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Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen

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  • Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen

    Hallo,
    ich leide seit über 2 Jahren an Kieferschmerzen nach dem ich eine Brücke über die unteren Schneidezähne bekommen habe, und die Zähne daneben überkront worden sind.
    Es folgten Wurzelspitzenresektionen, ein Zahn wurde gezogen, chronische Schmerzen wurden mit Tegretal versucht zu behandeln, leider bekam ich einen allergischen Schock.
    jetzt bekomme ich eine neue Brücke, weil laut Gutachter der Krankenkasse, die angefertigte Brücke zu tief sitzt.
    Ich habe ständig ein Fremdkörpergefühl im Kiefer,mal tut es weh, meistens wenn ich länger spreche.
    Am Kiefer ist nichts zu finden, auch die Wurzeln sind okay.
    ich bin ziemlich verzweifelt und jetzt habe ich Beruhigungsmittel verschrieben bekommen, von denen die Schmerzen auch nachlassen.
    Für jeden Rat oder Tipp wäre ich so dankbar.
    MFG
    Frauke

  • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


    Hallo Frauke,

    ich habe nach Kronenversorgung ähnliche Probleme wie Du - kann es Dir also sehr gut nachempfinden!

    Soweit ich weiss, ist Tegretal ein Antiepileptikum (mit sedativer Wirkung) - ist Dir dies von Deinem Zahnarzt verschrieben worden oder warst Du bei einem Schmerztherapeuten?

    Ansonsten hast Du doch Deinen Arzt gewechselt, oder?

    Erwägst Du Deine Sache auch der Schiedsstelle der KZV (wg. Schmerzensgeld) zu übergeben - immerhin hast Du ja Zahn und Wurzelspitzen verloren?

    Gruß!

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    • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


      Liebe Lauren,

      das Tegretal habe ich von meinem SChmerztherapeuten verschrieben bekommen,
      drei Tage vor meiner Hochzeit.
      FÜnf Stunden nach der Einnahme bekam ich schweres Erbrechen, Fieber,
      Wasserödeme am ganzen Körper.

      Ich habe von ihm noch ein TENS-Gerät bekommen, ein kleines elektronisches
      GErät, daß die Schmerzimpulse unterbinden soll. Ich kann nicht sagen, ob es
      davon besser geworden ist, aber es wurde besser.

      Antidepressiva wollte er mir auch verschreiben, nehme ich aber schon lange.
      Die helfen, das sogenannte SChmerzgedächtnis zu unterbrechen.

      Ich weiss noch nicht genau, ob ich noch rechtliche Schritte einleiten werde
      (Schmerzensgeld) gegen den Zahnarzt. Ich habe mich da informiert. Es ist so
      gut wie unmöglich zu beweisen, daß die Schmerzen durch seine Behandlung
      entstanden sind. Nun, ich weiss, daß es so ist....
      Bin noch nicht ganz entschlossen, erstmal möchte ich die Beschwerden
      loswerden.
      Wie lange hast du denn schon Schmerzen, und was tust du dagegen, wie lebst
      du damit.
      Klar habe ich den Arzt gewechselt, der hat auch sofort erkannt, daß die
      Brücke zu tief sitzt und die Kronen permanente Zahnfleischentzündung
      verursachen.

      Danke erstmal daß du dich gemeldet hast.
      Grüsse von
      frauke

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      • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


        Hi Frauke,

        meine "Story" kannst Du hier nachlesen:

        http://www.m-ww.de/foren/read.html?n...=0&thread=1394

        Sind Deine Schmerzen "nur" am Kiefergelenk oder auch im Kiefer an den Kronen/Brücke?

        Zu Beginn hatte ich so starke Schmerzen, dass selbst Metamizol nicht geholfen hat - wobei ich eigentlich recht schmerzunempfindlich bin ... mittlerweile hat's sich soweit gelegt, dass ich bei Bedarf mal eine Ibuprofen nehme (ich bin zugebenermaßen auch kein Freund von Schmerzmitteln aller Art ...)

        Ich könnte mich eher ständig in den Hintern beißen, dass ich dem damaligen Zahnarzt mein Vertrauen und Geld geschenkt habe; das Geld hätte ich auch sofort per Reisswolf vernichten können.

        Da Du ja ein Gutachten hast, das bestätigt, dass die Konstruktion fehlerhaft ist, kannst Du Dich einfach an die Schiedsstelle der KZV in Deinem Bundesland wenden. Da sparst Du die Kosten für ein Gerichtsverfahren, und bei Nichterfolg bleibt Dir der Gerichtsweg immer noch offen. Durch die Schiedsstelle solltest du immerhin Deinen damaligen Eigenanteil zurückbekommen - wenn der Doc, der die Konstruktion gemacht hat , auch Deine Zähne oder Nerven unnötig gezogen hat, sollte schon etwas möglich sein.

        Denn Deine KK wird sich zwecks Kosten für die neue Konstruktion sicherlich auch an Deinen alten Doc wenden!

        Gruß, Lauren

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        • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


          Liebe Lauren,
          danke für deine Antwort.

          Ich habe keine Schmerzen im Kiefergelenk, sondern unter der Brücke und an der Krone nur links neben der Brücke, sowie in Richtung Backe, auch dort, wo der Zahn bereits gezogen worden ist.
          Ich habe mal beobachtet, daß es richtig schlimm anfängt weh zu tun und zu klopfen, wenn ich mich aufrege (!?).
          Das hab ich schon vielen Ärzten erzählt, aber die gucken mich nur blöde an. Auch manchmal beim Hinlegen wird es schlimmer. Aber halt nur manchmal.

          Du, meinen Anteil und den anteil der Krankenkasse hat der gute zahnarzt widerstandslos zurückgezahlt.
          Nur, mir entstehen jetzt ja Folgekosten, der Zahn der gezogen worden ist, muss überbrückt werden, der daneben überkront. Und die Schmerzen, wer bezahlt mir die, ganz zu schweigen von meinen Nerven.

          Als der Herr Zahnarzt mir damals eine provisorische Wurzelfüllung gemacht hat, musste ich unseren Urlaub nach 2 TAgen abbrechen, ich bekam solche Schmerzen in dem Zahn. Es stellte sich heraus, er hatte ein Stück Watte dort vergessen.
          Vor zwei Monaten sollte in anderer Zahn den er behandelt hatte eine neue Wurzelfüllung bekommen, weil die alte nicht ganz gefüllt war. Nach 1 1/2 Std. gab mein Zahnarzt auf, die Füllung war aus Zement, leider nicht illegal, wird aber nicht mehr gemacht. Also musste ich zur OP, Wurzelspitzenresektion, 1 Woche Arbeitsausfall, 2 Wochen Schmerzen.
          Ich würde dieses alles gerne der Schiedsstelle vortragen, meinst du das hat einen zweck. Denn der Gutachter und mein Neurologe meinten,ich könne ja nicht wirklich beweisen, daß die Schmerzen nicht auch ohne seine Behandlung gekommen wären.

          Ibuprofen wirkt bei mir genauso wenig wie andere Schmerzmittel.

          Liebe grüsse
          frauke
          So, nun lese ich erstmal deine Geschichte durch.

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          • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


            Hi Frauke,

            na, das hört sich bei Dir aber auch alles gar nicht witzig an - aber immerhin hast Du Dein Geld wieder.

            Ich glaube, dass Schmerzensgeld auch über die Schiedsstelle laufen kann, aber erkundige Dich lieber vorher über einen Anwalt, welcher Betrag angemessen ist - nicht, dass Du Deine Ansprüche verwirkst und nur einen Mini-Betrag bekommst. Wenn zuvor keinerlei Schmerzen bestanden, die Konstruktion fehlerhaft war und nach dessen Einsetzen Schmerzen entstanden sind, wird der Hase wohl darin begraben sein!

            Auch an den Folgekosten für den auf Verdacht gezogenen Zahn würde ich den Zahnarzt schon beteiligen; Du kannst ja versuchen, die Sache zunächst privat zu regeln - sollte er sich stur stellen, kann ja immer noch ein Anwalt bzw. die Schiedsstelle eingeschaltet werden.

            So generell finde ich es schon hammerhart, wenn auf gut Glück Wurzelkanalbehandlungen und Extraktionen durchgeführt werden :-( Ich hoffe mal, dass ich mich durch die Aktion meines Zahnarztes nicht von meinem stiftaufgebauten Zahn trennen darf - dann gibt es wirklich Saures ;-)

            Liebe Grüße, Lauren

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            • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


              Liebe Lauren,

              sobald die ganze Geschichte hoffentlich ausgestanden ist, werde ich einen Rechtsanwalt aufsuchen und mich beraten lassen. Ich habe auch ein paar Adressen aus dem netz.

              Wie wird es denn bei dir weiter gehen.
              Was willst du machen damit die Schmerzen weggehen?

              Ich finde es auch schlimm, was da gepfuscht wird, wusste ich alles vorher nicht.

              Ich habe vor über 15 jahren bereits alle meine Zähne oben überkronen lassen, wegen Vogelgebiss, war alles schief, vorne bekam ich sogar eine Brücke.
              Damit hatte ich niemals Probleme, keine Schmerzen, kein Druckgefühl, gar nichts. Deswegen bin ich auch so sorglos an die Sache rangegangen.
              Ich habe auch immer dieses Gefühl unten eine Eisenstange im Kiefer zu haben. widerlich.
              Liebe grüsse und weiterhin natürlich alles gute
              wünscht
              frauue

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              • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                Guten Abend, Frauke,

                also im Augenblick bin ich noch mitten dabei, einen Schlachtplan zwecks zunächst Ursachenforschung zu entwerfen - ich wäre schon froh, wenn ich überhaupt wüsste, woher die Probleme kommen. Nachdem ich mich an der Uni mal etwas genauer eingelesen habe, weiss ich zwar schon ungefähr selbst, was nicht stimmen könnte, aber ich kann ja nun nicht selbst zur Zange greifen und das Zeugs zerstören ;-)

                Jedenfalls habe ich nächste Woche ein Date bei einem wohl nicht ganz so schlechten Zahnarzt (kannst ja mal spicken - www.dr-felfe.de .... also wenn ich da meine Legostein-Kronen mit seinen Behandlungsbeispielen vergleiche, wird mir ganz schlecht vor Wut - wobei dessen Arbeiten nicht teurer sind als meine "Prachtexemplare" Mir ist es ja schon peinlich, woanders die Kronen vorzeigen zu müssen, so schlimm schaut's aus ....). Ende des Monats habe ich dann noch auf Vermittlung meines Kfo's in spe ein Date für eine Zweitmeinung - jedenfalls lasse ich nicht überstürzt an mir herumschrauben. Die Sache ist auch, dass aufgrund der kfo-Behandlung sich eine Neuanfertigung im Augenblick nicht lohnt, da sich nach einer Funktionstherapie der Aufbiss ja wieder verändert. Aber da ich mit den Schmerzen auch nicht richtig zufrieden leben kann, müssen wohl gute Provisorien her! Das Finanzielle ist dann eben eine andere Seite ... was ich bei meiner KK allerdings festgestellt habe, ist, dass es ziemlich sehr egal ist, ob das Geld nun zum Fenster hinausgeschmissen wurde oder nicht ( ... war zu dem Zeitpunkt wg. Studium noch zuzahlungsbefreit - da der Zahnarzt aber gesalzene Preise nimmt, war mein Privatanteil trotz allem ganz schön hoch ...)

                Bei mir ist's übrigens auch so, als ob die Konstruktion bis auf den Kiefer draufgedrückt wurde - auf gut deutsch fühlt es sich einfach super scheiße an und ist nett schmerzhaft .... :-( Ich hatte eigentlich gedacht, dass spätestens nach 'ner Woche kein Fremdkörpergefühl mehr vorhanden ist - tja, Pustekuchen ....

                Wenn bei dir das Ganze zu tief sitzt, hat sich eigentlich Dein Zahnfleisch zurückgezogen? Bei mir war es zunächst super zusammengequetscht plus entzündet, und hat sich nun bestimmt um minimum 1mm zurückgezogen, wodurch zum Gaumen hin die Kronen auf jeden Fall nicht mehr am Zahnfleisch anliegen - und das nach nicht mal 3 Monaten ....

                Hast Du Dich mal an Deine KK gewendet, wie es denn mit den Neukosten aussieht durch die Zahnentfernung? Vielleicht wendet die sich ja an Deinen alten Zahnarzt; dann könntest Du Dich doch direkt anschließen!

                So, eine gute Nacht!

                Gruß, Lauren.

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                • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                  Liebe Lauren,

                  erstmal muss ich sagen, ich bin froh mit dir schreiben zu können. So fühle ich mich nicht so alleine mit meinen problemen.
                  Da steht bei dir ja noch einiges ins Haus in der nächsten Zeit.
                  Also auch Hoffnung auf Besserung.

                  Warst du auch mal bei einem Kieferchirurgen, und bei einem Schmerztherapeuten?

                  Also, mein Zahnfleisch ist nicht zurückgegangen, wenigstens was. Aber an der Brücke sind unten so kleine Ersatzwurzelspitzen, die halt in den Kiefer drücken.
                  Das Zahnfleisch war bei mir ganz ganz schlimm entzündet. Damit begründete mein alter Zahnarzt auch meine Probleme. Hat mir aber nichts gegen die Schmerzen gegeben.
                  Mein jetziger zahnarzt gab mir dynexal-gel. Seit dem ich das mehrere male am Tag einreibe, geht es besser.

                  Der Gutachter erklärte mir auch,daß die Brücke zu tief sitzt, das konnte man dadurch feststellen,daß man unter der Brücke nichtmal mit Zahnseide durchkam ohne grosse Schmerzen meinerseits. Dadurch entzündet sich ständig das Zahnfleisch. Hammer Geschichte.

                  Übrigens war ich das erstemal wegen der Brücke bei einem Kieferchirugen, der sollte sich die mal ansehen.
                  Das ging sehr schnell und er meinte, ich könnte glücklich sein, so eine tolle Brücke zu haben. Da bräüchte nichts dran gemacht zu werden.
                  Aber ich bin dann ja zum Gutachter der KK, und der schüttelte nur den Kopf.
                  also, niemand nur auf einen Arzt verlassen, wegen der Diagnose, an alle!!!!!

                  Bei der Krankenkasse ist es leider immer noch so, trotz neuer Reform. Die zahlen ohne weiteres für die Fehler eines zahnarztes. Die wissen, das ich neuen Zahnersatz brauche, durch den Pfusch das anderen Arztes, aber es wird gezahlt. Finde ich unglaublich.

                  Immerhin stehe ich jetzt bei 2500 Euro im Gegensatz zu den 650 Euro, die ich von dem anderen Zahnarzt wiederbekomen habe.
                  Muss ich alles abstottern, schönes Geld, aber GEld und Schmerzen, und ständig das Gefühl etwas fremdes im Mund zu haben, nee das ist auch nichts.

                  Berichte mal was es bei dir neues gibt, bin sehr gespannt.
                  Bei mir geht es Anfang März erst los, wenn mein Zahnarzt seine Praxis neu aufmacht. Zu einem anderen würde ich niemals gehen.
                  Liebe grüsse und schmerzfreie Tage wünscht
                  drauke

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                  • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                    Hallo Frauke,

                    also ich denke es gibt viel mehr Patienten als man denkt, die ähnliche Probleme haben! Ein gutes Beispiel befindet sich direkt an meiner Nachbartür - ich bin zufällig mit meiner Nachbarin ins Gespräch gekommen wg. Zahnzeugs, da ich letztens eine WSR hatte und eben daher etwas schwächelnd gewesen bin. Da sind wir darauf gekommen, dass sie beim gleichen Zahnarzt war wie ich und eben auch recht große Kronen-Klötze bekommen hat (hab's selbst gesehen ... Kronen, die sie an anderer Stelle von einem anderen Zahnarzt hat, sehen echt sehr gut aus - da hat man direkt den Vergleich, dass es sehr wohl auch sehr gut aussehen kann, wobei sie sogar ganz zierliche Backenzähne hat! ). Sie ist auch absolut nicht zufrieden, traut sich aber nicht, sich zu beschweren, da sie auch schon bei dem Versuch einer Reklamation ähnlich wie ich ziemlich abgefertigt worden ist. Der gute Mann sagt wohl einfach immer, dass es im Molarenbereich doch ohnehin nicht so wichtig sei, an Statik, Druckverteilung und so Zeugs hat er anscheinend noch nicht so oft gedacht.

                    Wir sind bei der gleichen Krankenkasse und auch zu ihr meinten die Sachbearbeiter, dass ein Gutachten zwecklos sei, da eben der Zahnarzt selbst Gutachter der KZV ist. Und es hätte sich ja noch nie jemand beschwert (vielleicht denken aber auch viele, dass Schmerzen bis zu einem gewissen Grad normal sind?) Scheint ja ein spitzen Kontrollsystem zu sein ;-) Ich hatte eigentlich auch gedacht, dass wenigstens ein Gutachter so einigermaßen auf dem Stand der Technik ist ....

                    Beim Kieferchirurgen bin ich zur Zeit ohnehin noch Dauergast, da bei der WSR die Kieferhöhle eröffnet worden ist und ich "natürlich" prompt eine Kieferhöhleninfektion bekommen habe. Da die Sache auch schon seit vier Wochen ziemlich therapieresistent ist, habe ich morgen ein Date beim HNO - mal sehen, was der dazu beitragen kann ... ansonsten bin ich eigentlich für eine erneute Eröffnung, da sich bis jetzt trotz Antibiotika nicht so richtig was getan hat. Und so eine "Gesichtsdeformation" wegen einer Entzündung hatte ich schon einmal und kann auf dieses "besondere" Erlebnis gerne verzichten ;-)

                    Den MKG habe ich auf die Kronen eigentlich gar nicht angesprochen, da ich denke, dass er davon wohl nicht so viel Ahnung hat. Aber generell kann ich ihn ziemlich mit allen MKG-technischen Fragen nerven, ohne dass er ungeduldig wird - und er hat ein gutes Händchen, also mal kein Griff ins Klo :-)

                    Aber Dein Kostensteigerungsfaktor ist ja wirklich nicht von schlechten Eltern; schreib' doch mal einen netten Brief an Deinen alten Zahnarzt, mit welchem Beitrag er sich denn nun beteiligen möchte!

                    Dass mit dem Ausspruch "ach, Sie haben eine Zahnfleischentzündung" kenne ich übrigens auch, allerdings in einem anderen Zusammenhang. Ich habe manchmal echt sehr große Aphthen, wobei ich jedesmal um ein Rezept betteln durfte, da das Medikament verschreibungspflichtig ist. Da kommt man sich schon etwas dumm vor ....

                    Also mal sehen, was morgen beim HNO und nächste Woche beim nächsten Zahnarzt "auf Probe" so passieren wird - bin ja quasi multifunktional an mehreren Fronten unterwegs ;-)

                    Lieben Gruß, Lauren

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                    • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                      Liebe Lauren,

                      meine Kronen sehen wenigstens sehr echt auch,doch das nützt mir auch nichts.
                      Ist doch Quatsch,das die Zähne im Backenbereich nicht gut aussehen brauchen. Die müssen doch exakt mit den oberen Zähnen passen, da können die doch nicht einfach dicker und breiter sein. Mann, Mann.

                      Einen Brief an meinen alten Zahnarzt habe ich schön geschrieben, kam aber nichts zurück.

                      Es gibt noch eine höhere Stelle als der Zahnarzt, der das Gutachten erstellt.
                      Mensch, ich muss unbedingt danach suchen.
                      Das wurde mir auch von der Krankenkasse gesagt.

                      Hast du dich mal an den Patientnschutz gewendet, die haben auch Adressen.

                      Ich hätte da auch noch eine sehrgute Adresse im netz,da sitzen sehr kompetente und nette Ärzte, binnen eines Tages hatte in immer Antwort,und ich habe die genervt mit Fragen.
                      Möchtest du die haben?

                      Diese Gesichtsdeformationen kenne ich auch,sogar nur bei Spritzen sah ich monsterähnlich aus.
                      Einmal reagierte auch die andere SEite auf die Spritze und ich konnte stundenlang die Augen nicht mehr schliessen.

                      Ach, es tut mir leid, du hast ja ne Menge auszuhalten.

                      Ich wünsche uns beiden, das es uns bald besser gehen wird, es ist ja einiges in Gange, das gibt Mut.

                      Berichte doch wie es bei dir weitergeht.

                      Schöne schmerzfreie Stunden wünscht
                      frauke

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                      • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                        hallo frauke!

                        ja, mein zahni war anscheinend wirklich ein totaler griff ins ...! es nutzt ja eigentlich nichts, sich aufzuregen - aber jedesmal, wenn ich die dinger mal genauer betrachte, gibt's eine kleine mini-krise .... und irgendwo ja das schnöde geld, da die beiden kronen insgesamt 1300,- gekostet haben, was ich auch angesichts der leistung ganz schön happig finde! gott sei dank war ich da noch zuzahlungsbefreit, so dass mein eigenanteil "nur" bei 540,- liegt ... aber immernoch zu viel!

                        meinte deine krankenkasse die schlichtungsstelle der zahnärztekammer? es bietet sich an, sich zuerst dahin zu wenden, da die bearbeitung schneller geht als vor dem zivilgericht, und die verjährungszeit für deine zivilrechtlichen ansprüche für den zeitraum auch ruht - also nichts zeittechnisch verloren geht. frag' doch mal bei deiner zahnärztekammer nach: http://www.kzbv.de/m46.htm

                        mein wsr-zahn plus kieferknochen meldet sich auf einmal doch verstärkt wieder - unglaublich ;-( mein mkg hatte mich zur sicherheit noch zum hno geschickt (da gibt's ja gerätschaften; ich wusste irgendwie schon, warum ich solche praxen meide!)... wenn's nicht besser wird, würde er wohl doch zu einer computertomographie tendieren, denn wenn sich tatsächlich etwas am knochen breit macht ... naja, mal abwarten, habe die hoffnung ja noch nicht aufgegeben :-)

                        ich lass' dich mal am montag wissen, wie es so steht - bin ja gut beschäftigt mit zahnarzt, mkg und hno ... also ich glaube, ich war in meinem ganzen leben noch nicht so oft bei ärzten wie in den letzten sechs monaten!

                        ein schönes wochenende für dich und gruß, lauren

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                        • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                          Liebe Lauren,
                          gestern mochte wachte ich auf, und da war dieser komischer Druck wieder im Kiefer, und dann fing es auch an wehzutun. Schmerzmittel bringen absolut nichts.

                          Und ich hatte schon Hoffnung, jetzt wäre es vorbei.
                          Verrückt finde ich nur, daß kein Arzt mir erklären, warum die Beschwerden plötzlich wegsind für einige Zeit und dann einfach so wieder auftauchen. Und keiner kann erklären was diesen Druck verursacht. Ich finde das eigentlich ganz schön traurig, und komme mir manchmal richtig blöde damit vor.

                          Geht es deinen Schmerzen jetzt besser?

                          Danke für die Adresse, werde natürlich reinschauen.
                          Ja, diese Schiedstelle meinte meine Krankenkasse.
                          Sie meinten aber, noch besser wäre es einen Anwalt einzuschalten.

                          Ich drücke dir ganz fest die Daumen für morgen.

                          Sag mal, wie kommst du eigentlich psychisch mit den Problemen und Schmerzen klar.
                          Ich merke, wenn nichts ist, bin ich total happy und könnte die Welt umarmen, gestern und heute war ich wieder richtig niedergeschlagen.

                          Ich dachte auch immer, Zahnweh, Zahnarzt, Zahnweh weg.
                          Sowas hätte ich mir im Traum nicht vorgestellt.

                          Grüsse sendet frauke

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                          • RE: Zahnweh ohne Ende nach Brücke und Kronen


                            hallo Frauke!

                            wollte ja heute mal von meinem zahnarzt-date berichten, als kleinen bonus hatte ich noch ein gespräch mit einer krankenkassen-mitarbeiterin und zu guter letzt habe ich noch alle röntgenbilder bei meinem alten zahnarzt zum kopieren abgeholt!

                            aber vorweg: mit den schmerzen komme ich ganz gut klar, wenn es mich zu sehr stört, nehme ich je nach stärke ein anderes schmerzmedi - gut, dass ich durch eine op an anderer stelle so einige reste noch auf lager habe ... aber so grundsätzlich bin ich kein freund von medikamenten, so dass ich mich da sehr zurückhalte.

                            also ich glaube, es gibt kaum jemanden, den solche geschichten nicht auch psychisch in irgendeiner weise mitnehmen! ich selbst ärgere mich schwarz, dass ich so einem typen mein vertrauen und auch mein geld geschenkt habe! da ist schon so manch eine träne geflossen!! ich muss auch sagen, dass meine innere stimme mich vor der behandlung irgendwie gewarnt hat (obwohl der typ ja eigentlich nen guten ruf hatte) - aber die hatte ich mal glatt beiseite geschoben ... was ich sonst nie mache, denn auf mein gefühl kann ich mich ziemlich 100% verlassen - also schön blöd! (aber wie sagt man so schön, aus erfahrung wird man klug ... das passiert mir sicherlich nicht noch einmal ...)

                            aber nun zum date! der doc hat sich zwar recht vorsichtig ausgedrückt, aber die meinung des gutachters kann er überhaupt nicht nachvollziehen - er hat mich bestimmt 3mal gefragt, wer denn das als gut begutachtet haben will .... jedenfalls ist die verblockung wohl medizinisch nicht notwendig (ich finde auch, dass es sich dadurch lediglich echt schlecht reinigen lässt - und plaqueansammlungen sich nun richtig wohl fühlen :-( zudem ist der aufbiss immernoch falsch - ich habe nur kontakt auf dem hintersten kronen-zahn ...alle anderen schweben frei herum. der typ konnte absolut nicht glauben, dass der gutachter dies nicht feststellen konnte - bei ihm hat die aktion vielleicht wenn's hoch kommt 5 minuten gedauert. größe und form hatte ich selbst gar nicht angesprochen - da hat er sich auch recht kritisch zu geäußert ... jedenfalls lag ich mit meiner meinung wohl ziemlich richtig - immerhin!

                            naja, jedenfalls sollte die hinterste krone nochmals beschliffen werden, um zunächst mal die fehlokklusion zu beseitigen. das einzige problem ist nur, dass an den kronen schon mindestens 1.5 mm abgeschliffen worden sind (ist ja wohl dann ohnehin keine feinarbeit mehr vom zahntechniker) und - wenn's dumm kommt - die keramik quasi durchbricht und das metall zum vorschein kommt. um meine gewährleistungsansprüche aufrecht zu erhalten, habe ich mich entschlossen, erstmal die antwort meiner kk abzuwarten ... aber in der zwischenzeit hole ich mir noch die zweitmeinung und kostenvoranschläge ein, da ich die schmerzen während einer längeren kfo-behandlung dann wohl doch nicht durchhalten würde. also raus kommen die dinger auf jeden fall - vielleicht überlebt die eine ja das beschleifen und die andere wird direkt rausgekickt :-)

                            um meine krankenkasse mal ein wenig auf trab zu bringen, habe ich dort mal durchgeläutet, um das finanzielle etwas schneller abzuklären. also meine erfahrung ist, dass denen das ziemlich egal ist, wie oder wofür "unser" geld ausgegeben wird :-( die meinung dort ist, dass man gegen "die" gutachter ohnehin nicht ankommt und die restliche behandlung wohl zu meinen kosten geht. man hat von dort den zahnarzt und gutachter nach meiner "beschwerde" (war eher ein nachhaken) angerufen, und beide finden die konstruktion ganz super, ich hätte eben keinen anspruch auf eine gute form und größe - ganz zu schweigen von einer verblendung, die auch zu den anderen zähnen passt. ich habe ihr noch mal deutlich gemacht, dass eben schmerzen bestehen und nun eine behandlung in planung ist - und sie sich schriftlich zu äußern haben, da ich auch nicht einsehe, einer kk das geld in den hintern zu pusten, welche weder meine interessen noch die der versichertengemeinschaft vertritt. also jedenfalls habe ich nicht vor, die kk so leicht aus ihrer pflicht zu entlassen ;-)

                            zu guter letzt habe ich meine röntgenaufnahmen zum kopieren abgeholt - irgendwie hat man wohl geglaubt, ich würde mich nicht mehr in die praxis trauen, und wollte mir die sachen zuschicken. aber so weit ist es ja nun doch nicht und der doc hat mich bereits am empfang erwartet und wollte wissen, ob es denn nun besser sei - mit dem gleich nachfolgenden satz, dass ja auch der gutachter der meinung sei, dass alles super ist! irgendwie fand ich's sehr interessant, da ihn meine anwesenheit irgendwie ziemlich unangenehm war und ihm wohl auch etwas übel aufstößt - also gut, mal vorbei geschaut zu haben ... sollte ich vielleicht öfters machen ;-)

                            ansonsten gibt's noch probleme mit seiner rechnung - die ist leider vollkommen oberflächig und ich kann nicht nachvollziehen, wie sich die einzelnen abrechnungspunkte zusammensetzen (sieht ungefähr so aus: sie haben soundsoviel euro zu zahlen - meinen anteil der materialkosten kann man aber leider nicht nachvollziehen ... schon eine sehr komsiche sache!)

                            also, jetzt bist du voll up to date, du kannst mir übrigens auch mailen unter cxk364@gmx.de - dann blockieren wir das forum nicht unnötig!

                            was an problemen so passieren kann, haben wir hier ja ziemlich eindrücklich aufgezeigt ;-)

                            bis denn, lauren.


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