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Zahnfüllung

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  • Zahnfüllung

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitz-Hüser,

    meine langjährige gute Zahnärztin ist leider vor fünf Jahren in eine andere Stadt gezogen. Bei meiner letzten Konsultation bei ihr musste noch ein Zahn behandelt werden, wegen Schmerzen. Es handelt sich um den letzten Backenzahn unten rechts. Sie hat damals erstmal eine provisorische Füllung hineingebracht und sagt, ich sollte demnächst, wenn ich einen neue Zahnarztpraxis gefunden habe, ein Inlay anfertigen lassen. Dazu ist es bis heute nicht gekommen, da ich einfach niemanden finde, mit dem ich so zufrieden sein kann wie mit meiner "alten" Zahnärztin. Ich gehe zwar einmal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle, konnte mich aber noch auf keine Behandlung einlassen. Jedenfalls sagt die mich zur Zeit behandelnde Zahnärztin nichts zu dem Zahn, also in dem Sinne, dass der nicht in Ordnung wäre. Wie lange hält denn nun so ein Provisorium? Ich habe es jetzt schon 5 Jahre, keinerlei Beschwerden. Da man den Zahn ja auch nicht sieht, stört mich der Zustand nicht weiter. Oder würden Sie mir empfehlen, den Zahn nun endlich mit einer endgültigen Füllung (Inlay) versehen zu lassen?

    Mit bestem Dank für Ihre Mühe und freundlichen Grüßen
    Tabolinchen


  • Re: Zahnfüllung


    Hallo,

    ein wurzelbehandelter Zahn muss aus zwei Gründen stabil versorgt werden. Zum einen, damit er nicht bricht. Zum anderen, um den erneuten Bakterienzutritt zu verhindern. Wenn Beschwerden auftreten, ist es zu spät.

    Wie es sich jetzt mit ihrem Zahn im speziellen verhält, kann ich aus der Ferne nicht sagen. Aus der Erfahrung heraus ist es aber nicht selbstverständlich, dass jeder Zahnarzt konsequent diese Linie verfolgt und oft genug haben Patienten dadurch unnötig einen wurzelbehandelten Zahn verloren. Wenn Ihre ZÄ also gar nichts dazu gesagt hat, wäre eine zweite Meinung eine Möglichkeit.

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

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