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Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

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  • Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

    Hallo,
    ich wollte mir eine kleine, absolut kariesfreie (im Vorfeld durch 2 andere Zahnärzte bestätigt, inkl. Floureszenzmessung, aber auch durch den Behandler selbst) Kompositfüllung an Zahn 15 entfernen lassen und durch ein kleines Inlay ersetzen lassen (ich verspach mir davon ein geringeres Kariesrisiko). Das wäre ein 2-flächiges Inlay geworden, nach meiner Vorstellung. Nun hat der Zahnarzt aber nicht nur approximal (wo der Defekt ist) den Zahnbeschliffen, sondern auch in der Mitte alles weg (oral) und auf der defektfreien gegenüberliegenden Seite (approximal) auch alles fast bis zum Zahnfleisch runter. Hier können Sie das Röntgenbild mit dem kleinen Defekt sehen:
    http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...ukt3qb6gzx.jpg
    Ich frage mich nun welche Gründe es haben könnte, dass der Zahnarzt soviel gesunde Zahnsubstanz weggeschliffen hat? Der Zahn war wie gesagt wirklich kariesfrei. Wieviel von den okklusalen Fläche muss zwecks Haltgebung des Inlays geopfert werden? Hätte nicht die Hälfte der okklusalen Fläche gereicht?
    Der Zahnarzt meinte noch zu mir: "das lassen wir als Teilkrone laufen, dann übernimmt die Kasse einen Teil."
    Jedoch handelt es sich nach meinen Recherchen schon irgendwie um eine Inlayversorgung (?).
    Könnte das massive Abschleifen abrechnungstechnische Gründe haben? Wenn ja, welche vermutlich?


  • Re: Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

    Hallo,

    die Motivation des Zahnarztes kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist mit ziemlicher Sicherheit eine Übertherapie, die medizinisch nicht zu rechtfertigen ist. An Zahn 1 hätte eine kleine, saubere Kompositfüllung gereicht!

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

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    • Re: Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

      Vielen Dank. Der Zahn hatte ja Komposit und ich wollte genau diesen loswerden, obwohl diese Füllung nicht behandlungsbedürftig war (zwar alt, aber noch dicht). Ich dachte mir, wenn diese alte Füllung mit Keramik ersetzt wird (Mini Inlay in identischer Größe, war meine Vorstellung) würde diese Versorgung dann lange halten und den Zahn besser schützen (habe immer Karies an Kompositfüllungen an anderen Zähnen bekommen). Ich ging davon aus, dass dieses Keramik-Inlay bei dem Defekt 2-flächig sein kann und max. bis zur Hälfte der okklusalen Fläche geht. War meine Einschätzung da verkehrt? Muss ein Keramik-Inlay eine solche Größe haben um guten Halt zu haben?

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      • Re: Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

        Nachtrag zum Posting von eben: muss ich eigentlich die Rechnung für diese Versorgung bezahlen? Ich wollte mit dem Ersetzen der Kompositfüllung ja genau das NICHT erreichen was dadurch nun gemacht wurde: dass gesunde Zahnsubstanz zum Opfer fällt. Ob nun durch eine eventuelle künftige Karies oder den Bohrer jetzt: die Substanz ist weg und das Gegenteil von dem ist erreicht was mein Ziel war mit der Behandlung.

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        • Re: Viel zu viel weggeschliffen? Mit Röntgenbild!

          Komposit kann grundsätzlich substanzschonender verarbeitet werden als Keramilk. Den Unterschied macht die Verarbeitungstechnik des Kunststoffs. In sofern halte ich die getroffene Entscheidung für suboptimal.
          Aus jurisitischer Sicht müssen Sie die Rechnung natürlich bezahlen. Alles andere müssten Sie mit dem Zahnarzt klären. Wenn der sagt, das musste so sein, wird es schwer, dass zu widerlegen.

          Gruß Peter Schmitz-Hüser

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