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Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

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  • Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

    hallo,
    mir geht es ziemlich schlecht.... Bin 48,5 J. und habe seit 2 Jahren zunehmend Wechselbeschwerden. Angefangen hat alles mit Dauerblutungen, die mir einen ziemlichen Eisenverlust verursachten. Nachdem massivste Schlafstörungen, Dauermüdigkeit, Leistungsverlust und sehr lästige dauerhafte Flushs (Gesichtsrötungen) mit Hitzegefühl und Jucken/Brennen dazukamen, sowie Herzsrasen und -stolpern, Migräne, Histaminintoleranz, Angststörungen und vor allem Scheidentrockenheit mit häufigen Scheideninfekten und totaler sexueller Unlust etc. hinzukamen, ging ich vor einem Jahr zur Gynäkologin, die mir eine Hormonersatztherapie mit Estradiolgel zur täglichen Anwendung und alle 8 Wochen für 10 Tage Gestagentabletten verschrieb! Man kann sagen, ich hab mit fast allen typischen und bekannten Wechselbeschwerden zu tun bekommen!
    Langsam besserten sich die Beschwerden, doch nur mäßig. Eigentlich sind nur die Schlafstörungen und Scheidentrockenheit sowie die Herzbeschwerden ein bißchen besser geworden. Geblieben sind die Antriebslosigkeit und diese unangenehmen Flushs im Gesicht, die mir jede Lebensfreude genommen haben. Ich traue mich kaum noch unter Leute und hab begonnen soziale Kontakte zu meiden. Inzwischen hab ich auch Gelenksprobleme/Schmerzen in den Knien und Oberschenkeln neu dazu bekommen! Belastend ist auch der massive Leistungsabfall bei der Arbeit, ich hab das Gefühl nur noch 10 % von 100 zu leisten. Ich bin eigentlich zu erschöpft um in die Arbeit zu gehen! Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl in meinem Körper. Auch meine Partnerschaft steht vor dem Aus, weil man Partner nicht damit klarkommt, dass es mir gesundheitlich so schlecht geht.

    Ich hätte mir echt deutlich mehr von der Hormonersatztherapie erwartet. Kann kaum glauben, dass auf dem Gebiet der Wechselbeschwerden ärztlicherseits/medizinisch so wenig getan werden kann! Aber offenbar ist das so!
    Ich weiß nicht, wie das mit weitergehen soll? Gibt es denn wirklich keine bessere Hormontherapie, die alle Beschwerden zumindest ein wenig in den Griff kriegt oder hab ich die falsche Therapie? Das Schlimme ist, dass meiner Erfahrung nach Gynäkologen auf dem Gebiet der Wechselbeschwerden nur minimalistische Ausbildungen haben!

    Bin verzweifelt.....
    Herzliche Grüße, D.


  • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

    hallo und schön, dass sich einige Beschwerden haben lindern lassen. Haben Sie schon mal daran gedacht, die empfohlene Höchstdosis ihrer Therapie auszuprobieren?
    lesen Sie doch bitte mal im Beipackzettel ihrer jeweiligen Präparate nach, wieviel Sie höher dosieren können. Bitte langsam steigern!
    LG Dr. Athanassiou

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    • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

      Dann habe ich es sehr häufig sehen düfen, dass die Phasen mit starken Blutungen viel zu lange toleriert werden. Stellen Sie sich einmal vor, ihr Partner hätte so aus der Nase geblutet, wie Sie damals vaginal ( nur so um zu verdeutlichen, dass dies auch das eigentliche Maß seinen sollte, was toleriert werden sollte). Die Spätwirkungen davon werden häufig unterschätzt, oftmals ist eine Depression eine Folge! Ist das bei Ihnen schon ausgeschlossen? Wenn nicht, sollte ein Facharzt dies überprüfen.
      LG Dr. Athanassiou

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      • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

        ich habe noch einen kostenlosen Ratgeber, auf der Ebene für Körper, Geist und Seele zusammengefasst, möchten Sie den Link?
        LG Dr. Athanassiou

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        • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

          Sie können mir Ihr Gewicht und ihre Größe angeben und die Präparate, welche Sie nehmen, dann schauen wir mal, ob noch eine Dosissteigerung möglich ist.
          Für weitere Beratungen ist es für mich am einfachsten, Sie geben Ihre Hauptbeschwerde an. welche sich bessern soll , z. B der Libidoverlust oder das Gedankenkreisen.

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          • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

            hallo,
            vielen Dank für die Antworten und Ratschläge!
            Also mein Gewicht ist bei 167 cm derzeit 52 kg (seit 20 Jahren wiege ich zwischen 50-53 kg), also hat sich mein Gewicht bis jetzt nicht wesentlich verändert. War immer sehr schlank! Allerdings sehe ich schon, dass ich jetzt ein wenig aus dem Leim gehe (kleines Fettpölsterchen im Lendenwirbelbereich und etwas leichten Bauchansatz, was mich auch sehr stört!).
            Von der Hormontherapie haben sich die Schlafstörungen nur unwesentlich verbessert. Das einzige was besser wurde, ist die VERGESSLICHKEIT unter der ich ebenso massiv litt!

            Hauptbeschwerden:
            Leistungsabfall, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen,und Flushs (Gesichtsrötung und Brennen, manchmal vereinzelt auch rote Flecken).
            Die Schlafstörungen sind schlimm, aber noch unangenehmer sind die Flushs und da hilft bis jetzt so gut wie nichts (nehme sogar Daosin gegen Histamin, da mir zunehmend auch eine wechselbedingte Histaminintoleranz als wahrscheinlich erscheint und die Flushs auch darin begründet sein könnten!). Wirklich helfen tut aber nichts bei diesem unangenehmen Hautproblem! MIr selbst ist dieses Problem der Gesichtsrötung am unangenehmsten und ich fand bisher keine Therapiemöglichkeit!

            Die verschriebene Hormontherapie (lebe in Österreich, Medikamente sind österreichisch) ist:

            ESTRADIOLGEL (1 Hub pro Tag, eventuell auch 2) und alle 8 Wochen für 10 Tage 1 AREFAM Tablette (Gestagen). Von den Arefamtabletten bekomme ich ca ab dem 4. Tag immer extreme Migräneanfälle, sodass ich die Therapie manchmal unterbrechen muss!

            Ist das überhaupt die richtige Therapie? Ich lese im Internet immer, dass man Gestagentabletten in der Hormonersatztherapie jeden Monat in einer vom Arzt vorgeschriebenen Weise nehmen soll. Ich soll die Tabletten aber nur alle 8 Wochen für 10 Tage nehmen!

            DANKE im Voraus!

            Dunjascha

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            • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

              Nun, ich vermute, Sie werden schon länger einen Östrogen und Gestagenmangel haben. Untergewichtigen Frauen wie Ihnen lege ich eine Pille ab dem 40 Lebensjahr ans Herz, damit ersparen sich die Damen all das, worunter Sie leiden.... meiner Einschätzung nach sind Sie unterversorgt, gerade im Gestagenbereich. Mit einem Kombinationspräparat zum Einnehmen wären Sie wahrscheinlich besser beraten. Aufgrund meiner langjährigen klinischen Erfahrungen greife ich dabei aber auch gerne auf altbewärtes zurück: die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit ihrer alten Pille aus der Jungend, falls Sie sie gut vertragen haben, wieder erneut sehr zufrieden sind, ist sehr hoch.
              Hatten Sie denn schon mal eine Pille eingenommen?
              Sie beinhaltet immer beide Hormonsorten.
              von Seiten der Gestagene ( sie sind antriebsfördernd und können die Schlafqualität verbessern) sind Sie unterversorgt.
              Einige Damen kommen mit pflanzlichen Ersatzstoffen aus, also Östrogene und Gestagene aus Mutter Natur. Jede Apotheke müsste Sie dazu beraten können.

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              • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                Ich vermute, die Flashs haben erste Priorität. Hier meine Beratung dazu, nach der Besserung gehen wir das nächste Thema an.
                Die Schulmedizin, mit all ihren Vorteilen, kennt kein passendes Model dazu, wohl aber die chinesische Medizin.
                Sie spricht in Ihrem Fall von aufsteigendem Leberfreuer. Die Ursache sieht die TCM hier in einer nachlassenden "Kühlwasserproduktion" der Nieren. Ein TCM Therapeuth kann ihren die Hitze ausleiten, mittels Akupunktur. Die Nieren werden mittels Kräuter gestärkt. Sie selbst könne dirch einen langsamen und achtsamen Lebswandel ebenfalls dazu etwas beitragen. Ohne Ruhe in ihr Leben einkehren zu lassen, sind jede Bemühungen eines Therapeuthen Grenzen gesetzt.
                Anregungen finden Sie dazu im kurzen Ratgeber, mit weiteren Tipps, die alle Wirkung in bezug auf "Leberfeuer" gezeigt haben. Von Seiten ihrer Ernährung müssten Sie alle scharfen Speisen, Kaffe und Fleisch meiden. Basenbäder und basische Ernährung können innerhalb nurnweniger Tage eine sehr gutenWirkung zeigen!

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                • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

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                  • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                    Danke. Interessant das mit der TCM! Hier wo ich wohne wird das nur eher schwierig. Ich wüsste nicht, wer spezialisiert auf TCM ist! Aber ich werde mich schlau machen.
                    Sie meinen also, dass ich trotz Hormonersatztherapie weiterhin einen Mangel an Östrogen und Gestagen habe. Ich fürchte, da werden Sie recht haben. Die verschriebene Therapie ist wahrscheinlich zu leicht, vor allem wegen dem wenigen Gestagen. Die Idee mit der Pille finde ich nicht so schlecht, aber ist das in meinem Alter nicht zu gefährlich? Es heißt ja immer, wenn man einmal über 40 ist, steigt das Thromboserisiko durch die Pille erheblich! Ich hab vor Jahren die leichte Pille"" Yasmine von Bayer genommen! Sie enthält Drosperinon und ist zwischenzeitlich als sehr bedenklich eingestuft worden. Anscheinend gibt es eine Reihe von Schadenersatzklagen von Frauen gegen Bayer, bei denen ein schweres Thrombosegeschehen bis hin zu Schlaganfall aufgrund der Yasmine eingetreten ist. Gäbe es da zwischenzeitlich was besser Verträgliches, was man auch in meinem Alter nehmen kann?

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                    • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                      hallo und alleine kommen Sie an eine Veränderung ihrer Hormontherapie ja nicht heran....sie könnten ein bewährtes Präparat erhalten, das ginge, ja. Aher halt nur mit einer Gynäkologin zusammen.
                      Sie können abe rjederzeit auf pflanzliche Zusatzstoffe über ihre Apotheke zugreifen.
                      Das Thrombiserisiko bei ihrem BMI sehe ich sehr gering.
                      dolgendes noch: alle Ihre Beschwerden passen auch zu Schilddrüsenerkrankungen. Sind diese ausgeschlossenworden (z.B. Hashimoto?)

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                      • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                        Mit der Schilddrüse passt alles!
                        Auch eine Reihe von Allergien wurden kürzlich ausgeschlossen! Dieses Syndrom bei mir muss also mit den Wechseljahren zu tun haben. Ich werde bald wieder zu meiner Gynäkologin gehen!
                        Gibt es eine bestimmte Pille, die nicht die Risiken der Pillen der neuem Generation hat und bei mir auch vom Alter passen könnte? Ich frage das, weil meine Gynäkologin insgesamt vom Wechsel viel zu wenig Ahnung hat..... In Österreich sind Wechselbeschwerden ein Tabu, leider! Unfassbar eigentlich!

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                        • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                          na, dann erscheint es doch sehr serh sinnvoll, dass Sie die Aisbildung zur Wechseljahrsberaterin machen um diese Lücke zu schließen!
                          ja, es gibt Pillen, die für Frauen ab 40 konzipiert werden, Sie beinhalten nicht das Ethinylestradiol, sondern sind im Östrogen dem Estriol ähnlich, wie für die Wechseljahre.
                          viel Erfolg!
                          Dr. Athanassiou

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                          • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                            Hallo. Habe gestern die neuen Laborbefunde vom Hausarzt bekommen und besprochen! Einige Werte sind schlecht.... Cholesterinwerte sind alle ausser Triglyceride stark erhöht, auch der Gamma GT Leberwert ist 236! Am schlimmsten sind die Hormone! Ich bin sowohl beim LH, FSH als auch Östradiol in der Postmenopause! Wie geht das, wenn ich seit 10 Monaten Hormonersatztherapie kriege?? Vor Beginn der Therapie als ich zunehmend Beschwerden bekam, waren alle Werte wesentlich besser, fast noch normal mit Ovulationszeichen etc! Jetzt wo ich Hormone nehme, bin ich in diesen 10 Monaten plötzlich schon in der Postmenopause, hab den Wechsel also schon hinter mir! Wozu nehme ich dann Hormone, wenn diese den Prozess beschleunigt haben und ich noch mehr Beschwerden habe als ohne Hormone? War es ein Fehler Hormone zu nehmen? Ich kenne mich jetzt nicht mehr aus.....

                            Kommentar


                            • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                              Hallo!

                              Mir gehts auch relativ bescheiden
                              Bei mir komen noch erheblich Blasenbeschwerden hinzu.
                              Ansonsten werden meiner haare immer trockener, alle Schleimhäute brennen, es juckt hier, zwickt da usw.

                              Also, das Gestagen...in meinem Fall Progesteron (Famenita) soll ich entweder täglich nehmen, oder ab dem 14 Tag.

                              Das bei dir ist sehr niedrig dosiert und das mit gestagen bereitet mir Kopfzerbrechen.
                              Wieso nur alle Wochen?

                              Zur Zeit nehme nichts ausser vaginalzäpfchen mit Estriol für die Blase und Scheide., weil ich nach Absetzen einer anderen Hormonersatztherapie in ein Loch gefallen bin und meine WJ Symptome erst dadurch richtig schlimm geworden sind.

                              jetzt bekomme ich keine Periode mehr und vertrockne allmählich.
                              Nicht zum Aushalten.
                              Und wegen meiner Blase komme ich kaum noch raus.
                              Mein ganzes Leben ist im Arsch....

                              Brennt es auch bei dir an den Schleimhäuten?

                              Kommentar


                              • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                Hallo Hunny und haben Sie schon einmal daran gedacht, das Östrogen auch oral einzunehmen? Lokal profitieren Sie sicherlich davon, bei genereller Trockenheit ist eine systemische Therapie überlegen.

                                Kommentar


                                • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                  Unsere Schulmedizin leistet Großartiges, hat aber in Bezug auf Trockenheit kein schlüssiges Konzept. Die chineische Medizin kennt dieses Problem, ebenso die Ayuverdamedizin und kann sehr gut helfen! Als erstes gilt es die Ernährung umzustellen, dazu finden Sie im Internet Anregungen unter "TCM welche Nahrungsmittel befeuchten?" oder "Pitta besänftigen". Es gibt jetzt mittlerweile Nahrungsergänzungsmittel gegen Beschwerden durch Trockenheit, erhältlich in Apotheken und Drogerien. Über die Wirkung solcher Präparate (meist spezielle Fettsäuren) kann ich aber keine Aussage machen.

                                  Kommentar


                                  • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                    warum haben Sie denn ihre "andere Hormonterapie" absetzen müssen?

                                    Kommentar


                                    • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                      Hallo Hunny

                                      bei mir sind die Blasenprobleme, vor allem der Harndrang nachts, durch das Estradiolgel besser geworden. Die Trockenheit sicher auch ein wenig. Ganz wie früher ist es natürlich nicht! Kann nachts immer noch nicht durchschlafen und ca 2 mal aufs Klo, obwohl ich dann kaum viel Harn lassen kann.

                                      Kommentar


                                      • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                        S.g. Frau Doktor,

                                        was sagen Sie zu meiner Postmenopause laut neuestem Blutbild (siehe Nachricht weiter oben!)?

                                        Prolactin ist 24,4 ng/ml
                                        LH iegt bei 50.13 mIE/ml
                                        FSH 122.8 mIE/ml und
                                        Östradiol 17.00 ng/ml (dieses könnte mit Hormontherapie bis 144 sein!)

                                        1. Warum ist mein Östradiolwert bzw. die anderen Werte so niedrig, wenn ich seit 10 Monaten Hormone nehme?

                                        2. Zum ersten Mal um Leben ist auch das Gamma GT erhöht (236!) und das Trigkycerine zu niedrig, während Cholesterin und HDL stark erhöht! Hängt das auch mit den Hormonen und Wecgsel zusammen?

                                        3. Heisst das jetzt, dass ich meine letzte Regel schon hatte und keine Blutungen mehr kriege?

                                        4. Ist mein Östrogenwert voraussichtlich auch zu niedrig oder hat das mit Östradiol nichts zu tun?

                                        4. Ist der Wechsel damit bei mir abgeschlossen?

                                        4. Welche Dosierung von Östrogen und Gestagen wäre bei mir sinnvoll, um bessere Werte tu erzielen?

                                        Kommentar


                                        • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                          zu 1: ich hatte schon erwähnt, dass ich vermute, ihre Hormondosierung ist zu niedrig. Sie hat ja wohl auch kaum Wirkung gezeigt.

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                                          • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                            zu 2: eine isolierte yGTErhöhung gehört meiner Erkenntnis nach, nicht zur Wechseljahrssymptomatik. Dies sollte aber weiter Abgeklärt werden. Falls Sie Alkohol, auch nur gelegentlich , konsumieren, wäre es sinnvoll, eine Alternative dazu zu suchen

                                            Kommentar


                                            • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                              zu 3: ja, dienWerte sprechen dadür, dass Sie keine Blutung mehr haben werden, d.h. aber nicht, dass Sie keine Verhütung mehr brauchen. Dies kann erst sicher gesagt werden, wenn sich in weiteren ykontrollen , die gleichen Werte zeigen und der AMHwert nicht mehr nachweisbar ist

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                                              • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                                Alkohol? Ich habe noch nie in meinem Leben ein ganzes Glas Wein getrunken! Das letzte Mal vor ca 4 Jahren. Mit Alkohol kann das mein Leberwert definitiv nicht erklärt werden!

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                                                • Re: Lebensqualitätsverlust durch zunehmende Wechselbeschwerden

                                                  zu 5 ganz generell gesprochen, gebe ich nicht viel auf Laborwerte. Es gibt Frauen mit den gleichen Werten, welche komplett Beschwerdefreiheit genießen, wie gesagt, mit den gleichen Werten! Ich gehe darauf in dem Ratgeber ein. Mein Rat ist es, die Dosierung individuell herauszufinden. Es heißt ja nicht umsonst " Dosiergel". Einige Frauen brauchennur 1/10 der Maximaldosis, andere brauchen die angegebene Maximaldosis. Sie müssen es selbst herausfinden! Bitte langsam steigern, nach jeder Dosissteigerung mindestens drei Tage die neue Dosierung beibehalten, bevor Sie erneut steigern. So ist die Verträglichkeit besser.
                                                  Viel Erfolg wünscht
                                                  Dr. Athanassiou

                                                  p.s. die maximale Dosierung entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel

                                                  Kommentar