Das Bild zeigt einen älteren Mann, der raucht.
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Rauchen: Die größten Risiken und Folgen

Rauchen gefährdet die Gesundheit – ein jeder weiß es, aber viele Raucher*innen können einfach nicht von der Zigarette ablassen. Studien zufolge rauchen rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, das sind etwa 20 Millionen Menschen. Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Überblick

Rauchen entspannt, hilft kurzfristig bei Nervosität – und nicht zuletzt ist es für viele von uns zur Gewohnheit geworden. Doch die positiven Wirkungen des Rauchens sind nur von kurzer Dauer, während es langfristig den Körper schädigt.

Welche Folgen Rauchen haben kann, zeigt sich in der jährlichen Todesrate: Mehr als 110.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an Erkrankungen, die mit dem Konsum von Tabakprodukten in Verbindung gebracht werden konnten. Rund 3.300 Menschen sterben Schätzungen zufolge jährlich indirekt durchs Rauchen, weil sie dem Rauch ausgesetzt waren und somit zum Passivraucher wurden.

2010 hat jeder Einwohner in Deutschland im Durchschnitt 1.021 Zigaretten verbraucht. Das sind zwar 3,5 % weniger als im Vorjahr – aber jede einzelne Zigarette ist schädlich.

Beim Rauchen einer Zigarette nimmt der Raucher nicht nur Nikotin, sondern auch diverse andere Giftstoffe in seinen Körper auf, so zum Beispiel Arsen, Teer oder Blei. Viele Inhaltsstoffe sind hochgiftig und können Krebs auslösen. Schon das Nikotin allein ist beim Rauchen sehr gefährlich. Es ist nicht nur giftig, es macht auch süchtig.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist sicher nicht leicht, aber möglich! Fast jeder Raucher hat schon einmal daran gedacht, seinen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Voraussetzung hierfür ist in jedem Fall der eiserne Wille, den Zigaretten endgültig den Rücken zu kehren. Es gibt viele Mittel und Wege, um das Rauchen aufzugeben: Während einige Raucher mit einer Verhaltenstherapie gute Erfahrung gemacht haben, hilft anderen etwa ein Nikotinersatzstoff, zum Beispiel in Form eines Kaugummis. Fakt ist: Der Versuch ist es in jedem Fall wert – Ihrer Gesundheit zuliebe!

Image und Politik

Auch, wenn das Image des Rauchens in den letzten Jahren zunehmend schlechter geworden ist, gilt es bei vielen – vor allem bei Jugendlichen – immer noch als "cool".

Krebswarnungen gegenüber sind Raucher oft wenig aufgeschlossen. Die Politik setzt deshalb auf andere Strategien. Verschärfte Gesetze in Kombination mit Anti-Rauch-Kampagnen sollen vor allem jungen Menschen den Zugriff zu Zigaretten erschweren beziehungsweise Nichtraucher präventiv vom Rauchen abhalten.

Mit Kampagnen, Ratgebern, Broschüren und weiteren Informationspaketen klären Gesundheitsministerien und zahlreiche Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam über die Gefahren des Rauchens auf.

Zur Diskussion stehen außerdem immer wieder strengere Richtlinien für die Werbung und den Verkauf von Zigaretten, die zum Teil schon umgesetzt wurden. Zudem sind die Preise für Tabak und Zigaretten in den letzten Jahren drastisch erhöht worden.

Im September 2007 wurde ein neues Nichtraucherschutzgesetz wirksam, laut dem das Rauchen in allen Einrichtungen des Bundes sowie im öffentlichen Personenverkehr grundsätzlich verboten ist. Das Rauchverbot fand zunächst in 14 Bundesländern Anwendung. Nur in Thüringen und Nordrhein-Westfalen wurden die Verordnungen erst im Laufe des Jahrs 2008 wirksam. Seit dem 1. Juli 2008 ist auch dort das Rauchen in Kneipen und Gaststätten verboten. Das Rauchverbot wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich strikt gehandhabt.

Historisches

Tabak wird aus den Blättern der Tabakpflanze (Nicotiana tabacum L.) hergestellt und enthält unter anderem die Substanz Nikotin. Der erste Tabak wurde im 16. Jahrhundert aus Amerika nach Europa eingeführt und zunächst in Pfeifen geraucht. Anfang des 19. Jahrhunderts kam die erste Zigarre auf den Markt und etwa 50 Jahre später die Zigarette. Seitdem nahm der Tabakkonsum bis Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich zu.

Die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Tabakkonsums waren schon Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt. Doch erst 1964 deckte der sogenannte Terry-Report die gesundheitlichen Folgen des Rauchens öffentlich auf und zeigte den Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und bestimmten Krebsarten. In der Folge kamen "leichtere" Zigaretten auf den Markt. Viele Raucher griffen auf Zigaretten mit Filter anstatt auf filterlose Zigaretten zurück und der Anteil der rauchenden Bevölkerung sank. Mittlerweile ist Tabakabhängigkeit als Krankheit unter "Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak" im ICD-10-Diagnoseschlüssel vermerkt.

Gewohnheiten und Abhängigkeit

Ob nach dem Essen, der morgendlichen Tasse Kaffee oder einer Stresssituation – viele Raucher sind vor allem abhängig von ihren Rauchgewohnheiten. Doch nicht nur die eigenen Gewohnheiten, auch der Inhaltsstoff Nikotin beeinflusst die Psyche. Entzugssymptome wie Nervosität, mürrische oder depressive Stimmung, Aggressivität, Angst, Konzentrationsstörungen, Unruhe und Schlafstörungen sowie ein starkes Rauchverlangen oder Gewichtsveränderungen sind Gründe dafür, warum viele Raucher nicht von der Zigarette loskommen.

Symptome einer Nikotinabhängigkeit sind zum Beispiel:

  • Starker Wunsch / Zwang, Tabak zu konsumieren
  • Eingeschränkte Kontrolle über den Tabakkonsum
  • Entzugserscheinungen sowie Tabakkonsum, um die Symptome zu mildern
  • Steigende Dosis, um Entzugserscheinungen zu vermeiden
  • Vernachlässigung anderer Interessen, um dem Tabakkonsum nachgehen zu können
  • Anhaltender Konsum trotz nachgewiesener schädlicher Folgen wie Organschädigungen, Depressionen oder Angstzustände

Giftstoffe im Rauch

In Tabak finden sich neben Nikotin diverse weitere giftige Substanzen. Beim Verbrennen einer Zigarette entstehen mehr als 4.800 chemische Stoffe, von denen über 90 erwiesenermaßen krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Beim Inhalieren gelangen die Stoffe in die Lunge und verteilen sich über den ganzen Körper.

Substanz Eigenschaft / Vorkommen
Aceton, Toluol in Lösungsmitteln
Ammoniak, Methanol, Benzol in Reinigungsmitteln
Arsen, Blausäure als Gift
Butan als Feuerzeuggas
Blei, Cadmium, Nickel, Zink in Batterien
Formaldehyd als Desinfektionsmittel
Kohlenmonoxid im Auspuffgas
Nitrosamine Gemisch aus hochgiftigen Stickstoffoxiden
Phenole in Schädlingsbekämpfungsmitteln
Radon, Polonium radioaktive Substanzen
Schwefelsäure Chemikalie in der chemischen Industrie
Stickoxide als Oxidationsmittel
Teer im Straßenbau

Nikotin

Nikotin ist eine süchtig machende, hochgiftige Substanz. Benannt wurde es nach dem französischen Diplomaten und Gelehrten Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert den Tabak in Europa eingeführt haben soll.

Nikotin wirkt spezifisch auf die Nerven und das Gehirn. Es stimuliert und hemmt, es stresst und entspannt den Körper zugleich. Unter der Wirkung von Nikotin schlägt das Herz schneller, der Blutdruck steigt, die Durchblutung wird reduziert und die Körpertemperatur sinkt. Nikotin führt zu einem Anstieg von Neurotransmittern und Hormonen, zum Beispiel von Noradrenalin, Dopamin und Endorphinen.

Weitere Suchtstoffe

Weitere Suchtstoffe werden unter den mehr als 600 Zusatzsubstanzen vermutet, die Zigaretten herstellende Firmen dem Tabak beimischen. Sie bewirken, dass Nikotin schneller in die Blutbahn und in das Gehirn gelangt und machen süchtig. Die chemischen Zusatzstoffe stehen außerdem unter Verdacht, krebserregend zu sein.

Unter den mehreren tausend Inhaltsstoffen des Tabaks, die beim Rauchen frei werden, sind viele giftige (toxische), die Erbsubstanz verändernde (mutagene) und krebserregende (karzinogene) Substanzen. Über 90 karzinogene oder als karzinogen vermutetet Substanzen wurden bisher im Tabak analysiert, wovon einige ihre schädliche Wirkung erst nach der Verbrennung entwickeln.

Die Zigarette zum Glas Wein ist besonders tückisch. Neben seiner toxischen Wirkung agiert Alkohol hier als organisches Lösungsmittel: Der Körper nimmt die Tabakkarzinogene dann schneller auf.

Gefahren des Rauchens

Rauchen ist extrem gesundheitsschädlich und bleibt nicht ohne Folgen. Mehr als 110.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an Erkrankungen, die auf den Konsum von Tabakprodukten zurückzuführen sind. Zudem sind mit rund 3.300 Todesfällen pro Jahr auch viele Passivraucher vom Tabakrauch betroffen.

Raucher sind meist anfälliger für Infekte und leiden häufiger an Herz- und Kreislaufproblemen. Unangenehme Folgen des Rauchens sind etwa ein verminderter Geruchs- und Geschmackssinn, vermehrte Faltenbildung oder eine vorzeitige Hautalterung.

Zu weiteren möglichen Folgen des Rauchens zählen beispielsweise:

Die Giftstoffe im Zigarettenrauch greifen die Lunge an. Eine chronische Bronchitis entwickelt sich fast immer als Folge jahrelangen Rauchens. Ebenso kann ein Lungenemphysem entstehen, bei dem die Lunge nicht mehr genug Sauerstoff erhält.

Auch Krebserkrankungen zählen zu den möglichen Folgen des Rauchens. Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für Krebs. Lungenkrebs ist mit rund 43.000 jährlichen Todesfällen in Deutschland die vierthäufigste Todesursache. 2008 erkrankten fast 34.000 Männer und über 15.000 Frauen daran. Die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, nimmt mit der täglich gerauchten Zigarettenmenge, der Inhalationstiefe, dem Teergehalt der Zigarettensorte und den Raucherjahren zu. Neben Lungenkrebs führt Tabakkonsum auch zu bösartigen Tumoren der sogenannten Rauchstraße (Mundhöhle, Kehlkopf, Luftröhre und Speiseröhre bis zum Magen). Darüber hinaus steht Rauchen auch häufig in Zusammenhang mit Krebsarten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs sowie Leukämie.

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist bei Rauchern etwa doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. Bei starken Rauchern kann es sogar viermal so hoch sein.

Bei Frauen erhöht Rauchen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Bei werdenden Müttern, die rauchen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Fehl- oder Frühgeburt erleiden.

Kommen weitere Risikofaktoren zum Rauchen hinzu – zum Beispiel Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum oder mangelnde Bewegung – steigt das Risiko für gesundheitsschädigende Folgen weiter an.

Aufhören – aber wie?

Fast jeder Raucher möchte irgendwann einmal mit dem Rauchen aufhören. Es gibt viele Wege, sich aus der Nikotinabhängigkeit zu befreien. Voraussetzung hierfür ist aber in jedem Fall der Wille, den Zigaretten endgültig den Rücken zu kehren.

Schlusspunkt-Methode

Von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufhören! Diese Strategie eignet sich am ehesten für Raucher, die einen starken Willen haben. Die Schlusspunkt-Methode soll ohne begleitende Maßnahmen wie etwa eine Nikotinersatztherapie jedoch langfristig nur in wenigen Fällen zum Erfolg führen. Daher empfiehlt es sich, parallel auf weitere Hilfsmittel zurückzugreifen!

Nikotinersatzstoffe

Die Chancen, vom Rauchen loszukommen, können Sie erhöhen, wenn Sie die Zigaretten in den ersten Wochen und Monaten durch Nikotinersatzstoffe austauschen. Nikotin in Form von Pflastern, Kaugummis oder Nasenspray ist sicher und wirksam, wenn die Präparate korrekt angewendet werden. Nikotinersatzstoffe können die Entzugssymptome abmildern und den Ausstieg somit erleichtern. Voraussetzung ist dabei, dass keine schweren körperlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel ein kürzlich aufgetretener Herzinfarkt oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bestehen.

Für Raucher, die bis zu 15 Zigaretten pro Tag geraucht haben und nun damit aufhören möchten, empfiehlt sich das Nikotinkaugummi. Es kann körperliche Entzugserscheinungen abschwächen. Nach und nach reduziert der Raucher die Menge der täglich verbrauchten Kaugummis. Nikotinkaugummis gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Gelegentlich können nikotinbedingte Magenprobleme auftreten.

Kaugummis und Sprays werden anstelle einer Zigarette benutzt – daher muss ein Raucher auch die Gewohnheit überwinden, sich zum Beispiel in stressigen Zeiten einen Nikotinschub zu verabreichen. Raucher, die extrem viele Zigaretten am Tag geraucht haben, profitieren eher von einem Nikotinpflaster als Ersatzstoff, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Das Pflaster gibt kontinuierlich Nikotin an den Körper ab, das dadurch gleichmäßig aufgenommen werden kann.

Nikotinersatzstoffe sind auf den ersten Blick relativ teuer. Rechnet man aber dagegen, was man durch das Nichtrauchen dauerhaft einsparen kann, sind die Ausgaben langfristig nicht nur aus gesundheitlicher, sondern auch aus finanzieller Sicht lohnenswert.

Anti-Raucher-Pille

Eine Alternative zu den Nikotinersatzstoffen stellt die Anti-Raucher-Pille mit Wirkstoffen wie Vareniclin oder Bupropion dar.

Mit dem Wirkstoff Bupropion hat man ursprünglich Depressionen behandelt. Während der Behandlung fiel auf, dass bei den Betroffenen das Verlangen zu rauchen abnahm und weniger Entzugserscheinungen auftraten. Bupropion ist verschreibungspflichtig. Bei bestimmten Vorerkrankungen sollte Bupropion nicht verschrieben werden. Auch darf man es nicht gemeinsam mit einigen Arzneimitteln einnehmen. Darüber hinaus gilt der Wirkstoff als gut verträglich. Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen sein.

Der Wirkstoff Vareniclin vermindert das Verlangen nach einer Zigarette und mildert die typischen Entzugssymptome. Mögliche Nebenwirkungen des verschreibungspflichtigen Medikaments können zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Übelkeit sein. Als weitere Nebenwirkungen können in seltenen Fällen Verhaltens- oder Stimmungsveränderungen bis hin zu Suizidgedanken auftreten. Beobachten Sie solche Veränderungen während der Einnahme, sollten Sie daher unbedingt mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten. Vareniclin wird über zwölf Wochen hinweg angewandt. Auf diese Weise kann Vareniclin den Zeitraum des sogenannten Cravings überbrücken, das nach etwa zehn Wochen beendet ist. Unter dem englischen Begriff Craving versteht man das starke Verlangen nach einem Suchtmittel (in dem Fall Nikotin) bei Abhängigen.

Die Kosten der Behandlung mit Anti-Raucher-Pillen werden von der Krankenkasse bisher nicht übernommen. Auch diese Methode hat ihre besten Erfolgschancen dann, wenn sie mit psychischer Unterstützung kombiniert wird und die Eigenmotivation stimmt.

Verhaltenstherapie

Bei starken Rauchern, die schon viele Versuche der Entwöhnung hinter sich haben, bietet sich eine Verhaltenstherapie an. Der Therapeut nimmt gemeinsam mit dem Rauchaussteiger die Verführungssituationen zum Rauchen unter die Lupe. Der Therapeut sorgt für psychische Unterstützung, indem er die Person motiviert, über Mechanismen der Suchtentwicklung aufklärt und dabei hilft, neue Verhaltensweisen aufzubauen. Findet die Behandlung in einer Gruppe statt, so stellt die Gemeinsamkeit mit anderen entwöhnungswilligen Rauchern einen zusätzlichen Anreiz zur konsequenten Entwöhnung dar.

Aversionstherapie

Rauchen zum Abgewöhnen – bei der Aversionstherapie soll der Raucher innerhalb kurzer Zeit so viele Zigaretten rauchen, bis ihm übel ist. Er soll auf diese Weise die Lust am Rauchen verlieren. Die Aversionstherapie ist umstritten und hat sich als Behandlungsansatz nicht durchgesetzt.

Hypnose

Bei der Hypnose wirkt der Therapeut auf das Unterbewusstsein des Rauchers ein. In einem ersten Schritt wird das Rauchen mit unangenehmen Vorstellungen verbunden. Anschließend wird das Nichtrauchen mit positiven Gefühlen in Verbindung gebracht. Wissenschaftlich belegt ist diese Methode der Raucherentwöhnung nicht. Manche Raucher empfinden sie jedoch als unterstützend und hilfreich.

Akupunktur

Die Akupunktur stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Bei Nikotinabhängigkeit werden meist mehrere Suchtpunkte am Ohr genadelt. Dabei sollen das Verlangen nach der Zigarette und die Entzugserscheinungen vermindert werden. Über die Erfolgsraten der Akupunktur bei der Raucherentwöhnung gibt es allerdinge keine wissenschaftlich belegten Zahlen, unter anderem weil die einzelnen Akupunkturschulen verschiedene Punkte behandeln und unterschiedliche Therapieempfehlungen aussprechen.

Bisher konnte nicht belegt werden, dass Akupunktur beim Rauchausstieg hilft.