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WeißheitszahnOP... ist das alles normal?!

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  • WeißheitszahnOP... ist das alles normal?!

    Hallo zusammen,
    ich schildere kurz wie es mir am Montag (3.12.07) bei der Entfernung meiner Weißheitszähne ergangen ist.

    Ich habe alle 4 Weißheitszähne bei örtlicher Betäubung entfernt bekommen. Trotz Betäubung hatte ich starke Schmerzem im Unterkiefer bei der Op.
    Nach der OP blutete es sehr stark, mein Vater hat mich nach Hause gefahren, nach einigen Stunden blutete es nur noch auf der rechten Seite, dort jedoch immer stärker und vor allem kontinuierlich.

    Die Nacht über blutete und blutete es immer weiter, ich habe 8 Packete Tempos *kein Witz!!* mit Blut und rosenkohlgroßen BLutklumpen, die sich in meinen Backentaschen angesammelt haben, vollgespuckt.
    Ich habe in dieser Nacht maximal 20 Minuten geschlafen, immer wenn ich das Blut nicht geschluckt oder ausgespuckt habe ist mein Mund mit Blut vollgelaufen und ich bin wach geworden weil ich keine Luft mehr bekommen habe oder weil es mir schwallartig aus dem Mund gelaufen ist...

    Ich wollte zur Toilette gehen, bin aber wegen dem Blutverlust ohnmächtig zusammengeklappt und mit dem Kopf auf das Klo geknallt..zum Glück sind meine Eltern wach geworden und haben mir geholfen.
    Das schlimmste, ich merkte wie es mir durch das Blut, was ich zwangsweise geschluckt habe immer schlechter ging und irgendwann hatte ich so viel geschluckt, dass ich eine gigantische Menge Blut gekotzt habe, ich habe echt noch nie so viel Blut gesehen...

    Am nächsten Morgen musste der Arzt erneut aufschneiden und hat die Wunde mit so kleinen Schwämmchen zugestopft und erneut vernäht.

    Das war schon sehr ätzend, aber damit kann ich noch leben...

    was mir wirklich Sorgen macht ist, dass ich regional in der linken Backentasche immer noch sehr stark betäubt bin und das ich 5-6 Zähne unten links nicht mehr spüre (die Wunde die so stark geblutet hat war unten rechts).
    In allen anderen Bereichen ist nach wenigen Stunden die Betäubung ganz normal weggegangen...

    Also ich mache mir große Sorgen, dass die Betäubung nicht mehr weggeht, weil sie mich wirklich wesentlich beeinträchtigt, ich merke 5 Tage nach der OP nicht, ob ich mit diesen betäubten Zähnen auf etwas beiße, außerdem ist die Backentasche total taub...

    Ich hatte schon eine schwere Gehirnerschütterung, 2 Bänderrisse.... aber das waren Spatziergänge im Vergleich zu dieser Entfernung.

    Ich kann nur die Richtigkeit meiner Angaben beschwören und hoffe auf einige fachkompetente Ratschläge, ob ich mir wegen der immer noch betäubten Regionen Sorgen machen muss...

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Christian (20)


  • Re: WeißheitszahnOP... ist das alles normal?!


    So ich melde mich nochmal mit einem kleinen Update.
    Inzwischen sind die Fäden gezogen, die Schwellung ist zurückgegangen und die Schmerzen relativieren sich auf ein erträgliches Maß - also wie es ganz normal bei so einer OP wäre...

    ABER ich habe immer noch "taube" Regionen in der linken Gesichtshälfte, spüre mehrere Zähne nicht, etwa die hälfte der Unterlippe ist taub...

    die Lebensqualität leider darunter sehr, ich kann nur mit der rechten Seite anständig essen, vernünftig küssen kann ich garnicht, sogar beim reden bin ich beeinträchtigt.

    Inzwischen war ich beim Hausarzt, dieser konnte die Betäubung als Ursache ausschließen, er vermutet eine Nervenschädigung... konnte mir aber auch nicht sagen, wann und ob das wieder besser wird und was man da machen kann...

    ich bin mittlerweile nervlich sehr angegriffen, bin immer noch krank geschrieben und hätte den Eingriff NIE NIE NIE machen lassen, wenn ich auch nur ansatzweise so übertriebene Nachfolgen hätte erwarten können.

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