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Neue Füllung: Seit Monaten Zahnschmerzen (mit Röntgenbild)

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  • Neue Füllung: Seit Monaten Zahnschmerzen (mit Röntgenbild)

    Hallo zusammen,
    aufgrund anhaltender ziehender (im Liegen drückender, teilweise bohrender) Zahnschmerzen bin ich langsam am Verzweifeln.

    Zusammenfassung:
    - August 2017: Ich habe spät abends ungünstig auf eine steinharte Erdnuss gebissen und mir dabei ein sehr großes Stück vom 1.6 rausgebrochen
    - Zahnarzt hat am nächsten Morgen einen Kältetest durchgeführt > Zahn vital
    - Zahn hatte auch tiefe Karies, die entfernt wurde und anschließend wurde und eine großflächige Kompositfüllung gemacht
    - Am Behandlungstag: keine Schmerzen, am Tag darauf: starkes Ziehen (erstmal keine Gedanken gemacht, da sowas ja normal ist)
    - Seitdem (mittlerweile seit rund 10 Monaten) immer wieder ziehende Schmerzen im rechten Oberkiefer, besonders nach dem Genuss von Wein und Sekt (keine genaue Lokalisierung möglich, Schmerz strahlt auf alle Zähne zwischen 1.5 - 1.8 aus).

    - März 2018: Am 1.7 wurde tiefe Karies unter einer bestehenden Füllung festgestellt und als möglicher Reizauslöser gedeutet. Karies wurde entfernt, Zahn mit Kompositfüllung verschlossen.
    - kurzzeitige Besserung, ich konnte sogar wieder Wein ohne Beschweden trinken

    - April 2018: Ziehende Schmerzen kamen wieder, wanderten zwischen 1.6, 1.7 und 1.8 hin und her. Klopftest an allen Zähnen unauffällig, Vitalitätstest normal, keine Auffälligkeiten im Röntgenbild.

    - Ende Mai 2018: Ich hatte das Gefühl als gäbe es einen Defekt im Zwischenraum zwischen 1.5 und 1.6. Wenn ich mit dem Fingernagel nachgespürt habe, hat dies den Schmerz verstärkt. Also wieder zum Zahnarzt.

    - Zahnarzt stellt fest, dass tatsächlich auch eine Ecke von 1.5 abgebrochen war (vielleicht ebenfall durch die Erdnuss im August 2017?!) und die Füllung erneuert werden sollte, ebenfalls Karies unter der Füllung. Hatte trotz Betäubung beim Bohren Schmerzen und das Gefühl als wäre eine Nadel in meinem Zahn. Geblutet hat es auch. Dachte aber das sei normal, habe aber jetzt Angst dass der Zahnarzt in den Nerv hineingebohrt hat?!

    - Nach der Behandlung und nach Nachlassen der Betäubung: Extrem starke Schmerzen, IBU 600 und Wange gekühlt, über Nacht trat Besserung ein. Hatte danach die Hoffnung, dass diese extreme Nervreaktion ein Hinweis darauf sein könnte, endlich den Schuldigen gefunden zu haben. An den Folgetagen nur noch leichte Schmerzen bei körperlicher Anstrengung, schließlich keine Schmerzen am 1.5 mehr. Ziehende, diffuse Zahnschmerzen kamen aber leider zurück (nur tagsüber mit Steigerung zum Abend hin, nachts keine Schmerzen)

    - 1 Woche nach der 1.5er-Behandlung, anhaltend bis heute (Mitte Juni 2018, also seit 1 Woche): Auf einmal starke ziehende und bohrende Schmerzen beim Hinlegen am 1.5, die sich über Nacht aber immer wieder beruhigen. Nach wie vor: KEIN Pochen, KEINE Aufbissempfindlichkeit.

    - Ebenfalls wenige Tage nach der 1.5er Behandlung: Erstmals starkes Ziehen in beiden Schneidezähnen, das v.a. durch Wärme gelindert wird. Bisher kein Röntgenbild, Arzt meint der Schmerz vom 1.5 strahlt aus. Solange keine akute Entzündung mit Pochen usw vorliegt, will er abwarten, was ich gut finde.
    Ich habe immer ENTWEDER die Schneidezahnschmerzen ODER die seitlichen ziehenden Schmerzen (die sich aktuell auf den 1.5 konzentrieren und nicht mehr so stark wandern wie vorher)

    - Heute war ich nochmals bei einem anderen Zahnarzt (mittlerweile der 7.), der meinte dass die Füllungen an 1.5, 1.6 und 1.7 alle viel zu hoch seien. Er hat sie eingeschliffen. Meine Bemerkung, dass der Schmerz aber eher aus dem Zwischenraum/Zahnhalsbereich kommt und ich Angst habe dass die Füllung undicht ist, hat er mit der Erklärung abgetan, dass der Nerv generell durch den Druck überreizt sei und jegliche andere Reize ihn umsomehr gereizt haben. Ich soll ihn jetzt ganz in Ruhe lassen.

    Mir macht aber die Tatsache Angst, dass der Zahn besonders beim Hinlegen immer wieder aufs Neue stark wehtut. Aber solange er sich immer wieder beruhigt tendiere ich auch eher dazu, die Füllung nicht wieder zu öffnen um ihm nicht den letzten Rest zu geben - oder spricht da etwas dagegen und sollte er vielleicht nochmal geröngt werden (scheinbar sieht man eine frische Pulpitis ja aber gar nicht auf den Röntgenbildern)?

    Beim HNO war ich auch schon, der konnte keine Auffälligkeiten feststellen, hat mir aber eine Überweisung für ein CT gegeben (was ich noch aufschieben wollte bis wirklich alles andere versagt).

    Zig Mal wurden Klopf- und Vitalitäts gemacht, alles unauffällig. Freiliegende Zahnhälse mehrmals mit Duraphat und mit Lack versiegelt.

    Ich glaube nach wie vor, dass der Schmerz vom Zahn ausgeht, da er sich durch äußere Reize (mit dem Fingernagel oder der Zunge in den Zahnzwischenraum gehen / Wein / Süße Getränke) hervorrufen lässt, kaltes Wasser tut hingeben nicht auffällig weh.

    Zu guter letzt habe ich hier ein Röntgenbild hochgeladen (das zwar NACH der Füllung am 1.5er, aber VOR Auftreten der Hinleg-Schmerzen entstanden ist) - vielleicht lässt sich darüber erkennen ob
    a) die Füllungen wirklich einwandfrei sind? und
    b) die Füllung am 1.5er so tief ist, dass sie in die Pulpahöhle geht?

    https://picload.org/view/doproggr/020618.jpg.html

    Ich wäre wirklich für jede Hilfe dankbar.