkehr generell ausgeweitet wird. So sollen Rückkehrende unabhängig von (Risiko-)Gebiet einen negativen Test vorlegen müssen. Für vollständig Geimpfte soll dies nicht gelten. 

Montag, 26.7.2021, 09.00 Uhr: Keine Impfpflicht in Sicht

Trotz steigender Zahlen sei eine allgemeine Impfflicht laut Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) keine Option. Dieser Schritt sei zwar grundsätzlich möglich. Andrew Ullmann (FDP) befürchtet etwa, dass dann erst Recht protestiert würde  ähnlich wie in Frankreich.

 Montag, 26.7.2021, 07.00 Uhr: Wieder strengere Regeln aufgrund steigender Inzidenz 

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutschlandweit erneut. Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge liegt der Wert nun bei 14,3. Gestern lag die Inzidenz noch bei 13,8. Vor allem Nordrhein-Westfalen ist betroffen: In Solingen stiegen die Werte auf 67,2. Auslöser soll eine Fußballfeier im Zuge des EM-Finales gewesen sein. In Düsseldorf stieg die Inzidenz auf 42,6 und in Köln auf 31,3. In NRW gelten ab heute wieder strengere Einschränkungen: Die Landesinzidenzstufe 1 tritt in Kraft (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Konkret bedeutet das:

Freitag, 23.7.2021: Bald kostenpflichtige Tests für Ungeimpfte?

Die Bundesregierung zieht in Erwägung, dass die bislang kostenlosen Corona-Tests für ungeimpfte Personen langfristig kostenpflichtig werden. Hierzu tauschten sich Jens Spahn (CDU), Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) aus. Noch sei man allerdings in der Planungsphase. 

Donnerstag, 22.7.2021, 12.00 Uhr: NRW gibt Impfungen für Kinder und Jugendliche frei

Ab heute können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in diversen nordrhein-westfälischen Impfzentren gegen das Coronavirus geimpft werden. Dabei richtet sich die Landesregierung an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Diese besagt, dass Kinder und Jugendliche ohne Vorerkrankungen nach ärztlicher Beratung eine Impfung erhalten dürfen. 

Bislang ist die Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 in 53 Impfzentren in NRW möglich. Interessierten wird empfohlen, sich zu erkundigen, in welchem nahegelegenen Impfzentrum ab wann ein Impfangebot eingerichtet wird. 

Lesetipp: Kinder impfen – ja oder nein?

Donnerstag, 22.7.2021, 11.00 Uhr: Sinkende Impfzahlen

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen sinkt deutlich. Das liegt zum einen daran, dass viele Impfwillige bereits durchgeimpft sind. Zudem gibt es noch immer eine relevante Zahl derer, die sich nicht impfen lassen möchten. Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft die Bevölkerung deshalb dazu auf, aktiv für Impfungen zu werben – sowohl im privaten Umfeld als auch in der Arbeitswelt.

Einige Bundesländer bieten zudem flexible Impfmöglichkeiten an. So kann man sich zum Beispiel in Stadien, auf Supermarktplätzen oder ohne Termin im Impfzentrum impfen lassen. 

Mittwoch, 21.7.2021, 08.30 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin an. Sie liegt nun bundesweit bei 11,4. Am höchsten ist sie derzeit in Berlin. Dort liegt der Wert inzwischen bei 21,8. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI gestern 1183 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Noch vor einer Woche hatte der Wert bei 646 gelegen. 

Dienstag, 20.7.2021: Zusätzliche Impfdosen für Hochwasser-Regionen

Als Folge der starken Unwetter in Nordrhein-Westfalen mussten viele Menschen in Notunterkünfte ausweichen. Da sie dort auf engem Raum zusammenleben und auch bei den Aufräumarbeiten nicht ausreichend Abstand eingehalten werden kann, warnt das Bundesland vor einer Ansteckungswelle. Daher sollen in den entsprechenden Regionen zusätzliche Impfdosen zur Verfügung stehen. 

In Rheinland-Pfalz gibt es in den betroffenen Gebieten eine gesonderte Impfaktion: Ein Bus wird die Orte abfahren, sodass sich die Anwohner*innen ohne Voranmeldung impfen lassen können. 

Montag, 19.7.2021, 12.00 Uhr: Bund fördert Anschaffung von Aerosol-Luftfiltern

Um die Ansteckungsgefahr in Schulen nach den Sommerferien möglichst gering zu halten, fördert der Bund die Anschaffung von Aerosol-Luftfiltern mit 200 Millionen Euro. Kritische Stimmen halten eine komplette Versorgung allerdings für unrealistisch. Erste Schulen haben die Anlagen zudem schon getestet und negative Erfahrungen gemacht, da die Filter im Unterricht zu laut sein sollen.

Freitag, 16.7.2021: Erneuter Anstieg der 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt sie derzeit bei 8,6. Am Vortag betrug der Wert 8,0. Beim letzten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante befürchten Forschende, dass sich der Inzidenzwert wieder in den zweistelligen Bereich bewegen könnte. Die besonders ansteckende Mutante ist mit 75 Prozent in Deutschland weiterhin die dominierende Variante.

Donnerstag, 15.7.2021: Impfzertifikate für Genesene

Ab sofort können Apothekten über das DAV (Apohektenportal des Deutschen Apothekerverbands) auch Impfzertifikate für Menschen ausstellen, die von Covid-19 genesen sind und lediglich eine Boosterimpfung erhalten haben. Das war zuvor nicht möglich. Der Nachweis einer überstandenen Infektion erfolgt über einen positives PCR-Test durch eine*n Arzt*Ärztin, ein Labor oder eine Teststelle.

Mittwoch, 14.7.2021: Impfstoff von Johnson & Johnson könnte Guillain-Barré-Syndrom hervorrufen

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA warnt davor, dass eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson in seltenen Fällen die entzündliche neurologische Erkrankung "Guillain-Barré-Syndrom" zur Folge haben könnte, die Muskelschwäche und Lähmungen führen kann. Mögliche Symptome sind:

Es gibt jedoch auch Hinweise dararuf, dass auch Covid-19 die Erkrankung auslösen könnte.

Montag, 12.7.2021, 9.30 Uhr: BioNTech will Zulassung für dritte Impfung

Daten des israelischen Gesundheitsministeriums zufolge sinkt die Schutzwirkung des Vakzins von BioNTech/Pfizer bereits sechs Monate nach der zweiten Impfung wieder. Aus diesem Grund geht der Impfstoffhersteller davon aus, dass eine dritte Impfung sechs bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung nötig sein wird und plant, die Zulassung hierfür bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) in Kürze zu beantragen. Zeitgleich arbeitet BioNTech an einem modifizierten Impfstoff, der wirksamer gegen die Delta-Variante sein soll. 

Freitag, 9.7.2021, 7.45 Uhr: Delta-Variante dominiert in Deutschland

Die besonders ansteckende Delta-Mutante ist mit 59 Prozent zur dominierenden Variante geworden. Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, rät daher weiterhin zum Tragen von Maske, Testen und dem Einhalten von Abstandsregeln.

Montag, 5.7.2021, 7.50 Uhr: Johnson & Johnson wirksam gegen Delta-Variante

Dem Hersteller zufolge zeigte der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson eine Schutzwirkung gegen schwere Covid-19-Verläufe von 85 Prozent. Gegen die besonders ansteckende Delta-Variante fiel die Antikörperantwort sogar noch höher aus als gegen die südafrikanische Beta-Variante. Außerdem stellten die Forschenden fest, dass die Schutzwirkung mindestens acht Monate lang anhält – auch gegen die Coronavarianten. Die Immunantwort nahm im Laufe der Zeit sogar noch zu.

Freitag, 2.7.2021, 12.30 Uhr: Curevac: Schutzwirkung nur bei jungen Menschen nachweisbar

Der für die Zulassung entscheidenden Studie zufolge erreicht Curevac eine Schutzwirkung von nur 48 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung. Bei Menschen zwischen 18 und 60 Jahren liegt sie bei 53 Prozent gegen Covid-19 jeglichen Schweregrads. Zu 77 Prozent schützt sie diese Altersgruppe vor mittleren und schweren Verläufen.Wie hoch die Schutzwirkung bei den über 60-Jährigen ist, lässt sich laut Hersteller jedoch nicht beurteilen, da die Zahl der Teilnehmer gering war. Die Frage ist nun, ob das Vakzin mit diesen Ergebnissen eine Zulassung durch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) bekommt.

Freitag, 2.7.2021, 7.15 Uhr: Zweite Impfung mit mRNA-Impfstoff auch für über 60-Jährige

Die Ständige Impfkommission will ihre Impfempfehlung aufgrund der Delta-Variante anpassen. Auch über 60-Jährige, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sollen die zweite Dosis mit einem mRNA-Vakzin erhalten.

Das liegt zum einen daran, dass so der Impfabstand verringert werden kann. Der Abstand zwischen den Impfungen soll dann nur vier Wochen betragen. Eine erste Impfung schützt Studien zufolge nicht ausreichend vor der Delta-Variante, daher ist es wichtig, im Rennen mit der Ausbreitung der besonders ansteckenden Mutante möglichst schnell einen vollständigen Schutz zu erreichen. Zum anderen ist das heterologe Impfschema Studien zufolge besonders wirksam. 

Der Anteil der Delta-Variante in Deutschland liegt dem letzten Bericht des Robert-Koch-Instituts zufolge bei rund 37 Prozent, Schätzungen zufolge aktuell bereits bei 50 Prozent.

Mittwoch, 23.06.2021, 9.45 Uhr: Neue Variante: "Delta plus" in Indien nachgewiesen 

In Indien ist eine neue, aufgrund ihrer Ähnlichkeit zur Delta-Variante inoffiziell als "Delta plus" bezeichnete, Mutante aufgetaucht. Der Staat hat sie als "besorgniserregend" eingestuft. Sie soll besonders ansteckend sein und ist bereits in mehreren Fällen im Bundesstaat Maharashtra nachgewiesen worden. 

Mehr zur Delta-Variante lesen Sie hier

Dienstag, 22.6.2021, 8 Uhr: Bundesregierung will FFP2-Masken für Kinder

Spezielle auf Kinder zugeschnittene FFP2-Masken sollen nach dem Willen der Bundesregierung helfen, das Pandemiegeschehen weiter in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das Bun­desgesundheitsministerium einen neuen Standard für Kinder-Infektionsschutzmasken beim Deutschen Institut für Nor­mung in Auftrag gegeben. Die Grünen hatten kritisiert, dass es bisher noch keine FFP-Masken speziell für Kinder gäbe. Die bestehenden Masken gibt es nur in Erwachsenen-Größen.

Lesetipp: Kinder impfen – ja oder nein?

Montag, 21.6.2021, 9.30 Uhr: Inzidenz sinkt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt weiter auf 8,6 am heutigen Tag. Dennoch bleibt die Sorge vor der Delta-Variante, die in Großbritannien die Infektionszahlen wieder in die Höhe getrieben hat. Auch in Portugal ist derzeit die Hauptstadt Lissabon wegen eines Ausbruchs der Variante aus Indien abgeriegelt. 

Freitag, 18.6.2021, 8.15 Uhr: Digitaler Impfpass für Genese erst Ende Juni

Ab Ende Juni sollen auch Genesene ihren Status mit einer App nachweisen können. Dass das vorher nicht möglich ist, hat technische Gründe: Wer bereits genesen ist, braucht nur eine Impfdosis für einen vollständigen Schutz. Die App reagiert auf eine eingetragene Impfung jedoch nicht entsprechend und zeigt keinen ausreichenden Schutz an. Das soll sich mit der nächsten Entwicklungsstufe der App ändern. Theoretisch können Ärztinnen*Ärzte eine überstandene Covid-19-Ekrankung in den gelben Impfpass eintragen. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht.

Donnerstag, 17.06.2021, 13.45 Uhr: Delta-Variante breitet sich in Deutschland aus

Die Inzidenz sinkt, Maßnahmen werden gelockert  – und gleichzeitig nimmt der Anteil der ansteckenderen Delta-Variante in Deutschland zu. 6,2 Prozent aller Neuinfektionen gehen bereits auf sie zurück. Was das bedeutet und was wir bereits über die Delta-Variante wissen, können Sie hier nachlesen.

Freitag, 11.6.2021, 10 Uhr: STIKO gibt keine generelle Empfehlung für Impfung von Kindern ab 12 Jahren

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich dazu entschlossen, die Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche nicht generell zu empfehlen. Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen wie Adipositas, Immunsuppression, Herzfehlern, chronischen Lungenerkrankungen, Diabetes sowie Trisomie 21 sollten sich nach Meinung der Expert*innen dagegen impfen lassen. Eltern könnten jedoch auch Kinder ohne ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf nach ärztlicher Aufklärung auf eigenen Wunsch hin impfen lassen.

Mehr zur Impfung ab 12 Jahren lesen Sie hier.

Freitag, 11.6.2021, 9.30 Uhr: BioNTech testet Impfstoff an Kleinkindern und Babys

In einem nächsten Schritt will der Hersteller BioNTech/Pfizer auch für Kinder unter zwölf Jahren die Zulassung für den Covid-19-Impfstoff erhalten. Zunächst sollen 4500 Kinder zwischen sechs Monaten und elf Jahren in den USA, Finnland, Polen und Spanien an klinischen Studien teilnehmen. Die Tests an Fünf- bis Elfjährigen haben bereits begonnen.

Donnerstag, 10.6.2021, 9 Uhr: Digitaler Impfpass kommt schon heute

Früher als geplant ist der digitale Impfpass bereits mit dem heutigen Tag verfügbar. Er ist ein freiwilliges und zusätzliches Angebot zum analogen, gelben Impfpass. Jeder, der Anspruch auf einen Impfung hat, kann sich den digitalen Impfpass ausstellen lassen. 

Wie funktioniert der digitale Impfpass?

Über einen QR-Code können Nutzer den Impfnachweis auf die kostenfreie "CovPass App" des Robert-Koch-Instituts auf ihr Handy laden. Alternativ lässt er sich auf die Corona-Warnapp übertragen. So ist der Impfnachweis immer auf dem Smartphone dabei und kann bei Bedarf vorgezeigt werden. Auch negative Testergebnisse und bereits durchgemachte Covid-19-Erkrankungen können dort dokumentiert werden.

Wo bekomme ich den digitalen Impfpass?

Ab Montag, 14. Juni, sollen bestimmte Apotheke den Nachweis für den digitalen Impfpass ausstellen können. Welche Apotheke in Ihrer Nähe teilnehmen, können Sie hier nachprüfen. Auch Hausärzte und Impfzentren sollen die Nachweise in Zukunft ausstellen. Geplant ist außerdem, dass Zertifikate künftig nach Hause verschickt werden.

Wie läuft das ab?

Die Apotheke übermittelt die Impfdaten des Antragstellenden an das Robert-Koch-Institut. Das überprüft die Daten und schickt  das Zertifikat an die Apotheke, wenn alles ok ist. Dann erhält die geimpfte Person den QR-Code, mit dem sie die Bescheinigung auf die App ihres Smartphones laden kann.

Welche Daten enthält der Impfnachweis?

Das Zertifikat enthält Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum.

Wie wird der Nachweis geprüft?

Dienstleister erhalten eine Prüf-App, mit der sie den digitalen Impfpass wie ein Bahnticket einscannen können. Zustätzlich muss die*der Geimpfte auch seinen Personalausweis vorzeigen. 

Montag, 7.6.2021, 11.45 Uhr: Israel bestätigt Zusammenhang von Herzmuskelentzündungen und BioNTech

Nach einer Studie in seinem Auftrag hat das israelische Gesundheitsministeriums nun doch besätigt, dass die vor allem bei jungen Männern aufegtretenen Fälle von Myokarditis vermutlich Folge der Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer sind. Was das bedeutet, lesen Sie hier.

Montag, 7.6.2021, 8 Uhr: Keine Impfpriorisierung mehr

Von diesem Tag an kann sich in Deutschland theoretisch jeder ab zwölf Jahren gegen Covid-19 impfen lassen. In der Praxis ist die Impfung natürlich mit Wartezeit verbunden, da nicht ausreichend Impfstoff und Kapazität für so viele Menschen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen. Es kann sich jedoch ab sofort jeder um einen Impftermin bemühen, unabhängig von Alter und Vorerkrankungen. Ausnahmen bilden Schleswig-Holstein, Hamburg und Bayern. Sie halten zunächst an der Priorisierung fest. Auch in Bremen und im Saarland sollen erst die Priorisierungslisten weiter abgearbeitet werden.

Mittwoch, 2.6.2021, 7.10 Uhr: RKI senkt Risikostufe in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut hat die Risikoeinstufung von Deutschcland von "sehr hoch" auf "hoch" herabgesetzt. Am 11. Dezember des vergangenen Jahres war sie auf "sehr hoch" hochgestuft worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt jedoch vor Sorglosigkeit angesichts der aktuell niedrigen Fallzahlen. Es bestehe nach wie vor ein hohes Risiko. Wenn die Menschen nun zu leichtisinnig würden, könne sich die Lage schnell wieder verschlechtern.

Dienstag, 1.6.2021, 9.50 Uhr: Ende der Bundesnotbremse am 30. Juni?

Angesichts der sinkenden Inzidenz erwägt die Bundesregierung ein Ende der strikten Corona-Maßnahmen zum 30. Juni. Die Bundesnotbremse wurde im April verabschiedet und läuft zum Juli hin aus. Sofern die Zahl der Infektionen nicht wieder zunimmt, soll sie nicht verlängert werden.

Montag, 31.5.2021, 8.10 Uhr: EMA gibt grünes Licht für Covid-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den Covid-19-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für diese Altersgruppe jedoch noch nicht generell.

Mehr zur Impfung ab 12 Jahren lesen Sie hier

Donnerstag, 27.5.2021, 7.45 Uhr: STIKO empfiehlt Corona-Impfung für Kinder nicht generell

Die Zulassung des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren durch die Europäische Arzneimittelbehörde steht kurz bevor und auch Moderna meldet, dass sein Impfstoff bei Kindern und Jugendlichen hoch wirksam sei. Der Hersteller möchte ebenfalls bald Zulassungsanträge stellen. Doch der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist die Datenlage offenbar noch zu dünn. Berichten des Redaktionsnetzwerks Deutschlands zufolge tendiert sie gegen das generelle Impfen von Kindern und Jugendlichen gegen Covid-19 und plant,sie nur für Kinder mit bestimmten chronischen Erkrankungen zu empfehlen. 

Dienstag, 25.5.2021, 8.00 Uhr: Labor-Unfall Schuld an der Pandemie?

Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge haben sich Labormitarbeiter aus Wuhan schon im November 2019 mit SARS-CoV-2 infiziert – also bevor es die ersten offiziellen Fälle gegeben hat. Die Zeitung beruft sich auf amerikanische Geheimdienstberichte. Das könnte darauf hinweisen, dass in dem staatlichen Virus-Lavor mit dem Coronavirus experimentiert wurde. Die chinesische Regierung weist die Vorwürfe zurück. 

Dienstag, 18.5.2021, 15.50 Uhr: Keine Impfpriorisierung mehr ab 7. Juni

Am 7. Juni soll die festgelegte Reihenfolge bei den Corona-Impfungen aufgehoben werden. Theoretisch kann sich dann jeder impfen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn weist jedoch darauf hin, dass es organisatorisch nicht möglich sei, dass dann auch jeder innerhalb weniger Tage einen Impftermin bekommt und bittet die Bürger*innen um Geduld.

Dienstag, 18.5.2021, 10.00 Uhr: Schwangere können priorisiert geimpft werden

Die Ständige Impfkommission (STIKO) ändert ihre Impfempfehlung für schwangere Frauen. Da es mittlerweile viele Hinweise darauf gibt, dass Schwangere ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 haben, empfiehlt die STIKO die Covid-19-Impfung nun auch für Schwangere mit einem "erhöhten Expositionsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände". Neben Risikopatientinnen können sich nun also auch Schwangere, die ein erhöhtes Risiko haben, sich zu infizieren, nach ausführlicher Beratung und Nutzen-Risiko-Abwägung durch die*den Ärztin*Arzt impfen lassen. Sie fallen in die Priorisierungsstufe 2.

Mehr zur Corona-Impfung bei Schwangeren lesen Sie hier

Dienstag, 18.5.2021, 7.30 Uhr: mRNA-Impfstoffe laut US-Studie wirksam gegen indische Variante

Eine vorveröffentlichte Studie aus den USA hat die Wirksamkeit der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna gegen die indischen Varianten B.1.617 und B.1.618 im Labor getestet. Das Ergebnis: Die Schutzwirkung ist etwas schwächer, aber immer noch hochgradig. B.1.617 hat sich mittlerweile weltweit ausgebreitet, in Indien tritt zudem auch vermehrt die Variante B.1.618 auf. Die Studie muss noch von Wissenschaftler*innen geprüft werden. 

Mehr zu den Virus-Varianten erfahren Sie hier

Montag, 17.5.2021, 8.00 Uhr: Zahlen sinken, viele Lockerungen

Dem Robert-Koch-Institut zufolge liegt die Inzidenz bundesweit bei 83,1. Vor einer Woche war sie noch bei 119,1. Die Zahlen sinken, viele Regionen können bereits die Corona-Maßnahmen lockern und beispielsweise die Außengastronomie öffnen. 

Viele Bundesländer haben außerdem die Impfpriorisierung aufgehoben, sodass sich dort nun theoretisch jeder impfen lassen kann, der das möchte. 

Mittwoch, 12.5.2021, 14.30 Uhr: Hätte die Pandemie verhindert werden können?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Regierungen der Ländern haben zu zögernd auf die weltweite Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 reagiert. So lautet das Urteil einer unabhängigen Expertenkommission, die von der WHO bestellt wurde. Demnach ist unser bestehendes System nicht geeignet, um künftige Pandemien zu verhindern. Um auf potenzielle neue Pandemien besser reagieren zu können, schlagen die Expert*innen einen "Rat für globale Gesundheitsbedrohungen" vor. 

Um die jetzige Pandemie zu beenden, fordern sie reiche Länder auf, Impfstoffe an arme Länder zu spenden. Außerdem sollen Pharmafirmen freiwillig mehr Lizenzen zur Impfstoffherstellung vergeben. Falls das nicht funktioniert, sollen Patente aufgehoben werden. Zudem sollten die reichsten Ländern 60 Prozent der fehlenden 19 Milliarden Dollar für das Programm ACT Accelerator zur Verfügung stellen. Dieses soll die Erforschung, Herstellung und Verteilung von Tests, Medikamenten und Impfstoffen organisieren. 

Dienstag, 11.5.2021, 9.30 Uhr: WHO stuft indische Variante als "besorgniserregend" ein

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gibt die indische Virusvariante B.1.617 weltweit Anlass zur Sorge. Es gäbe Hinweise darauf, dass B.1.617 leichter übertragbar sei. Impfstoffe und Tests funktionierten jedoch auch bei dieser Variante. Zuvor hatte die WHO nur die südafrikanische und brasilianische Variante als besonders besorgnisserrend eingestuft.

Mehr zu den Virus-Varianten lesen Sie hier. 

Montag, 10.5.2021, 11.10 Uhr: Priorisierung bei Johnson & Johnson aufgehoben

Nach dem Vakzin von AstraZeneca ist nun auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson die Priorisierung aufgehoben. Jeder, der dies möchte, kann sich nun damit impfen lassen. Eine bestimmte Reihenfolge muss nicht mehr eingehalten werden. Die STIKO empfiehlt den Impfstoff nur noch für Personen ab 60 Jahren. Jedoch können sich nach Rücksprache mit der*dem Häusärztin*Hausarzt auch jüngere Menschen damit impfen lassen. 

Montag, 10.5.2021, 8.20 Uhr: Impfabstand bei AstraZeneca

Bund und Länder haben beschlossen, das festgelegte Intervall von zwölf Wochen zwischen den Impfungen mit AstraZeneca aufzuheben. Es ist nun möglich, sich im Abstand von vier bis zwölf Wochen impfen zu lassen. Unter Medizer*innen hat das für viel Kritik gesorgt, denn je länger der Abstand innerhalb der zwölf Wochen ist, desto wirksamer ist der Impfstoff Studien zufolge. Auch die Ständige Impfkommission empfiehtl, den Abstand von zwölf Wochen nach der ersten Impfung einzuhalten.

Freitag, 7.5.2021, 13.15 Uhr: Johnson & Johnson nur für über 60-Jährige

Nach Informationen des "Spiegel" plant die Ständige Impfkommission offenbar, den Impfstoff von Johnson & Johnson ebenso wie AstraZeneca nur für Menschen über 60 Jahren zu empfehlen. Wer jünger ist und sich freiwillig damit impfen lassen möchte, kann dies jedoch tun.

Lesetipp: Johnson & Johnson – wie sicher ist der Impfstoff?

Freitag, 7.5.2021, 13 Uhr: Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben

Alle Erwachsenen können sich nach einem Beschluss von Bund und Ländern ab sofort mit AstraZeneca impfen lassen, ohne eine bestimmte Reihenfolge zu beachten. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt das Vakzin aufgrund selten auftretender Hirnthrombosen derzeit zwar nur für Menschen, die älter sind als 60 Jahre. Aber auch Jüngere können sich nach Rücksprache mit der*dem Ärztin*Arzt damit impfen lassen, wenn sie das möchten.

Mittwoch, 5.5.2021, 7.40 Uhr: Lockerungen für Geimpfte

Das Bundeskabinett hat am Vortag eine Verordnung beschlossen, die von Covid-19 Genesene und vollständige Geimpften von vielen Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen befreit. Kontakt- und Ausgangssperren sollen für sie wegfallen. Bei Besuchen von Friseuren und öffentlichen Einrichtungen werden sie negativ Getesteten gleichgestellt. Bundestag und Bundesrat sollen noch in dieser Woche darüber entscheiden. 

Montag, 3.5.2021, 8 Uhr: Können bald Kinder ab 12 Jahren geimpft werden?

BioNTech und Pfizer haben bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung ihres Impfstoffs für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Sobald die EMA dies genehmigt, könnten in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe geimpft werden.

Mittwoch, 28.4.2021, 10.20 Uhr: Herzmuskelentzündung nach BioNTech-Impfung?

In Israel sind nach Gabe der zweiten Dosis des BioNTech-Impfstoffs mehrere Fälle von Herzmuskelentzündungen aufgetreten. Zwei junge Menschen ohne Vorerkrankungen sind gestorben. Es ist jedoch noch völlig unklar, ob die Fälle in ursächlichem Zusammenhang mit der Impfung stehen. Herzmuskelentzündungen treten häufig nach Viruserkrankungen auf. Mehr dazu lesen Sie hier

Dienstag, 27.4.2021, 7.45 Uhr: Lockerungen für Geimpfte in Sicht

Einen Beschluss hat es beim Treffen von Bund und Ländern am Vortrag nicht gegeben. In Aussicht gestellt wurden jedoch eine Aufhebung der Impfpriorisierung ab Juni sowie Lockerungen für vollständig Geimpfte und Personen, die bereits eine Covid-19-Infektion hinter sich haben. Sie sollen bald wieder einkaufen und verreisen können,ohne ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Dazu waren sich jedoch nicht alle Teilnehmer einig. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil etwa ist gegen eine unterschiedliche Behandlung von Geimpften und Nicht-Geimpften, solange nicht alle Menschen ein Impfangebot bekommen hätten. 

Montag. 26.4.2021, 8.24 Uhr: Bundesnotbremse seit Samstag in Kraft

Seit Samstag gelten bundeseinheitlich die Regelungen des neuen Infektionsschutzgesetzes. Dieses besagt: Wo der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 100 übersteigt, treten am übernächsten Tag Maßnahmen in Kraft, zu denen unter anderem nächtliche Ausgangssperren gehören. In Schulen gilt Wechselunterricht mit zwei wöchentlichen Tests, ab einem Inzidenzwert von 165 jedoch Distanzunterricht. Alle Regeln finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Am heutigen Tag soll es bei der Bundesministerkonferenz unter anderem um Lockerungen für bereits Geimpfte gehen. 

Montag, 26.4.2021, 8.00 Uhr: Einreisen aus Indien gestoppt

Wegen der in Indien neu aufgetretenen Corona-Variante hat Deutschland die Einreise aus Indien vorerst weitgehend gestoppt. Ab Montag dürfen Deutsche aus Indien nur noch mit negativem Testergebnis einreisen und müssen sich für 14 Tage in Quaränte begeben.

Freitag, 23.4.2021, 7.30 Uhr: Wird die Impfpriorisierung bald aufgehoben?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass eine Reihenfolge bei den Impfungen voraussichtlich ab Juni nicht mehr nötig ist. Im Mai soll die dritte und letzte Priorisierungsgruppe – über 60-Jährige und bestimmte Berufsgruppen – geimpft werden. Derzeit hat jeder fünfte Deutsche seine erste Impfung bereits bekommen.

Donnerstag, 22.4.2021, 13.40 Uhr: Kommt Sputnik V im Mai?

Nach Angaben von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer plant die Bundesregierung, 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V zu kaufen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) dem Vakzin die Zulassung erteilt. Einige EU-Staaten setzen den Impfstoff bereits ein, obwohl noch keine Zulassung für Europa existiert.

Donnerstag, 22.4.2021, 7.50 Uhr: Die Bundesnotbremse kommt

Der Bundestag hat am Vortag eine bundesweit einheitliche Notbremse beschlossen. Sie soll heute den Bundesrat passieren und ab Samstag in Kraft treten. Bislang regelten die Bundesländer solche Maßnahmen selbst. 

Folgende Regeln sollen dann bundesweit gelten, wenn die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegt:

Donnerstag, 22.4.2021, 7.40 Uhr: Drei Bundesländer heben Priorisierung für AstraZeneca auf

Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern haben den Impfstoff von AstraZeneca für alle ab 18 Jahren freigegeben, die sich impfen lassen möchten. Wer jünger ist als 60 Jahre, soll jedoch eine ausführliche ärztliche Beratung bekommen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die keine Vorbehalte gegen AstraZeneca haben und sich freiwillig damit impfen lassen möchten. Ziel ist, dass kein Impfstoff ungenutzt bleibt. 

Mittwoch, 21.4.2021, 9.45 Uhr: EMA empfiehlt Johnson & Johnson uneingeschränkt

Nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) kann der Impfstoff von Johnson & Johnson ebenso wie der von AstraZeneca in seltenen Fällen Sinusvenenthrombosen im Gehirn auslösen. Da diese Nebenwirkung äußerst selten ist und das Vakzin sehr gut vor Covid-19 schützt, empfiehlt sie das Mittel dennoch uneingeschränkt. Damit steht der Lieferung des Impfstoffs in die EU nichts mehr im Wege. Derzeit wartet Deutschland auf 36 Millionen Impfdosen des Herstellers. 

Dienstag, 20.4.2021, 8.00 Uhr: Unternehmen müssen Mitarbeitern Tests anbieten

Ab sofort müssen Unternehmen Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen Corona-Tests anbieten. Die Kosten dafür tragen die Arbeitgeber. 

Freitag, 16.4.2021, 8.00 Uhr: Thrombosen bei mRNA-Impfstoffen fast so häufig wie nach AstraZeneca

Einer vorveröffentlichten Studie der Universität Oxford zufolge treten Thrombosen bei etwa vier einer Million Menschen auf, die mit einem mRNA-Vakzin geimpft wurden. Bei AstraZeneca sind es fünf von einer Million Menschen. Allerdings betonen die Studienleiter, dass nach einer Covid-19-Erkrankung rund 39 von 1 Millionen Menschen eine Thrombose bekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 16.4.2021, 7.30 Uhr: Drei Impfdosen nötig?

Pfizer-Chef Albert Bourla hält es für möglich, dass drei Impfdosen und anschließend eine jährliche Impfung nötig sind, um einen ausreichenden Schutz gegen Covid-19 zu erzielen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Konzerns in einem gestern veröffentlichten Interview im amerikanischen Sender CNBC. Grund seien unter anderem die auftretenden Varianten des Coronavirus.

Mittwoch, 14.4.2021, 9.30 Uhr: USA setzen Impfung mit Johnson & Johnson aus

Die USA haben die Impfungen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson ausgesetzt, nachdem auch bei diesem wie bei AstraZeneca Thrombosen aufgetreten sind. Der Hersteller hat nun auch die Lieferung nach Europa bis auf Weiteres verschoben. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC untersuchen die Fälle derzeit. Experten vermuten nun, dass der Grund für die Thrombosen sowohl bei AstraZeneca als auch bei Johnson & Johnson im verwendeten Vektor zu finden ist. 

Dienstag, 13.4.2021, 8.45 Uhr: BioNTech weniger wirksam gegen südafrikanische Variante

Einer israelischen Studie zufolge schützt der Impfstoff von BioNTech und Pfizer offenbar weniger gut gegen die südafrikanische Coronavirus-Variante. Obwohl die Variante dort nur weniger als ein Prozent aller Infektionen ausmacht, hatten sich die meisten der mit BioNTech geimpften Personen, die sich dennoch infizierten, mit ihr angesteckt. 

Dienstag, 13.4.2021, 8 Uhr: Impfstoff für Jugendliche ab 12 Jahren in den USA

In den USA wollen BioNTech und Pfizer ihren Impfstoff künftig auch an Jugendlichen ab 12 Jahren einsetzen. Auch Kinderärzte in Deutschland fordern Zulassungsstudien, damit kindgerechte Covid-19 Impfstoffe möglichst bald auch hierzulande eingesetzt werden können. Rund 16Prozent der Jungen und 11 Prozent der Mädchen unter 17 Jahren in Deutschland haben chronische Erkrankungen.

Montag, 12.4.2021, 8.15 Uhr: EMA prüft Thrombosen nach Impfung mit Johnson & Johnson

Nach dem Impfstoff von AstraZeneca steht nun auch das Vakzin von Johnson & Johnson unter Verdacht, Thrombosen auszulösen. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft vier Fälle, bei denen nach der Impfung Blutgerinnsel aufgetreten sind. Einer davon endete tödlich. Noch steht ein ursächlicher Zusammenhang jedoch nicht fest. Der Impfstoff soll ab dem 16 April auch in Deutschland zum Einsatz kommen. 

Lesetipp: Wie gut ist der Impfstoff von Johnson & Johnson?

Freitag, 9.4.2021, 10.50 Uhr: Spahn fordert härteren Lockdown mit nächtlichen Ausgangssperren

Bei einer Pressekonferenz fordern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler einen härteren Lockdown mit nächtlichen Ausgangssperren. Spahn fordert zudem mehr Entscheidungsgewalt bezüglich der Corona-Maßnahmen für den Bund, um einheitlich Maßnahmen durchsetzen zu können. Bislang regeln das vor allem die jeweiligen Länder für sich.

Freitag, 9.4.2021, 9.45 Uhr: Bund-Länder-Treffen am Montag vermutlich abgesagt

Am kommenden Montag wollten sich Bund und Länder eigentlich erneut zusammensetzen, um darüber zu sprechen, wie es in der Corona-Pandemie weitergeht. Doch der Termin wird vermutlich nicht stattfinden. Grund für die Absage ist offenbar, dass Bund und Länder sich nicht über eine mögliche Beschlussvorlage einig sind. Vor dem Treffen sollen der Stand der Pandemie und mögliche Maßnahmen im Bundestags-Plenum diskutiert werden. Als Ersatztermin für das Bund-Länder-Treffen ist der Mittwoch im Gespräch. 

Freitag, 9.4.2021, 8.15 Uhr: STIKO bleibt bei Empfehlung zu AstraZeneca

Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) entschieden hat, den Impfstoff AstraZeneca weiterhin uneingeschränkt zu empfehlen, bleibt die Ständige Impfkommission (STIKO) dennoch bei ihrer Empfehlung für Deutschland, das Vakzin nur noch an Menschen über 60 Jahren zu verimpfen. Laut EMA übwiegt der Nutzen des Impfstoffs bei Weitem das Risiko. In sehr seltenen Fällen entwickelten vor allem junge Menschen nach der Impfung Hinrthrombosen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 8.4.2021, 14 Uhr: Impfung in Hausarztpraxen

In dieser Woche sind die Impfungen in Hausarztpraxen angelaufen. Die wichtigsten Fragen dazu klären wir in unserem Artikel.

Mittwoch, 7.4.2021, 12.45 Uhr: Merkel will einheitlichen Lockdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für einen bundesweiten, einheitlichen Lockdown aus, um einen Inzidenzwert unter 100 zu erreichen. Sie stellt sich damit hinter den nordrheinwestfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, der einen "Brücken-Lockdown" fordert. Dieser soll zwei bis drei Wochen dauern und die Zeit überbrücken, bis rund 20 bis 30 Prozent der Menschen geimpft sind. Wie genau der aussehen könnte, ist jedoch noch nicht klar. Im Gespräch sind Ausgangssperren und weitere Kontaktbeschränkungen. Das öfffentliche Leben soll wieder weiter heruntergefahren werden. 

Das RKI meldete am Mittwoch zwardeutlich weniger Corona-Neuinfektionen als am Mittwoch der Vorwoche. Allerdings weist das Institut selbst darauf hin, dass sinkende Zahlen auch daran liegen könnten, dass an Ostern weniger Menschen getestet wurden.

Dienstag, 6.4.2021, 12 Uhr: Schutzwirkung durch BioNTech für mindestens 6 Monate

Neue Daten bestätigen dem Hersteller zufolge, dass der BioNTech-Impfschutz mindestens 6 Monate anhält. Die Daten stammen von mehr als 12.000 geimpften Probanden, die ihre zweite Impfung bereits vor mehr als einem halben Jahr erhalten haben. Eine Studie aus den USA hat außerdem ergeben, dass das Vakzin auch Jugendliche zuverlässig schützt.

Dienstag, 6.4.2021, 9 Uhr: Mit AstraZeneca geimpfte unter 60-Jährige sollen Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff bekommen

Unter 60-Jährige, die eine Erstimpfung mi AstraZeneca erhalten haben, sollen als zweite Impfung einen mRNA-Impfstoff erhalten. So lautet die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Über das Osterwochenende haben derweil viele über 60-Jährige die Chance wahrgenommen, sich vorzeitig mit AstraZeneca impfen zu lassen.

Mittwoch, 31.3.2021, 7.30 Uhr: AstraZeneca nicht mehr für Jüngere

Erst durften die über 65-Jährigen nicht mit AstraZeneca geimpft werden, nun sind es die unter 60-Jährigen. Wieder hat die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlungen für den Impfstoff geändert. Grund sind die aufgetretenen Hirnvenenthrombosen in Zusammenhang mit dem Impfstoff. Mittlerweile sind 31 solcher Fälle bekannt geworden. Sie betrafen vor allem Frauen unter 55 Jahren. Die Europäische Behörde für Arzneimittelsicherheit (Ema) hält den Impfstoff nach wie vor für sicher. Sie sagt, ein Zusammenhang der Thrombosen mit den Impfungen könne zu diesem Zeitpunkt weder sicher festgestellt, noch ausgeschlossen werden.

Donnerstag, 25.3.2021, 8.45 Uhr: Osterruhe gekippt, steigende Zahlen

Nach massiver Kritik hat Bundeskanzlerin Angela Merkel entschlossen, die Osterruhe wieder zu stoppen. Die übrigen beschlossenen Maßnahmen bleiben jedoch bestehen. 

Die Inzidenz in Deutschland steigt derweil stark an. Das Robert-Koch-Institut melden 22.657 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Dienstag, 23.3.2021, 7.45 Uhr: Die neuen Corona-Beschlüsse

Der Lockdown wird bis zum 18. April verlängert. Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 sollen weitere Schritte einleiten. Dazu zälen etwa weitere Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Die Maßnahmen sind den Landkreisen freigestellt.

Geschäfte und Gaststätten dürfen testweise öffnen, wenn es strenge Schutzmaßnahmen und  ausreichende Testmöglichkeiten gibt.

Ostern

Bund und Länder wollen die Ostertage nutzen, um Kontakte zu reduzieren und einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern. Vom 1. bis zum 5. April gelten deshalb Kontaktbeschränkungen und Ansammlungsverbote. Die Außengastronomie muss in diesen Tagen schließen. Der 1. und der 3. April sollen als Ruhetage definiert werden. Private Zusammenkünfte sind nur mit insgesamt fünf Mitglieder von zwei Haushalten möglich, Kinder unter 14 Jahre ausgenommen. 

Schulen und Kitas

In Schulen und Kitas soll noch mehr getestet werden, möglichst zwei Mal pro Woche. Unter dieser Voraussetzungen bleiben die Bildungseinrichtungen geöffnet. 

Reisen

Auf nicht zwingend notwendige Reisen innerhalb und außerhalb Deutschlands sollen Bürgerinnen und Bürger verzichten – auch an Ostern. Wer dennoch reist, muss sich in die digitale Einreiseanmeldung eintragen und nach der Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am 5. Tag nach der Einreise nach Deutschland kann die Quarantäne durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Bei Rückreisen aus Virusmutantengebieten ist eine strikte Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten. 

Am 12. April werden Bund und Länder über das weitere Vorgehen beraten. 

Montag, 22.3.2021, 9.45 Uhr: Ursachen für Thrombosen nach AstraZeneca-Impfung gefunden

Forscher der Uni Greifswald haben Blutproben der Thrombosepatienten untersucht und offenbar die Ursache gefunden. Der AstraZeneca-Impfstoff löst demnach bei einigen Menschen einen Abwehrmechanismus aus, bei dem die Blutplättchen aktiviert werden. Dies führe zu Blutgerinnseln. Allerdings ist diese Komplikation äußerst selten.

Die Wissenschaftler haben eine Therapie gegen die Blutgerinnsel entwickelt. Diese kann nicht vorsorglich verabreicht werden, sondern erst, nachdem eine Thrombose entstanden ist. Betroffene können mit dem Wirkstoff jedoch sofort therapiert werden.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Freitag, 19.3.2021, 11:30 Uhr: AstraZeneca ist wieder zugelassen

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Entscheidung getroffen, den Corona-Impfstoff von AstraZeneca in Deutschland wieder einzusetzen. Ab Freitag soll nun wieder mit dem Vakzin geimpft werden. Laut Spahn gilt es, die durch das Aussetzen des Impfstoffs verlorenen Impftage wieder aufzuholen. 

Donnerstag, 18.3.2021, 8 Uhr: WHO empfiehlt weiter AstraZeneca

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt mit, dass ihrer Meinung nach die Vorteile des AstraZeneca-Impfstoffs weiterhin die Risiken überwiegen. Venöse Thrombosen gehörten zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit. Zwischenfälle bei Impfkampagnen zu untersuchen sei Routine und zeige, dass das Überwachungssystem funktioniert. Es bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass auch ein ursächlicher Zuammenhang zwischen den aufgetretenen Thrombosen und der Impfung besteht. 

Montag, 15.3.2021, 15.30 Uhr:  AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland ausgesetzt

Schwere Thrombosen nach der Impfung mit AstraZeneca sorgen aktuell für Verunsicherung. Mehrere europäische Länder, darunter auch Deutschland, haben einen Impfstopp verhängt. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die WHO sahen zunächst keinen Zusammenhang zwischen den Vorfällen und der Impfung. Wie sicher ist der Corona-Impfstoff?

Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 11.3.2021, 14.45 Uhr: Impfstoff von Johnson & Johnson in der EU zugelassen

Die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema hat den Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson zur Zulassung empfohlen. Der große Vorteil des Vakzins: Es ist nur eine Impfdosis nötig.

Montag, 8.3.2021, 8.15 Uhr: FFP2-Masken nicht sicher?

Millionen von FFP2-Masken halten offenbar nicht, was sie versprechen: Sie schützen nicht ausreichend vor dem Coronavirus. 13 von 27 Hersteller sollen bei einer Nachprüfung von Dekra durchgefallen sein, wie "Die Welt" berichtet. FFP2-Masken müssen mindestens 94 Prozent der Aerosole und Partikel zurückhalten und werden dementsprechend geprüft. Doch die Masken wurden ursprünglich für den Arbeitsschutz entwickelt, nicht aber, um Viren abzuhalten. Viele der geprüften Masken schaffen es anscheinend nicht, die kleinen Aerosole, die wir ausatmen, aufzuhalten. 

Auch Stiftung Warentest testete kürzlich zehn verschiedene FFP2-Masken. Dem Test zufolge waren alle Modelle dicht und hielten rund 99 Prozent der Aerosole zurück. Jedoch kritisierten die Tester, dass viele Modelle schlecht saßen und deshalb nicht wirkungsvoll genug sind. Bei einigen Modellen fiele zudem das Atmen schwer. Testsieger ist die "3M Aura 9320+".

Donnerstag, 4.3.2021, 15.30 Uhr: Senioren dürfen mit AstraZeneca geimpft werden

Die Ständige Impfkommission empfiehlt den AstraZeneca-Impfstoff nun auch für Menschen ab 65 Jahren. Bisher durfte der Impfstoff nur an 18- bis 65-Jährige verabreicht werden, weil es für Ältere keine ausreichende Datengrundlage gab. Einer vorveröffentlichten Studie aus England zufolge schützt das Vakzin Senioren jedoch bereits nach der 1. Dosis genauso gut wie der Impfstoff von BioNTech. Die Bundesregierung hofft nun, dass der AstraZeneca-Impfstoff in der Bevölkerung mehr Akzeptanz findet.

Donnerstag, 4.3.2021, 8.30 Uhr: Die Corona-Beschlüsse im Überblick

Bund und Länder haben gestern über den Fortgang des Corona-Lockdowns diskutiert. Dies sind die wichtigen Ergebnisse:

Grundsätzlich wird der Lockdown bis zum 28. März verlängert. Lockerungen sollen lokal abhängig gemacht werden von jeweiligen Inzidenzwerten. So soll es nicht bundesweit Folgen haben, wenn nur eine Region viele Neuinfektionen verzeichnet.

Liegt die Indzidenz in einer Region über 100, sollen die bestehenden Maßnahmen dort fortgeführt werden. Liegt der Wert konstant unter 100, soll es bereits erste Lockerungen geben. Damit ist der vorige Wert von 35 nicht mehr Anhaltspunkte für erste Lockerungen. Sinkt der Wert auf unter 50, gibt es weitere Lockerungen. In Deutschland bewegen sich die meisten Regionen derzeit zwischen einem Inzidenzwert von 50 und 100.

Folgenden Lockerungen gelten ab Montag bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100:

Folgenden Lockerungen gelten ab Montag bei einem Inzidenzwert zwischen 35 und 50:

Folgenden Lockerungen gelten ab Montag bei einem Inzidenzwert von unter 35:

Frühestens ab 22. März gelten dann folgende Regeln:

Frühestens ab 5. April gelten dann folgende Regeln:

Unabhängig vom Inzidenzwert sollen ab dem 8. März Buchhandlungen, Blumenläden und Gartenmärkte mit einem Kunden pro 10 bzw. 20 Quadratmeter öffnen. Fahrschulen und körpernahe Dienstleistungen dürfen genutzt werden, wenn am selben Tag ein negativer Corona-Test gemacht wurde. 

Steigen die Neuinfektionen wieder auf einen Inzidenzwert von über 100, werden bestehende Öffnungen zurückgenommen.

Über Schulöffnungen entscheiden die Länder.

Mittwoch, 3.3.2021, 10.50 Uhr: Impfung bald auch in Arztpraxen

Ab der zweiten Märzwoche sollen auch Hausärzte impfen können. In Niedersachsen gibt es bereits Pilotprojekte. Die Impfungen in den Hausarztpraxen sollen in der Impfverordnung geordnet werden. Damit der Imfstart in den ausgewählten Hausarztpraxen beginnen kann, müssen zuvor Fragen zum Honorar und zur Logistik geklärt werden. Die Ärzte müssen sich bei den Impfungen ebenfalls an die vorgesehenen Priorisierungen halten. Einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht.

Mittwoch, 3.3.2021, 8.15 Uhr: AstraZeneca-Impfstoff führt bei Senioren in England offenbar zu guter Schutzwirkung

In Enland startete die Impfkampagne am 8. Dezember zunächst mit dem BioNTech-Impfstoff und wurde dann mit dem AstraZeneca-Vakzin fortgeführt. Einer vorveröffentlichten Studie zufolge schützten beide Impfstoffe die gemipften Senioren bereits nach der 1. Dosis in etwa gleich gut. Bei dem BioNTech-Impfstoff trat nach der zweiten Dosis eine Wirkverstärkung ein. Anders als in Deutschland hatte sich England dazu entschlossen, Senioren trotz begrenzter Datenlage nicht von der AstraZeneca-Impfung auszuschließen. 

Dienstag, 2.3.2021, 8 Uhr: Kostenfreie Schnelltests

Das Bundesgesundheitsministerium schlägt im Hinblick auf mögliche Öffnungen des Corona-Lockdowns zwei kostenlose Schnelltests für alle Bürger pro Woche vor. Die Tests sollen von geschultem Personal vorgenommen werden. Das Angebot soll von März an bis zunächst Ende Juni gelten. Einen konkreten Starttermin gibt es jedoch noch nicht. Es sind bereits vier Schnelltests für Laien vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen. Die nächsten Tests werden also vermutlich bald in den Verkauf gelangen.

Außerdem wird es den ersten Schnelltest zur Selbstanwendung voraussichtlich ab dem 9. März bei der Droegeriemarkt-Kette dm zu kaufen geben. 

Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 26.2.2021, 8 Uhr: Der Corona-Impfpass kommt

In drei Monaten soll es einen digitalen Corona-Impfpass geben, der EU-weit gültig sein wird. Noch ist allerdings nicht klar, ob damit auch eine Reisefreiheit verbunden sein wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte beim gestrigen EU-Gipfel, dass eine Zweiklassengesellschaft vermieden werden müsse. Bevor mit einer Corona-Impfung freies Reisen verbunden sein darf, müssten allen Bürger die Gelegenheit gehabt haben, sich  impfen zu lassen.

Noch immer hinken viele Europäischen Länder mit der Impfquote nach. Während in Malta, Dänemark, Finnland, Polen und die Slowakei bereits zwischen 6 und 8 Prozent der Menschen geimpft sind, liegt Deutschland mit knapp 5 Prozent im Mittelfeld. Grund hierfür ist auch, dass viele Menschen sich nicht mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca impfen lassen möchten. Das Vakzin hat ein Imageproblem – zu Unrecht, wie Experten wie Virologe Christian Drosten sagen. 

Weitere Themen des EU-Gipfels waren mögliche Teststragien und die bessere Erforschung von Corona-Mutationen. Die EU will hierfür Gelder zur Verfügung stellen.

Donnerstag, 25.2.2021, 7.50 Uhr: Impfstoff von Johnson & Johnson: eine Dosis genügt

In einer großen klinischen Studie hat der Impfstoff in den USA schwere Erkrankungen zu 85,9 Prozent und leichte Symptome zu 66 Prozent verhindert. In Studien in Südafrika und Brasilien lag die Wirksamkeit gegen schwere Krankheitsverläufe bei 81,7 und 87,6 Prozent. Damit scheint das Vakzin auch gut gegen die dort existierenden Virus-Varianten zu wirken, die als infektiöser gelten. Zwar ist das Vakzin etwas weniger wirksam als beispielsweise der Impfstoff von BioNTech und Pfizer. Gegenüber den existierenden Impfstoffen hat das Vakzin jedoch zwei Vorteile: Zum einen ist nur eine Impfdosis nötig. Zum anderen lässt sich das Mittel leichter transportieren und lagern.

Lesetipp: Corona-Impfstoffe im Überblick

Montag, 22.2.2021, 12.40 Uhr: Studie zufolge sind Geimpfte wahrscheinlich nicht ansteckend

Einer noch unveröffentlichten Studie aus Israel zufolge kann der Impfstoff von BioNTech und Pfizer nicht nur vor einer Infektion mit Covid-19 schützen, sondern auch eine Übertragung des Virus zu 89,4 Prozent verhindern. Bewahrheiten sich die vorläufigen Ergebnisse, bedeutet das: Wer geimpft ist, steckt andere vermutlich nicht mehr mit dem Virus an. Das war bislang eine noch ungeklärte Frage. 

Donnerstag, 18.2.2021, 9 Uhr: Kostenlose Schnelltests ab 1. März

Ab dem 1. März sollen sich alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland kostenlos auf SARS-CoV-2 testen lassen können. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, dass es in Testzentren, Apotheken und bei niedergelassenen Ärzten kostenlose Antigen-Schnelltests geben soll. Diese müssen von geschultem Personal vorgenommen werden. Bald soll es jedoch auch Schnelltests geben, die Laien zu Hause selbst durchführen können.Im Gespräch ist, sie für einen geringen Eigenanteil von 1 Euro abzugegeben.

Lesetipp: Schnelltests fürs zu Hause

Donnerstag, 18.2.2021, 7 Uhr: Milderer Verlauf dank Neandertaler-Gen 

Ein Genvariante, die die Immunabwehr betrifft und vom Homo neandertalensis stammt, führt einer Studie zufolge zu leichteren Verläufen von Covid-19. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung ist Träger dieses Neandertaler-Gens, das vor etwa 60.000 Jahren auf den Homo sapiens übergegangen ist und die Immunabwehr von RNA-Viren wie SARS-CoV-2 verbessert. Homo sapiens und Homo neandertalensis lebten Jahrtausende miteinander und tauschten Gene aus. 

Dienstag, 16.2.2021, 8 Uhr: Bedrohen die neuen Varianten die positive Entwicklung?

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 3.856 Neuinfektionen. Insgesamt ist die Entwicklung derzeit positiv. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 59. Für mögliche Lockerungen angestrebt wird ein Wert von 35. Experten fürchten, dass neu auftauchende Varianten, die zu sogenannten "Immun-Escapes" führen könnten, den positiven Trend gefährden. Immun-Escape bedeutet, dass bestehende Antikörper gegen SARS-CoV-2 keinen ausreichenden Schutz mehr vor einer Infektion bieten. Somit auch keine der bestehenden Impfstoffe. Von Südkalifornien aus etwa breitet sich derzeit die Variante CAL.20C aus. Sie ist bereits in sechs weiteren Ländern aufgetreten. In Deutschland wurde sie bislang nicht nachgewiesen. 

Lesetipp: Diese Corona-Varianten gibt es 

Donnerstag, 11.2.2021, 7.30 Uhr: Das sind die neuen Bestimmungen

Bund und Länder haben gestern über den Lockdown und die Corona-Maßnahmen beraten. Folgende Beschlüsse gelten nun:

Dienstag, 9.2.2021, 9.30 Uhr: Neue Impfverordnung

Seit heute gelten neue Priorisierungen bei Impfungen gegen Covid-19. Die Impfverordnung wurde unter anderem deshalb angepasst, weil der AstraZeneca-Impfstoff nur noch für Menschen unter 65 Jahren zum Einsatz kommen darf. Menschen unter 65 sollen deshalb vorranging mit diesem Vakzin geimpft werden. Außerdem sind mehr Menschen mit schweren Vorerkrankungen in die zweite und dritte Priorisierungsstufe aufgenommen worden. Einige Personen, die zuvor in Stufe 3 aufgeführt waren, sind nun zu Stufe 2 vorgerückt und können entsprechend früher geimpft werden. Außerdem wird innerhalb bestimmter Erkrankungen stärker differenziert, etwa bei an Diabetes mellitus und Krebs erkrankten Personen. Auch Einzelfallentscheidungen sind nun möglich. 

Montag, 8.2.2021, 11.20 Uhr: AstraZeneca-Impfstoff wirkt gegen Mutation aus Großbritannien

Einer vorveröffentlichten Studie der Universität Oxford zufolge wirkt der Covid-19-Impfstoff der Firma AstraZeneca gegen die neue Variante B.1.1.7 aus Großbritannien ebensogut wie gegen die ursprünglichen Varianten des Virus. Die Studie zeigt ebenfalls, dass die geimpften Personen weniger Viren ausscheiden, was bedeutet, dass nicht nur sie selbst geschützt sind, sondern auch weniger infektiös für andere Menschen. Gegen die südafrikanische Variante scheint der Impfstoff dagegen nur begrenzt zu wirken. Die Studie muss allerdings noch von unabhängigen Experten geprüft werden.

Lesetipp: Diese SARS-CoV-2-Varianten gibt es

Montag, 8.2.2021, 10.12 Uhr: Wird der Lockdown verlängert?

Bund und Länder beraten am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben sich bereits gegen ein Ende des Lockdowns am 14. Februar ausgesprochen. 

Freitag, 5.2.2021, 10.30 Uhr: Corona-Tests für Privatpersonen genehmigt

Seit Mittwoch sind in Deutschland Corona-Schnelltests für den Gebrauch zu Hause erlaubt. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Medizinprodukte-Abgabeverordnung abgeändert, damit auch Privatpersonen die Antigen-Tests kaufen können. Wann und wo es die Tests geben wird, können Sie hier bei uns nachlesen.

Donnerstag, 4.2.2021, 10.30 Uhr: Keine Lockerung der Corona-Regeln für Geimpfte

Der Deutsche Ethikrat hat sich zu der Frage geäußert, ob die Corona-Auflagen für Geimpfte gelockert werden. Die Antwort: Nein. Es sei schließlich noch nicht eindeutig bewiesen, dass Geimpfte andere nicht mehr mit Covid-19 anstecken können.

Dienstag, 2.2.2021, 8.30 Uhr: Impfplan angekündigt

Trotz der Lieferengpässe bei den Impfstoffen erneuerte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim gestrigen Impfgipfel die Zusage, dass sich jeder, der es möchte, bis zum 21. September gegen Covid-19 impfen lassen könne. Bund und Länder haben außerdem beschlossen, einen nationalen Impfplan zu erstellen. Darin festgehalten werden sollen etwa die anstehenden Impfstofflieferungen. So sollen die Länder mehr Sicherheits haben, um die Einladungen zu den Impfterminen zu verschicken. Den ersten Entwurf für den Impfplan will die Bundesregierung bei den Gesprächen  von Bund und Ländern zur Coronakrise in der kommenden Woche vorlegen.

Freitag, 29.1.2021, 8 Uhr: Impfgipfel am Montag

Bundesregierung und Länder planen für Montag ein Spitzentreffen mit Vertretern der Impfstoff-Hersteller angesichts der Impf-Misere. Es hapert seit Wochen mit der Impfstofflieferung, zudem haben die Hersteller angekündigt, geringere Mengen als ursprünglich geplant ausliefern zu können.

Gute Nachrichten gibt es bezüglich der Fallzahlen: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist gestern erstmals seit Monaten unter die Marke von 100 gerutscht. Der Trend bei den Neuinfektionen ist rückläufig. An diesem Morgen meldet das Robert-Koch-Institut 14.022 neu registrierte Fälle binnen 24 Stunden. 

Donnerstag, 28.1.2021, 14.45 Uhr: AstraZeneca-Impfstoff nur für unter 65-Jährige

Aufgrund von Zweifeln an der Wirksamkeit des Impfstoffs bei über 65-Jährigen empfiehlt die deutsche Impfkommission die Impfung nur für Menschen im Alter von 18 bis 64. Es lägen noch nicht ausreichend Daten vor, um die Effektivität des Impfstoffs bei älteren Menschen einzuschätzen. Am Freitag soll der Impfstoff die Zulassung in der EU erhalten.

Lesetipp: Die Impfstoffe im Vergleich

Dienstag, 26.1.2021, 16.30 Uhr: 2 Prozent der Deutschen geimpft

Einen Monat nach Impfstart haben dem Robert-Koch-Institut zufolge zwei Prozent der deutschen Bevölkerung die erste Impfdosis erhalten. Je nach Bundesland variiert die Quote allerdings. Bei den Geimpften handelt es sich vor allem um Bewohner von Pflegeheimen, alte Menschen und Personal von Altenheimen und Krankenhäusern.

Dienstag, 26.1.2021, 9 Uhr: Corona-Mutation aus Großbritannien doch tödlicher?

Die Gesundheitsbehörde Public Health England kommt nach mehreren Studien zu dem Schluss, dass die Corona-Variante B.1.1.7 doch mit einer höheren Sterblichkeit einhergeht. Zunächst waren Experten davon ausgegangen, dass der neue Stamm zwar um bis zu 70 Prozent ansteckender ist, aber nicht mit schwereren Verläufen einhergeht.

Lesetipp: Mehr zu den neuen Corona-Varianten lesen Sie hier

Montag, 25.1.2021, 12.45 Uhr: Wann sind Sie dran mit dem Impfen?

Anhand des Impftermin-Rechners können Sie herausfinden, in welchem Zeitraum Sie voraussichtlich mit der Impfung gegen Covid-19 an der Reihe sind. Das Start-Up "Omni Calculator" hat den Rechner auf Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) entwickelt. Er berücksichtigt unter anderem das Alter, den Beruf und den Gesundheitszustand des Nutzers.

Montag, 25.1.2021, 7.32 Uhr: Spahn kauft Antikörper-Medikamente

Gesundheitsminister Spahn hat für 400 Millionen Euro 200.000 Dosen zweier Antikörper-Medikamente aus den USA eingekauft. Die monoklonalen Antikörper werden zunächst in Uni-Kliniken eingesetzt. Sie wirken wie eine passive Impfung und sollen Risikopatienten vor einem schweren Verlauf schützen. Dafür müssen sie in der Frühphase der Erkrankung verabreicht werden. Bei den Mitteln handelt es sich zum einen um Bamlanivimab vom Pharmaunternehmen Eli Lilly, und zum anderen um die beiden Antikörper Casirivimab/Imdevimab der US-Firma Regeneron, mit dem der damalige US-Präsident Donald Trump behandelt wurde. Die Mittel können angewendet werden, obwohl sie in Europa noch keine Zulassung haben.

Lesen Sie dazu auch Passive Impfung in Sicht? und Eine Spritze für Sofort-Schutz gegen Corona

Mittwoch, 20.1.2021, 7.40 Uhr: Das sind die neuen Maßnahmen

Bund und Länder haben gestern über den Lockdown und weitere Maßnahmen beraten. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

Kontaktbeschränkungen: Weiterhin sind Treffen nur mit einer Person außerhalb des eigenen Haushalts erlaubt.

Maskenpflicht: Alltagsmasken aus Stoff reichen nicht mehr zum Einkaufen und im öffentlichen Bahnverkehr. Stattdessen sind medizinische Masken wie OP-Masken, FFP2-Masken oder auch KN95-Masken Pflicht.

Schulen und Kitas: Kitas bleiben bis zum 14. Februar geschlossen, in den Schulen findet digitaler Unterricht statt. Die Präsenzpflicht ist ausgesetzt.

Homeoffice: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen, wo immer das möglich ist.

Impfungen: Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen sollen bis spätestens Mitte Februar geimpft sein, sofern sie das möchten. 

Beobachtung der Virus-Varianten: Die neuen Varianten des Coronavirus sollen regelmäßig genetisch untersucht werden. 

Lesetipp: Diese Corona-Mutation gibt es und so gefährlich sind sie

Montag, 18.1.2021, 8 Uhr: Nächtliche Ausgangssperren?

Bei den für morgen geplanten Gesprächen zwischen Bund und Ländern soll es Medienberichten zufolge auch um eine nächtliche Ausgangssperren, eine Pflicht zum Homeoffice sowie eine FFP2-Maskenpflicht im Bahnverkehr gehen. Auch die Kontaktbeschränkungen könnten noch einmal verschärft werden. 

Lesetipp: Was bringen FFP2-Masken wirklich?

Freitag, 15.1.2021, 8 Uhr: Einmaldosis könnte bei neuem Impfstoff reichen

Der Impfstoff von Janssen (Johnson & Johnson) hat in einer Studie bereits nach der ersten Dosis bei mehr als 90 Prozent der Probanden eine ausreichend hohe Konzentration an neutralisierenden Antikörpern erzeugt. Beweist sich der Vektor-Impfstoff nun auch in der Phase-3-Studie, könnte er als erster als Einmaldosis zugelassen werden. Das Unternehmen plant, bereits im Februar eine Notfallzulassung einzureichen.

Mittwoch, 13.1.2021, 8 Uhr: Virusvariante aus Südafrika in Deutschland angekommen

In Baden-Württemberg und im nordrhein-westfälischen Bottrop ist die Corona-Mutation aus Südafrika nachgewiesen worden. Die Variante von SARS-CoV-2 scheint zwar nicht für schwere Verläufe zu sorgen. Offenbar ist sie jedoch weitaus ansteckender.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat unterdessen eine FFP2-Maskenpflicht beschlossen. Die Menschen dort sollen ab kommender Woche im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr FFP2-Masken tragen. 

Freitag, 8.1.2021, 10.30 Uhr: EU sichert sich weitere Impfdosen von BioNTech

Die EU-Kommission hat weitere 300 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs der Firma Biontech angefordert. Zuletzt war Kritik laut geworden, weil in Deutschland und auch in anderen EU-Ländern nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stand.

Donnerstag, 7.1.2021, 7.40 Uhr: Die EU hat einen weiteren Impfstoff

Die EU-Kommission hat keine Bedenken gegen den Einsatz des Impfstoffs von Moderna. Das Mittel hat nun eine reguläre, bedingte Marktzulassung. Bedingt bedeutet, dass der Hersteller auch nach Beginn der Impfungen noch Daten zur Langzeitwirkung an die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) übermitteln muss. Der Impfstoff von Moderna ist teuer, aber logistisch einfacher zu handhaben als der Impfstoff von BioNTech und hat eine ähnliche Schutzwirkung.

Lesetipp: Die Impfstoffe im Überblick

Mittwoch, 6.1.2021, 14.50 Uhr: EU gibt grünes Licht für Moderna-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt eine bedingte Zulassung für den Corona-Impfstoff von Moderna. Zustimmen muss nun noch die EU-Kommission.

Mittwoch, 6.1.2021, 7.50 Uhr: Lockdown verlängert

Bund und Länder haben sich am vergangenen Abend wie erwartet darauf geeinigt, den Lockdown bis zum 31. Januar zu verlängern. Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und viele Geschäfte bleiben also weiterhin geschlossen. Es gibt jedoch weitere Verschärfungen der Maßnahmen: Private Treffen sind statt wie bisher mit fünf nur noch mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. 

In Corona-Hotspots mit einer Inzidenzzahl von mehr als 200 dürfen sich die Menschen nicht weiter als 15 Kilometer von ihrem Wohnort weg bewegen. Das trifft in Deutschland derzeit nur für Gegenden in Sachsen zu. Ausnahmen gelten beispielsweise für Arztbesuche oder den Weg zur Arbeit. Innerhalb von Städten wie Berlin soll diese Regel jedoch nicht gelten. 

Am 25. Januar wollen Bund und Länder entscheiden, wie es ab Februar weitergehen soll. 

Dienstag, 5.1.2021, 9.10 Uhr: Stufenweise Öffnung der Schulen

Die Kultusminister haben beschlossen, die Schulen erst wieder schrittweise zu öffnen, wenn es die Infektionszahlen zulassen. Das wird nicht vor dem Ende des Lockdowns sein, der an diesem Tag vermutlich bis mindestens Ende Januar verlängert wird. Zuerst sollen die Klassen 1-6 in den Präsenzunterricht zurückkehren. In einer zweiten Stufe soll es dann zusätzlich Wechselunterricht ab Stufe 7 geben, bevor der Regelbetrieb wieder stattfindet.  

Montag, 4.1.2021, 8.50 Uhr: Entscheidung über Lockdown steht an

An diesem Tag beraten die Kultusminister über die Öffnung von Schulen und Kitas. Es zeichnet sich ab, dass es vorerst keinen Regelbetrieb geben wird. Morgen wollen Bund und Länder außerdem über den Lockdown entscheiden. Dieser soll vermutlich über den 10. Januar hinaus bis Ende Januar fortgeführt werden. 

Die Infektionszahlen sind nach wie vor hoch und zudem nicht zuverlässig, weil über die Feiertage nicht so viel wie sonst getestet wurde. Die Auswirkungen der Weihnachtstreffen ist also noch nicht ablesbar. An diesem Tag meldet das RKI 9.847 Neuinfektionen in Deutschland. 

Mittwoch, 23.12.2020, 8.20 Uhr: Neue Höchstzahlen kurz vor Heiligabend

Das Robert-Koch-Institut hat einen neuen Höchstand bei den Todesfällen mitgeteilt. Binnen 24 Stunden sind 962 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle in Deutschland nun auf 27.968. 

Vor allem die Lage im sächsischen Zittau spitzt sich die Lage so sehr zu, dass die Kapazitäten des Krematoriums nicht mehr ausreichen. Lothar Wieler, der Präsident des Robert-Koch-Instituts, appeliert kurz vor den Festtagen an jeden einzelnen, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken: "Es gibt keinen Ort, an dem man sich nicht anstecken kann.

In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 962 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das ist ein neuer Höchstwert. Am vergangenen Mittwoch (16.12.) war der bisherige Höchststand von 952 Todesfällen verzeichnet worden. Insgesamt sind in Deutschland nun 27.968 Todesfälle registriert.

Das RKI hat einen neuen Höchststand bei den Todesfällen mitgeteilt. Die Lage im sächsischen Zittau spitzt sich zu. Es gibt im Krematorium nicht mehr genug Platz, nun werden die Leichen außerhalb gelagert.

Freitag, 18.12.2020, 7.30 Uhr: So soll geimpft werden

Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter: 33.777 neue Corona-Fällemeldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Dabei geht es darum, die zunächst begrenzte Zahl an Impfdosen so zu verteilen, dass möglichst wenige schwere Krankheitsverläufe und Sterbefälle zu erwarten sind.

Zuerst sollen sich impfen lassen können:

In der zweiten Stufe impfen lassen können sich:

In der dritten Stufe folgen:

In der vierten Stufe geimpft werden können:

In der fünften Priosierungsstufe folgen:

Donnerstag, 17.12.2020, 16.20 Uhr: 30.400 Neuinfektionen – neuer Höchstwert

Nachdem das RKI am Morgen 26.923 Neuinfektionen gemeldet hatte, musste es die Zahl nun auf 30.400 korrigieren. Dies ist einer neuer Spitzenwert. Grund für die Falschmeldung am Morgen war, dass offenbar aus technischen Gründen zu wenig Neuinfektionen aus Baden-Württemberg ans RKI gemeldet wurden.

Donnerstag. 17.12.2020, 7.55 Uhr: Impfungen in Deutschland sollen am 27.12. starten

Am 21. Dezember will die Europäische Arzneimittelagentur Ema über die Zulassung des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer entscheiden. Am 27. Dezember könnte es dann Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge losgehen mit den Impfungen in Deutschland. Alle wichtigen Infos rund ums Thema Impfstart und Impfen finden Sie hier

Mittwoch, 16.12.2020, 8.40 Uhr: Impfbeginn noch vor Jahresende?

952 Menschen sind dem Robert-Koch-Institut zufolge in Deutschland binnen 24 Stunden an den Folgen einer Coronavirusinfektion gestorben – so viele wie noch nie zuvor. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündete, man wolle noch vor Jahresende mit dem Impfen beginnen. Dennoch setzt die Bundesregierung weiterhin auf eine ordentliche Zulassung und möchte nicht wie Großbritannien mit einer Notfallzulassung für den Impfstoff beginnen. Noch vor Weihnachten soll die Zulassung erfolgen, zwei bis vier Tage später könnten die ersten Menschen in Deutschland sich impfen lassen.

Dienstag, 15.12.2020, 8 Uhr:  Ab heute FFP2-Masken für über 60-Jährige und Vorerkrankte

14.432 neue Fälle binnen 24 Stunden meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Tag – der niedrigste Wert seit einer Woche. 

Ab heute bis zum 31. Dezember können über 60-Jährige und Vorerkrankte in Apotheken die ersten drei FFP2-Masken kostenlos abholen. 

Lesetipp: Alles, was Sie über FFP2-Masken wissen müssen. 

Montag, 14.12.2020, 8.30 Uhr: Die neuen Regeln

Ab Mittwoch, 16.12., gibt es in Deutschland wieder einen "harten Lockdown".

Freitag, 11.12.2020, 7.50 Uhr: Fast 30.000 Neuinfektionen

29.875 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Das sind rund 6000 mehr als am Vortag und so viel wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert angesichts dieser Zahlen auf eine vorzeitige Verschärfung der Maßnahmen. Bund und Länder konnten bislang noch keinen Termin finden, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Donnerstag, 10.12.2020, 10.30 Uhr: Neuer Höchststand der Neuinfektionen

Die Neuinfektionen in Deutschland haben mit 23.679 einen neuen Höchststand erreicht. Angesichts dieser Zahlen spricht sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für einen kompletten Lockdown zwischen Weihnachten und dem 10. Januar aus. Bundeskanzlerin Merkel fordert verschärfte Maßnahmen bereits vor den Feiertagen und appelliert eindringlich an die Bevölkerung, Kontakte zu meiden. Außerdem plädiert sie dafür, die Weihnachtsferien auf den 16. Dezember vorzuziehen.

Ab dem 15 Dezember sollen über 60-Jährige sowie chronisch und schwer kranke Menschen in Deutschland in Apotheken kostenlos drei FFP2-Schutzmasken bekommen können.. 

Mittwoch, 9.12.2020, 8 Uhr: Länder verschärfen Maßnahmen zu Weihnachten

Mehrere Bundesländer wollen die Auflagen zu Weihnachten angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen, anders als ursprünglich geplant, doch verschärfen. Bund und Länder wollen sich vor den Feiertagen erneut treffen, um sich die Kontaktbeschränkungen abzustimmen. Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 20.815 Neuinfektionen und 590 Todesfälle binnen 24 Stunden. 

Folgende Länder haben die Maßnahmen bereits verschärft:

Dienstag, 8.12.2020, 8 Uhr: Kommt der völlige Lockdown nach den Feiertagen?

14.054 neue Fälle meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Angesichts dieser Zahlen hält nach Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn härtere Maßnahmen nach den Feiertagen für nötig. Derzeit ist ein Lockdown im Gespräch, der auch die Schließung des Einzelhandels umfasst. Supermärkte sollen ausgenommen sein. SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert neben éinem harten Lockdown auch, die Weihnachtsferien auf vier Wochen auszuweiten.  Bereits innerhalb der kommenden Woche sollten die Schulen schließen, wenn es nach ihm ginge.

Montag, 7.12.2020, 8.20 Uhr: Verschärfte Maßnahmen in Bayern

Ministerpräsident Markus Söder hat ab Mitte der Woche verschärfte Maßnahmen für Bayern angekündigt. So sollen allgemeine Ausgangsbeschrenkungen gelten. Die Wohnung verlassen darf nur noch, wer einen triftigen Grund hat. Zum Beispiel, weil er zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt gehen muss. Im Freien gilt ein Alkoholverbot. Allerdings bleibt der Besuch von Menschen eines anderen Haushalts erlaubt. In Regionen mit einer hohen Inzidenzzahl ab 200 gilt in der Zeit von 21 Uhr abends bis fünf Uhr morgens eine Ausgangssperre.

Freitag, 4.12.2020, 14.50 Uhr: 23.449 neue Fälle – wie geht es weiter?

23.449 neue Fälle binnen 24 Stunden und damit mehr als in der Vorwoche meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Tag. Angesichts dieser Zahlen plädiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für schärfere Kontaktregeln in Corona-Hotspots. In einigen Bundesländern gibt es bereits Ausgangsbeschränkungen für einige Gegenden, darunter Bayern und Baden-Württemberg. Gleichzeitig kritisiert die EU-Gesundheitsbehörde ECDC, dass an Weihnachten Sonderregeln gelten sollen. 

Donnerstag, 3.12.2020, 14 Uhr: Lockdown verlängert

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, die bestehenden Corona-Auflagen vorerst bis zum 10. Januar zu verlängern. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder deutete außerdem an, dass die Regeln gegebenfalls weiter verschärft werden müssten.

Mittwoch, 2.12.2020, 11.45 Uhr: Grobritannien lässt Biontech/Pfizer-Impfstoff zu

Die Behörden in Großbritannien haben eine Notfallzulassung für den Impfstoff von Biontech und Pfizer erteilt. Die ersten Impfstoffdosen sollen in wenigen Tagen im Vereinten Königreich eintreffen. Es handelt sich um die weltweit erste Zulassung für einen Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. 

Lesetipp: Ist die Pandemie vorbei, wenn der Impfstoff da ist?

Dienstag, 1.12.2020, 15.05 Uhr: Biontech und Moderna beantragen Zulassung in der EU

Die Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna haben an diesem Tag die Zulassung in der EU beantragt. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) muss nun Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der Stoffe überprüfen. Die Europäische Kommission entscheidet dann anhand der Empfehlung über die Zulassung für die Impfstoffe. Dies soll bis zum 29. Dezember geschehen. Erteilt sie diese, sollen alle EU-Mitgliedsstaaten gleichberechtigt Zugang dazu haben.

Montag, 30.11.2020, 13.15 Uhr: Bund plant nationale Gesundheitsreserve

Als die Corona-Pandemie im März dieses Jahres akut wurde, fehlte es an vielem, unter anderem an einem ausreichenden Vorrat an Schutzmasken. Die Bundesregierung hatte daraufhin eine nationale Gesundheitsreserve beschlossen, um künftig besser vorbereitet zu sein. Die Pläne hierfür werden nun konkreter. An 19 Standorten in Deutschland soll bis Ende 2021 ein Vorrat aus Schutzausrüstung, Schutzmasken, Beatmungsgeräten und Medikamenten angelegt werden. 

Donnerstag, 26.11.2020, 9.30 Uhr: Impfstoff noch vor Weihnachten?

Bei ihrer Regierungserklärung zu den neuen Beschlüssen sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Es kann sein, dass vor Weihnachten noch Impfstoffe eintreffen." Verabredet sei, dass diese Impfstoffe zunächst den Menschen angeboten werden, die im medizinischen Bereich arbeiten.

Außerdem wirbt Merkel noch einmal für die Corona-Warn-App. Nach einem Update der App kann die Risikoüberprüfung nun mehrmals täglich erfolgen.

Donnerstag, 26.11.2020, 7.45 Uhr: Die neuen Corona-Beschlüsse

Klarheit für den Rest dieses Jahres versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel der Bevölkerung in Deutschland. Am gestrigen Abend gab sie bekannt, welche Beschlüsse Bund und Länder für die kommenden Wochen gefasst haben. Grob gesagt bedeuten die: Der Teil-Lockdown wird bis mindestens 20. Dezember fortgeführt, teilweise werden Maßnahmen verschärft. Über Weihnachten und Silvester soll es jedoch Lockerungen geben – was Medizinern Anlass zur Kritik gibt. 

Im Einzelnen lauten die Beschlüsse:

Bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner können darüberhinaus noch strengere Regeln in Kraft treten. 

Der exponentielle Anstieg der Infektionszahlen ist der Kanzlerin zufolge gebrochen, auf diesem Teilerfolg dürften wir uns jedoch keinesfalls ausruhen. 

Mediziner wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnten, dass die Lockerungen über die Feiertage eine Welle von Neuinfektionen nach sich ziehen könnten.

Mittwoch, 25.11.2020, 8.20 Uhr: Was beschließen Bund und Länder heute?

An diesem Abend wollen Bund und Länder ihre Beschlüsse für die Maßnahmen der kommenden Wochen bekannt geben. Diese Punkte sind unter anderem geplant:

Dienstag, 24.11.2020, 8 Uhr: WHO warnt vor Lockerungen über Weihnachten

Das RKI hat an diesem Morgen 13.554 neue Fälle übermittelt. Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor Lockerungen über Weihnachten und fürchtet steigende Infektionszahlen nach den Feiertagen. Es zeichnet sich ab, dass es in Deutschland zu Weihnachten eine Sonderreglung bezüglich der Maßnahmen geben wird. Dennoch sollen Treffen zum Fest auf fünf oder maximal zehn Personen begrenzt werden, wobei Kinder bis 14 Jahre hiervon ausgenommen sind. Bayern hat die Weihnachtsferien vorgezogen. Der letzte Schultag soll demnach der 18. Dezember sein. 

Montag, 23.11.2020, 7.30 Uhr: Impfstoff früher als gedacht verfügbar?

Mit 10. 864 Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut innerhalb der vergangenen 24 Stunden vergleichsweise wenig neue Fälle übermittelt. Nur ein Ausrutscher oder ist endlich eine Trendwende in Sicht? Schuld könnte – neben der Tatsache, dass am Wochenende weniger getestet wird – auch die neue Teststrategie des RKI sein: Weil die Kapazitäten der Labore ausgeschöpft waren, sollen nun weniger Menschen getestet werden.

Bislang waren die Zahlen auf einem konstant hohen Niveau geblieben. Die Bundesländer wollen aus diesem Grund den Lockdown bis in den Dezember hinein verlängern. Für Weihnachten und Silvester soll es Sonderregelungen geben. Am Mittwoch wollen Bund und Länder die Strategie für die nächsten Wochen und Monate bekanntgeben. 

Eine gute Nachricht gibt es jedoch: Bereits im Dezember könnten sich eventuell die ersten Menschen gegen Covid-19 impfen lassen. Die Impfstoffe der Unternehmen BioNTech und Moderna könnten bald die Zulassung in der EU bekommen.

Freitag, 20.11.2020, 8 Uhr: Neuer Höchstwert bei Neuinfektionen

Mit 23.648 Neuinfektionen meldet das RKI an diesem Morgen einen neuen Höchstwert. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.542 Fällen der bisherige Spitzenwert erreicht worden.

Mittwoch, 18.11.2020, 8.45 Uhr: Ist die Pandemie vorbei, wenn der Impfstoff da ist?

Wann gibt es endlich einen Impfstoff gegen Covid-19? Welcher könnte das sein und wie funktioniert er? Und was passiert danach? Können wir dann wieder leben wie zuvor?

Das erfahren Sie  in diesem Text

Dienstag, 17.11.2020, 8 Uhr: Verschärfte Kontaktbeschränkungen auf freiwilliger Basis

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern mit den Ländern beraten hat, gab sie am Abend in einer Pressekonferenz ihre Empfehlungen für die Bevölkerung bekannt:

Verpflichtend sind die Empfehlungen jedoch nicht – das haben die Länderchefs Merkel zufolge verhindert. 

Risikogruppen will der Bund ab Dezember FFP2-Masken gegen eine geringe Eigenbeteiligung für den Winter zur Verfügung stellen.

Am 25. November wollen Bund und Länder erneut tagen, die Lage neu bewerten und anschließend die Maßnahmen bis über Weihnachten und Silvester hinaus bekannt geben. Zwar sei die Lage schwer vorherzusehen, doch Merkel sagte, sie wollen den Menschen eine gewisse Planbarkeit ermöglichen.

Die Schulen und Kitas offenzuhalten, habe oberste Priorität. Wie das Ansteckungsrisiko dort minimiert werden kann, soll ebenfalls am 25. November diskutiert werden. 

Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenzzahl in allen Regionen wieder auf unter 50 zu senken.

Montag, 16.11.2020, 7.55 Uhr: Bund und Länder beraten über schärfere Maßnahmen

Trotz des Teil-Lockdowns sind die Fallzahlen nicht so sehr zurückgegangen, wie erhofft. Bund und Länder beraten deshalb heute über schärferen Maßnahmen. Im Raum stehen zum Beispiel strengere Regeln in den Schulen: Eine Maskenpflicht auch an der Grundschule und eine Halbierung der Klassen beispielsweise. Auch weitere Kontaktbeschränkungen stehen zur Diskussion. Es könnte eine Art "Winter-Knigge" kommen, an dem sich die Menschen orientieren sollen. 

Freitag, 13.11.2020, 8.00 Uhr: Neuer Höchstwert

Mit 23.542 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen einen neuen Höchstwert. Die Infektionskurve ist jedoch abgeflacht. Im Raum steht derzeit die Frage, ob die aktuellen Maßnahmen noch bis in den Dezember hinein verlängert werden. 

Donnerstag, 12.11.2020, 10.00 Uhr: Zeigt der Lockdown Wirkung?

Die Zahlen sind nach wie vor sehr hoch. Doch die Neuinfektionen steigen jedoch nicht mehr ganz so stark an, sagte Dr. Ute Rexroth, Leiterin der Abteilung für Infektionsepidemiologie am Robert-Koch-Institut bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage. Ob das bereits die Auswirkungen des Teil-Shutdowns sind, ließe sich jedoch nicht mit Sicherheit sagen. Es könne auch daran liegen, dass die Testkapazitäten derzeit erschöpft seien.

Mittwoch, 11.11.2020, 7.20 Uhr: Wie gefährlich ist das Cluster-V-Virus?

In Dänemark hat sich eine Mutation des Coronavirus ausgebreitet, die von Nerzen auf Menschen übergegangen ist. Rund 15 Millionen Nerze aus Nerzfarmen müssen dort notgeschlachtet werden. Ob von dem neuen Virus eine Gefahr für uns in Deutschland ausgeht, können Sie  hier nachlesen. 

Dienstag, 10.11.2020, 7.15 Uhr: Impfstoff-Durchbruch – gute Schutzwirkung

Der vom deutschen Hersteller Biontech entwickelte und zusammen mit dem US-Konzern Pfizer klinisch geprüfte Impfstoff bietet offenbar einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Komplika­tionen hat es dabei nicht gegeben. Noch befindet sich der Impfstoff in der für die Zulassung entscheidende Phase-3-Studie. Bald schon soll die Zulassung in den USA erfolgen.

Donnerstag, 5.11.2020, 9 Uhr: Neuer Höchststand der Infektionen

Deutschland erreicht einen neuen Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen: 19.990 Fälle kamen dem Robert-Koch-Institut zufolge innerhalb eines Tages hinzu.

Mittwoch, 4.11.2020, 8.45 Uhr: Bleiben manche Menschen Virusausscheider?

Einer Studie aus Italien zufolge, die kürzlich im American Journal of Preventive Medicine veröffentlicht wurde, haben rund 17 Prozent der mit Covid-19 infizierten spter erneut einen positiven Test auf SARS-CoV-2. Ob von diesen Personen weiterhin ein Ansteckungsrisiko ausgeht, ist unklar. Jedoch scheinen sich einige der betreffenden Personen nicht richtig von der Erkrankung erholt zu haben. So klagen sie beispielsweise noch über Müdigkeit oder andere Symptome, obwohl sie eigentlich bereits genesen sein sollten. 

Montag, 2.11.2020, 7.40 Uhr: Hilft Aspirin bei Covid-19?

Am vergangenen Samstag hat Deutschland mit vergangenen Samstag mit 19.059 Fällen die höchste Zahl der Neuinfektionen erlebt. An diesem Montag meldet das RKI 12.097 neue Fälle. Seit diesem Tag gelten die von Bundesregierung und Ländern beschlossenen neuen Maßnahmen

Eine neue Studie weist darauf hin, dass Aspirin gegen Covid-19 helfen könnte. Mehr dazu lesen hier

Donnerstag, 29.10.2020, 8.00 Uhr: Die neuen Maßnahmen

Bund und Länder haben sich auf ein Paket von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geeinigt. Diese gelten bereits ab dem 2. November und bis Ende des Monats. Folgende Maßnahmen gelten dann:

Mittwoch, 28.10.2020, 8.00 Uhr: Welche Maßnahmen kommen?

In einer Videokonferenz mit den Ländern will Angela Merkel an diesem Tag angesichts der steigenden neuinfektionen neue Maßnahmen verkünden. Unter anderem sollen Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen geschlossen werden. Restaurants dürfen Essen nach Hause liefern oder zum Abholen anbieten. Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Menschen aus höchsten zwei Haushalten erlaubt sein. Touristische Übernachtungen im Inland sollen für den November nur noch bei beruflich notwendigen Reisen gestattet sein. Theater, Konzerthäuser, Kinos müssen in dieser Zeit wohl ebenso den Betrieb einstellen wie Fitnessstudios und Schwimmbäder. Die Regeln sollen deutschlandweit ab dem 4. November gelten.

Montag, 26.10.2020, 8.00 Uhr: Erster Impfstoff aus Deutschland?

Der SPD-Gesundheitsexperte hält einen erneuten Lockdown angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen für unvermeidlich. Er plädiert dafür, Schulklassen zu teilen und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, auszuweiten.

Gleichzeitig macht ein Unternehmen aus Mainz Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff: BioNTech und der Pharmakonzern Pfizer geben an, bereits Ende des Monats sagen zu können, ob der von ihnen entwickelte Impfstoff wirkt oder nicht. 

Donnerstag, 22.10.2020, 13.40 Uhr: Wieler spricht von ernster Lage

In einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage nannte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, die Lage in Deutschland derzeit "sehr ernst". Durch die konsequente Umsetzung von Schutzmaßnahmen sei es aber möglich, die Ausbreitung des Coronavirus zu beherrschen und einzudämmen. Das Robert-Koch-Institut meldete an diesem Tag 11 287 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Das ist höchste Zahl von Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie.

Donnerstag, 22.10.2020, 7.50 Uhr: Verschärfungen der Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Corona-Maßnahmen verschärft. Ab einem Inzidenzwert von 100 in einer Region gibt es nun eine Gastronomie-Sperrstunde ab 21 Uhr. Auch Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind dann nicht mehr erlaubt. NRW führt mit Ende der Herbstferien die Maskenpflicht in den Schulen wieder ein.

Donnerstag, 22.10.2020, 7.30 Uhr: Spahn mit Corona infiziert

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Bislang haben sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt. Er hat sich in häusliche Isolation begeben. Das Bundeskabinett muss nicht in Quarantäne, obwohl Spahn gestern noch an dessen Sitzung teilgenommen hat. 

Mittwoch, 21.10.2020, 9.20 Uhr: 7595 neue Fälle

Deutschland verzeichnet 7595 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden un dbleibt damit hinter dem Höchstwert von 7830 vom Samstag zurück. Das Robert-Koch-Institut spricht jedoch von einem beschleunigten Anstieg. Am schwersten betroffen sind der Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern mit einer Inzidenz von 236 und Delmenhorst im Oldenburger Land mit 212. Ob die aktuellen Maßnahmen Wirkung zeigen, muss sich noch zeigen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert einen "nationalen Pandemieplan", um einen erneuten Lockdown zu verhindern. 

Dienstag, 20.10.2020, 8.30 Uhr: Nur die Schwächsten schützen?

Eine Gruppe englischer und amerikanischer Wissenschaftler ist überzeugt: Die aktuellen Corona-Maßnahmen schaden der Menschheit mehr, als dass sie ihr helfen würden. Sie fordern, nur die Alten zu isolieren, während für jüngere Menschen das Leben normal weitergehen soll. Ist das der richtige Weg? Oder wäre es unethisch, auf Herdenimmunität zu setzen, wie die WHO sagt? Mehr erfahren Sie in unserem Video:

Mittwoch, 14.10.2020, 11.20 Uhr: Greift das Coronavirus das Gehirn an?

Eine Studie offenbart, dass neurologische Schäden durch das Coronavirus häufiger sind als bislang angenommen. Deutsche Forscher haben dafür eine mögliche Erklärung gefunden: Fehlgeleitete Antikörper könnten Schuld daran sein, dass das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Mehr dazu lesen Sie in unserem neuen Beitrag: Neurologische Schäden durch das Coronavirus?

Freitag, 9.10.2020, 12.40 Uhr: In diesen Bundesländern dürfen Menschen aus Risikogebieten Urlaub machen

Welches sind die deutschen Risikogebiete? Und wann dürfen Menschen aus Corona-Hotspots verreisen? Der ADAC hat eine Übersicht über die Regelungen der verschiedenen Bundesländer zusammengesstellt. 

Donnerstag, 8.10.2020, 7.20 Uhr: Wann müssen Urlauber aus deutschen Risikogebieten zu Hause bleiben?

Das Robert Koch-Institut meldet an diesem Tag mehr als 4000 Neuinfektionen. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen fordern Bund und Länder die Menschen vor der Urlaubszeit eindringlich dazu auf, nicht erforderliche Reisen in Gebiete und aus Gebieten zu vermeiden, welche die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage übersteigen. 

Mehrere Bundesländer, darunter Bayern und Mecklenburg-Vorpommern, haben bereits ein Beherbungsverbot für Reisende aus solchen Gebieten auch innerhalb Deutschlands ausgesprochen. Umgehen kann man das Verbot nur mit einem negativen Coronatest, der nicht älter ist als 48 Stunden. Ein Recht auf einen solchen Test gibt es jedoch nicht. Tests für Reisezwecke können nur gemacht werden, wenn es Kapazitäten gibt. Wer keine Symptome hat, muss den Test außerdem aus eigener Tasche bezahlen. 

Die weltweiten Reisewarnungen können Sie beim Auswärtigen Amt nachlesen. 

Mittwoch, 7.10.2020, 11.30 Uhr: Neuer Höchstwert von Corona-Infektionen

Die Zahlen der Neuinfektion sind derzeit wieder so hoch wie zuletzt Ende April. Das Robert Koch-Institut meldet an diesem Tag 2828 neue Fälle.

Montag, 5.10.2020, 7.40 Uhr: Innerdeutsche Risikogebiete: Was Reisende beachten müssen

Nicht länger nur, wer im Ausland Urlaub macht, muss sich auf Quarantäne einstellen. Auch wer in einem deutschen Risikogebiet war, könnte Probleme bekommen: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein schreiben derzeit eine Quarantänepflicht für Rückkehrer aus innerdeutschen Risikogebieten vor.

Auch wer in einem Risikogebiet lebt und in einer anderen deutschen Region Urlaub machen möchte, sollte sich über die Regeln im entsprechenden Bundesland informieren. In einigen Bundesländern gilt ein Beherbergungsverbot für Urlauber auch aus deutschen Risikogebieten.

Im Inland stuft das Robert-Koch-Institut derzeit Remscheid und Hamm, den Landkreis Vechta und die drei Berliner Bezirke Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg als kritisch ein.

Freitag, 2.10.2020, 8 Uhr: Trump mit Corona infiziert

US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania haben sich mit SARS-CoV-2 angesteckt, wie Trump auf Twitter mitteilte. Das Paar befindet sich im Weißen Haus in Quarantäne und wird sich dort von der Erkrankung erholen. Dem Leibarzt des Präsidenten zufolge kann dieser seine Geschäfte ohne Unterbrechung fortführen. 

Das war die Lage von Juli bis September

Mittwoch, 30.9.2020, 7.30 Uhr: Lehrer sollen als erste geimpft werden

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plädiert dafür, Lehrer aufgrund ihrer Vielzahl an Kontakten als erste zu impfen, wenn der Impfstoff da ist. Die Impfung soll aber freiwillig sein.

Wichtig für Herbsturlauber: In elf EU-Staaten können Nutzer von Corona-Warn-Apps ab dem 17. Oktober ihre Kontaktdaten anonym länderübergreifend abgleichen und sich so vor möglichen Infektionen warnen lassen. Weitere Länder sollen folgen.

Dienstag, 29.9.2020, 17.15 Uhr: Bußgeld für falsche Angaben im Restaurant

Bund und Länder haben vor den Herbstferien an Bürgerinnen und Bürger appelliert, nicht in Risikogebiete zu reisen. Die Ministerpräsidenten beschlossen außerdem gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehr Schnelltests einzusetzen. 

Ein weiterer wichtiger Beschluss der Konferenz: Wer künftig in einem Restaurant Falschangaben zu seiner Person macht, muss mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro rechnen

Dienstag, 29.9.2020, 11 Uhr: So hat sich Covid-19 in Deutschland seit Beginn des Jahres ausgebreitet

Montag, 28.9.2020, 10.50 Uhr: Nasenspray gegen Corona?

Eine australische Biotechfirma hat ein Nasenspray hergestellt, das gegen das Coronavirus wirken soll. Ursprünglich war das Spray entwickelt worden, um die Vermehrung von Grippe- und Erkältungsviren zu hemmen. In Tierversuchen hat sich nung offenbar herausgestellt, dass es auch gegen SARS-CoV-2 hilft. In einigen Monaten sollen Tests mit Menschen beginnen.

Montag, 28.9.2020, 9.30 Uhr: Automatische Reisewarnungen

Wichtig für alle, die in den Herbstferien verreisen möchten: Ab dem 1. Oktober gilt für alle Corona-Risikogebiete auch automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Ein Reiseverbot stellen diese Warnungen zwar nicht dar. Jedoch müssen sich Reisende darauf einstellen, dass sie sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben müssen, bis sie ein negatives Testergebnis vorweisen können. 

Zu den bisherigen Risikogebieten sind kurz vor den Herbstferien noch weitere hinzugekommen: Unter anderem das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und Luxemburg.

Freitag, 25.9.2020, 8 Uhr: Forscher identifizieren Antikörper für passive Impfung

Forscher der Berliner Charité und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben in einer Studie fast 600 verschiedene Antikörper gegen das Coronavirus identifiziert. Drei davon stellten sich in Versuchen mit Hamstern als besonders vielversprechend heraus. Mit ihnen wollen die Wissenschaftler nun eine passive Impfung entwickeln, die schnellen Schutz vor SARS-CoV-2 bieten würde. 

Bei einer aktiven Impfung spritzt man abgetötete Viren oder nur Bestandteile, um das Immunsystem zu aktivieren, das dann selbst Antikörper bildet. Bei einer passiven Impfung dagegen werden im Labor hergestellte, fertige Antikörper gespritzt. Die sind dann zwar sofort aktiv, jedoch hält der Schutz nur vier bis acht Wochen an, während er einer aktiven Impfung Monate oder Jahre wirksam sein könnte. 

Dennoch könnte die passive Impfung bei bereits Erkrankten oder deren Kontaktpersonen sinnvoll sein. Auch Risikogruppen könnten so vor dem Virus geschützt werden.

Donnerstag, 24.9.2020, 10 Uhr: Urlaub in den Herbstferien?

Wer für die Herbstferien bereits Urlaub gebucht hat, sollte prüfen, ob sein Urlaubsgebiet auf der aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts mit den Risikogebieten auftaucht. Unter anderem zählen nun auch Vorarlberg in Österreich, Bretagne und Normandie in Frankreich und Utrecht in den Niederlanden zu den Gegenden, vor denen das RKI wegen einer Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus warnt.

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt für zwei Wochen in Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren. Die Quarantäne kann nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen Coronatest beendet werden.

Mittwoch, 23.9.2020, 12.30 Uhr: Machen die Masken uns immun?

Lange haben sich Wissenschaftler um den Nutzen von Masken gestritten, heute sind sie sich weitgehend einig: Masken können uns helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. 

Montag, 21.9.2020, 15 Uhr: Neue Maßnahmen wegen steigender Infektionszahlen?

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen derzeit. In vielen Städten übersteigen die Neuinfektionen die kritische Marke von 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Bundeskanzlerin Angela Merkel will deshalb kommende Woche mit den Bundesländern über Maßnahmen beraten.

Donnerstag, 10.9.2020, 8.20 Uhr: Kinder haben andere Symptome

Eine neue Studie der Queen's University in Belfast bestätigt, dass mit Covid-19 infizierte Kinder häfugi gar keine oder andere Symptome haben als Erwachsene.

Mehr dazu lesen Sie hier

Mittwoch, 2.9.2020, 10.30 Uhr: Corona-Antikörpertest aus der Apotheke?

Mal eben selbst zu Hause einen Corona-Antikörpertest machen und Gewissheit haben: Das klingt gut. Ein entsprechendes Test-Kit soll seit Kurzem für 49 Euro in den Apotheken erhältlich sein. Der „Aproof“ soll einfach und zuverlässig Auskunft darüber geben, ob man bereits mit SARS-CoV-2 infiziert war, verspricht die Firma Adversis Pharma.

Allerdings ist noch gar nicht klar, ob die Apotheken diesen Test überhaupt verkaufen dürfen. Mit Ausnahme von HIV-Tests dürfen Selbsttests zum Nachweis von Infektionen nämlich nur an Fachpersonal verkauft werden. Der Hersteller des Aproof-Tests beruft sich jedoch darauf, dass der Kunde nur die Probe zu Hause entnimmt, der Test aber erst im Labor ausgewertet wird.

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rät den Apothekern dennoch, vorsichtig mit der Abgabe der Tests zu sein. Der Test dürfe nur verkauft werden, wenn das Robert-Koch-Institut eine entsprechende Ausnahme erlässt. Das ist bislang noch nicht geschehen. Es ist also fraglich, ob der Test bereits in den Apotheken erhältlich ist. Er kann aber über die Homepage des Herstellers bestellt werden. 

Freitag, 28.8.2020, 8.20 Uhr: Bund und Länder einigen sich auf neue Corona-Regeln

Bei ihrer Konferenz zu den Corona-Regeln haben sich Bund auf Länder auf folgende Punkte geeinigt:

Dienstag, 25.8.2020, 8.15 Uhr: Erste bestätigte Reinfektion mit dem Virus

Ein Mann aus Hongkong hat sich Monate nach seiner ersten Infektion mit SARS-CoV-2 offenbar erneut mit dem Virus angesteckt. Ein Erbguttest zeigte, dass es sich um eine Neuinfektion handelt. Im Gegensatz zur ersten Infektion zeigt der Mann dieses Mal jedoch keine Symptome. Auch rühren die Infektionen offenbar von zwei leicht unterschiedlichen Virusstämmen her. 

Donnerstag, 20.8.2020, 7 Uhr: Höchste Fallzahlen seit April

Die Zahl der bestätigten Coronafälle ist um 1707 auf 228.621 gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit Ende April erreicht. Viele Infizierte sind vermutlich Reiserückkehrer. Der Anteil an Infektionen aus dem Ausland lag in der vergangenen Woche bei etwa 40 Prozent. Der Kosovo, die Türkei, Kroatien, Bulgarien sowie Bosnien und Herzegowina werden als wahrscheinliche Infektionsländer genannt

Montag, 17.8.2020, 9.30 Uhr: Kindergeldbonus kommt ab September

Die Familienkassen zahlen ab dem 7. September die ersten 200 Euro des Corona-Kinderbonus aus. Im Oktober folgen weitere 100 Euro.

Die Bundesregierung stuft Spanien und damit auch Mallorca als Risikogebiet aus.

Dienstag, 11.8.2020, 14.15 Uhr: Russland lässt Impfstoff zu

Als erstes Land hat Russland einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Wissenschaftler kritisieren allerdings, dass die Zulassung zu voreilig sei und aussagekräftige Testergebnisse bislang fehlten.

Mittwoch, 5.8.2020, 8.50 Uhr: Kommt die zweite Welle?

Ob wir uns schon mitten in der zweiten Corona-Welle befinden und was wir jetzt tun sollten, können Sie bei uns nachlesen oder sich das Video anschauen.

Lesetipp: Wann kommt die zweite Welle?

Dienstag, 4.8.2020, 10 Uhr: Maskenpflicht in Schulen?

NRW, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben beschlossen, das Tragen einer Maske in Schulen auch während des Unterrichts zur Pflicht zu machen. Jedes Bundesland geht anders mit den derzeit steigenden Infektionszahlen und dem bevorstehenden Schulstart um. Möglicherweise ziehen weitere Länder mit der Maskenpflicht nach.

Montag, 3.8.2020, 9 Uhr: Wo kann ich mich testen lassen?

Die Fallzahlen in Deutschland steigen derzeit kräftig an und liegen bei derzeit 210.402 Infizieten seit Beginn der Pandemie. Seit dem Vortag haben sich offiziell 509 Menschen neu infiziert. 

Seit Samstag,1. August, können sich Reiserückkehrer freiwillig kostenlos auf eine Infektion mit SARS CoV-2 testen lassen. Voraussetzung ist, dass die Betroffennen den Test innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr machen. Möglich ist das meist schon am Flughafen. Wer wissen möchte, wo er sich testen lassen kann, kann das unter der Telefonnummer 116 117 oder beim örtlichen Gesundheitsamt erfahre Einreisende, wo genau bei ihnen vor Ort ein Test durchgeführt werden kann.

Wer aus Risikogebieten einreist, soll verpflichtet werden, sich testen zu lassen. Damit will die Bundesregierung verhindern, dass Infektionen eingeschleppt werden. 

Mittwoch, 29.07.2020, 10.00 Uhr: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich auf das Coronavirus testen lassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten anordnen. Die Tests sollen kostenlos sein. Schon jetzt können sich Rückkehrer freiwillig und kostenfrei testen lassen. 

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt von Reisen in mehrere Regionen Urlaubslands ab. Betroffen sind Katalonien mit Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra.

Montag, 20.7.2020, 10.20 Uhr: Laut WHO Impfstoff ab 2021 möglich

Die WHO hält es für möglich, dass es Mitte 2021 einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 geben wird, der auf breiter Basis eingesetzt wird. Das sagte Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation, der Presseagentur dpa. Derzeit sind mehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien. 

Montag, 6.7.2020, 8.20 Uhr: Ende der Maskenpflicht in einigen Bundesländern?

Einige Länder überlegen, die Maskenpflicht im Einzelhandel abzuschaffen. Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise plant, will das Tragen einer Maske in Geschäften ab August freiwillig zu machen. In dem Land gibt es bundesweit die niedrigsten Infektionszahlen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt jedoch, das Virus sei nicht verschwunden und das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen nach wie vor notwendig. 

Diensthunde der Bundeswehr sollen lernen, Coronavirus-Infektionen zu erschnüffeln. Die Bundeswehr und die Stiftung Tierärztliche Hochschule  Hannover wollen in einem Projekt testen, ob Hunde nicht nur Krebserkrankungen und die drohende Unterzuckerung von Diabetikern riechen können, sondern auch Infektionen mit SARS-CoV-2. 

Donnerstag, 2.7.2020, 8.20 Uhr: Corona-Medikament Remsdevir für Deutschland?

Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen. Ursprünglich wurde es zur Behandlung von Ebola entwickelt. Dafür zeigte dafür es aber keine ausreichende Wirkung. Vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA empfohlen, das Medikament unter Auflagen in Europa zuzulassen. Die EU-Kommission will noch in dieser Woche darüber entscheiden. 

Bislang ist das Medikament in keinem Land der Welt uneingeschränkt zugelassen. Die USA haben das Medikament jedoch bereits in großen Mengen eingekauft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert nun vom Hersteller, der Pharmafirma Gilead Sciences, dass auch Deutschland und Europa ausreichend versorgt werden können. 

In Deutschland gibt es seit dem Vortag 503 bekannte Neuinfektionen.

Mittwoch, 1.7.2020, 8.40 Uhr: 466 Neuinfektionen in Deutschland

194.725 Infektionen und 8.985 Todesfälle hat es in Deutschland seit Beginn der Pandemie gegeben. 

Das war die Lage von April bis Juni

Dienstag, 30.6.2020, 8 Uhr: Lockerungen in Hamburg, Einschränkungen in Gütersloh

In Hamburg sollen Veranstaltungen mit bis zu 1000 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 Teilnehmern wieder möglich sein. Privaten  können bis zu 25 Personen zusammenkommen. Clubs, Saunas und Bordelle müssen weiterhin geschlossen bleiben. 

Die Einschränkungen im Kreis Gütersloh sind derweil um eine Woche verlängert worden. 

Der Bundestag hat weite Teile des Konjunkturpaktes beschlossen. Bis Jahresende fallen statt 19 nur noch 16 Prozent Mehrwertsteuer beim Einkauf an. Zudem gibt es pro kindergeldberechtigtem Kind einen Bonus von 300 Euro. 

Die Deutsche Bahn kündigte an, die Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weiterzugeben. Damit werden Fahrten in ICE- und IC-Zügen um 1,9 Prozent günstiger. 

Montag, 29.6.2020, 9 Uhr: In Bayern darf sich bald jeder testen lassen

In Bayern soll sich künftig jeder kostenfrei und auch ohne Symptome auf das Coronavirus testen lassen können. Die Kosten übernimmtdafür übernimmt das Land.

In Deutschland hat es seit Beginn der Pandemie 193.761 Fälle von Covid-19 gegeben. 8.961 Menschen sind gestorben. Seit dem Vortag gibt es 262 Neuinfektionen. 

Freitag, 26.6.2020, 8.50 Uhr: Neue Antikörper-Studie

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) will im Kreis Reutlingen ab kommendem Mittwoch eine große Corona-Antikörperstudie starten. Innerhalb eines Monats sollen 2500 Einwohner nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und zu Tests eingeladen werden. Antikörper im Blut gelten als Nachweis für eine durchgemachte Infektion. Das HZI will die Testsspäter auch in acht weiteren deutschen Kommunen vornehmen. Auf diese Weise wollen die Wissenschaftler feststellen, wie viele Menschen bereits immun gegen das Virus sind. 

Donnerstag, 25.6.2020, 7.50 Uhr: 630 Neuinfizierte

Insgesamt 192.079 Infizierte meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Das ist ein Anstieg von 630 Infektionen seit dem Vortag. Experten wie der Virologe Christian Drosten und der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach befürchten, dass eine zweite Welle der Covid-19-Infektionen auf Deutschland zurollen könnte. 

Mittwoch, 24.6.2020, 8.42 Uhr: Neue Einschränkungen in Teilen NRWs

Im Landkreis Gütersloh und im Nachbarkreis Warendorf müssen sich rund 640.000 Menschen wieder einschränken. Die strengen Auflagen wie Kontaktverbot und Schließungen von Kinos und Fitnessstudios sind eine Reaktion auf den massiven Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb der Firma Tönnies.

Dienstag, 23.6.2020, 8.50 Uhr: Impfstoff früher als erwartet?

Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi kommt eigenen Angaben zufolge bei dem mit dem britischen Konzern GlaxoSmithKline entwickelten möglich Impfstoff gegen Covid-19 schneller voran als erwartet. Die Zulassung könnte bereits in der ersten Hälfte 2021 erfolgen, statt wie geplant in der zweiten Jahreshälfte. 

In China darf derweil bereits ein potenzieller Impfstoff an Menschen getestet werden. Insgesamt befinden sich sechs verschiedene Impfstoffe in China in der Testphase. 

Montag, 22.6.2020, 8.20 Uhr: Reproduktionszahl steigt auf 2,88

Die Reproduktionszahl "R" bezeichnet die Anzahl der Personen, die eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt.  Der 4-Tage-Wert bildet das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis zwei Wochen ab. Dieser Wert liegt derzeit bei 2,88. Er reagiert allerdings empfindlich auf einzelne Ausbruchsgeschehen, wie es sie derzeit zum Beispiel in Gütersloh bei dem Fleischkonzern Tönnies gibt. Dort sind mehr als 1000 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt lägen die Fallzahlen auf einem niedrigen Niveau, heißt es vonseiten des Robert-Koch-Instituts. Es sei nun zu beobachten, ob es auch außerhalb der beschriebenen Ausbrüche zu einem Anstieg der Fallzahlen kommt.

Derzeit sind in Deutschland rund 6000 Menschen infiziert.

Freitag, 19.6.2020, 8.50 Uhr: 770 Neuinfektionen seit dem Vortag

188.534 Infektionen und 8.872 Todesfälle sind seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland gemeldet.

Donnerstag, 18.6.2020, 8.40 Uhr: 580 Neuinfektionen seit dem Vortag

Mit dem Anstieg von 580 Infektionen sind nun seit Beginn der Pandemie 187.764 Fälle von Covid-19 bekannt, 8.856 Menschen sind gestorben.

Donnerstag, 18.6.2020, 8 Uhr: Das weitere Vorgehen in der Krise

Bund und Länder haben sich auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise geeinigt. Großveranstaltungen sind noch bis mindestens Oktober untersagt, Mindestabstand, Kontaktbeschränkungen, Hygienemaßnahmen und Maskenpflicht bleiben. Schulen und Kitas sollen nach den Ferien aber wieder vollständig öffnen, sofern die Infektionslage das zulässt.

Mittwoch, 17.6.2020, 9.15 Uhr: 345 Neuinfektionen seit dem Vortag

 Insgesamt 187.184 Infektionen und 8.830 Todesfälle sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland bekannt.

Mittwoch, 17.6.2020, 8.40 Uhr: Auch Corona-Infektionen bei Haustieren melden

Dass Katzen sich mit dem Coronavirus anstecken können, ist bekannt. Hunde infizieren sich seltener, Mäuse und Ratten gar nicht. Auch Schweine und Hühner können sich offenbar nicht anstecken, ob Rinder infiziert werden können, wird noch getestet.

Wenn Haustiere Symptome zeigen wie Niesen oder Atemnot, sollten ihre Besitzer sie auf SARS-CoV-2 testen lassen. Anfang Juli will der Bundesrat nun eine Meldepflicht für Haustiere beschließen. Die Daten sollen an die Weltorganisation für Tiergesundheit und die EU-Kommission gehen und auch dem Friedrich-Loeffler-Institut für Studien zur Verfügung gestellt werden. Haustiere sind für Menschen aber nach derzeitigem Kenntnisstand nicht ansteckend.

Dienstag, 16.6.2020: 8.50 Uhr: Corona-Warnapp ab sofort verfügbar

Die Corona-Warnapp steht von nun an zum Download bereit. Wer möchte, kann sie in den App-Stores bei Google und bei Apple runterladen. Sie soll es erleichtern, mögliche Kontakte nachzuverfolgen und so die Corona-Infektionen einzudämmen.

Seit dem Vortag gibt es 378 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich offiziell seit Beginn der Pandemie 186.839 Menschen infiziert.

Montag, 15.6.2020, 9.30 Uhr: 192 Neuinfektionen seit dem Vortag

186.461 Infektionen und 2.083 Todesfälle sind in Deutschland seit Beginn der Pandemie bekannt.

Mit dem heutigen Tag öffnen zahlreiche europäische Länder ihre Grenzen wieder für Touristen, der erste Ferienflieger nach Mallorca ist am heutigen Tag gestartet.

Freitag, 12.6.2020, 7.40 Uhr: Weitere Lockerungen

In einigen Bundesländern gibt es ab Montag weitere Lockerungen in Bezug auf die Corona-Regeln. So dürfen in Nordrhein-Westfalen wieder private Feiern mit bis zu 50 Menschen stattfinden und in Bayern öffnen Kultureinrichtungen. Eine Übersicht der Regeln der verschiedenen Bundesländer finden Sie hier.

Insgesamt gibt es in Deutschland seit Beginn der Pandemie 185.674 Infektionen mit Covid-19 und 8.763 Todesfälle. Das sind 258 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag.

Mittwoch, 10.6.2020, 8 Uhr: 318 Neuinfektionen

184.861 Infektionen sind in Deutschland seit Beginn der Pandemie bekannt. 8.729 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. 

Dienstag, 9.6.2020, 8 Uhr: 233 Neuinfektionen

Insgesamt sind in Deutschland 184.543 Infektionen mit SARS-CoV-2 bekannt. 8.711 Menschen sind seit Beginn der Pandemie gestorben.

Montag, 8.6.2020, 8.15 Uhr: 214 Neuinfektionen seit dem Vortag

Ein Plus von 214 Infektionen meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Damit steigt die Zahl der Infektionen auf insgesamt 184.193 an. 8.674 Menschen sind bereits an den Folgen einer Infektion mit Covid-19 gestorben. 

Montag, 8.6.2020, 7.50 Uhr: Bundesländer lockern Auflagen

In mehreren Bundesländern sind seit diesem Tag weitere Lockerungen aktiv. In Bayern etwa öffnen Fitnessstudios und Indoor-Sportstätten,in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen dürfen Freibäder sowie Hallen- und Spaßbäder öffnen, in Berlin Kneipen und Bars. Vielerorts werden auch Kontaktbestimmungen gelockert. Weitere Maßnahmen folgen. So sollen in Nordrhein-Westfalen Grundschulkinder ab dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. 

Freitag, 5.6.2020, 8 Uhr: 507 Neuinfektionen seit dem Vortag

183.271 Menschen haben sich offiziell seit Beginn der Pandemie in Deutschland infiziert, 8.613 sind gestorben. Das meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen.

Freitag, 5.6.2020, 7.40 Uhr: Hat die Blutgruppe Einfluss auf den Verlauf von Covid-19?

Einer vorveröffentlichten Studie zufolge könnte die Blutgruppe Einfluss darauf haben, wie schwer der Verlauf von Covid-19 ist. Demnach haben Menschen mit der Blutgruppe A ein doppelt so hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung wie Menschen mit der Blutgruppe 0.

Mitte Juni soll die lange erwartete "Corona-Warn-App" der Bundesregierung an den Start gehen. Die App soll helfen, die Kontakte von Infizierten schnell nachverfolgen zu können.

Donnerstag, 4.6.2020, 8.15 Uhr: Konjunkturpaket beschlossen

Insgesamt 57 Punkte umfasst das milliardenschwere Konjunkturpaket, mit dem die Bundesregierung die Wirtschaft in der Coronakrise entlasten möchte. Unter anderem will sie die Mehrwertsteuer von Juli bis Dezember senken. 

Insgesamt 182.764 und 8.581 Todesfälle Infektionen in Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. 394 Infektionen sind seit dem Vortag hinzugekommen.

Mittwoch, 3.6.2020, 7.20 Uhr: Italien öffnet Grenzen für Urlauber

Nach drei Monaten coronabedingter Quarantäne öffnet Italien seine Grenzen und macht damit den Weg frei für Urlauber. Das Bundeskabinett in Deutschland bereitet heute die Aufhebung der verhängten Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni vor. Damit einher geht ein Eckpuntepapier mit Maßnahmen für den Schutz von Urlaubern.

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 342 Neuinfektionen in Deutschland. Die Zahl der offiziell Infizierten seit Beginn der Pandemie stieg in Deutschland somit auf 182.370. 8.551 Menschen sind bislang gestorben.

Dienstag, 2.6.2020, 7.30 Uhr: Viele Infizierte nach Familienfeiern

In Göttingen haben sich nach privaten Familienfeiern mindestens 68 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 182.028  Menschen in Deutschland infiziert, 8.522 sind gestorben. Seit dem Vortag gibt es 213 Neuinfektionen.

Freitag, 29.5.2020, 8.10 Uhr: 741 Neuinfektionen seit gestern

Insgesamt 180.458 Infektionen und 8.450 Todesfälle in Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Tag. 

Donnerstag, 28.5.2020, 8.10 Uhr: 353 Neuinfektionen in Deutschland

Insgesamt 179.717 Infektionen und 8.411 Todesfälle in Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. 

Mittwoch, 27.5.2020, 8 Uhr: 362 Neuinfektionen in Deutschland seit dem Vortag

179.364 Infektionen und 8.349 Todesfälle verzeichnet Deutschland an diesem Mittwoch dem Robert-Koch-Institut zufolge. Das sind 362 Neuinfektionen und 47 neue Todesfälle seit dem Vortag. Die Johns-Hopkins-University meldet 181.200 Infektionen und 8.372 Todesfälle in Deutschland. 

Mittwoch, 27.5.2020, 7.50 Uhr: Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Mehrere Bundesländer behalten sich allerdings vor, eigene Entscheidungen zu fällen.

Für die Alleingänge einiger Bundesländer bei den Corona-Lockerungen zeigt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jedoch Verständnis. Die unterschiedlichen Lagen erlaubten unterschiedliche Herangehensweisen, sagte er in einem Interview mit der Zeitung "Augsburger Allgemeine". 

Dienstag, 26.5.2020, 7.50 Uhr:  Bundesregierung will Reisewarnung aufheben

Zum Beginn der Sommerferien will die Bundesregierung die Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni zumindest teilweise aufheben. Neben den 26 EU-Partnerländern Deutschlands sind darunter auch Großbritannien, Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein. Die Begründung: die Wiederbelebung des Tourismus sei sowohl wichtig für die deutsche Reisewirtschaft als auch für die wirtschaftliche Stabilität in den jeweiligen Zielländern. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte die weltweite Reisewarnung am 17. März ausgesprochen. Bisher kam eine solche Warnung nur bei Kriegsgebieten wie Syrien zum Einsatz. 

In Deutschland sind bis heute 180.600 Infektionen bekannt, 8.309 Menschen sind gestorben. 

Montag, 25.5.2020, 8.40 Uhr: Thüringen will alle Beschränkungen aufheben

Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow will alle Corona-Beschränkungen aufheben und erntet dafür Kritik. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach beispielsweise fürchtet, dass Ramelow mit seinem Vorstoß einen Wettbewerb der Lockerungen lostritt, der medizinisch gefährlich sei. Er forderte die Bundesregierung auf, ein Signal gegen diese Ankündigungen zu setzen.

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie 180.328 Infektionen bekannt. 8.283 Menschen sind gestorben.

Mittwoch, 20.5.2020, 8.20 Uhr: 797 Neuinfektionen in Deutschland

Insgesamt 176.007 Infektionen und 8.090 Todesfälle seit Beginn der Pandemie meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen in Deutschland.

Mittwoch, 20.5.2020, 8 Uhr: Stärkster CO₂-Rückgang seit 60 Jahren

Einer Studie von 13 internationalen Klimaforschern zufolge haben die Corona-Einschränkungen die weltweiten CO₂-Emissionen um bis zu 17 Prozent gesenkt – auf einen Wert, der seit 60 Jahren nicht mehr so niedrig war. Die Studie wurde im Wissenschaftsmagazin "Nature Climate Change" veröffentlicht.

Dienstag, 19.5.2020, 8.20 Uhr: 513 Neuinfektionen seit dem Vortag

Das Robert-Koch-Institut meldet insgesamt 175.210 Infektionen und 8.007 Todesfälle in Deutschland.

Brasilien ist mittlerweile nach den USA und Russland das Land mit  der dritthöchsten Zahl an Coronafällen. 254.220 Menschen haben sich dort seit Beginn der Pandemie infiziert.

Montag, 18.5.2020, 8.30 Uhr: WHO-Jahresversammlung von Streit überschattet

Die Weltgesundheitsorganisation WHO berät von heute an auf ihrer Jahreskonferenz zwei Tage lang virtuell über globale Maßnahmen gegen das Coronavirus. Thema ist allerdings auch ein Streit zwischen China und Australien. Australien will eine unabhängige Untersuchung zum Ursprung des Virus beantragen. Dafür ist die Unterstützung von 130 WHO-Mitgliedsstaaten nötig. Mehr als 100 haben sich Australien bereits angeschlossen – darunter auch Europa. China weigert sich und drohte Australien bereits mit Sanktionen. 

Montag, 18.5.2020, 8.15 Uhr: 342 Neuinfektionen 

174.697 Neuinfektionen mit Covid-19 in Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Das sind 342 mehr als am Vortag. 7.935 Menschen sind bislang an den Folgen der Erkrankung gestorben. 154.600 Menschen haben die Infektion mit dem Coronavirus bereits überstanden und sind wieder gesund.

Montag, 18.5.2020, 8.00 Uhr: Restaurants fast überall wieder geöffnet

In fast allen Bundesländer haben spätestens seit heute Restaurants wieder geöffnet. In Bayern dürfen vorerst nur Biergärten und Außenbereiche öffnen, in Sachsen-Anhalt brauche Wirte eine Ausnahmegenehmigung, wenn sie heute wieder öffnen wollen. In Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Sachsen, Thüringen, Bremen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein sind Hotels und Ferienwohnungen seit heute wieder geöffnet. In Meckleckenburg-Vorpommern gilt bis zum 25. noch das Einreiseverbot.

Freitag, 15.5.2020, 8.30 Uhr: Weltweit mehr als 300.000 Menschen an Covid-19 gestorben

Mehr als 300.000 Menschen sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität weltweit infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

In Deutschland ist die Zahl der Infektionen um 913 auf 173.152 gestiegen. 7.824 Menschen sind gestorben. 

Donnerstag, 14.5.2020, 14.30 Uhr: Warum sterben Männer häufiger an Covid-19 als Frauen?

Forscher äußern erste Vermutungen. Mehr erfahren Sie in diesem Text.

Donnerstag, 14.5.2020, 8 Uhr: Neues Pandemie-Gesetz

Das zweite Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung sieht unter anderem vor, dass Krankenversicherungen die Kosten für präventive Coronatests übernehmen müssen. Vor allem besonders gefährdete Personen wie Bewohner von Pflegeheimen sollen vermehrt auf das Virus getestet werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Außerdem sieht das neue Gesetz einen Bonus für Pflegekräfte vor. Eine weitere Neuerung: Labore müssen den Gesundheitsämtern künftig auch negative Testergebnisse melden.

Die Zahl der Infektionen in Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut um 933 auf 172.239 getiegen. 7.723 Menschen sind insgesamt an Covid-19 gestorben.

Mittwoch, 13.5.2020, 8.30 Uhr: 798 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet 171.306 Infektionen in Deutschland. 798 Menschen haben sich neu infiziert. 7.634 Menschen sind seit Beginn der Epidemie in Deutschland an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Nachdem die Reproduktionszahl mehrere Tage lang über 1 lag, hat das Robert-Koch-Institut nun eine neue R-Kennzahl angekündigt. Aus diesem geglätteten R-Wert sind Schwankungen durch einzelne Hotspots herausgerechnet. Da die Zahl der Neuinfektionen langsam gesunken war, hätten einzelne Ausbrüche einen größeren Einfluss auf die Reproduktionszahl. 

Die normale R-Zahl lag deshalb über 1, obwohl die Zahl der Neuinfektionen gesunken war. Bei einer Reproduktionszahl von eins oder mehr breitet sich eine Krankheit weiter aus. Der neue, stabile R-Wert habe in der vergangenen Woche an keinem Tag über 1 gelegen, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade. 

Dienstag, 12.5.2020, 7.30 Uhr: Europäische Arzneimittel-Agentur empfiehlt Remdesivir

Das Robert-Koch-Institut meldet 170.508 Infektionen und 7.533 Todesfälle in Deutschland. Das sind 933 Neuinfektionen und 116 neue Todesfälle.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA empfiehlt den Einsatz des noch nicht als Medikament zugelassenen Mittels Remdesivir auch außerhalb klinischer Studien. Es könne bei Patienten angewandt werden, die nicht auf Beatmungsgeräte angewiesen seien. Das Medikament war ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt worden. Erste Studien brachten vielversprechende Ergebnisse, dass Remdesivir als Therapie von Covid-19 eingesetzt werden könnte. Bislang gibt es weder ein Heilmittel noch einen Impfstoff.

Mehrere Länder melden schwere Symptome bei Kindern, die sich mit Covid-19 angesteckt haben. Diese ähnelten denen des sogenannten Kawasaki-Syndroms: Entzündungen der Blutgefäße, tagelanges Fieber und Hautausschlag. Mediziner rätseln noch über die Ursache. Wahrscheinlich löst eine Überreaktion des Immunsystems diese Beschwerden aus. 

Montag. 11.5.2020, 8.30 Uhr: Reproduktionszahl angestiegen

Die Zahl der Covid-19-Fälle ist laut Das Robert Koch-Institut auf insgesamt 169.575 gestiegen. Das sind 357 mehr als am Vortag. 7.417 Menschen sind bislang gestorben. Die Reproduktionszahl ist am Wochenende wieder über den kritischen Wert von 1 gestiegen. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mehr als einen Menschen ansteckt. 

Freitag, 8.5.2020, 8.10 Uhr: 1.209 Neuinfektionen

Mit 1.209 Neuinfektionen steigt die Zahl der Infektionen in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 167.300. Außerdem gibt es 7.266 Todesfälle. 

Donnerstag, 7.5.2020, 16.20 Uhr: Millionen von Antikörpertests für Deutschland

Drei Millionen Corona-Antikörpertests soll ein Schweizer Pharmaunternehmen an deutsche Gesundheitseinrichtungen liefern. Das vereinbarte Gesundheitsminister Spahn mit dem Konzern. Die Tests könnten Aufschluss darüber geben, wie viele Menschen bereits infiziert waren und womöglich immun sind. Das Ergebnis könnte ein wichtiger Faktor für weitere Lockerungen sein. 

Donnerstag, 7.5.2020, 8 Uhr: 1.284 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet 166.091 Infektionen in Deutschland, 1.284 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesopfer steigt um 200 auf 7.119. 

Mittwoch, 6.5.2020: Lockerungen der Corona-Maßnahmen – das ist jetzt wieder erlaubt

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise geeinigt. Das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, habe man erreicht und könne deshalb nun weitere Schritte für Lockerungen angehen, sagte die Kanzlerin. Deutschland habe die allererste Phaseder Pandemie hinter sich, aber noch eine lange Auseinandersetzung mit dem Virus vor sich.

Folgendes hat die Konferenz ergeben:

Mittwoch, 6.5.2020, 7.50 Uhr: 947 Neuinfektionen

In Deutschland ist die Zahl der Infektionen dem Robert-Koch-Institut zufolge um 947 auf 164.807 gestiegen. 6996 Menschen sind gestorben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berät heute mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, ob und wie weitere Einschränkungen wegen der Corona-Krise aufgehoben oder gelockert werden können.

Dienstag, 5.5.2020, 8.30 Uhr: 685 Neuinfektionen in Deutschland

Aktuell 21.950 Infizierte meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen, 685 mehr als am Vortag. Insgesamt sind es 163.860 Infektionen seit Beginn der Epidemie in Deutschland und 6.831 Todesfälle. 

Dienstag, 5.5.2020, 8.15 Uhr: Spahn für bundesweite Regelungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für ein gemeinsames Vorgehen der Bundesländer bei weiteren Lockerungen und Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus aus. Morgen wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise entscheiden. 

Montag, 4.5.2020, 13.40 Uhr: Gastronomie darf in Niedersachsen wieder öffnen

In Niedersachsen sollen ab kommender Woche Montag Restaurants, Gaststätten und Biergärten mit maximal der Hälfte der Plätze für Gäste wieder öffnen können.

Montag, 4.5.2020, 8 Uhr: Globaler Spendenmarathon für einen Impfstoff

Die EU will heute in einem globalen Spendenmarathon mindestens 7,5 Milliarden Euro sammeln, um einen Impfstoff gegen Covid-19 zu entwickeln. Dafür sollen sich Staaten, Institutionen, internationale Organisationen und andere Geber mit Wissenschaft, Pharmaindustrie, Regulierungsbehörden und der Bevölkerung vernetzen, um die Kräfte im Kampf gegen das Virus zu bündeln. "Gemeinsam werden wir Geschichte schreiben und eine globale Antwort finden auf eine globale Pandemie", sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte zu, dass sich Deutschland mit einem "substanziellen Anteil" beteiligen werde. Der Impfstoff müsse nicht nur entwickelt werden, sondern danach auch zu einem erschwinglichen Preis weltweit verfügbar sein: "Es handelt sich hier um ein globales öffentliches Gut, diesen Impfstoff zu produzieren, und dann ihn auch in alle Teile der Welt zu verteilen."

Die Zahl der Infizierten in Deutschland ist laut RKI seit gestern um 679 auf 163.175 Infizierte seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. 6.692 Menschen sind gestorben.

Donnerstag, 30.4.2020, 15.30 Uhr: Bund will Spielplätze öffnen

Die Bundesregierung will Spielplätze wieder öffnen lassen. Eltern sollen allerdings darauf achten, dass sie nicht mit ihren Kindern auf überfüllte Spielplätze gehen und die grundlegende Hygieneregeln einhalten. Auch Gottesdienste sollen wieder stattfinden können, ebenso wie religiöse Feiern in kleinem Kreis. 

Donnerstag, 30.4.2020, 8.10 Uhr: Studie fordert Ende des Besuchsverbots in Pflegeheimen

Ein Expertenteam um den Bochumer Pflegeprofessor Markus Zimmermann warnt davor, Senioren und Menschen mit Behinderungen in Pflegeheimen weiterhin zu isolieren. Der vom Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebenen Studie zufolge kann das aktuelle Besuchsverbot zu Apathie, Depressionen und Suizidgedanken führen. Der Schaden sei größer als das mit Covid-19 verbundene Risiko.

Aktuell gibt es in Deutschland 1.478 Neuinfektionen mit Covid-19. Insgesamt haben sich seit Beginn des Ausbruchs 159.119 Menschen infiziert, 6.288 sind gestorben.

Mittwoch, 29.4.2020, 8.20 Uhr: Bundesweite Maskenpflicht

Das Robert-Koch-Institut meldet 1304 Neuinfektionen seit gestern. Insgesamt haben sich seit Beginn des Ausbruchs 157.641 Menschen in Deutschland Covid-19 infiziert, 6.115 sind gestorben.

Von heute an gilt bundesweit eine Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr. 

Dienstag, 28.4.3020, 14.10 Uhr: Kein regulärer Unterricht vor den Sommerferien

Vor den Sommerferien sollen die Schüler nur wochen- oder tageweise in die Schulen kommen. "Es wird vor den Sommerferien kein reguläres Unterrichtsgeschehen mehr stattfinden können", sagte Stefanie Hubig, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz der Länder. 

Bundesgesundheitsminsiter Jens Spahn will den eingeschlagenen Kurs trotz gestiegener Reproduktionsrate vorerst beibehalten. "Der 6. Mai ist jetzt das Datum, an dem wir gucken, ob und welchen Schritt wir gehen können", sagte er. 

Dienstag, 28.4.2020, 9.40 Uhr: 1.144 Neuinfektionen in Deutschland seit gestern

Insgesamt 156.337 Menschen haben sich in Deutschland seit Beginn des Ausbruchs mit Covid-19 infiziert, 5.913 sind gestorben. 

Dienstag, 28.4.2020, 7.40 Uhr: Reproduktionsrate steigt wieder

Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge ist die Ansteckungsrate wieder leicht angestiegen. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,0. Das bedeutet, dass im Schnitt ein Infizierter einen weiteren Menschen ansteckt. 

Montag, 27.4.2020, 8.30 Uhr: 155.193 Infizierte in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet insgesamt 155.193 Infizierte und 5.750 Todesfälle in Deutschland. Weltweit sind 2.810.325 Fälle bekannt.

Montag, 27.04.2020, 8.10 Uhr: Bei Anpassungen regionale Lage berücksichtigen

Von heute an besuchen die Abschlussklassen in fast allen Bundesländern wieder die Schulen, um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. 

Die Bundesregierung plant eine Corona-App zur Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten. Bis diese online gehen kann, wird es aber wohl noch einige Wochen dauern. 

Das Kanzleramt gab bekannt, dass beim Anpassen der Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 die regionale Lage berücksichtigt werden müsse. Es gelten deshalb nicht unbedingt bundesweite Regeln. Stattdessen kann es sein, dass an einem Ort die Maßnahmen verschäft wrrden, während sie an anderer Stelle gelockert werden. 

Freitag, 24.4.2020, 8.30 Uhr: Keine weiteren Lockerungen vor Mai

150.383 Fälle von Covid-19 und 5.321 Todesfälle meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Das sind 2.337 Neuinfektionen seit gestern und 181 neue Todesfälle.

Am 30. April wollen Bund und Länder erneut über mögliche Maßnahmen beraten. Erst dann könne man laut Bundeskanzlerin Angela Merkel einschätzen, wie sich die aktuellen Lockerungen ausgewirkt haben. 

Donnerstag, 23.4.2020, 10.30 Uhr: Merkel kritisiert Lockerungen der Bundesländer

In einer Regierungsansprache nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Lockerungen der Bundesländer "zu forsch" und rief die Bevölkerung zu Vorsicht und Geduld auf. Die positiven Zahlen der letzten Zeit seien lediglich ein Zwischenergebnis. "Dieses Zwischenergebnis ist zerbrechlich. Wir bewegen uns auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis", sagte sie.

Donnerstag, 23.4.2020, 8.07 Uhr: 2.352 Neuinfektionen in Deutschland

148.046  Infizierte und 5.094 Tote meldet das Robert-Koch-Koch-Institut an diesem Morgen. 

Donnerstag, 23.4.2020, 7.30 Uhr: Mundschutzpflicht in allen Bundesländern

Mittlerweile haben sich alle Bundesländer dazu entschlossen, die Bevölkerung in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu verpflichten.

Mittwoch, 22.4.2020, 13.13 Uhr: Pflicht für Mund- und Nasenschutz auch in NRW

Nun will auch Nordrhein-Westfalen ab kommenden Montag die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr einführen.

Mittwoch, 22.4.2020, 12 Uhr: Deutschland prüft Impfstoff

In Deutschland soll eine erste klinische Studie zu einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 starten. Gesunde Menschen können sich freiwillig als Testperson zur Verfügung stellen.

Mittwoch, 22.4.2020, 8 .08 Uhr: 2.237 Neuinfektionen seit gestern in Deutschland

145.694 Infizierte und 4.879 Tote meldet das Robert-Koch-Koch-Institut an diesem Tag. 

Mittwoch, 22.4. 2020, 7.40 Uhr:Grüne fordern Corona-Elterngeld

Die Grünen fordern ein "Corona-Elterngeld" für Mütter und Väter, die aufgrund der Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. Derzeit bekommen Eltern maximal sechs Wochen lang höchstens 67 Prozent ihres Einkommens, wenn sie die Betreuung nicht anders organisieren können.

US-Präsident Donald Trump will die Einwanderung in die Vereinigten Staaten für mindestens 60 Tage aussetzen. Als Grund nannte er die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. US-Bürger sollten in dieser Zeit auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt behandeln werden.

Dienstag, 21.4.2020, 15.30 Uhr: Maskenpflicht auch in Thüringen und Baden-Württemberg

Auch Baden-Württemberg hat eine Maskenpflicht ab kommendem Montag beschlossen. In Thüringen soll die Maßnahme am Freitag inkraft treten. 

Mehr zum Thema Mundschutz und wie sinnvoll diese Maßnahme ist, erfahren Sie hier.

Dienstag, 21.4.2020, 8.40 Uhr: 1.785 Neuinfektionen seit gestern

Insgesamt 143.457 Infektionen und 4.598 Todesfälle in Deutschland seit Beginn des Ausbruchs meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen. Seit dem gestrigen Tag hat es 1.785 Neuinfektionen gegeben. Die Reproduktionszahl, also ie Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden, steigt demnach wieder. Am Montag lag sie dem RKI zufolge bei 0,9, am Samstag war sie noch bei 0,7. Charité-Virologe Christian Drosten warnte bereits vor einer zweiten Infektionswelle. 

Dienstag, 21.4.2020, 7.50 Uhr: Maskenpflicht in Bayern

Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt angesichts der Lockerungen vor einem möglichen Rückfall. Mit harten Maßnahmen sei viel erreicht worden, aber: "Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen." In Bayern gilt ab dem 27. April in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr eine Maskenpflicht. Diese hatten zuvor bereits Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingeführt.

Montag, 20.4.2020, 8.20 Uhr: Das öffentliche Leben läuft langsam wieder an

Geschäfte mit einer Fläche bis 800 Quadratmeter dürfen ab heute wieder öffnen. Für Auto- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen gelten diese Begrenzungen nicht. 

Je nach Bundesland sind die Regelungen unterschiedlich. In Berlin und Brandenburg öffnen die ersten Geschäfte erst am Mittwoch. In Bayern öffnen heute Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte, kleinere Geschäfte folgen erst in einer Woche. Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und dem Saarland dürfen auch größere Läden aufmachen, wenn sie die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. In Sachsen-Anhalt dürfen Inhaber ihre Geschäfte nicht verkleinern. In Schleswig-Holstein, Brandenburg und Niedersachsen dürfen auch Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern in Einkaufszentren öffnen. In NRW öffnen bereits heute Möbelhäuser und Babyfachmärkte. 

In einigen Bundesländern besuchen Schüler der Abschlussklassen bereits ab dem heutigen Tag wieder die Schulen.

Das Robert-Koch-Institut meldet seit dem Vortag 1.775 Neuinfektionen. Insgesamt gibt es derzeit 141.672 Infektionen und 4404 Todesfälle in Deutschland. 

Freitag, 17.4.2020, 08:00 Uhr: Die Zahl der Neuerkrankungen sinkt 

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 130.450 Infizierte und 3.569 Tote in Deutschland.

Erstmal sinkt die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus in Deutschland. Laut RKI wurde eine wichtige Marke unterschritten. Die Zahl der Neuerkrankungen gehe leicht zurück: Während die Reproduktionsrate am 8. April noch bei 1,3 lag, stecke jeder Infizierte nun mit einer Kennzahl von 0,7 im Durchschnitt weniger als einen Menschen an.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat eine Verkürzung der Sommerferien ins Gespräch gebracht. Diese Maßnahme böte Schülern die Gelegenheit, den durch die Corona-Pandemie versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen.

Donnerstag, 16.4.2020, 22:00 Uhr: Pandemie könnte extreme Hungersnot nach sich ziehen

Aufgrund des weltweiten Wirtschaftseinbruchs durch die Pandemie könnte es nach Einschätzung der Vereinten Nationen zum Tod Hunderttausender Kinder in diesem Jahr kommen. So hätten fast 369 Millionen Kinder in 143 Ländern hätten keinen Zugang mehr zu Schulessen. Zudem drohe Millionen von Minderjährigen der Sturz in die extreme Armut.

US-Präsident Donald Trump will den normalen Betrieb von Geschäften und Schulen in drei Phasen wiederherstellen. Das solle aber nur für Orte mit starken Test-Zahlen und einer Abnahme von Fällen des neuen Coronavirus gelten.

Donnerstag, 16.4.2020, 08:30 Uhr: Lockerungen sollen in kleinen Schritten erfolgen

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 130.450 Infizierte und 3.618 Tote in Deutschland.

Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die schrittweise Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen verteidigt. "Ich verstehe, dass jeder Bereich, der noch Einschränkungen unterliegt, möglichst schnell Lockerungen möchte", so Altmaier. Die Politik könne aber "den Gürtel nur stufenweise weiter schnallen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Neuinfizierten-Rate möglichst gering zu halten".

Mittwoch, 15.4.2020, 18:30 Uhr: Kleine Geschäfte dürfen wieder öffnen

Im Zuge der Beratungen der Bundesregierung mit den Bundesländern wurde beschlossen, dass kleinere Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmetern Fläche unter verschärften Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen. 

Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel habe das Gesundheitssystem den Belastungen standgehalten. Nun gehe es darum, die nächste Phase zu gestalten. Bisher sei nur ein "zerbrechlicher Zwischenerfolg" zu verzeichnen. Die Kanzlerin sprach zudem eine dringende Empehlung aus, Alltagsmasken zu tragen. Vor allem im ÖPNV und beim Einkaufen würden sie helfen.

Mittwoch, 15.4.2020, 10:30 Uhr: Kontakbeschränkungen bis zum 3. Mai?

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 127.584 Infizierte und 3.254 Tote in Deutschland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel berät am Nachmittag mit den Ländern, wie es mit den Corona-Beschränkungen weitergeht. Erste Überlegungen sind bereits durchgesickert: Die Kontaktbeschränkungen könnten bis mindestens 3. Mai bleiben, erste Geschäfte aber schon vorher öffnen.

Dienstag, 14.4.2020, 08:00 Uhr: Das Robert Koch-Institut weist keine Risikogebiete mehr aus

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 123.016 Infizierte und 2.799 Tote in Deutschland.

Mittlerweile sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Daher weist das Robert Koch-Institut keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. Ebenso verhält es sich mit der Ausweisung internationaler Risikogebiete, da ein Übertragungsrisiko weltweit bestehe. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. 

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt hingegen, das öffentliche Leben schrittweise unter bestimmten Voraussetzungen wieder zu normalisieren. So sollen zum Beispiel so bald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I wieder öffnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als "sehr wichtig" für das weitere Vorgehen bezeichnet.

Donnerstag, 9.4.2020, 10.40 Uhr: NRW stoppt wegen Betrugsverdacht vorerst Auszahlung von Soforthilfen

Weil Kriminelle auf Fake-Seiten mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt haben, hat Nordrhein-Westfalen vorerst die Auszahlungen von Soforthilfen gestoppt. Kleinunternehmen und Selbstständige können jedoch weiterhin Hilfe beantragen. Allerdings nur über die offizielle Internetseite

Donnerstag, 9.4.2020, 9.30 Uhr: Spahn hält erste Schritte in die Normalität nach Ostern für möglich

Angesichts erster Erfolge beim Kampf gegen das Virus hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine schrittweise Rückkehr in das öffentliche Leben nach Ostern für möglich. Voraussetzung sei, dass die positive Entwicklung anhält. Unternehmen und Branchen, die die Fabrik oder das Geschäft sicher für Mitarbeiter und Kunden organisieren können, könnten leichter in das Alltagsgeschäft zurückkehren. Bis Großveranstaltungen  wieder stattfinden können, werde jedoch noch einige Zeit vergehen.

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 108.202 Infizierte und 2.107 Tote in Deutschland.

Mittwoch, 8.4.2020, 8 Uhr: Einschränkungen noch in den Sommerferien erwartet

103.228 Fälle von Covid-19 und 1.861 Todesfälle meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Morgen.

Bundesärztepräsident Klaus Reinhardt rechnet noch für die Sommerferien mit massiven Einschränken.  "Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. 

US-Präsident Donald Trump wirft der WHO vor, nicht angemessen auf die Pandemie reagiert zu haben und droht nun damit, Beitragszahlungen einzustellen. Die Vereingten Staaten seien die größten Beitragszahler, die WHO jedoch konzentriere sich viel mehr auf China.

Dienstag, 7.4.2020, 10.30 Uhr: RKI ruft Bürger auf, die Corona-Datenspende-App zu nutzen

Eine App soll Aufschluss darüber geben, wo und wie schnell sich das Coropnavirus in Deutschland ausbreitet. Die „Corona-Datenspende-App“ des Robert-Koch-Instituts für iOS und Android-Geräte  funktioniert  in Verbindung mit Fitnessarmbändern und Smartwatches. Diese Geräte erfassen Vitalfunktionen ihrer Träger, zum Beispiel Ruhepuls, Schlaf und das Aktivitätsniveau. Bei einer akuten Atemwegserkrankung ändern sich diese in den meisten Fällen deutlich. Laut RKI kann die APP auch typische COVID-19-Symptome wie Fieber erkennen. Die Daten werden anonymisiert an das Robert-Koch-Institut geleitet und in einer Karte dargstellt. Die App soll nicht dazu dienen, Kontaktpersonen zu ermitteln. Vielmehr soll das Institut Erkenntnisse gewinnen, um besser gegen das Virus vorgehen zu können.

Dienstag, 7.4.2020, 8.10 Uhr: Boris Johnson auf der Intensivstation

Der gesundheitliche Zustand des an Covid-19 erkrankten britisches Premierministers Boris Johnson hat sich verschlechtert. Er liegt auf der Intensivstation, ist aber bei Bewusstsein. Er hat Außenminister Dominic Raab damit beauftragt, vorerst seine Geschäfte zu übernehmen. Vor zehn Tagen war ein Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 bei ihm positiv ausgefallen.

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 99.225 Fälle von Covid-19 in Deutschland. 1.607 Menschen sind bislang an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

Montag, 6.4.2020, 12 Uhr: Österreich will Maßnahmen lockern

Österreich wird seine Maßnahmen gegen das Coronavirus ab dem 14. April schrittweise lockern. Zunächst öffnen kleinere Geschäfte, Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflagen, ab dem 1. Mai dann weitere Geschäfte und Friseure. Frühestens Mitte Mai folgen Restaurants und Hotels.

Montag, 6.4.2020, 8 Uhr: Katzen lassen sich einer Studie zufolge mit SARS-CoV-2 infizieren

95.391 Infizierte und 1.434 Todesfälle durch Covid-19 gibt es aktuell in Deutschland. 

Das Robert-Koch-Institut hat das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes neu bewertet. "Es ist zu vermuten, dass auch Mund-Nasen-Bedeckungen das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können", heißt es dort. Wissenschaftlich belegt sei die Wirkung jedoch nicht. Dennoch könnten auch Personen, die keine Symptome zeigen, vorsorglich eine Maske tragen, um das Risiko der Übertragung des Coronavirus zu verringern. Es ist möglich, dass Menschen bereits infektiös sind, obwohl sie (noch) keine Sympome zeigen. 

Einer Studie aus China zufolge ließen sich Katzen im Labor durch sehr hohe Dosen mit SARS-CoV-2 infizieren, Hunde zeigten dagegen nur sehr geringe Spuren einer Viruslast. Schweine, Hühner und Enten ließen sich überhaupt nciht infizieren. Offenbar konnten Katzen das Virus auch untereinander übertragen. Für ihre Besitzer sind Katzen jedoch laut Studie keine Gefahr. Das diesem Schluss kamen auch vorherige Studien. Die Tiere zeigten kaum Symptome. 

In New York hat sich offenbar ein Tiger mit dem Coronavirus bei seinem Pfleger infiziert. Dem Tier geht es dem Zoo zufolge jedoch gut. 

Freitag, 3.4.2020: 8.30 Uhr: Mehr als eine Million Infizierte weltweit, mehr als 1000 Tote in Deutschland

In Deutschland gibt es dem Robert-Koch-Institut zufolge nun 1017 Tote durch das Coronavirus SARS-CoV-2. 79.696 Menschen sind infiziert

Der Johns-Hopkins-University zufolge ist die Zahl der weltweit Infizierten auf 1.016.401 angestiegen.

Über die Plattform "Match4healthcare" im Internet können sich Hilfesuchende und Hilfebietende vernetzen. Die Plattform richtet sich vor allem an Auszubildende in Gesundheitsfachberufen und Medizinstudierende, die ihre Hilfe im Kampf gegen Covid-19 ehrenamtlich oder gegen Entgelt Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdiensten, Pflegediensten, Pflegeheimen, Apotheken oder Gesundheitsämtern anbieten können.

Donnerstag, 2.4.2020, 8.30 Uhr: In den USA die meisten Infektionen weltweit 

Mehr als 6000 Neuinfektionen gibt es laut RKI seit gestern in Deutschland. Damit sind 73.522 Fälle von Covid-19 bekannt. 872 Menschen sind bislang an der Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

In den USA sind mittlerweile 215.417 Menschen infiziert – so viel wie in keinem anderen Land. 

Deutsche Krankenhäuser haben mittlerweile mehr als 100 mit Covid-19 infizierte Patienten aus überlasteten EU-Ländern aufgenommen, vor allem aus Frankreich. Im internationalen Vergleich ist Deutschland gut mit Intensivbetten ausgestattet. Auf 100.000 Einwohner kommen laut Staitischem Bundesamt 33,9 Betten.

Mittwoch, 1.4.2020, 8.30 Uhr: "Corona ist kein Scherz!"

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 67.366 Fälle von Covid-19 in Deutschland. Das sind rund 5.500 mehr als am Vortag.

Das Bundesgesundheitsministerium bittet, auf Aprilscherze und "erfundene Geschichten zur Coronavirus-Thematik" zu verzichten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen heute in einer Telefonkonferenz eine Zwischenbilanz zu den Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ziehen.

In den USA gibt es mittlerweile mehr infizierte Menschen als in China. Die Vereinigten Staaten sind damit am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen. Ärztin Deborah Birx von der Coronavirus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus befürchtet, dass Mitte April pro Tag mehr als 2.000 Menschen in den USA an den Folgen von Covid-19 sterben könnten.

Das war die Lage von Januar bis März

Dienstag, 31.3.2020, 15.20 Uhr: Fragen zum Thema Coronavirus? Unsere Expertin beantwortet Sie in unserem neuen Forum

Haben Sie Fragen zum Thema Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? Dann schauen Sie doch in unserem neuen Forum vorbei. Sie können sich dort kompetenten Rat bei Frau Dr. med. Nikoleta Athanassiou holen. Sie hat in der Virologie Gießen über die Nachweisteste von Viren promoviert und ist Ärztin im ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Hessens. Sie können sich dort aber auch einfach mit anderen Menschen austauschen oder Ihre Sorgen teilen.

Dienstag, 31.3.2020, 9.30 Uhr: Mundschutzpflicht?

In Österreich dürfen die Menschen nicht mehr ohne Mundschutz im Supermarkt einkaufen. Auch die Stadt Jena in Thüringen will diese Regel nun einführen. Das Problem: Es gibt kaum noch welche zu kaufen. 

Dienstag, 31.3.2020, 9 Uhr: Fast 5000 neue Fälle in Deutschland

Das RKI meldet 61.913 Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland. Das sind 4.615 mehr als gestern. 538 Menschen in Deutschland sind an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. 

Montag, 30.3.2020, 8 Uhr:  52.547 bestätigte Covid-19-Fälle in Fälle

Das Robert-Koch-Institut meldet 52.547 Fälle von Covid-19 und 389 Todesfälle in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sind dem Land zufolge 13.630 Menschen erkrankt.

Freitag, 27.3.2020, 13.40 Uhr: Boris Johnson positiv getestet

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson gab via Twitter bekannt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Freitag, 27.3.2020, 9.45 Uhr:  Covid-19: Woran stirbt man eigentlich?

253 Menschen sind in Deutschland bereits an den Folgen von Covid-19 gestorben. Doch was ist eigentlich die Todesursache, wenn der Infektion mit dem Coronavirus erliegt? Nicht immer ist es eine Lungenentzündung. 

Freitag, 27.3.2020, 8 Uhr: 5.780 Neuinfektionen in Deutschland

Offiziell sind laut RKI 42.288 Menschen in Deutschland infiziert. Das sind 5.780 Neuinfektionen seit gestern. 

Donnerstag, 26.3.2020, 11.30 Uhr: Astronauten geben Tipps zu Isolation

Wenn sich jemand mit Isolation auskennt, dann sind das Astronauten. Aus diesem Grund geben Alexander Gerst und andere Raumfahrerinnen und Raumfahrer heute ab 17 Uhr Tipps zum Umgang mit dem Alleinsein in der Quarantäne. Unter dem Motto #SpaceConnectsUs wollen sie und Prominente wie Neurowissenschaftlerin Mayim Bialik von "The Big Bang Theory" und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar  im Youtube-Kanal der European Space Agency (ESA) eine Botschaft der Hoffnung verbreiten. Das Programm wird es in fünf Sprachen geben: ab 16 Uhr auf Niederländisch, ab 17 Uhr auf Deutsch, ab 18 Uhr auf Italienisch, ab 19 Uhr auf Französisch und ab 20 Uhr auf Englisch. 

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf der Homepage der ESA. 

Und auch wir haben Tipps für Sie gegen des Corona-Blues!

Donnerstag, 26.3.2020, 10.50 Uhr: Auch junge Menschen können schwer erkranken

"Auch jüngere und gesunde Menschen können sehr schwer an Covid-19 erkranken", mahnt Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts. Warum das so ist, können Sie bei uns nachlesen. 

Donnerstag, 26.3.2020, 10 Uhr: Fast 5000 Neuinfektionen in Deutschland

Wieder ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen Deutschland um fast 5000 auf 36.508 gestiegen. 198 Menschen sind hierzulande bislang an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. In Italien dagegen verlangsamt sich die Ausbreitung des Coronavirus derzeit offenbar.

Der an Covid-19 erkrankt britische Thronfolger Prinz Charles befindet sich derzeit auf Schloss Balmoral in Schottland in Isolation. Dem 71-Jährigen geht es gesundheitlich offenbar gut und er hat nur leichte Symptome.

Mittwoch, 25.3.2020, 17 Uhr: RKI ändert Kriterien für Corona-Test

Das Robert-Koch-Institut hat seine Richtlinien für einen Corona-Test angepasst. Das bisherige Kriterium, dass ein Patient sich testen lassen kann, wenn er zuvor in einem Risikogebiet war, entfällt.Testen lassen kann sich nur noch, wer Symptome hat. 

Die Abiturprüfungen in Deutschland sollen wie geplant stattfinden. Die aktuellen Maßnahmen will die Bundesregierung jedoch vorerst nicht lockern. 

Mittwoch, 25.3.2020, 9 Uhr: RKi meldet 31.554 Fälle von Covid-19 in Deutschland

Die Fälle von Covid-19 in Deutschland sind seit gestern um 4.118 auf 31.554 gestiegen. 

Dienstag, 24.3.2020, 15 Uhr: Olympischen Spiele verschoben

Japan verschiebt die Olympischen Sommerspiele wegen der Coronakrise von 2020 auf 2021.

Dienstag, 24.3.2020, 10.40 Uhr: 6 Millionen Atemschutzmasken verschwunden

6 Millionen dringend in deutschen Kliniken benötigte Atemschutzmasken sind einem Bericht des "Spiegel" zufolge offenbar in Kenia am Flughafen verschwunden. Die Bundeswehr hatte die Aufgabe übernommen, die Masken für das Bundesgesundheitsministerium im Ausland zu bestellen. 

Dienstag, 24.3.2020, 8.30 Uhr: 27.436 Infizierte in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet 27.436 Infizierte und 114 Todesfälle in Deutschland. 

Dienstag, 24.3.2020, 8 Uhr: WHO meldet 332.930 Fälle und 14.510 Tote weltweit

Der erste Corona-Test der sich in häuslicher Quarantäne befindlichen Bundeskanzlerin Angela Merkel fiel negativ aus.

Die Weltgesundheitsorganisation meldet 332.930 Infizierte und 14.510 Tote weltweit. Das sind 40.788 bestätigte Neuinfektionen.

Montag, 23.3.2020. 12.30 Uhr: 156 Milliarden Euro für Rettungspaket

Die Bundesregierung will der deutschen Wirtschaft 156 Milliarden Euro durch die Coronakrise helfen.

Montag, 23.3.2020, 9.10 Uhr: 22.672 Infizierte in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet 22.672 Fälle von Covid-19 in Deutschland. Bislang sind 86 Menschen in Deutschland an den Folgen der Infektion gestorben.

Montag, 23.3.2020, 7.15 Uhr: Merkel in Quarantäne

Die Bundeskanzlerin hat sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, weil ein Arzt, der sie gegen Pneumokokken geimpft hatte, mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Sie will sich in der nächsten Zeit selbst mehrfach testen lassen. Ihre Geschäfte wird sie von zu Hause aus weiterführen.

Sonntag, 22.3.2020, 18 Uhr: Ansammlungen von mehr als zwei Menschen bald verboten

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf geeinigt, dass nicht mehr als zwei Menschen zusammenkommen dürfen, wenn es sich nicht um Familien oder Menschen aus einem Haushalt handelt. Insgesamt haben die Politiker in einer Telefonkonferenz neun Punkte beschlossen, die für zunächst zwei Wochen rechtlich bindend sein sollen. Unter anderem soll in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand zwischen den Menschen von 1,50 m eingehalten werden. Gastronomiebetriebe bleiben geschlossen, auch Friseure und Kosmetiker müssen schließen. 

Das RKI meldet 18.610 Infizierte in Deutschland.

Samstag, 21.3.2020, 11 Uhr: Fast 17.000 Infizierte

Wieder ist die Zahl der Infizierten in Deutschland um 2705 gestiegen auf nun 16.662. 47 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben.

Freitag, 20.3.2020, 17.15 Uhr: Weitere Einschränkungen in mehreren Bundesländern

In Hamburg sind nun Versammlungen von mehr als sechs Personen in der Öffentlichkeit verboten, Restaurants müssen schließen. Auch in Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bremen müssen die Lokale zumachen. 

Freitag, 20.3.2020, 13 Uhr: Ausgangssperre in Bayern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verordnet für das Bundesland Ausgangsbeschränkungen ab Freitag 0 Uhr für zunächst zwei Wochen.

Freitag, 20.3.2020, 10.20 Uhr: Verhalten der Menschen entscheidet über Ausgangssperren

13.957 Infizierte meldet das Robert-Koch-Institut am Morgen. Das sind 2960 mehr als gestern.

Am Sonntag will Angela Merkel sich mit den Ministerpräsidenten der Länder in einer Videokonferenz über mögliche Ausgangssperren beraten. Kanzleramtschef Helge Braun sagte dem "Spiegel", das Verhalten der Menschen an diesem Wochenende werde maßgeblich dafür sein, wie sich die Bundesregierung entscheidet. 

Donnerstag, 19.3.2020, 15 Uhr: Spahn will Pflege entlasten

Um die Pflege in Zeiten der Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten, will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sie von der Bürokratie befreien. Dafür will er zum Beispiel den Pflege-TÜV bis Ende September ausgessetzen. Pfleger und Ärzte, die im medizinischen Dienst arbeiten, sollen außerdem stattdessen dort zum Einsatz kommen, wo sie dringender gebraucht werden. Der medizinische Dienst ordnet pflegebedürftigen Menschen Pflegestufen zu.

Donnerstag, 19.3.2020, 11 Uhr: Hilfspaket für Firmen

Die Bundesregierung plant in der Coronavirus-Krise ein Hilfspaket von bis zu 50 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und Kleinstfirmen.

Der ehemalige Grünen-Chef Cem Özdemir ist positiv auf das Virus getestet. In einer Videoansprache sagt er, dass es ihm gut gehe. Gleichzeitig ruft er die Menschen dazu auf, die Situation ernst zu nehmen und zu Hause zu bleiben. Er veröffentliche diese Video, um zu zeigen, dass es jede und jeden treffen könne.

Donnerstag, 19.3.2020, 10 Uhr: Mehr als 10.000 Infizierte in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet am Morgen 10.999 Fälle von Covid-19 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle hat sich auf 20 erhöht.

Mittwoch, 19.40 Uhr: Merkel bittet Bevölkerung, Abstand voneinander zu halten

"Es kommt auf jeden an", sagt Angela Merkel bei ihrer Fernseh-Ansprache. "Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: Wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten."  Sie appellierte eindringlich an die deutsche Bevölkerung, sich an die empfohlenen Regeln zu halten.

Mittwoch, 18.3.2020, 16 Uhr: Eurovision Song Contest abgesagt

Der Eurovision Song Contest ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt.

Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts, sagt, es könne zwei Jahre dauern, bis die Pandemie gestoppt ist. Bis ein Impfstoff gefunden sei, könne es bis zum Frühjahr 2021 dauern.

NRW-Familienminister Joachim Stamp richtet einen Appell an Eltern, ihre Kinder auf keinen Fall von den Großeltern oder von Menschen mit Vorerkrankungen betreuen zu lassen.  Auch selbstorganisierte Betriebs-Kitas  seien keine Lösung. Außerdem warnt er eindringlich vor Corona-Partys. 

Mittwoch, 18.3.2020, 10.15 Uhr: 8198 Fälle in Deutschland

Die Zahl der Infektionen in Deutschland ist laut RKI auf 8198 angestiegen. Bundeskanzlerin Merkel kündigt für diesen Abend eine Fernsehansprache an.

Mittwoch, 18.3.2020, 7 Uhr: Ausgangssperren möglich?

In Belgien dürfen die Menschen ab heute nur noch raus, um zum Supermarkt, zur Bank oder zur Apotheke zu gehen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte in einem Fernsehinterview, er halte eine Ausgangssperre ebenfalls für möglich. Noch habe aber jeder selbst in der Hand, das zu verhindern, indem er freiwillig zu Hause bliebe.

In NRW schließt an diesem Mittwoch der Einzelhandel, Supermärkte bleiben geöffnet.

Die EU schließt ihre Grenzen für Nicht-EU-Bürger für zunächst 30 Tage.

Dienstag, 17.3.2020, 19.40 Uhr: 7156 Infizierte

Das Robert-Koch-Institut meldet am Abend 7.156 Infektionen mit Covid-19 in Deutschland. Das sind 1.723 mehr als am Vortag. Zwölf Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. 

Dienstag, 17.3.2020, 16 Uhr: Europa ist das "Epizentrum der Pandemie"

WHO-Direktor für Europa Hans Kluge nennt Europa das "Epizentrum der Pandemie". Bei einer Online-Konferenz mit Vertretern der Gesundheitsministerien sagte er: "Das sind beispiellose Zeiten."

Dienstag, 17.3.2020, 15.30 Uhr: Ein Krankenhaus nur für Covid-19-Patienten in Berlin

Auf dem Berliner Messegelände soll eine Klinik nur für Covid-19-Patienten entstehen. Bis zu 1000 Patienten sollen dort versorgt werden können. 

Dienstag, 17.3.2020, 15.15 Uhr: Lebensmittelversorgung ist gesichert

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner versichert, dass die Lebensmittelversorgung in Deutschland gesichert ist. Supermärkte blieben geöffnet. 

Dienstag, 17.3.2020, 14.25 Uhr: Friedrich Merz mit Covid-19 infiziert

CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich mit Covid-19 infiziert und muss bis Ende nächster Woche in häuslicher Quarantäne bleiben.

Dienstag, 17.3.2020, 14 Uhr: Warum das Coronavirus so problematisch ist

Auf die Frage, warum das Coronavirus schlimmer ist als das Grippevirus, antwortet NRW-Gesundheitsminsiter Laumann, dass es weder Medikamente noch einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gibt und dass Virus nach aktuellem Wissensstand sehr ansteckend ist.

Familienminister Joachim Stamp stellt klar: "Kinder dürfen nur zu Hause in den eigenen Wänden betreut werden." Privat organisierte Kinderbetreuungen, bei denen mehrere Kinder zusammenkämen, seien nicht Sinn der Sache.

Hotels und Pensionen in NRW dürfen ab Mittwoch keine Übernachtungen mehr erlauben. Touristen im Land müssen ihren Urlaub dann unterbrechen. 

Dienstag, 17.3.2020, 14 Uhr: UEFA verschiebt Fußball-EM auf 2021

Die Fußball-Europameisterschaft wird nicht in diesem Sommer stattfinden. Die UEFA will die EM auf das kommende Jahr verschieben.

Dienstag, 17.3.2020, 13.45 Uhr: Laschet über die Lage in NRW

„Die Entwicklung der Infektionen in NRW ist dramatisch. Wir befinden uns in einer schweren Krise", sagt Ministerpräsident Armin Laschet bei einer Pressekonferenz. 

Spiel- und Bolzplätze werden nun doch auch in NRW geschlossen. Auch Gottesdienste dürfen nicht mehr offentlich stattfinden. Restaurants müssen um 15 Uhr schließen.

Infos zum Coronavirus in NRW finden Sie auf folgender Homepage: www.land.nrw/corona

Dienstag, 17.3.2020, 12 Uhr: Wann darf ich noch zum Arzt gehen?

Wer fürchtet, sich mit Covid-19 infiziert zu haben, soll nicht einfach zum Hausarzt gehen, sondern vorher dort, beim zuständigen Gesundheitsamt oder unter 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. 

Auch wer nicht infiziert ist und keine Symptome von Covid-19 hat, soll nur zum Arzt gehen, wenn es dringend ist. So sollen wir helfen, das Gesundheitssystem zu entlasten. Derzeit gibt es eine Ausnahmeregelung, die es Ärzten ermöglicht, Patienten mit leichten Atemwegssymptomen eine Krankschreibung am Telefon auszustellen, damit diese nicht die Praxis kommen müssen. 

Aber was ist mit Fachärzten? Dürfen wir Routine- und Vorsorgetermine beim Augenarzt oder Gynäkologen vereinbaren? Zwar versorgen die in der Regel keine Patienten mit Atemwegserkrankungen. Dennoch sollten wir volle Wartezimmer meiden, um die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 gering zu halten. Es kann daher sinnvoll sein, nicht unbedingt nötige Arztbesuche zu verschieben. Rufen Sie im Zweifel immer bei Ihrem Arzt an und fragen Sie nach. Einige Ärzte und Psychotherapeuten haben Videosprechstunden eingerichtet. Es gibt Videodienstanbieter, die Video-Sprechstunden organisieren.  Eine Liste gibt es zum Beispiel bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. 

Dienstag, 17.3.2020, 10.10 Uhr, Risikostufe in Deutschland jetzt "hoch"

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, gibt beim Pressebriefing bekannt, dass das Institut das Risiko für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung mit diesem Tag als "hoch" einschätzt. Grund für die geänderte Einschätzung sind die steigenden Fallzahlen und die  Alarmsignale, die von Kliniken und dem öffentlichen Gesundheitsdienst eingegangen sind: Immer mehr Gesundheitsämter und Universitätskliniken hätten mittlerweile Probleme mit der steigenden Zahl von Erkrankungsfällen. Außerdem gäbe es immer mehr Fälle, die nicht mehr auf bekannte Fälle zurückzuführen seien. 

Das Risiko sei je nach Region in Deutschland unterschiedlich hoch. In Heinsberg etwa sei es "sehr hoch". 

"Wir müssen dafür Sorge tragen, dass nicht zu viele Kranke zur gleichen Zeit ins Krankenhaus müssen", sagt Wieler. Eine von fünf infizierten Personen werde schwerer erkranken. Je älter und je mehr Grundkrankheiten jemand habe, desto größer das Risiko, schwer zu erkranken. "Es wird auch in Deutschland weiterhin Todesfälle geben." Aber: Vier von fünf Erkrankten würden gesund werden und eine Immunität ausbilden. Wie die Sterberate am Ende aussehe, wüssten wir noch nicht. "Gehen wir mal von einem Prozent der Registrierten aus, so heißt das, dass 99 Prozent der Registrierten das überleben", sagt Wieler. 

Status heute sei: Überhaupt die Hälfte der Menschen, die sich infizieren, werde überhaupt nur krank. Wieler geht davon aus, dass die Pandemie in etwa zwei Jahren einmal durch die Welt gegangen sei. Dann werde es viele immune Menschen geben.

Dienstag, 17.3.2020, 10 Uhr: Rückholaktion für Deutsche

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat eine Rückholaktion für tausende Deutsche gestartet, die wegen wegen der Coronakrise im Ausland festsitzen. 

In den kommenden Tagen sollen zunächst Reisende aus besonders betroffenen Gebieten nach Deutschland geholt werden. Dazu zählen zum Beispiel Marokko, Ägypten, die Dominikanische Republik, die Philippinen und die Malediven.

Außerdem sprach er eine generelle Reisewarnung aus. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen abgeraten. 

Dienstag, 17.3.2020, 9.30 Uhr: Wo das öffentliche Leben eingeschränkt ist

Der Alltag in Deutschland ist in Zeiten der Coronakrise ein anderer. Was dürfen wir noch, was nicht mehr? Was hat geöffnet, was nicht mehr? Eine Übersicht. (in einigen Bundesländern schließen Einrichtungen erst im Lauf der Woche).

Schließen müssen: Öffentliche und private Bildungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten und Universitäten, Musikschulen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Opern, Konzerthäuser und Museen, Sportvereine, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Bordelle, Geschäfte außer den unten genannten. Nicht stattfinden können Messen, Ausstellungen, Kinos, Konzerte, Freizeit- und Tierparks, Freizeitaktivitäten drinnen wie draußen.

Geöffnet bleiben: Alle Einrichtungen des Gesudheitswesens, Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Für diese Bereiche sollen sogar Sonntags-Verkaufsverbote bis auf weiteres ausgesetzt werden. 

Die Bundesregierung empfiehlt auch, Spielplätze zu schließen. NRW beispielsweise hat sich jedoch dazu entschlossen, Spielplätze vorerst offen zu halten. Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind nur noch eingeschränkt möglich.

Dienstag, 17.3.2020, 6.20 Uhr: EU schließt ihre Grenzen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schließt die Europäische Union ihre Außengrenzen. Reisen zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern können damit nicht mehr stattfinden. An diesem Dienstag woll die 27 Regierungschefs die Maßnahme offizell beschließen. Sie gilt zunächst für 30 Tage. In die EU einreisen dürfen weiterhin Staatsbürger der EU, Personen mti dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, Forscher und Experten sowie Menschen, die wichtige Waren transportieren.

Montag, 16.3.2020, 19.30 Uhr: Mehr als 6000 Infizierte in Deutschland

6012 Menschen sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. 13 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der Johns-Hopkins-University liegt die Zahl der Fälle in Deutschland bereits bei 7174.

NRW meldet 2493 Fälle.

Spanien schließt die Grenzen. Angela Merkel ruft unterdessen die Deutschen auf, keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland zu unternehmen. 

Die Schweiz hat den Notstand erklärt. 

Montag, 16.3.2020, 16.50 Uhr: Geschäfte schließen bundesweit, Supermärkte bleiben offen

Geschäfte sollen bundesweit geschlossen bleiben. Ausdrücklich nciht gilt das für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Für diese Bereich soll sogar das Sonntagsverkaufsverbot ausgesetzt werden.

Montag, 16.3.2020, 19.30 Uhr: Mehr als 6000 Infizierte

6012 Menschen in Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. 13 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Montag, 16.3.2020, 13.30 Uhr: Zwei Meter Abstand in Restaurants

"Alles das, was wir den Menschen momentan zumuten, dass sie auf viele Sozialkontakte verzichten müssen, hat schlicht und ergreifend damit zu tun, dass wir, wenn wir ein Problem kriegen, kriegen wir ein Problem bei den Beatmungsplätzen", sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei einer Pressekonferenz. In NRW gäbe es rund 4,7 Mio Leute, die nach der Definition des RKI zu den Risikopatienten gehören. Damit die Behandlungsmöglichkeiten im Notfall für alle Patienten ausreichen, sei es so wichtig, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Die Einschränkungen in NRW sind bereits massiv: Unter anderem Bars, Discos, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Volkshochschulen, Musikschulen sind geschlossen. Ab morgen sollen auch Zusammenkünfte in Sportvereinen, Wettbüros und ähnlichem eingeschränkt werden. In Bibliotheken und Restaurants gelten von morgen an strenge Regeln. Unter anderem müssen zwischen den Plätzen zwei Meter Abstand eingehalten werden. 

Montag, 16.3.2020, 11.50 Uhr: Baden-Württemberg stellt Flugbetrieb ein

In Bayern gilt laut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab sofort der Katastrophenfall. So kann das Land zum Beispiel die Bundeswehr in die Krisenpläne mit einbeziehen. Restaurants dürfen in dem Bundesland nur noch bis 15 Uhr öffnen.

Baden-Württemberg will den Flugverkehr aller Flughäfen im Bundesland einstellen.

Montag, 16.3.2020, 11 Uhr: 2493 Fälle in NRW

In Australien öffnen die Supermärkte zu einigen Zeiten nur für Senioren und körperlich eingeschränkte Personen. Der Grund ist, dass diese im Kampf um die Waren bei den aktuellen Hamsterkäufen wegen der Coronakrise unterlegen sind.

Auch in Deutschland sind viele Regale leergekauft. Die Bundesregierung rät jedoch von Hamsterkäufen ab und beteuert, dass der Warenverkehr weiterhin sichergestellt ist. 

NRW meldet 2493 Covid-19-Fälle.

Montag, 16.3.2020, 9.40 Uhr: Dax stürzt ab

Der deutsche Aktienindex Dax ist unter die Marke von 9000 Punkten gefallen. Das ist der tiefste Stand seit Februar 2016. 

Die Bundesregierung rät von allen nicht unbedingt notwendigen Auslandsreisen ab. 

Die Johns-Hopkins-University meldet aktuell 5813 Fälle von Covid-19 in Deutschland.

Sonntag, 15.3.2020, 18.50 Uhr: Schleswig-Holstein riegelt Inseln ab

4383 bestätigte Covid-19-Fälle meldet das Robert-Koch-Institut am Abend und zwölf Todesfälle. 

Schleswig-Holstein sperrt ab Montag den Zugang zu den Inseln in Nord- und Ostsee für Touristen. 

Hamburg untersagt sämtliche Veranstaltungen. 

Zu den Risikogebieten gehören laut Robert-Koch-Institut nun auch Tirol in Österreich, Madrid in Sapnien und Kalifornien, Washinton und New York in den USA. 

Sonntag, 15.3.2020, 15.30 Uhr: Deutschland schließt Grenzen

Ab Montag will Deutschland die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz schließen. Für Pendler und Warenverkehr soll es Aunahmen geben.

Sonntag, 15.3.2020, 13.15 Uhr: Bahn stellt Regionalverkehr um

Die Deutsche Bahn stellt den Regionalverkehr auf den Notfallfahrplan um. Fahrkartenkontrollen sollen ausbleiben.

In Österreich gelten ab sofort Ausgangsbeschränkungen. Nur wer unbedingt muss, darf die Wohnung noch verlassen.

Sonntag, 15.3.2020, 7.10 Uhr: Immer mehr Einschränkungen

Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Samstag: 3795 infizierte Menschen in Deutschland, acht Todesfälle. NRW meldet mittlerweile 1636 Fälle von Covid-19. 

In immer mehr Bundesländern gibt es Einschränkungen. Clubs und Bars bleiben geschlossen, sämtliche Veranstaltungen finden nicht statt.

Auch Frankreich schließt alle öffentlichen Einrichtungen, Restaurants und Läden mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken. 

Spanien ruft den Notstand aus.

Der Test bei US-Präsident Donald Trump auf das Virus fiel offenbar negativ aus.

Samstag, 14.3.2020, 6.30 Uhr: Trump ruft nationalen Notstand aus

US-Präsident Donald Trump ruft den nationalen Notstand aus. Damit kann er 50 Milliarden Dollar (etwa 45 Milliarden Euro) aus Fonds der Katastrophenhilfe bereitstellen, um gegen das Virus zu kämpfen. 

Das RKI hat neue Zahlen veröffentlicht: 3062 bestätigte Fälle gibt es in Deutschland, Stand gestern 15 Uhr. Die Johns Hopkins University berichtet von 3675 Fällen. Weltweit sind 145.369 Menschen betroffen. 

Freitag, 13.3.2020, 20 Uhr: Dänemark schließt Grenzen

Immer mehr Länder schotten sich ab: Die Schweiz hat Grenzkontrollen wieder eingeführt, Dänemark schließt ab Samstag die Grenze nach Deutschland, die Türkei streicht Flüge nach Deutschland. In Berlin machen ab Dienstag Bars, Clubs und Kneipen dicht. 

Freitag, 13.3.2020, 16.30 Uhr: Auch Sachsen-Anhalt und Brandenburg schließen Schulen

Nur noch drei Bundesländer haben bisher noch nicht beschlossen, die Schulen in der kommenden Woche zu schließen.

Der Johns Hopkins University zufolge, die weltweit Daten zur Corona-Pandemie sammelt, sind in Deutschland derzeit 3156 Fälle von Covid-19 bekann. NRW meldet derzeit 1433 Infektionen.

Freitag, 13.3.2020, 14.50 Uhr: Hessen schließt Schulen, Österreich stellt Gebiete unter Quarantäne

Hessen will ebenfalls alle Schulen schließen.

Österreich stellt das Paznauntal sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg unter Quarantäne. 

Freitag, 13.3.2020, 14.40 Uhr: Operationen werden verschoben

"Alle sozialen Kontakte werden in nächster Zeit ruhen müssen", sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei einer Pressekonferenz. Wichtigstes Ziel sei es, Zeit zu gewinnen, um Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. 

Die Situation sei eine Belastungsprobe für unsere Gesellschaft. "Wir können sie bestehen und wir werden sie bestehen", sagt Laschet.

Die Schulen bleiben in NRW bereits ab Montag geschlossen. Abiturienten sollen ihre Prüfungen jedoch regulär abschließen können. 

Jüngere Kinder dürfen ab Montag nicht in die Kita oder andere Betreuungsangebote. Für Kinder deren Eltern zu bestimmten Berufsgruppen gehören, die unerlässlich sind für die Gesellschaft, sollen Ausnahmen organisiert werden.

Veranstaltungen auch mit weniger als 1000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind.

Alle nicht dringend nötigen Operationen werden verlegt, um Kapazitäten in Krankenhäusern freizuhalten. 

Viele Kultureinrichtungen wie Theater und Museen bleiben geschlossen.

Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sollen nicht mehr stattfinden.

Freitag, 13.3.2020, 14.30 Uhr: Was bedeutet Pandemie?

Die WHO hat Covid-19 zur Pandemie erklärt. Lesen Sie hier, was das eigentlich bedeutet. 

Freitag, 13.3.2020, 14.25: Schulschließungen auch in Baden-Württemberg 

 Als zehntes Bundesland hat sich nun auch Baden-Württemberg dazu entschlossen, in der kommenden Woche Schulen und Kitas zu schließen. 

Freitag, 13.3.2020, 13.40 Uhr: So verhalten Sie sich im Alltag richtig

Gefühlt sind Coronaviren gerade überall. Alles ist anders in dieser Zeit der Corona-Pandemie – und doch muss der Alltag weitergehen. Was dürfen wir noch? Was sollten wir lieber bleiben lassen, um uns nicht mit Covid-19 anzustecken? Wie verhalten wir uns richtig in der Bahn und im Büro? Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten können, um sich zu schützen und wo die Infektionsgefahr besonders hoch ist.

Freitag, 13.3.2020, 13.20 Uhr: Auch NRW schließt Schulen

Auch in Nordrhein-Westfalen schließen spätestens ab Mittwoch bis zu den Osterferien alle Schulen und Kitas. 1264 Menschen sind in dem Bundesland bereits infiziert.

Die Johns Hopkins University, die weltweit Daten zur Corona-Pandemie sammelt, meldet bereits 3059 Fälle in Deutschland.

Freitag, 13.3.2020, 12.44 Uhr: Acht Bundesländer schließen Schulen und Kitas

Mittlerweile in Berlin, Bayern, dem Saarland, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und teilweise auch Mecklenburg-Vorpommern bleiben Schulen und Kitas ab Montag geschlossen. 

In Berlin sollen Schulen und Kitas schrittweise schließen. In Mecklenburg-Vorpommern sind zunächst nur Rostock und der Landkreis Ludwigslust-Parchim betroffen.

Freitag, 13.3.2020, 11.10 Uhr: Sonntagsfahrverbot für LKW aufgehoben

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer rät bei einer Presekonferenz, Reisen mit der Bahn auf das Notwendigste zu beschränken. 

Außerdem gibt Scheuer bekannt, dass das Sonntags-Fahrverbot für Lastkraftwagen vorübergehen aufgehoben ist, um die Bevölkerung weiter versorgen zu können.

Die Europäische Fußball-Union gibt bekannt, dass auch die Champions League und die Europa League aussetzen. 

Freitag, 13.3.2020, 10.30 Uhr: Gute Nachrichten aus China und Südkorea

In China und jetzt auch in Südkorea ist die Zahl der Genesenen mittlerweile höher als die der Neuinfizierten.

Der Deutsche Fußballbund teilt mit, dass ab Dienstag bis zum 2. April keine Spiele in der Bundesliga und der 2. Liga mehr stattfinden werden. 

Österreich plant, alle Geschäfte außer Supermärkte und Apotheken zu schließen. 

Freitag, 13.3.2020, 10.15 Uhr: Der kanadische Premier Trudeau in Quarantäne

Justin Trudeau ist gemeinsam mit seiner positiv auf das Virus getesteten Frau Sophie in Quarantäne. Auch der australisische Premier Peter Dutton ist infiziert. Er hatte vor eingien Tagen noch Kontakt zu hochrangigen Politiker aus den Vereinigten Staaten, unter anderem der amerikanischen Präsidentenberaterin Ivanka Trump und dem Justizminister William Barr.

Freitag, 13.3.2020, 9.30 Uhr: Auch in Berlin und Niedersachsen schließen Schulen und Kitas

Berlin und Niedersachsen ziehen nach und schließen Schulen und Kitas.

In Bayern dürfen Menschen in Pflege- und Seniorenheimen zu ihrem eigenen Schutz keinen Besuch mehr bekommen.

Freitag, 13.3.2020, 8.40 Uhr: Bayern und Saarland schließen Schulen und Kitas

2369 Fälle von Covid-19 gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland. 688 davon in NRW, 500 in Bayern und 454 in Baden-Württemberg. Dem NRW-Gesundheitsministerium zufolge sind es im Land allerdings bereit mehr als 1000 Fälle.

In Bayern und im Saarland bleiben ab Montag alle Schulen und Kitas geschlossen. In anderen Bundesländern wird heute im Laufe des Tages die Entscheidung darüber getroffen, ob Schulen und Kitas schließen. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft die Deutschen dazu auf, soziale Kontakte zu vermeiden, wo es möglich ist.

Donnerstag, 12.3.2020, 16.30 Uhr: Ein weiterer Todesfall in Deutschland

In Bayern ist ein 80-jähriger Covid-19-Patient gestorben. Er hatte offenbar Vorerkrankungen. Es ist der fünfte Todesfall in Zusammenhang mit dem Erreger SARS-CoV-2 in Deutschland. 

Donnerstag, 12.3.2020, 14.00 Uhr: Hessen verbietet ebenfalls Großveranstaltungen

Das Land Hessen zieht nach und untersagt Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern.

Die Europäische Zentralbank beschließt ein Notfallpaket für Banken, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise aufzufangen. Unter anderem soll es Notkredite geben. 

Donnerstag, 12.3.2020, 11.10 Uhr: Anstieg von Covid-19 laut RKI recht schnell

Dass die WHO Covid-19 zur Pandemie erklärt hat, sei kein Grund, mehr Sorgen oder Ängste zu haben, sagt Lars Schaade, Vize-Präsident des Robert-Koch-Instituts. "Wir müssen die Situation aber ernst nehmen und uns an die empfohlenen Maßnahmen halten." 

Covid-19 verbreite sich insgesamt recht schnell. "Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob es gelingt, durch die abgeleiteten Maßnahmen die Kurve abzuflachen." Schaade ruft junge Menschen dazu auf, Rücksicht auf diejenigen zu nehmen, die zur Risikogruppe gehören. "Es ist richtig, dass die Risikogruppen besonders gefährdet sind", sagt er. "Aber auch bei jüngeren Menschen kann es schwere Verläufe geben. Es ist eine Situation, die wir alle ernst nehmen und deshalb auf Kontakte verzichten sollten. Jüngere Menschen sollten sich mit Älteren solidarisch zeigen."

Donnerstag, 12.3.2020, 11.40 Uhr: erster Todesfall in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg meldet den ersten Todesfall aufgrund von Covid-19. Es ist der vierte in Deutschland.

In Halle (Sachsen-Anhalt) bleiben von Freitag an bis vorerst zum 27. März bleibenalle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen.

Donnerstag, 12.3.2020, 8.45 Uhr: In Italien steht das öffentliche Leben still

Das Robert-Koch-Institut meldet 1567 Infektionen in Deutschland.

In Italien bleiben alles Restaurants und Bars und fast alle Supermärkte wegen der Corona-Epidemie geschlossen.

Das Coronavirus macht auch vor Promis nicht Halt: Hollywood-Star Tom Hanks und seine Frau sind mit Covid-19 infiziert.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat ein generelles Einreiseverbot für Europäer in die USA ausgesprochen. Es gilt zunächst bis Ostermontag. Er wirft den europäischen Staaten vor, nicht genug getan zu haben, um die Krankheit gar nicht erst ins Land zu lassen.

Mittwoch, 11.3.2020, 18.15 Uhr: WHO erklärt Covid-19 zur Pandemie

Covid-19 ist jetzt offiziell eine Pandemie, also nicht mehr örtlich beschränkt, sondern weltweit verbreitet. Das hat die Weltgesundheitsorganisation bekannt gegeben. Weltweit sind mehr als 120.000 Menschen in 114 Ländern infiziert.

Mittwoch, 11.3.2020, 15.30 Uhr: Desinfektionsmittel lieber nicht selbst herstellen

Lange Schlangen gestern vor dem Discounter Aldi, der Desinfektionsmittel im Angebot hatte. Schnell war das Mittel ausverkauft, ebenso wie bereits in vielen anderen Supermärkten und Apotheken. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. ruft dazu auf, Händedesinfektion weder zu hamstern noch selbst herzustellen, da die Mittel und die Rohstoffe für ihre Herstellung sonst fehlen. Dann fehlen sie denjenigen, die sie wirklich benötigen: Schwerkranken und medizinischem Personal zum Beispiel. Für gesunde Menschen reicht gründliches Händewaschen völlig. Außerdem ist es gefährlich, Desinfektionsmittel selbst herzustellen.

Mittwoch, 11.3.2020, 14.40 Uhr: Lufthansa streicht 23.000 Flüge

Der Lufthansa-Konzern streicht wegen der Coronavirus-Epidemie im Zeitraum vom 29. März bis zum 24. April insgesamt 23.000 Flüge vor allem innerhalb Europas, nach Asien und den Nahen Osten. Vermutlich wird der Konzern in der Zeit danach weitere Flüge aussetzen.

Mittwoch, 11.3.2020, 14 Uhr: Hochschulen verschieben Vorlesungsbeginn

Baden-Württemberg hat den Semesterbeginn an den Hochschulen auf Ende April verschoben. Auch einige bayerische Hochschulen starten erst später. 

Mittwoch, 11.3.2020, 13.50 Uhr: Covid-19 und Grippe im Vergleich

Lesen Sie hier, wie sich Covid-19 von einer Grippe unterscheidet.

© Onmeda
Symptome von Covid-19, Erkältung und Grippe im Vergleich

Mittwoch, 11.3.2020, 13 Uhr: Risikogebiet auch in Frankreich

Das Robert-Koch-Institut hat die Region Grand Est (mit Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) zum Risikogebiet erklärt.

Mittwoch, 11.3.2020, 12.40 Uhr: Berlin und Sachsen untersagen Großveranstaltungen

Auch in Berlin und Sachsen dürfen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen nicht mehr stattfinden.

Außerdem wird der kommende Fußball-Bundesligatag als erster komplett ohne Zuschauer stattfinden.

Mittwoch, 11.3.2020, 12.05: Der dritte Todesfall innerhalb Deutschlands

Im Kreis Heinsberg ist ein weiterer Patient an Covid-19 gestorben, wie die Rheinische Post berichtet. Es ist der dritte Todesfall in NRW und damit in Deutschland. Bei dem Toten handelt es sich um einen 73-jährigen Dialysepatienten mit schweren Vorerkrankungen. Er ist infolge einer Lungenentzündung gestorben, verursacht durch Covid-19.

Mittwoch, 11.3.2020, 12 Uhr: Merkel äußert sich zu Covid-19

"Es geht nicht darum, dass wir uns in Europa voneinander abschotten, sondern dass kein Gesundheitssystem überfordert wird", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz zum Coronavirus. Wir seien in einer Situation, in der wir vieles noch nicht wissen. "Das, was wir wissen, müssen wir ernst nehmen." Ein Vorteil sei das föderale System in Deutschland, das dezentrales und an Probleme angepasstes Handeln erlaube. "Wir werden das Notwendige tun als Land und auch im Bund mit der europäischen Union", versichert Merkel.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft dazu auf, wenn möglich aus dem Homeoffice zu arbeiten. "Wir müssen alle auf ein Stück Alltag verzichten, um andere zu schützen", sagt er. Wir müssten die Balance schaffen zwischen Verzicht und einem Alltag, der weitergeht. 

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, sagt: 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung werden sich mit Covid-19 infizieren. "Wir werden weiter in diese Epidemie hineinkommen. Auch bei uns werden noch mehr Menschen sterben." Im Gegensatz zu Italien hätten wir in Deutschland den Vorteil, Menschen früher auf das Virus getestet zu haben und in einer früheren Phase den Verlauf der Epidemie einsehen können. 

Ziel müsse sein, die besonders gefährdeten Risikogruppen zu schützen. Zum einen, indem wir beispielsweise auf Großveranstaltungen verzichten. Zum anderen, indem sich die Krankenhäuser entsprechend darauf vorbereiten, dass es viele Patienten geben wird. "Wir stehen am Anfang einer Epidemie", erinnert Wieler. Es sei ein großes Glück, dass es in Deutschland noch keine große Dunkelziffer an Fällen gebe. Das gebe uns Zeit, uns gut vorzubereiten. Die Situation werde jedoch auch in Deutschland kommen. Es sei unrealistisch zu glauben, dass man die Epidemie aus einem Land fernhalten könne.

Einen Impfstoff gegen das Virus werde es vor 2021 nicht geben.

Mittwoch, 11.3.2020, 9 Uhr: 1296 Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet 1296 Infektionen in Deutschland. Die Zahl in NRW hat sich nicht verändert. Viele neue Fälle gibt es in Bayern und Baden-Württemberg. Die Johns Hopkins University, die täglich Daten aus aller Welt zum Coronavirus sammelt, spricht bereits von 1574 Fällen in Deutschland.

Dienstag, 10.3.2020, 16 Uhr: Coronavirus nun auch in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt meldet vier Fälle von Covid-19. Damit sind nun alle deutschen Bundesländer betroffen. 

Nordrhein-Westfalen hat vorerst alle Großveranstaltungen abgesagt. Die Litcologne fällt aus, mehrere Bundesligaspiele sollen vor leeren Rängen stattfinden.

Das Robert-Koch-Institut hat Italien und Iran gänzlich zu Risikogebieten erklärt.

Christian Drosten, Virologe der Charité Berlin, relativierte die Aussage, dass die wärmeren Temperaturen das Virus aufhalten werden. Modellrechnungen einer Studie aus den USA lassen vermuten, dass der Effekt wärmerer Termperaturen auf SARS-CoV-2 nicht so hoch ist wie auf einige Erkältungsviren. 

Dienstag, 10.3.2020, 10.15 Uhr: Risikobewertung für Deutschland angepasst

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), kündigt beim Pressebriefing an, dass das Institut heute ganz Italien zum Risikogebiet erklären wird. Auch für Deutschland hat das RKI ist die Risikobewertung angepasst. "Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt mäßig, variiert aber von Region zu Region", erklärt Wieler. Im Kreis Heinsberg sei das Risiko höher als in anderen Gebieten. Wieler fordert alle Bürgermeister und Krankenhäuser auf, ihre Krisenpläne zu aktivieren. "Es ist eine ernste Situation", sagt er. "Wir stehen am Anfang dieser Epidemie und wir werden sie nur bewältigen, wenn alle Verantwortungsträger in diesem Land entsprechend mit dieser Krise umgehen."

Dienstag, 10.3.2020, 8.30 Uhr: Italien ist Sperrzone

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat das ganze Land zur Sperrzone erklärt. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, wenn es aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen notwendig ist. Schulen, Universitäten und Kindergärten bleiben mindestens bis zum 3. April geschlossen. Restaurants und Bars müssen um 18 Uhr schließen, öffentliche Veranstaltungen wie Fußballspiele finden nicht statt.

Montag, 9.3.2020, 21 Uhr: 1139 Infektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet 1139 Fälle in Deutschland, 484 davon in NRW.

Montag, 9.3.2020, 17 Uhr: Zwei Todesfälle in NRW

In Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Bei einem Fall handelt es sich um eine 89-jährige Frau aus Essen. Sie war am 3. März aufgrund einer Durchfallerkrankung und Blutzuckerbeschwerden in die Universitätsmedizin Essen gekommen. Daraufhin hatten die Ärzte bei ihr die Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt. Sie ist an einer Lungenentzündung gestorben, hervorgerufen durch SARS-CoV-2.  Bei der anderen Person handelt es sich um einen 78-Jährigen aus dem Kreis Gangelt, der Vorerkrankungen gehabt haben soll. Er starb an Herzversagen.

Montag, 9.3.2020, 13 Uhr: Wer gehört zur Risikogruppe?

Der erste Deutsche ist am Wochenende an den Folgen von Covid-19 gestorben. In der Regel verläuft die Erkrankung mild oder sogar symptomlos. Nur wer zur Risikogruppe gehört, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass eine Infektion bei ihm einen schweren Verlauf nehmen könnte. Doch wer gehört eigentlich zur Risikogruppe? Das können Sie bei uns nachlesen

Montag, 9.3.2020, 9 Uhr: Der erste Tote infolge von Covid-19 

In Deutschland ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen auf 1112 gestiegen. Außerdem gibt es den ersten Todesfall eines Deutschen infolge von Covid-19: Ein deutscher Tourist ist in Ägypten an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Wo der 60-Jährige sich infiziert hatte, ist nicht bekannt. Nach seiner Ankunft im Badeort Hurghada war er mit erhöhter Temperatur in ein Krankenhaus eingeliefert und auf der Intensivstation behandelt worden. 

Gesundheitsminister Jens Spahn empfiehlt, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern in Deutschland abzusagen.

Auf die aktuell vermarkteten Coronavirus-Schnelltests sollte man sich der Berufsverband der Akkreditierten Medizinischen Labore in Deutschland (ALM) und dem Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepi­demiologie (BÄMI) zufolge nicht verlassen. Sie würden nur Antikörper nachweisen, nicht aber das Virus an sich. Diese sind jedoch frühestens eine Woche, in der Regel erst 14 Tage nach der Infektion nachweisbar.

Ein deutsches Forscherteam konnte derweil nachweisen, dass das Mittel Camostat, das in Japan zur Behandlung der chroni­schen Pankreatitis zugelassen ist, in Zellkulturen verhindert, dass SARS-CoV-2 in Lungenzellen eindringt. Es hemmt ein Enzym, das Coronaviren zum Eindringen in Zellen benötigen. Ob Camostat tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 verhindern und den Verlauf der Krankheit COVID-19 günstig beeinflussen kann, ist damit jedoch noch nicht belegt.

Chinesische Forscher haben herausgefunden, dass das Virus SARS-CoV-2 mutiert ist. Es gebe nun zwei verschiedene Typen, den L-Typ und den S-Typ. Der L-Typ habe sich aus dem S-Typ heraus entwickelt und gilt als aggressiver. Mit ihm sind rund 70 Prozent der Betroffenen infiziert. Dass Viren mutieren, kommt sehr häufig vor. Eine Mutation führt jedoch nur selten dazu, dass sich auch die Eigenschaften des Virus verändern.

Samstag, 7.3.2020, 15.51 Uhr: Knapp 800 bestätigte Fälle in Deutschland

Wie das Robert-Koch-Institut meldet, gibt es aktuell 795 nachgewiesene Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die meisten Fälle gibt es in Nordrhein-Westfalen (373), insbesondere im Landkreis Heinsberg, gefolgt von Baden-Württemberg (170) und Bayern (134). Die meisten neuen Fälle wurden heute in Baden-Württemberg gemeldet. Hier ist die Zahl der Covid-19-Fälle innerhalb eines Tages um 74 gestiegen. 

Aus Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus werden immer mehr Schulen und Kindergärten für einige Tage geschlossen. Allein in München fällt der Unterricht an mehr als 10 Schulen vorübergehend aus. Darüber hinaus sind bundesweit bereits zahlreiche Großveranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben worden.

Abgesagte Großveranstaltungen in Deutschland: (Diese Liste stellt lediglich eine Auswahl an Veranstaltungen dar, die wegen der neuartigen Infektionskrankheit Covid-19 abgesagt wurden. Bitte fragen Sie im Einzelfall beim jeweiligen Veranstalter nach.)

Freitag, 6.3.2020, 17 Uhr: Was bedeutet eigentlich häusliche Quarantäne?

Viele Menschen weltweit befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne wegen des Coronavirus. Falls Sie sich fragen, was das genau bedeutet und wer in Quarantäne muss, können Sie das hier nachlesen

Freitag, 6.3.2020, 10.15 Uhr: Südtirol ist Risikogebiet

"Dieses Virus ist leider Gottes in der Lage, Menschen zu töten", sagt Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts bei einer Pressekonferenz. 
Wann der Höhepunkt der Ausbreitung erreicht ist, könne er nicht sagen. Es gelte jedoch, ihn so weit wie möglich hinauszuzögern. Nach wie vor stellt das Geschehen in Heinsberg das intensivste in Deutschland dar. "Wir müssen alles dafür tun, eine Krise zu meistern, die auf uns zukommt", sagt Wiehler.

Südtirol in Italien ist dem Robert-Koch-Institut zufolge nun ebenfalls offizielles Risikogebiet. Wer in Südtirol war, solle sich gut beobachten. Wer Symptome bei sich feststellt, soll die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116117) anrufen. 

Wiehler rief dazu auf, sich nur testen zu lassen, wenn man Symptome zeigt und aus einem Gebiet kommt, in dem viele Fälle auftreten, oder dort war. Auch sollte nur zum Arzt gehen, wer wirklich Hilfe benötigt. Das Gesundheitssystem sei überlastet. Der Routinebetrieb schwenke um in einen Krisenbetrieb. 

Nicht jeder, der mit einem Covid-19-Patienten Kontakt hatte, müsse automatisch in Quarantäne, betont Wiehler. Ob das nötig ist, hänge zum Beispiel davon ab, wie intensiv und wie lang der Kontakt war. Es müsse verhältnismäßig sein. "Wir haben ein neues Virus, aber solche Erkrankungen gibt es, seit es Menschen gibt. Mit Lungenentzündungen haben wir jeden Tag zu tun."

Lothar Wieler ist überzeugt davon, dass es in den nächsten Wochen Medikamente geben wird, die Betroffenen helfen können. Bis es einen Impfstoff auf dem Markt gibt, wird es jedoch noch dauern. Wiehler ist überzeugt davon, dass sich das Virus im Laufe der Zeit abgeschwächt.

Freitag, 6.3.2020, 9.30 Uhr: 134 neue Fälle in Deutschland seit gestern

Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Morgen 534 Fälle von Covid-19 in Deutschland. Allein in NRW gibt es 100 neue Infektionen mit dem Coronavirus.

Freitag, 6.3.2020: Hamsterkäufe bei Konserven

Offenbar aus Sorge wegen des Coronavirus kaufen die Menschen große Vorräte an Konserven. Dem Nürnberger Forschungsinstitut GfK zufolge ist etwa der Umsatz mit Fertigsuppen in der vergangenen Woche um 112 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Während sich Suppenhersteller freuen können, merken andere Wirtschaftszweige die negativen Auswirkungen der Corona-Angst. Die Verbraucherstimmung insgesamt ist laut GfK getrübt.

Die Bundesregierung hält es jedoch nicht nur für nötig, Vorräte über das übliche Maß hinaus anzulegen. Versorgungsengpässe gäbe es nicht.

Donnerstag, 5.3.2020, 19 Uhr: 400 Infektionen in Deutschland

Vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Menschen mit Covid-19 weiter an. 

Donnerstag, 5.3.2020: Zahl der Infizierten in NRW steigt weiter

Das Robert-Koch-Institut meldet 349 Infizierte in Deutschland. Besonders viele Neuinfektionen gibt es in Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es seit gestern Nachmittag 60 neue Fälle.

Mittwoch, 4.3.2020, 18 Uhr: 262 Infektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut bestätigt am späten Mittwochnachmittag 262 Infektionen in Deutschland. 

Mittwoch, 4.3.2020, 14.30 Uhr: Italien will Schulen und Universitäten schließen

Italien will offenbar alle Schulen und Universitäten des Landes bis zum 13. März schließen. Das berichtet der öffentlich-rechtliche italienische Rundfunksender Rai. 

Israel verbietet aus Sorge vor dem Coronavirus Menschen unter anderem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Einreise. Wer einen israelischen Pass besitzt, darf zwar einreisen, muss jedoch zunächst in Quarantäne.

Mittwoch, 4.3.2020, 13.50 Uhr: Höhepunkt der Virus-Ausbreitung noch nicht erreicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, der Höhepunkt der Virus-Ausbreitung sei noch nicht erreicht. Zur Frage, wie eine nächste Stufe der Coronavirus-Epidemie aussehen kann, sagt er bei seiner Regierungserklärung im Bundestag: "Unser Focus wird darauf liegen, uns auf Patienten zu konzentrieren, bei denen schwerere Krankheitsverläufe auftreten." Planbare medizinische Eingriffe würden dann beispielsweise verschoben. Noch sei dieser Punkt aber nicht erreicht. 

"Die Folgen der Angst können größer sein als die durch das Virus selbst", mahnt Spahn. Symptome wie die von Covid-19 würden in Deutschland jeden Tag vielfach behandelt. Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind, könnten deshalb auf die Expertise der Ärzte vertrauen.

Dennoch werden die nächsten Tage und Wochen Spahn zufolge mit Einschränkungen verbunden sein. Das könne und werde Stress auslösen. 

Er erinnerte daran, dass einfache Verhaltensregeln wie Händewaschen einen Unterschied machen. "Das ist nicht banal, das ist wichtig."

Mittwoch, 4.3.2020, 11.50 Uhr: Krisenstab beschließt weitere Maßnahmen

Der Krisenstab von Bundesgesundheitsministerium und Innenministerium beschließt folgende Maßnahmen im Rahmen des Pandemieplans:

Mittwoch, 4.3.2020, 11 Uhr: 240 Infizierte in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet 240 Fälle in Deutschland. Bei den Bundesländern verzeichnet Nordrhein-Westfalen nach wie vor die meisten Infizierten. Viele Neuinfektionen gibt es auch in Bayern und Baden-Württemberg. 

Mittwoch, 4.3.2020: 15 von 16 Bundesländer sind betroffen

Nachdem nun auch in Mecklenburg-Vorpommern die ersten Fälle aufgetreten sind, ist nur noch Sachsen-Anhalt bislang offiziell nicht betroffen. 

In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron alle Bestände von Atemschutzmaßnahmen beschlagnahmt. Die Masken sind vielerorts ausverkauft, weil viele Menschen sie hamstern. Die beschlagnahmten Exemplare sollen Gesundheitspersonal und Infizierte erhalten.

Dienstag, 3.3.2020, 17.30 Uhr: Saarland meldet ersten Fall

Mittlerweile gibt es 196 Infektionen in Deutschland.

Auch das Saarland meldet nun seinen ersten Fall. 

Dienstag, 3.3.2020, 12.30 Uhr: EU löst Krisenreaktion aus

Die Europäische Union löst wegen des Coronavirus die sogenannte integrierte politische Krisenreaktion (IPCR) vollständig aus. Die war 2013 als Reaktion auf die Terroranschläge 2011 beschlossen worden, um im Falle einer Krisensituation handlungsfähiger zu sein. Im aktuellen Fall sei sie nötig, um schnell und ohne Umwege entscheiden zu können, welche Maßnahmen gegen Covid-19 nötig sind und sie EU-weit zu koordinieren. Am 28. Februar hatte die EU die IPCR bereits teiwleise ausgelöst.

Die Leipziger Buchmesse, die vom 12. bis 15. März stattfinden sollte, ist wegen des Coronavirus abgesagt. 

Dienstag, 3.3.2020, 12 Uhr: Erreger wird sich laut RKI vermutlich etablieren

"Die Dynamik verlagert sich von China weg", sagt Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts bei einer Pressekonferenz. Er rechnet damit, dass das Virus nicht wieder verschwinden, sondern sich etablieren wird. Jeder Einzelne könne jedoch auch über die empfohlenen Hygienemaßnahmen hinaus etwas dafür tun, dass sich das Virus nicht noch schneller ausbreitet. Er ruft Menschen in Gegenden mit vielen Covid-19-Fällen dazu auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben. Außerdem sollen sie die Kontakte zu anderen Menschen reduzieren und nicht notwendige Reisen verschieben. Betriebe könnten ihren Mitarbeitern Heimarbeit ermöglichen und nicht notwendige Dienstreisen verschieben.

In Social-Media-Kanälen mehren sich derweil Tipps, was gegen das Coronavirus helfen könnte. So rät beispielsweise Jet-Set-Promi Carmen Geiss dazu, sich Zwiebeln ins Haus zu stellen, um sich gegen das Virus zu wappnen. Ein entsprechender Kettenbrief ist ebenfalls im Umlauf. Sicher ist: Zwiebeln helfen nicht bei einer Virusinfektion. Wer wissen möchte, wie er sich vor einer Ansteckung schützen kann, kann unsere Tipps lesen oder sich auf der Seite des Robert-Koch-Instituts informieren. 

Viele Menschen in Deutschland sind wegen der aktuellen Situation verunsichert. Experten wie der Virologe Prof. Christian Drosten von der Charité Berlin versichern jedoch immer wieder, dass kein Grund zur Panik besteht und es sich um eine "milde Erkrankung" handelt, die für den Einzelnen in aller Regel kein Problem ist. Es gehe nur darum zu verhindern, dass das Virus bei sehr vielen Menschen gleichzeitig auftritt und so das Gesundheitssystem überlastet wird.

Dienstag, 3.3.2020: 188 Infizierte in Deutschland

Bis auf das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist das Coronavirus SARS-CoV-2 nun in allen deutschen Bundesländern angekommen. Insgesamt gibt es 170 Fälle in Deutschland. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen gibt es nun Fälle, in Berlin kamen neue hinzu. Auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern gibt es weitere Fälle. 

Erneut sitzen Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes wegen des Verdacht auf Covid-19 an Bord in einem Hafen fest. Es handelt sich um die "AIDAaura" der Reederei AIDACruises, die am Samstag in Hamburg gestartet war und derzeit im norwegischen Haugesund liegt. Zwei Deutsche an Bord könnten sich infiziert haben. Die Testergebnisse werden am Nachmittag erwartet. 

Montag, 2.3.2020, 16 Uhr: 159 Fälle in Deutschland

Die Zahl der bestätigten Fälle in Deutschland steigt auf 159. Es gibt sechs weitere infizierte Personen in NRW sowie je eine Neuinfektion in Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern.

Montag, 2.3.2020, 13 Uhr: Pressekonferenz zum Coronavirus

Bei der Bundespressekonferenz zum Coronavirus in Berlin stellt der Virologe Prof. Christian Drosten von der Charité Berlin klar: "Diese Erkrankung ist eine milde Erkrankung. Es ist in erster Linie eine Erkältung, die die oberen Atemwege betrifft." Die sei für den Einzelnen überhaupt kein Problem. "Wir sorgen uns um die Gesellschaft, nicht um das Ego. Um das Medizinsystem und die Kapazitäten, die wir haben."  Es gehe deshalb in erster Linie darum, wie schnell sich Covid-19 ausbreitet und wie viele Menschen gleichzeitig erkranken.

Gesundheitsminister Jens Spahn spricht sich dagegen aus, Grenzen zu schließen und per se Großveranstaltungen abzusagen. Er hält diese Maßnahmen für nicht verhältnismäßig.

Die EU-Gesundheitsagentur "European Centre for Disease Prevention and Control" stuft das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung in der EU und das Vereinigte Königreich herauf auf moderat bis hoch. Als Grund dafür nennt sie die schnelle Ausbreitung des Virus.

Das Robert-Koch-Institut hält das Risiko für die deutsche Bevölkerung für mäßig. 

Montag, 2.3.2020

Am Montagmorgen sind in Deutschland 150 Fälle von Covid-19 in Deutschland bekannt. In Nordrhein-Westfalen gibt es mittlerweile 86 Infizierte. Außerdem gibt es einen ersten Fall in Berlin. Offenbar hat sich ein junger Mann aus dem Bezirk Berlin-Mitte infiziert. Mittlerweile ist das Virus in zehn der 16 Bundesländer und 49 Landkreisen vertreten.

Obwohl das Robert-Koch-Institut von einem mäßigen Gesundheitsrisiko spricht, ist die Börse ernsthaft angeschlagen. Auch die detusche Wirtschaft spürt die Auswirkungen, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mitteilt. Das liegt unter anderem daran, dass China ein wichtiger Handelspartner von Deutschland ist. 

Deutsche Supermärkte vermelden außerdem Hamsterkäufe. 

Die Schweiz verbietet alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern.

Samstag, 29.2.2020: 66 Fälle in Deutschland

Die Zahl der Fälle in Deutschland ist auf 66 gestiegen. 

Freitag, 28.2.2020: 53 Fälle in Deutschland

Die Zahl der infizierten Personen in Deutschland steigt auf 53. Es sind weitere Fälle in Heinsberg aufgetreten.

Donnerstag, 27.2.2020: 20 neue Fälle in Deutschland

Am Abend steht fest: Es gibt 20 neue Fälle von Covid-19 in Deutschland. Neu hinzugekommen sind 14 infizierte Personen in Nordrhein-Westfalen. Darunter sind eine Person aus Düsseldorf und eine aus Aachen. Alle anderen kommen aus dem Kreis Heinsberg. Allen geht es so gut, dass Sie in häuslicher Quarantäne bleiben können. Außer ihnen müssen weitere Menschen im Kreis Heinsberg vorsorglich zuhause bleiben, damit die Infektion sich nicht weiter ausbreiten kann. Außerdem hat sich ein Arzt aus Hamburg während eines Italienurlaubs infiziert und es sind neue Fälle in Bayern und Rheinland-Pfalz bekannt. 

Auch in Frankreich ist die Zahl der Fälle gestiegen. Die Niederlande bestätigen den ersten Fall von Covid-19. 

Die Bundesregierung gibt bekannt, dass sie die Weltgesundheitsorganisation mit 50 Millionen Euro bei der Bekämpfung des Coronavirus unterstützt.

Das Bundesgesundheits- und Bundesinnenministerium richten einen Krisenstab ein, der verschiedene Ressorts der Bundesregierung vereinigt. Er soll Schutzmaßnahmen entwickeln, um das Virus in Deutschland einzudämmen. Es geht dabei unter anderem um besondere Vorsicht beim Transport von Personen und Waren aus Risikogebieten. Flugreisende aus Infektionsgebieten (China, Iran, Italien und Südkorea) müssen von nun zum Beispiel angeben, wo sie sich nach ihrer Landung in Deutschland aufhalten werden.

Dienstag, 25.2.2020: Erster Fall in NRW

Zum ersten Mal ist ein Fall aus Nordrhein-Westfalen bekannt. Ein Mann aus dem Kreis Heinsberg ist offenbar bereits seit rund zwei Wochen infiziert. Da er nichts von seiner Erkrankung ahnte, hat er weiterhin Kontakt mit vielen anderen Menschen gehabt. Unter anderem hat er bei einer Karnevalsveranstaltung gefeiert.

Sonntag, 23.2.2020: Ein- und Ausreiseverbot für Gemeinden in Italien

Für zehn Orte in der Provinz Lodi, südöstlich von Mailand, in der Region Lombardei (Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo, San Fiorano) und in der Stadt Vò Euganeo in der Provinz Padua in Venetien verhängen lokale Behörden ein Ein- und Ausreiseverbot. Großveranstaltungen wie der berühmte Karneval in Venedig werden abgesagt, Schulen und Universitäten schließen. 

Samstag, 22.2.2020: Die Zahl der Infizierten in Italien steigt drastisch

In der Nacht zum 22. Februar gibt es die ersten Todesfälle unter den an Covid-19 Erkrankten in Italien.

Freitag, 21.2.2020: Viele Infizierte in Italien

Innerhalb von kurzer Zeit ist die Zahl der mit SARS-CoV-2 Infizierten in Italien auf 17 angestiegen, 14 davon in Norditalien. Es ist nicht klar, von wem der Ausbruch in Italien ausging. Wahrscheinlich ist, dass sich aufgrund der guten wirtschaftlichen Verbindungen von Norditalien zu China mehrere Menschen gleichzeitig infizierten. 

Mittwoch, 19.2.2020: Passagiere dürfen "Diamond Princess" verlassen

Nach zweiwöchiger Quarantäne dürfen die Passagiere das Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" verlassen. Auf dem Schiff war das Virus ausgebrochen, 542 Menschen hatten sich angesteckt. Die restlichen Passagiere mussten vorsorglich an Bord bleiben. 

Freitag, 14.2.2020: Erster Todesfall außerhalb Chinas

48.000 Menschen in 25 Ländern sind mittlerweile an Covid-19 erkrankt, mehr als 1000 gestorben. Darunter ist auch der erste Todesfall außerhalb Chinas. Es handelt sich um einen 80-jährigen Tourist aus China, der in Frankreich verstorben ist. Wer aus China einreist, muss nun in einer Selbstauskunft angeben, ob er in den vergangenen Wochen mit Infizierten Kontakt hatte oder aus einem Risikogebiet kommt.

Donnerstag, 13.2.2020: Erster deutscher Patient gesund entlassen

In München darf der erste an Covid-19 erkrankte Mann die Klinik verlassen. Er gilt als gesund und ist nicht mehr ansteckend.

Mittwoch, 12.2.2020: Die Krankheit hat einen Namen

Der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, gibt auf einer Pressekonferenz in Genf den offiziellen Namen für die Lungenerkrankung bekannt: Covid-19 (Corona virus disease 2019). Das Virus erhält aufgrund seiner Ähnlichkeit zu dem SARS-Virus den Namen Sars-CoV-2.

Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt auf 16. 14 davon kommen aus Bayern. 

Montag, 10.2.2020: Weitere Rückkehrer aus Wuhan

In Berlin landet ein Flugzeug mit 20 weiteren Deutsche aus der chinesischen Stadt Wuhan. Von ihnen ist keiner mit dem Virus infiziert. 

Freitag, 7.2.2020: Der chinesische Arzt Li Wenliang, der vor dem Virus warnte, ist tot

Er hatte frühzeitig auf die mysteriösen Virusfälle in Wuhan hingewiesen, für die er zunächst den SARS-Erreger verantwortlich machte, und sich dafür Ärger mit der chinesischen Regierung eingehandelt. Nun stirbt der chinesische Arzt Li Wenliang mit nur 34 Jahren selbst an den Folgen der Erkrankung. 

In Deutschland haben sich mittlerweile 14 Menschen mit dem Virus infiziert, zwölf davon hängen mit dem Fall der Firma Webasto in Starnberg zusammen. 

Donnerstag, 6.2.2020: 13 Fälle in Deutschland

Auch die Ehefrau des Mannes aus Traunstein hat sich angesteckt. Sowohl sie als auch die Kinder sind aber symptomfrei. 

Mittwoch, 5.2.2020: Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne

Nachdem ein 80-Jähriger aus Hongkong positiv auf das Virus getestet wurde, wird ein Kreuzfahrtschiff mit 3600 Passagieren und Crewmitgliedern an Bord im Hafen von Yokohama für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Der Mann hatte einigeTage auf dem Schiff verbracht. Unter den Passagieren sind auch zehn Deutsche, von denen zwei ebenfalls an Covid-19 erkranken und in Japan in eine Klinik kommen.

Montag, 3.2.2020: Zehn Fälle in Bayern

Ein weiterer Mitarbeiter der Starnberger Firma und ein weiteres Kind des Patienten aus dem Landkreis Traunstein haben sich angesteckt. Damit sind es nun insgesamt zwölf Fälle in Deutschland: Zehn in Bayern und zwei Rückkehrer aus Wuhan, die sich in Frankfurt befinden.

Sonntag, 2.2.2020: Erste deutsche Rückkehrer aus Wuhan gelandet

124 Deutsche hat die Bundeswehr aus der chinesischen Stadt Wuhan eingeflogen, um sie aus dem Risikogebiet in Sicherheit zu bringen. Sie sind in Frankfurt am Main gelandet. Zwei der Rückkehrer sind mit dem Coronavirus infiziert. In Spezialfahrzeugen erreichen sie die Uniklinik in Frankfurt. Die übrigen Passagiere müssen für 14 Tage in Quarantäne, um sicherzugehen, dass sie nicht infiziert sind. 

Samstag, 1.2.2020: Acht Infizierte in Bayern

Zweit weitere Menschen aus dem Umkreis des Autozulieferers Webasto aus dem Landkreis Starnberg haben sich mit 2019-nCoV angesteckt. Insgesamt sind nun acht Menschen in Deutschland infiziert. Allen geht es jedoch gut. 

Freitag, 31.1.2020: Sechster Fall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsamt gibt bekannt, dass sich ein Kind des Patienten aus dem Landkreis Traunstein bei seinem Vater angesteckt hat. 

Donnerstag, 30.1.2020: WHO ruft Internationalen Gesundheitsnotstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation ruft den "Notfall für die öffentliche Gesundheit von internationalem Ausmaß" (PHEIC) aus. Die Organisation hat sich dazu entschieden, weil sich mittlerweile Menschen auch außerhalb von China angesteckt haben. Auf diesem Wege will die WHO vor allem verhindern, dass sich das Virus in Entwicklungsländern ausbreitet, denen es an Ressourcen fehlt, um angemessen zu reagieren. Der Gesundheitsnotstand ermöglicht es, Maßnahmen wie Quarantäne, Grenzschließungen und Einschränkungen im Reiseverkehr und Handel international zu koordinieren, damit sich der Erreger nicht weiter ausbreitet. 

Ein weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Traunstein hat sich mit dem Virus infiziert. Er ist in gutem gesundheitlichen Zustand.

Weltweit sind mittlerweile 7541 Fälle bekannt, 170 Menschen sind an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. 

Mittwoch, 29.1.2020: Drei weitere Infizierte in Bayern

Drei Kollegen haben sich bei dem 33-Jährigen Mann in Bayern angesteckt. Auch sie lassen sich vorsorglich im Krankenhaus behandeln. Allen vier Patienten geht es jedoch gut. 

Montag, 27.1.2020: Erster Fall in Deutschland

Das Coronavirus 2019-nCoV hat Deutschland erreicht. Das bayerische Gesundheitsministerium bestätigt, dass sich ein 33-jähriger Mann aus dem Kreis Starnberg mit der Erkrankung infiziert hat. Offenbar hatte er sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Der Mann ist Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Stockdorf/Gauting. Die Erkrankung veläuft bei ihm milde. Dennoch wird er vorsichtshalber im Krankenhaus überwacht. 

Dienstag, 7.1.2020: Coronavirus identifiziert

Wissenschaftler identifizieren das neuartige Coronavirus, das sie zunächst "2019-nCoV" nennen. Es ist verwandt mit dem SARS-Virus und verursacht ähnliche Symptome (Atemwegsprobleme, je nach Schweregrad beginnend bei Erkältungserscheinungen bis hin zur Lungenentzündung). Vermutlich infolge einer Mutation hatte das Virus von Tieren auf Menschen übergehen und sich schließlich auch von Mensch zu Mensch übertragen können

Dezember 2019: Lungenerkrankungen unbekannten Ursprungs in der chinesischen Stadt Wuhan

In der chinesischen Stadt Wuhan treten mehrere Fälle einer Lungenerkrankung unbekannten Ursprungs auf. Die Betroffenen haben sich offenbar auf einem Fisch- und Tiermarkt infiziert. Forscher finden heraus, dass ein zuvor nicht bekanntes Virus die Erkrankungen verursacht.

Ist die Situation in Deutschland gefährlich?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) koordiniert in Deutschland alle Maßnahmen und Informationen zum Coronavirus Sars-CoV-2. Die Gefahr für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung schätzt das Institut weiterhin als mäßig ein. Wie schwer die Atemwegserkrankung Covid-19 ist, dazu will sich das RKI nicht abschließend äußern, weil noch nicht ausreichend Daten vorliegen.

Ziel in Deutschland ist derzeit, Infektionen so schnell wie möglich zu erkennen, eine Ausbreitung des Virus zu verzögern und möglichst viel über seine Eigenschaften zu erfahren.

Quellen

Online-Informationen des Robert-Koch-Instituts

Online-Informationen zu Covid-19 der Weltgesundheitsorganisation: www.who.int

Online-Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit: www.bundesgesundheitsministerium.de

Online-Information des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de 

Online-Informationen der Tagesschau: www.tagesschau.de 

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Letzte inhaltliche Prüfung: 30.09.2021
Letzte Änderung: 21.10.2021