Der Bauch eines jungen Mädchens mit einem Bauchnabelpiercing.
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Bauchnabelpiercing

Das Bauchnabelpiercing (kurz: Nabelpiercing) gilt neben Ohrpiercings als bekannteste und weithin akzeptierte Form des Körperschmucks. Vor allem Frauen verzieren ihren Nabel gerne mit einem kleinen Stab oder Ring und lenken so die Aufmerksamkeit auf ihre Körpermitte.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Allgemeines

Ein Piercing am Bauchnabel braucht bis zu einem Jahr, bis es verheilt ist – nicht selten kommt es währenddessen zu Komplikationen. Wer ein paar Tipps beachtet, kann das Risiko für Entzündungen oder andere böse Überraschungen jedoch deutlich senken.

Studien zufolge nimmt das Bauchnabelpiercing unter Frauen die Spitzenposition bei den Piercings ein: In Großbritannien liegt es laut einer Befragung von mehr als 5.000 Frauen klar auf Platz 1 (gefolgt vom Nasenpiercing und Ohrpiercing); in Deutschland ist das Piercing im Bauchnabel dem Ergebnis einer kleineren Umfrage nach das zweitbeliebteste Piercing (Platz 1: Ohrpiercing).

Was seine Häufigkeit unter Männern und Frauen betrifft, nimmt das Bauchnabelpiercing eine besondere Stellung ein: Während es bei Frauen zu den klaren Favoriten zählt, belegt es unter Männern den letzten Platz. Wie auch für andere Körperstellen zeigt sich beim Bauchnabelpiercing ein eindeutiger Trend: Junge Menschen tragen öfter eins als ältere. In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen nennt beinahe jede zweite Frau ein Piercing ihr Eigen. Auch über alle Altersgruppen gesehen waren in der britischen Erhebung unter Frauen Bauchnabelpiercings am beliebtesten, bei Männern Brustwarzenpiercings.

Bauchnabelpiercings bereiten wegen ihrer langen Heilungszeit bei schlechter und unzureichender Pflege immer wieder Probleme. Einer Studie zufolge sorgt jedes sechste Nabelpiercing für Unmut. Verglichen mit in aller Regel schnell heilenden Regionen wie den Ohrläppchen verlangt ein Bauchnabelpiercing seinem Träger besonders viel Geduld und Ausdauer ab, bis das Ergebnis befriedigt.

Wer gerne am Bauchnabel ein Piercing tragen möchte, sollte sich gut informieren und vorbereiten. Dazu gehört, vorab einige Fragen zu klären. Besonders bedeutsam ist es, sich für einen seriösen und professionellen Piercer zu entscheiden, der sein Handwerk versteht und in einem ausführlichen Beratungsgespräch offen auf mögliche Risiken hinweist. In einem guten Piercingstudio sollte Hygiene großgeschrieben werden. Denn bei jedem Piercing handelt es sich um eine offene Wunde, die Eintrittspforte für Keime wie Bakterien und Viren sein kann. Mögliche weitere unangenehme Folgen eines Nabelpiercings können eine Blutung und schlechte Heilung sein. Diese Gefahren lassen sich durch sorgfältiges Arbeiten und gute Pflege deutlich verringern.

Natürlich muss man sich ebenso Gedanken über die genaue Lage des Bauchnabelpiercings machen und überlegen, welche Form und Größe der Schmuck später haben soll. Im Alltag und besonders beim Sport gilt es zu bedenken, dass sich ein Piercing im Bauchnabel in der Kleidung verhaken und den Nabel verletzen kann.

Stechen

Vor allem junge Frauen entscheiden sich dazu, ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen. Im Vergleich zu manch anderer Körperstelle muss der Piercer sehr genau abwägen, ob ein Nabelpiercing überhaupt infrage kommt. Denn Form und Größe des Nabels könnten dagegen sprechen.

Der Bauchnabel unterscheidet sich in seiner Anatomie von Mensch zu Mensch beträchtlich; daher sollte der Piercer den Nabel behutsam abtasten und nach der individuell besten Stelle suchen, an der er das Bauchnabelpiercing stechen würde. Hält er den Nabel für ungeeignet, sollte er dies offen ansprechen und erklären, warum ein Piercing nicht gut sitzen würde oder Probleme machen könnte. Ist der Nabel etwa sehr flach und findet sich kaum Haut, in die sich das Piercing stechen lässt, sollte der Piercer von einem Piercing am Nabel abraten. Wer sich ein Bauchnabelpiercing stechen lässt, obwohl die anatomischen Voraussetzungen ungünstig sind, riskiert eine schlechte, verzögerte Heilung und weitere Unannehmlichkeiten.

Für das Stechen genügt es, die Hose etwas zu öffnen und den Bauch frei zu machen. Meist bietet es sich an, dass der zu Piercende auf dem Rücken oder in leicht aufgerichteter Position liegt. Der Piercer desinfiziert die Haut des Nabels und nutzt meist eine spezielle Klemmzange, um die Haut zu fassen und das Bauchnabelpiercing mithilfe einer sterilen Kanüle zu stechen.

Nach dem Eingriff berichten viele Gepiercte lediglich von einem leichten Druck oder Ziehen während der Prozedur. Das Bauchnabelpiercing-Stechen bereitet meist weniger Schmerzen als es etwa bei einem Lippenpiercing oder Zungenpiercing der Fall ist. In der Regel blutet es nur leicht, da das Gewebe im Bereich des Bauchnabels schlecht mit Blut versorgt wird. Die schlechte Blutversorgung bringt auch einen Nachteil mit sich: Ein Bauchnabelpiercing braucht recht lange, bis es verheilt ist.

Typische Positionen eines Bauchnabelpiercings sind:

  • mittige Position in der oberen Hautfalte des Nabels
  • mittige Position in der unteren Hautfalte
  • seitliche Position

Zu Beginn entspricht ein Piercing einer offenen Wunde – der Schmuck steht in direktem Kontakt zu Blut und Gewebe. Während der gesamten Heilungszeit sollte der Piercing-Träger daher seinem Schmuckstück viel Aufmerksamkeit schenken und verantwortungsvoll mit ihm umgehen. Andernfalls sind Komplikationen kaum zu verhindern.

Pflege

Ein Bauchnabelpiercing erfordert eine gewissenhafte Pflege. Sie verfolgt maßgeblich drei Ziele:

  1. Faktoren zu vermindern, die die Heilung beeinträchtigen,
  2. den Heilungsprozess zu beschleunigen und
  3. das Risiko für eine Infektion zu verringern.

Der Piercer sowie ein Arzt oder Wundexperte können Ihnen wertvolle Tipps für die Bauchnabelpiercing-Pflege geben. Die Heilungszeit eines Bauchnabelpiercings fällt sehr unterschiedlich aus und reicht von etwa einem bis zu zwölf Monaten. Grundsätzlich heilt ein Piercing am Nabel – verglichen mit anderen Körperstellen wie dem Ohrläppchen – eher schlecht.

Nicht zuletzt aus diesem Grund lohnt es sich, wenn Sie fürsorglich mit Ihrem Körperschmuck umgehen und somit dazu beizutragen, dass das Piercing schnell verheilt. Für ein Bauchnabelpiercing gelten in Sachen Pflege die für Piercings allgemein gültigen Tipps:

  • Hygiene steht über allem.
  • Eine gesunde Lebensweise unterstützt den Prozess der Heilung.
  • Verletzungen sollten Sie vermeiden.
  • Wer ein Piercing trägt, sollte den Schmuck sauber halten.
  • Eine warme Salzwasserlösung eignet sich, die Wunde zu reinigen.

Was die Hygiene betrifft, lautet die goldene Regel: Berühren Sie das Piercing niemals mit dreckigen Händen! Auch sollten Sie die direkte Umgebung des Piercings nicht mit ungewaschenen Händen anfassen, da Bakterien sich ihren Weg zur Wunde bahnen können. Auch Ihr Partner sollte das Piercing nur anfassen, wenn er sich gründlich die Hände gewaschen hat.

Neben regelmäßigem und gründlichem Händewaschen haben sich im Alltag einfache Regeln bewährt, auf die Sie während der Heilung achten sollten:

  • Wechseln Sie Ihr Bettzeug und Ihre Handtücher zumindest einmal wöchentlich.
  • Lassen Sie keine Tiere bei sich im Bett schlafen, sofern Ihr Piercing nicht gut geschützt ist.
  • Nach dem Baden sollten Sie Ihr Piercing gut abspülen.
  • Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Piercing eine offene Wunde darstellt, bis es vollständig verheilt ist und behandeln Sie es entsprechend.
  • Gönnen Sie sich Ruhepausen – Stress, egal ob körperlicher oder seelischer Art, behindert die Heilung.
  • Tragen Sie Hosen und Oberteile, die das Piercing nicht reizen, also nicht an ihm reiben, ziehen oder drücken.
  • Schützen Sie Ihr Bauchnabelpiercing beim Sport wenn nötig mit einem Pflaster.
  • Lassen Sie Luft an Ihr Piercing und halten Sie es trocken.
  • Schlafen Sie in etwas gekrümmter Position auf der Seite; so entspannen Sie den Bauchnabel.

Schmuck

Kaum hat man sich für ein Bauchnabelpiercing entschieden, stellt sich schon die Frage nach dem passenden Schmuck. Ein schönes Piercing lenkt die Aufmerksamkeit auf den Bauch und unterstreicht die Wirkung dieser Region, die viele ästhetisch und erotisch finden. Die Form und Tiefe des Nabels entscheidet maßgeblich darüber, welcher Schmuck geeignet ist beziehungsweise ob ein Piercing überhaupt infrage kommt. Für ein Bauchnabelpiercing gilt in besonderem Maße, dass der für das Erstpiercing ("frische Piercing") gewählte Schmucktyp (Stab oder Ring) meist auch später getragen werden muss.

Wer Bauchnabelpiercing-Schmuck kauft, sollte darauf achten,

  • dass er in Farbe, Größe und Form zu Bauch und Nabel der Trägerin passt und
  • dass er zu ihrem Stil und Typ passt.

Beim Bauchnabelpiercing spielt das Aussehen zweifellos eine wichtige Rolle. Am wichtigsten ist aber, dass das Piercing gut heilt – und das braucht seine Zeit. Zu großer und zu schwerer Schmuck behindert die Heilung und reizt die Wunde, Billigschmuck erhöht das Risiko für Komplikationen. Der Piercing-Träger sollte sich folglich in Absprache mit einem erfahrenen Piercer für das richtige Material entscheiden und nicht am falschen Ende sparen. Denn besonders in der Anfangszeit haben Sicherheit und Qualität einen weitaus höheren Stellenwert als die Optik.

Für ein frisches Bauchnabelpiercing ist die sogenannte Banane (Bananenpiercing, Curved Barbell) ein typischer Schmuck. Was das Design des Piercingschmucks betrifft, sind Phantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Schmuckarten – schlichten Bauchnabelpiercings stehen große Anhänger oder aufwendige Ketten gegenüber, die mehrere Zentimeter lang sein können. Die Motive reichen von Herzen oder Flammen über Teufelchen und Totenköpfe bis zu Blumen, Delfinen, Schmetterlingen und allerlei weiteren Symbolen wie zum Beispiel Sternzeichen.

Für ein Bauchnabelpiercing bietet sich folgender Schmuck an:

  • Stäbe (Curved Barbell): gekrümmte bzw. leicht gebogene Form, auch als Banane, Bananabell oder Bananenpiercing bezeichnet. Gilt heute als typischer und häufigster Schmuck für ein Nabelpiercing und eignet sich für einen eher flachen Bauch mit nicht zu tiefem Nabel. Speziell für Bauchnabelpiercings gibt es Barbells (engl. Barbell = Hantel), die an einem Ende einen Kristall oder Edelstein tragen, der meist größer als die Kugel am anderen Ende ist und in der Öffnung des Nabels liegt. Er dient als Blickfang des Piercings.
  • Ringe: Zu Beginn der Piercingwelle waren Ringe der Standardschmuck für Bauchnabelpiercings. Dies hatte auch einen "technischen" Grund: Schmuck in Ringform war verfügbar, Stäbe hingegen noch nicht. Seit der Massenproduktion aller möglichen Formen, die besser für den Nabel geeignet sind, setzen Piercer eher selten Ringe als Bauchnabelpiercing ein. Sie eignen sich am ehesten als Schmuck für einen tiefen Nabel mit einer ausgeprägten Hautfalte auf der oberen Seite.

Risiken und Komplikationen

Ein Bauchnabelpiercing geht mit gewissen Risiken einher. Ein Piercing ist nicht einfach nur ein Schmuckstück, sondern ein Fremdkörper, der in einer künstlich gesetzten Wunde "steckt" und bis zur Heilung in direktem Kontakt mit Blut und Gewebe steht.

Beim Bauchnabelpiercing ergeben sich manche Risiken aus den anatomischen Begebenheiten: Der Nabel wird nur schlecht mit Blut versorgt, daher heilt ein Piercing an dieser Stelle tendenziell nicht so gut. Die lange Heilungszeit von wenigen Monaten bis zu einem Jahr erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Bauchnabelpiercing entzündet. Zudem können Körperbewegungen und am Piercing reibende Kleidung die Heilung verzögern. Ähnliches gilt für manche Intimpiercings.

Einer britischen Studie zufolge verursacht etwa jedes sechste Bauchnabelpiercing Komplikationen – in vielen Fällen handelt es sich nur um leichte Probleme, die sich relativ gut beheben lassen.

Wie gut ein Bauchnabelpiercing heilt, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Hat der Piercer vernünftig und sauber (steril) gearbeitet?
  • Aus welchem Material besteht das Bauchnabelpiercing?
  • Hat das Piercing eine gute Qualität?
  • Pflegt der Träger es sorgfältig, achtet er auf Hygiene?
  • Reagiert er zeitnah, wenn eine Komplikation auftritt und lässt er sie behandeln?
  • Bestehen Vorerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus), die die Heilung verzögern oder gar verhindern können?

Von einer Komplikation zu unterscheiden ist die ganz "normale" Heilung: Haut und Gewebe reagieren auf die Wunde und das Piercing, wehren Schmutz und Keime ab und sorgen dafür, dass sich nichts entzündet. Dabei kann sich das Bauchnabelpiercing etwas verfärben oder eine klare Flüssigkeit aus der Wunde austreten. Manche Symptome sind Zeichen der aktiven Heilung und kein Anlass zur Sorge; letztlich kann aber nur Ihr Arzt oder Piercer beurteilen, ob die Wunde infiziert ist und ob eine Behandlung nötig ist.

Klar ist: Wer sich für ein Bauchnabelpiercing entscheidet, nimmt immer Risiken in Kauf. Diese Tatsache sollten Sie einbeziehen, wenn Sie darüber nachdenken, sich ein Nabelpiercing stechen zu lassen. Als häufigste Komplikationen beim Piercen kommen Blutungen, Infektionen und Schwellungen vor. Wer seine Wunde gut pflegt und sich in einem professionellen Piercingstudio piercen lässt, trägt seinen Teil zu einem reibungslosen Verlauf bei.

Eine weitere gängige Komplikation eines Bauchnabelpiercings ist das Granulom. Dieser Begriff steht für neugebildetes, gutartiges Gewebe, das typischerweise auf Wunden wächst und wie ein Knötchen geformt ist. Es entsteht meist als Reaktion auf eine länger andauernde Entzündung oder Reizung, kann sich aber ebenfalls schon allein durch die Anwesenheit eines Piercings entwickeln – nämlich dann, wenn das Gewebe entsprechend auf den Fremdkörper reagiert. Granulome haben oft eine rote bis dunkelrote Farbe und sehen so ähnlich aus wie rohes Fleisch. Die Behandlung eines Granuloms kann schwierig sein, in jedem Falle sollte der Betroffene die Stelle trocken halten und jegliche Reibung und Reizung vermeiden.

Wenn doch Komplikationen auftreten

Manchmal reagiert der Körper heftig auf ein Bauchnabelpiercing und es kommt zu teilweise ernsthaften Komplikationen. Da es sich bei einem Bauchnabelpiercing um eine offene Wunde handelt, besteht die Gefahr einer Infektion durch eindringende Keime.

Infiziert sich das Bauchnabelpiercing, kommt es den typischen Zeichen einer Entzündung:

  • Schmerz
  • Rötung
  • erwärmte Haut
  • eventuell Eiterbildung

Ein eiterndes Bauchnabelpiercing oder eine geschlossene Eiteransammlung (Abszess) stellt eine ernstzunehmende Gefahr dar. Die Infektion kann sich über das Blut auf andere Organe ausweiten und letztlich eine Blutvergiftung (Sepsis) oder eine Entzündung der Herzklappen (Endokarditis) auslösen.

Daher gilt: Lieber früh zu einem Arzt gehen, wenn Ihnen irgendetwas auffällt, wehtut oder merkwürdig vorkommt.

Außer direkt von dem Bauchnabelpiercing ausgehenden Komplikationen besteht grundsätzlich das Risiko, sich über unzureichend oder gar nicht sterilisierte Instrumente mit dem HI-Virus oder Hepatitisviren anzustecken. Um dem vorzubeugen, sollte der Piercer sauberes Einmalmaterial und funktionstüchtige Sterilisiergeräte (Autoklav) benutzen.

In folgenden Fällen sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen:

  • wenn sich Ihre Symptome deutlich verschlechtern oder länger andauern als eine Woche
  • wenn Sie Fieber oder Schüttelfrost haben
  • wenn Ihnen übel ist oder Sie sich übergeben müssen
  • wenn Sie sich verwirrt fühlen und nicht mehr konzentrieren können
  • wenn Ihr Bauchnabelpiercing stark schmerzt, deutlich geschwollen ist, sich rote Streifen vom Piercing ausbreiten oder sich der Bereich um den Bauchnabel taub anfühlt
  • wenn Eiter aus dem Piercing austritt

Bauchnabelpiercing und Schwangerschaft

Ein geheiltes Bauchnabelpiercing stellt während der Schwangerschaft meist kein Problem dar. Die Frau kann den Schmuck einfach an Ort und Stelle belassen. Da sich bei einer Schwangeren die Form und Größe des Nabels stark verändert, empfinden es manche Frauen als unangenehm, ihr Piercing zu tragen. Außerdem kann sich das Piercing entzünden oder sich lockern und seine Lage verändern. In manchen Fällen hilft es, auf ein flexibles Plastikpiercing umzusteigen. Dauern die Probleme an, sollte die Frau das Bauchnabelpiercing bis zur Zeit nach der Schwangerschaft entfernen.

Bauchnabelpiercing beim Sport?

Bauchnabelpiercings sind besonders anfällig dafür, während Sport und körperlicher Bewegung in der Kleidung hängen zu bleiben und zu einem Einriss des Gewebes zu führen oder gar auszureißen.

Während das Piercing heilt, sollten Sie auf Sport verzichten, der mit ständiger Bewegung des Oberkörpers, der Rumpf- und der Bauchmuskeln einhergeht. Verletzungen durch Hängenbleiben können Sie vermeiden, indem Sie Ihr Bauchnabelpiercing mit einem Pflaster schützen.

Eine gesunde Lebensweise – zu der auch Sport gehört – unterstützt den Körper in vielerlei Hinsicht positiv. Sie trägt auch zu einer besseren Wundheilung bei. Suchen Sie sich eine Sportart aus, die sich gut mit Ihrem Bauchnabelpiercing "verträgt" und bleiben Sie fit!