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Backenzahnentfernung mit drohender Öffnung der Kiefernhöhle

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  • Backenzahnentfernung mit drohender Öffnung der Kiefernhöhle

    Bei mir steht demnächst die offensichtlich unvermeidliche Entfernung eines oberen Backenzahns an. Schon vor ein paar Jahren hatte ich den benachbarten Backenzahn gezogen bekommen, wobei eine Öffnung zur Kiefernhöhle entstand, so daß der gesamte Eiter, den der kranke Zahn an der Wurzel gebildet hatte, dadurch in die Nasennebenhöhlen vordrang.

    Die daraus relultierenden Folgen beschäftigten mich noch drei Jahre lang. Vor allem die von der Innenseite der Backe abtransplantierte Haut, um die offene Wunde zu schließen, hinterließ eine unangenehme Art "Verbindungssteg" zum Zahnfleisch, der bei jeder Mundbewegung zog.

    Erst seit diesem Jahr hat sich alles soweit wieder angeglichen und ich habe keine Beschwerden mehr. Auch eine kurz nach der Zahnentfernung chronische Sinusitis führe ich darauf zurück. Doch auch diese ist inzwischen überwunden.

    Um so mehr habe ich nun angesichts der anstehenden Zahnentfernung Bedenken, daß mir für die nächsten drei Jahre wieder die gleichen Kalamitäten drohen.

    Wie liesse sich dies am aussichtsreichsten vermeiden?

    g.


  • Re: Backenzahnentfernung mit drohender Öffnung der Kiefernhöhle

    Hallo,

    Sie schildern im Grunde zwei voneinander losgelöste Probleme.

    Das eine ist das Entzündliche. Hier muss der Arzt entscheiden, welche Maßnahme er ergreift.

    Das andere ist die Wundversorgung. Es ist normal, dass bei dieser Technik die Wange stärker in der Zahnbereich einstrahlt. Das kann aber auch wieder zurcükverlagert werden. Alternativen kann die eröffnete Kieferhöhle mit einem Bindegewebtransplantat gedeckt werden. Ist zwar etwas aufwendiger (und keine Kassenleistung), aber eine Option.

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

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