• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

War Revision der Wurzelbehandlung erfolglos?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • War Revision der Wurzelbehandlung erfolglos?

    Hallo,

    ich hoffe, mit meinem Beitrag etwas Licht ins Dunkel zu bekommen und bedanke mich jetzt schon für jede Antwort.

    Vor ca. 4 Jahren musste mein unterer, vorletzter Backenzahn links wurzelbehandelt werden. Nachdem sich der Zahn Ende letzten Jahres leicht verfärbt hat, war ich beim Zahnarzt, um dies abzuklären.
    Es wurde ein Röntgenbild gemacht und darauf war zu sehen, dass eine Entzündung an der Wurzelspitze vorliegt, die man erst einmal beobachten solle. Ich fühlte mich bei diesem Zahnarzt jedoch nicht wirklich gut aufgehoben und als ich vermehrt ein Missempfinden (leichter Schmerz und Drücken) am Zahn spürte, entschied ich mich, zu einem anderen Zahnarzt zu gehen. Dieser empfahl eine Revision der Wurzelbehandlung, wegen der ich mich nun seit knapp 6 Wochen in Behandlung befinde. Der Zahn hat 4 Kanäle, von denen zweien sehr leicht beizukommen war, bei zweien ist der ZA erst nach dem zweiten Versuch näher an die Wurzelspitze gekommen. Er kam wohl auch nicht bis ganz an das Ende der Wurzelspitze, meinte aber, es sähe trotzdem ganz gut aus. Es wurde in bisher 3 Sitzungen mehrmals gespült, ein Medikament reingegeben und provisorisch verschlossen. Die letzte Behandlung war vor 7 Tagen.

    Leider ist das Missempfinden am Zahn immer noch vorhanden und zwar in Form von Drücken und einem leichten Brennen (?). Ein Eiterbläschen habe ich nicht, auch keine dicke Backe und kein Pochen. Der Schmerz ist aushaltbar, auf Dauer aber nicht einfach ignorierbar. Aufbissempfindlichkeit besteht allerdings keine.

    Der ZA hat mir auch ein Antibiotika (Amoxicilin) verschrieben, meinte aber, dass ich es nur nehmen sollte, wenn die Schmerzen schlimm wären. In zwei Wochen soll der Zahn dann endgültig fertig gemacht werden, sofern die Symptome abgeklungen sind. Ich frage mich nun, was ich machen soll. Das Gefühl im Zahn ist im Gesamten jeden Tag ähnlich (jedoch über den Tag verteilt nicht immer gleich schlimm). Soll ich das AB nehmen, in der Hoffnung, dass dieses die restlichen Bakterien noch killen kann? Ist die Revision misslungen? Oder muss ich dem ganzen noch ein paar Tage mehr Zeit geben?

    Bin etwas ratlos und freue mich über Meinungen. Dankeschön im Voraus!!


  • Re: War Revision der Wurzelbehandlung erfolglos?

    Hallo,

    das ist aus der Ferne leider sehr schwer einzuschätzen. Grundsätzlich spricht es für den Zahnarzt, dass er die Möglichkeit einer Revision kennt und anbietet (das ist leider nicht selbstverständlich). Andererseits gehört die endodontische Revision mit zu den schwierigsten Behandlungen in der Zahnmedizin.

    Manche Zähne sind leider therapieresistent. Das ist leider so, es gibt keine 100%. Im Idealfall sind Sie darüber auch vorab aufgeklärt worden. Andererseits kann es natürlich auch sein, dass Ihr Zahnarzt an seine Grenze stößt. Der Grund ein Antibiotikum zu nehmen klingt nicht wirklich plausibel.

    Zur besseren Einschätzung- wurde die Wurzelbehandlung mit Kofferdam durchgeführt? Wurde ein OP-Mikroskop benutzt?

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

    Kommentar