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Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

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  • Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

    Hallo Zusammen,

    Ich hatte in 10/18 einem Jahr eine Erkältung, anschließend waren die Nebenhöhlen zu. Nachdem die Beschwerden weitgehend abgeklungen waren hatte ich 2 Wochen Später ein richtiges "Tief": Ich war sehr antriebslos, hatte bei längerer Konzentration (> 1 Stunde) starke Kopfschmerzen. Zusätzlich kamen Kreislaufbeschwerden dazu, Herzklopfen, Schwindel etc. EKG, Blutbild völlig unauffällig. =>Man vermutete eine Depression (obwohl ich mich eigentlich psychisch immer stabil finde) ich bekam Johanniskraut. 4 Wochen Krankschreibung
    12/2018 Es wurde ein Bandscheibenvorfall in der BWS festgestellt, mit welchem die Symptome dann erklärt wurden.
    Gleichzeitig begann in 12/18 eine Wurzelbehandlung im Zahn 26 diese dauerte bis 01/19
    In dieser Zeit habe ich zwar wieder gearbeitet konnte mich aber fast nicht konzentrieren und habe mich so "durch den Tag geschleppt".
    Dann kam in 01/19 wieder eine Nebenhöhlenentzüdung, die sich über mehrere Wochen zog und auch mit 2 verschiedenen Antibiotika nicht abheilte.
    04/19 Gallensteine, Bauchspeicheldrüse entzündet, Gallenblase entzündet, 2 Wochen nach OP nochmal Entzündung der Bauchspeicheldrüse
    06/19 immer wieder Schmerzen und Übelkeit im Oberbauch => Magenspiegelung => Ohne Befund => Beschwerden klingen nach 2 Monaten wieder ab
    Schmerzen im hinteren Kieferbereich oben, die nicht genau zugeordnet werden können. Zahn 27 wird auf Verdacht Wurzelbehandelt.
    08/19 Erneute Erkältung während dem Urlaub. Schnupfen und Husten. klingt nach 5 Tagen ab, kommt aber kurz danach zurück. Ich hatte nie richtig Fieber. War aber sehr ko und hatte immer Kopfschmerzen. Zusätzlich immer wieder Schmerzen / Starkes Ziehen im Unterbauch. Vermutung auf Dickdarmentzündung.
    09/19 Besuch beim Zahnarzt weil es an der Backe oben rechts immer noch komisch "zieht".
    Entfernung des Weisheitszahn 18 auf meinen Wunsch, da dieser schon eine Füllung hatte => kein Erfolg
    Revision der Wurzelbehandlung am Zahn 27, der auch stark "Klopfempfindlich und Kälteempfindlich" war. Es wurde ein Kanal behandelt, der bei der ersten Behandlung nicht entdeckt wurde.
    Kurzzeitantibiotika gegen die Erkältung.
    10/19 Ich bin wieder so k.o. und habe Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme dass ich krank geschrieben werden muss. Blutbild, EKG Langzeit EKG und Ultraschall unauffällig.
    Darmspiegelung ohne Befund. Nochmaliges Antibtiotika gegen die Erkältung.
    11/19 Wieder Besuch beim Zahnarzt, der jetzt mit seinem Latein am Ende ist => Überweisung Kieferchirurg.
    Der Kieferchirurg diagnostiziert CMD und möchte das "vorrangig" als Ursache fest machen.
    Ich habe mich dann durchsetzen können und es wurde ein 3D Bild erstellt: Entzündung an 27 und 16
    Trotz wieder aufgefachter Erkältung wird eine WSR an beiden Zähnen durchgeführt. Die OP ist gut gelaufen, die Schmerzen klingen so langsam ab und ich kämpfe aber noch mit der Erschöpftheit und Erkältungssymptomen.

    Schon seit einem Jahr reicht jeder Windhauch um mir eine Erkältung oder Entzündung ein zu fangen. Auch wenn es besser wurde, hatte ich lange das Gefühl, immer mit "angezogener Handbremse" rum zu laufen.

    Man muss dazu sagen, dass sich das sicherlich komisch liest. Aber alle meine Ärzte sind sehr besorgt und nehmen mich immer ernst. Ich wurde oft aufgeklärt, dass es nur ein Versuch ist, auch weil ich die Schmerzen in der Backe nicht genau benennen konnte, was bei der Anzahl an Symptomen sicher nicht immer ganz leicht ist. Meine Blutbilder waren immer ok. Auch mein Vitaminstatus ist in Ordnung.

    Meine Frage ist nun: Auch die WSR und die Entzündungen sind ja auch nur ein Verdacht, als Ursache für das Ganze. Kennt ihr ähnliche Fälle, die als Ursache eine solche Entzündung hatten und wie lange müsste es jetzt ungefähr dauern, bis ich wieder Beschwerdefrei bin, wenn das die Ursache war.

    Lieben Dank schon vorab für eure konstruktiven Beiträge.


  • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

    Ihr Bericht ist leider etwas konfus.
    Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen.

    Meiner persönlichen Meinung nach sollten Sie sich trauen
    sich von den wurzelbehandelten, wurzelresetzierten Zähnen
    zu trennen.
    Alternativ einen Endotologen aufsuchen ?
    Möglicherweise kostenpflichtig, zumindest sollte sich eine
    Diagnose dort lohnen.

    CMD kann zwar Kieferbeschwerden u. Kopfschmerzen
    verursachen, aber keine Erkältungen u. Mißempfindungen wie Sie
    diese beschreiben.

    Waren Sie in dieser Zeit auch mal beim HNO?
    Wurde mal ein CT gemacht? Kieferregion eingeschlossen ?

    Wie war Ihr Zahnstatus vor 10-2018 als die ersten Symptome
    auftraten ???
    Gab es da schon wurzelbehandelte Zähne ???
    Einen abgestorbenen Zahn der wurzelbehandelt wurde?
    MfG



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    • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

      Hallo,

      eine so komplexe Situation ist aus der Ferne nicht zu beurteilen. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Ursache zahnmedizinischer Natur ist. Ganz im Gegenteil, es gibt Schmerzen im Zahnbereich, die dort aber gar nicht Ihre Ursache haben. Dass muss der Zahnarzt berücksichtigen, sonst werden leider gerne unnötige Behandlungen durchgeführt.

      Unterschätzen Sie bitte nicht die psychische Seite solcher Leidensgeschichten.

      Gruß Peter Schmitz-Hüser

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      • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

        Dem möchte ich ausnahmsweise teils wiedersprechen.
        Leider aus eigener Erfahrung.
        Bei 2 Zahnleichen hatte ich teils mit ähnlichen Symptomen zu tun.
        alles unspezifisch.
        Die körperlichen Reaktionen teils auch sehr unterschiedlich, vielfältig !!!
        Zitat:
        Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Ursache zahnmedizinischer Natur ist. Ganz im Gegenteil, es gibt Schmerzen im Zahnbereich, die dort aber gar nicht Ihre Ursache haben.

        Dem kann ich teils wiedersprechen. Auch aus eigener Erfahrung.
        Ausgerechnet ein HNO-Arzt war es, der mich auf ein Problem mit den Zähnen
        hinwies, obwohl ich in Behandlung war u. alles i.O. sein sollte.
        Das CT wurde nicht besprochen, habe den Radiologen später selbst aufgesucht um
        mich aufklären zu lassen u. bin im Anschluß fündig geworden.

        Entzündung am Boden der Kieferhöhle mit Spiegelbildung !
        Im CT sichtbar, später auch im ersten RÖ das v. dem ZA gemacht wurde
        vor den Behandlungen !!!
        1979, Granulom, Entzündung im Kieferknochen, Fistel an der Wurzelspitze 1-1 ,
        WSR nach 1 1/2 Jahren Spießrutenlauf mit miserablem Erfolg !!!
        Da gingen die Probleme erst richitig los !!! (WB v. 1986)

        Das so eine Situation psychisch sehr stark belastend ist bestreite ich nicht !
        Psychopharmaka wären hier jedoch das Schlechteste !!!

        Eine Psychotherapie kann hier auch wenig helfen !

        Habe alles versucht um nach WSR zu retten was zu retten war.
        Antibiotika auf Privatrezept (anders bekam ich es nicht), Laboruntersuchungen
        um zumindest Erreger u. Resistenzen herauszufinden etc..
        Am Ende blieb mir nur die Selbstbehandlung mit mehr Erfolg als alles andere.
        Trotzdem habe ich bis heute noch mit dieser einen Situation zu tun.
        Damals mußte ich sehr, sehr viel aufgeben !!!

        Psyche ist immer die einfachste Erklärung wenn man keine Erklärung hat !!!
        Also mal Psychopharmaka verordnen, die den Patienten so richtig
        an die Wand klatscht !!!
        Das kann nicht der Weg sein !!!

        Bitte nicht persönlich nehmen !!!

        Was auch wichtig wäre, das Zahnärzte u. HNO-Ärzte wesentlich
        intensiver zusammenarbeiten u. abwägen !!!
        Das hat mir damals gefehlt !
        HNO sagt so, ZA nimmt an u. wälzt ab, od. umgekehrt.
        MfG





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        • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

          Entschuldigung:
          Zitat:
          1979, Granulom, Entzündung im Kieferknochen, Fistel an der Wurzelspitze 1-1 ,
          soll heißen 1997.
          MfG

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          • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

            Ich habe auch nicht gesagt "das kann nicht sein", sondern "es ist unwahrscheinlich". Die Wahrscheinlichkeiten ändern sich auf die Bevolkerung gesehen nicht, weil es bei Ihnen so war.

            Abgesehen davon ist das Zusammenspiel zwischen Kieferhöhle und Zähnen hinlänglich bekannt.

            Gruß Peter Schmitz-Hüser

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            • Re: Dauer bis zum Erfolg angekratztes Immunsystem durch Wurzelspitzenentzündung

              Da gebe ich Ihnen völlig recht.
              Blöd wird es nur dann, wenn man als Patient in der Zwickmühle ist
              u. der eine Arzt dem anderen die Verantwortung zuschiebt.
              Irgend wann weiß man selber nicht mehr was man glauben soll !
              Worauf man vertrauen kann.
              Eben deshalb hatte ich auch auf einen HNO Arzt hingewiesen.
              MfG
              Ps: danke f. die Antwort

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