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Zahnfleischbehandlung mit Gerinnungsstörung

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  • Zahnfleischbehandlung mit Gerinnungsstörung

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitz-Hüser,

    ich habe die Faktor-V-Mutation (heterozygot) und habe nun eine professionelle Zahnreinigung mit leichter Zahnfleischbehandlung (die Zahnärztin meinte, sie müsse leicht in die Zahnfleischtaschen gehen - nicht viel, aber es würde bluten) vor mir.
    Im Patientenbogen habe ich angegeben, dass ich die o.g. Gerinnungsstörung habe. Nun will die Zahnärztin mich nur behandeln, wenn ich eine Art Attest vorlegen kann, wie vorgegangen werden soll, wenn es während der Behandlung zu unnatürlich langen oder starken Blutungen käme.
    Ich kann aber doch nicht zu meinem Hausarzt gehen und ihn um eine Art "Unbedenklichkeitsbescheinigung" für mich bitten?!? Wäre er nicht schön blöd, wenn er die ausstellen würde?

    Ich habe im Alltag keinerlei Probleme oder Einschränkungen wegen dieser Gerinnungsstörung, alles ist ganz normal.
    Nur bei anstehenden OPs werden die Ärzte etwas seltsam ;-)

    Ich habe vor kurzem den Zahnarzt gewechselt - bei meinem alten Zahnarzt hat solche Behandlungen immer eine Freundin von mir, die dort arbeitet, vorgenommen. Man wusste dort Bescheid, wohl war denen auch nicht, aber niemand wollte ein Attest von mir.

    Ist sowas wirklich notwendig? Was genau erwartet meine Zahnärztin? Haben Sie da eine Vorstellung?
    Geht es ohne wirklich nicht?

    Herzlichen Dank für Ihre Mühen und viele Grüße,
    Claudia

  • Re: Zahnfleischbehandlung mit Gerinnungsstörung


    Hallo,

    die Kollegin möchte kein 'Unbedenklichkeisattest' im Sinne von 'Liebe Kollegin, machen Sie ruhig. MfG', Sie möchte wissen, wie gut und schnell Ihre Blutgerinnung funktioniert, das sind Laborwerte. Diese Informationen bekommen Sie von Ihrem Hausarzt/ Internisten.

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

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