Eine Frau lacht und kneift die Augen zusammen
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Gesichtsyoga für Mund, Lippen und Wangen

Eine gezielte, tägliche Gesichtsgymnastik soll das Bindegewebe durchbluten, die Zellerneuerung anregen, Muskel- und Bindegewebsfasern stärken und Falten vorbeugen. Kann der Gesichtsyoga-Trend aus den USA das Erscheinungsbild der Haut wirklich verbessern?

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.

Allgemeines

Wie besessen rennen viele ins Fitnessstudio, trainieren bis zum Umfallen, halten Diät oder bauen Muskeln auf, nur um endlich gut auszusehen. Ihr Traum: der perfekte Körper. Doch das Workout endet immer unterhalb des Halses. Das Gesicht, der Körperteil mit dem größten Wiedererkennungswert, wird zwar häufig mit Anti-Aging-Cremes behandelt. Einige Menschen helfen sogar mit Botox nach, um Falten vorzubeugen. Das Gesicht zu trainieren, ist hingegen weniger üblich.

Dabei ist das durchaus möglich: Gesichtsyoga, auch als Face Yoga bekannt, ist auf dem Vormarsch. Was in den USA schon für viele zur täglichen Routine zählt, wird auch bei uns immer beliebter. Zu Recht?

Was soll Gesichtsyoga bewirken?

Was viele nicht wissen: Im Gesicht gibt es mehrere Dutzend Muskeln. Wie ein natürliches Lifting soll Gesichtsgymnastik zu einer strafferen Haut verhelfen und neuen Falten vorbeugen. Falten entstehen, weil in der Haut weniger Kollagen und Elastin gebildet werden. Das sind Proteine, die der Haut Struktur und Elastizität verleihen. Face Yoga kann den Verlust an Kollagen und Elastin nicht verhindern, aber die Muskeln unter der Haut kräftigen. Das ist deshalb sinnvoll, da die Fettpolster und Muskeln unter der Haut im Laufe der Jahre an Volumen verlieren.

Zudem regt Face Yoga die Durchblutung an, was den Teint gesünder erscheinen lassen soll. Auch die Lymphzirkulation wird durch Gesichtsgymnastik positiv beeinflusst. Außerdem lernen wir durch ein bewusstes An- und Entspannen der Gesichtsmuskeln unsere Mimik besser zu kontrollieren und dadurch manche Mimikfalte zu vermeiden.

Gesichtsyoga gegen Stress

Der zweite positive Effekt, den Face Yoga mit sich bringen soll, ist die Entspannung. Stress und Abgespanntheit machen sich auch optisch bemerkbar. Stressbedingte Mimikfalten zeichnen sich nämlich irgendwann dauerhaft im Gesicht ab, wenn wir beispielsweise immer wieder die Stirn runzeln oder die Augenbrauen hochziehen. Gesichtsyoga soll dem entgegenwirken: Wir kommen zur Ruhe und beschäftigen uns mal nur mit uns selbst.

Wie funktioniert Gesichtsyoga?

Beim Gesichtsyoga gibt es verschiedene Übungen für alle Bereiche des Gesichts: Stirn, Augen, Wangen, Mund, Kiefer und Nacken beziehungsweise Hals. Um wirklich sichtbare Ergebnisse zu erzielen, wird eine tägliche Anwendung empfohlen. Ideal sind 20 bis 30 Minuten.

Waschen Sie sich vorher die Hände mit Seife, um zu vermeiden, dass sich Bakterien auf dem Gesicht ausbreiten. Setzen Sie – falls vorhanden – Ihre Brille ab. Achten Sie darauf, dass Sie ungestört sind und diese kurze Zeit wirklich nur Ihnen gehört.

Wichtig: Gehen Sie auch sonst pfleglich mit Ihrer Haut um. Reinigen Sie sie täglich mit Wasser von Make-up und Schmutz, meiden Sie aber aggressive Reinigungsprodukte, die den natürlichen Schutz der Haut angreifen. Verzichten Sie möglichst auf Zigaretten, Alkohol und übermäßig viel Zucker.

Lesetipp: Von Truthahnhals bis Erdbeerkinn – diese Falten gibt es

Nasolabialfalten und Lippenfältchen glätten

Gesichtsgymnastik, Übung 1

Pressen Sie die Lippen so fest wie möglich zusammen. Sie können dabei die Mittel- oder Zeigefinger an die Mundwinkel legen, da, wo die Falten entstehen. Spüren Sie, wie der Mundschließmuskel sich anspannt. Lockerlassen und der Entspannung nachfühlen.

Gesichtsgymnastik, Übung 2

a) Den Mund leicht öffnen. Zeige- und Mittelfinger an die Oberseite der Oberlippe legen. Dann versuchen nur die Oberlippe hochzuziehen. Einzig der Oberlippenhebemuskel zieht sich zusammen. Anschließend entspannen.

b) Legen Sie einen Bleistift quer über die Oberlippe und versuchen Sie, sie wie in a) hochzuziehen.

c) Halten Sie einen Bleistift über die Oberlippe, einen unter die Unterlippe. Versuchen Sie, während die Kauflächen der Zähne sich berühren, den oberen Bleistift mit der Oberlippe nach oben und den unteren mit der Unterlippe nach unten wegzudrücken. Dabei rollen Sie die Lippen um die Stifte und öffnen sie allmählich immer mehr gegen den Widerstand der Bleistifte. Die Lippen nehmen am Ende der Bewegung eine rechteckige Form ein.

Spüren Sie die Spannung im gesamten Mund- und Lippen- sowie teilweise im Kinn- und Halsbereich. Nach sechs Sekunden die Spannung langsam loslassen und diese Gesichtspartie bewusst entspannen.

Gesichtsgymnastik, Übung 3

Ziehen Sie die Oberlippe über die Unterlippe. Die Spannung halten. Spüren Sie die Anspannung im Mundwinkel? Dann lockerlassen und der Entspannung nachfühlen.

Gesichtsgymnastik, Übung 4

a) Spitzen Sie die Lippen, als ob Sie pfeifen wollten, oder wie zu einem Kussmund. Drücken Sie die Lippen fest zusammen und spüren Sie die Spannung rund um den Mund. Dann die Spannung loslassen und dem gelösten Zustand nachspüren.

Tipp: Um Oberlippenfältchen zu vermeiden, können Sie beide Zeigefinger auf die Oberlippe legen.

b) Wie a), jedoch dazu die Nasenflügel zusammenpressen. Achten Sie auf die Spannung im Nasenflügelmuskel.

Gesichtsgymnastik, Übung 5

Sprechen Sie nacheinander deutlich die Laute A - O - E - U - Mmmmmm; den letzten Ton klingen lassen und die Vibrationen im Lippen- beziehungsweise Mundbereich spüren.

Gesichtsgymnastik, Übung 6

a) Sagen Sie einige Male hintereinander: mmmaaaaa - mmmaaaa . Beim "mmm" die Lippen breit und fest aufeinanderdrücken, beim "aaaa" den Mund weit öffnen.

b) Sagen Sie einige Male hintereinander ganz schnell: "mamama" und bewegen Sie dabei die breit gezogenen Lippen rasch auf und ab.

c) fünfmal (oder auch mehr), wie bei b), beim letzten "ma" den Mund weit öffnen. Danach Mund(-winkel) und Wangen ausklopfen.

Für einen schönen Mund

Übung 7

a) Legen Sie die Zeigefinger an die Mundwinkel, damit sich dort keine Falten bilden. Dann die Lippen aufeinanderpressen und die Mundwinkel weit auseinander ziehen. Spüren Sie, wie der Lachmuskel sich zusammenzieht. Schließen Sie nun den Mund, als ob Sie pfeifen würden. Pressen Sie die Lippen fest gegeneinander und nehmen Sie die Anspannung im Ringmuskel des Mundes wahr.

b) Wieder die Lippen aufeinanderpressen, dann abwechselnd die Mundwinkel nach außen ziehen, als würden die Lippen hin- und hergeschaukelt. Rechten Mundwinkel nach rechts ziehen, Spannung halten, lockerlassen, dann linke Seite üben. Diese Übung strafft die Wangen.

c) Genau wie b), jedoch jetzt die Mundwinkel abwechselnd seitlich hochziehen.

d) Wie c), jedoch mit leicht geöffnetem Mund.

Übung 8

a) Die Lippen zusammenpressen. Schaukeln Sie dann die Lippen 10- bis 20-mal hoch zur Nase und nach unten zum Kinn, dann entspannen. Mundpartie sanft ausklopfen.

b) Schaukeln Sie einige Male hintereinander die Lippen hoch und runter, dann die Mundwinkel nach rechts und links zur Seite.

Übung 9

Schließen Sie den Mund zu einem Kussmund und führen Sie mit den gespitzten Lippen dann kleinere und größere Kreise aus, links und rechts herum (natürlich sind dabei keine sehr großen Kreise möglich).

Übung 10

Den Mund zu einem Kussmund schließen und zusammenpressen. Außerdem die Nasenflügel anspannen und zusammenpressen. Dann die Spannung loslassen und gelöst der Mund- und Nasenmuskulatur nachspüren.

Übung 11

Blähen Sie die Nasenflügel auf, rümpfen Sie die Nase und ziehen Sie dabei die Oberlippe nach oben. Um eine Faltenbildung zu verhindern, können Sie die Zeigefinger auf den Verlauf des Oberlippenhebemuskels legen, der vom unteren Rand der Augenhöhle zur Nasenlippenfurche zieht.

Übung 12

a) Rümpfen Sie die Nase, als würden Sie etwas Unangenehmes riechen. Beachten Sie dabei die tiefe Falte, die quer über der Nasenwurzel entsteht. Der Muskel, der unter anderem für das "Nase rümpfen" verantwortlich ist und die Haut der Stirnglatze und der Augenbrauen herunterzieht, heißt "Stirnhautherabzieher".

Legen Sie während der Anspannungsphase beide Zeigefinger an die Stelle der Nasenwurzel, wo sich Falten bilden. Dann die Spannung langsam loslassen und dem soeben angespannten Muskel nachspüren. Beachten Sie auch, wie die Haut darüber jetzt gut durchblutet, glatt und weich ist.

b) Übungsvariante: Legen Sie die Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand an die Nasenflügel, sodass die Nase dazwischen liegt. Die Zeige- und Mittelfinger der linken Hand legen Sie über die Nasenwurzel. Rümpfen Sie nun die Nase und ziehen Sie bewusst, gegen den Widerstand der Finger, die Stirn herunter. Die Spannung halten, dann locker lassen.

Die Wangen festigen

Übung 13

a) Ziehen Sie die Ober- und Unterlippe straff über die Zähne nach innen. Spüren Sie die Dehnung im Oberlippen und Kinnbereich. Die Übung kräftigt den äußeren Flügelmuskel, der am Kauakt beteiligt ist. Dieser zieht sich umso stärker zusammen, je weiter Sie bei geschlossenen Lippen den Unterkiefer vorschieben. Nach etwa sechs Sekunden Anspannung entspannen.

b) Wie a), aber aus dieser Stellung heraus zusätzlich die Mundwinkel gegen die Zähne pressen. Dabei wird besonders der Wangenmuskel gekräftigt.

c) Wie a), aber außerdem die Mundwinkel zur Seite oder nach oben ziehen.

d) Erneut die Lippen über die Zähne ziehen und vor allem die Unterlippe nach innen saugen. Achten Sie darauf, wie glatt das Kinn wird.

Tipp: Nach dem Entspannen Mund(-winkel), Wangen und Kinn ausklopfen.

Übung 14

Die Lippen zu einem Kussmund spitzen, dann in alle Richtungen bewegen. Stellen Sie sich dabei vor, Sie hätten einen Bleistift im Mund, mit dem Sie Striche und Muster zeichnen.

Übung 15

Setzen Sie Ihr strahlendstes Lächeln auf. Ziehen Sie dabei die Mundwinkel zu den Ohren hoch, als wollten sie diese berühren. Der Mund ist dabei leicht geöffnet, sodass man die obere Zahnreihe sieht. Sie spüren nun deutlich die Anspannung im großen Jochbeinmuskel. Kneifen Sie die Augen nicht zusammen. Um Falten um die Augenwinkel und Mundwinkel zu vermeiden, legen Sie Daumen und Zeigefinger an die Mundwinkel und die äußeren Augenwinkel. Nach etwa sechs Sekunden Anspannung entspannen.

Übung 16

Legen Sie bei leicht geöffnetem Mund die Zeigefinger von innen an die Mundwinkel, die Sie kräftig gegen den Widerstand der Finger nach innen ziehen. Dann lockerlassen. Diese Übung kräftigt den Wangenmuskel. Außerdem werden die Oberlippenfältchen geglättet, wenn Sie gleichzeitig die Oberlippe bewusst nach unten ziehen.

Übung 17

Legen Sie die Zeigefinger genau auf die Nasolabialfalten. Die Daumen liegen dem Unterkieferwinkel auf. Pressen Sie nun die Lippen fest gegeneinander und ziehen Sie die Mundwinkel seitlich hoch. Spüren Sie die Anspannung unter Ihren Fingern. Danach pressen Sie die Finger fest auf die Nasolabialfalten und schieben die Finger leicht zum Ohr hin. Gegen diesen Widerstand schieben Sie nun die Mundwinkel nach innen und spitzen die Lippen. Danach entspannen. Mundwinkel und Oberlippe ausklopfen. Diese Übung kräftigt die Wangen, hebt die Mundwinkel an und glättet die Nasolabialfalten.

Übung 18

Legen Sie die Finger beider Hände flach auf die Wangen und schieben Sie sie leicht nach außen in Richtung Ohr. Gegen diesen Widerstand ziehen Sie die Mundwinkel nach innen und spitzen ein wenig die Lippen. Spüren Sie die Anspannung im Wangenmuskel. Dann locker lassen und bewusst entspannen.

Übung 19

a) Ausgezeichnet für die Kräftigung des Mundringmuskels und Glättung der Oberlippenfältchen ist die Korken-Übung: Schieben Sie einen Korken zwischen Ober- und Unterlippe. Pressen Sie die Lippen kräftig auf den Korken. Sie werden die Spannung schnell spüren. Nach etwa sechs Sekunden entspannen.

b) Um die Nasolabialfalten zu mildern schieben Sie den Korken zwischen die Lippen und legen die Finger auf die Wangen. Während Sie die Wangen sanft zum Ohr hin schieben, ziehen Sie die Mundwinkel gegen diesen Widerstand zusammen.

Übung 20

Den Mund zum Kussmund zuspitzen. Dann öffnen und schließen Sie Ober- und Unterlippe wie die Blütenblätter einer Blume. Spüren Sie die Kontraktion des Oberlippenhebers und des Unterlippenherabziehers.

Übung 21

Spitzen Sie die Lippen und legen Sie einen Finger oder Bleistift dazwischen: Kräftig dagegendrücken, dann entspannen.

Übung 22

Sagen Sie ein "Aaaaa". Lassen Sie den Mund in dieser Position, während Sie sich vorstellen, dass Sie ihn schließen wollten (isometrische Anspannung).

Übung 23

Wie Übung 22, jedoch außerdem die Zeigefinger an die Mundwinkel legen und die Mundwinkel gegen die Zähne drücken. Spüren Sie die Wangenmuskeln?

Übung 24

Saugen Sie beide Wangen nach innen, sodass äußerlich ein Spalt beziehungsweise eine kleine Höhlung entsteht. Der Trompeter- beziehungsweise Wangenmuskel drückt die Wangen gegen die Zähne.

Übung 25

a) Blasen Sie die Wangen weit auf. Dann die Luft langsam bei fest geschlossenen Lippen entweichen lassen. Dabei zieht sich der Wangenmuskel zusammen.

b) Wie a), jedoch die Luft kraftvoll ausblasen, sodass die Kontraktion des Wangen- oder Trompetermuskels die geschlossene Mundöffnung sprengt.

Anmerkung: Durch das Zusammenziehen dieses Muskels kann die Luft auch unter erheblichem Druck ausgestoßen werden, wie zum Beispiel beim Pfeifen oder Blasen eines Musikinstruments (Trompetermuskel). Mithilfe dieses Muskels werden beim Kauakt seitlich ausgewichene Speiseteilchen wieder unter die Kauflächen der Zähne geschoben.

Übung 26

Blasen Sie die Wangen auf und schieben Sie die Luft von einer Seite zur anderen. 6- bis 10-mal wiederholen, dann entspannen.

Übung 27

Blasen Sie die Wangen auf und legen Sie Ihre Fingerkuppen darauf. Versuchen Sie, gegen den Druck der Finger die Spannung in den Wangen zu halten.

Übung 28

a) Blasen Sie die Wangen auf. Tätscheln und beklopfen Sie dann die prallen Wangen mit den Fingerkuppen. Danach entspannen und dem Prickeln in diesem Bereich nachspüren.

b) Die Spannung beim Beklopfen der Wange halten.

c) Die Luft beim Beklopfen der Wangen langsam herauslassen.

Übung 29

Atmen Sie aus, blasen Sie dabei die Wangen auf. Spüren Sie die Spannung im Wangenbereich. Dann wieder bewusst entspannen.

Übung 30

Machen Sie übertriebene Kaubewegungen. Nehmen Sie die Anspannung des Kau- und Schläfenmuskels bewusst wahr. Diese "Zubeißermuskeln" heben den Unterkiefer.

Beißen Sie auch auf die Zähne und ertasten Sie mit den Daumen die Kaumuskulatur und mit den übrigen Fingern die Schläfenmuskulatur. Nach einigen Sekunden lassen Sie die Spannung los und konzentrieren sich auf die Entspannung dieser beiden Muskeln. Verspannte Schläfenmuskeln sind eine häufige Kopfschmerzursache und beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit.

Übung 31

Imitieren Sie die Saugbewegungen eines Babys und nehmen Sie die Anspannung im Wangenbereich bewusst wahr. Diese Übung wirkt intensiver, wenn Sie dabei einen Bleistift in den Mund nehmen. Der Wangenmuskel wird gekräftigt, das (Doppel-)Kinn gestrafft.

Übung 32

a) Wangen weit aufblasen und die Luft fließend von einer Seite zur anderen hin- und herschieben, 6- bis 10-mal. Entspannen.

b) Anspannung der aufgeblasenen Wangen etwa sechs Sekunden. halten, lockerlassen, dann die andere Seite.

c) Die Luft zwischen Ober- und Unterlippe hin- und herschieben, die Spannung halten, dann entspannen.

Tipp: Falten an den Mundwinkeln vermeiden Sie, indem Sie die Zeigefinger dort auflegen.

Übung 33

Schieben Sie den Unterkiefer vor. Dabei zieht sich der äußere Flügelmuskel in der Nähe des Kiefergelenks zusammen. Spannung halten, dann loslassen. Anschließend den Unterkiefer zurückschieben und die Spannung halten. Dabei wird der hintere Teil des Schläfenmuskels aktiviert. Dann entspannen.

Übung 34

a) Nehmen Sie Ihre Oberlippe zwischen Daumen und Zeigefinger beidseits. Dehnen Sie die Oberlippe ein wenig nach außen unten. Versuchen Sie dann gegen den Widerstand der festhaltenden Finger die Oberlippe zurückzuziehen. Nach einigen Sekunden loslassen und entspannen.

b) Die gleiche Fingerhaltung wie oben, jedoch liegen jetzt die Finger näher beisammen. Oberlippe mit den Zeigefingern von oben nach unten ausstreichen, und zwar immer mit dem rechten und linken abwechselnd. Die Daumen wandern dabei langsam in der Oberlippe von rechts nach links und wieder zurück.