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extremer hormonabfall

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  • extremer hormonabfall

    Hallo frau doctor!
    Ich bin 48 jahre alt und habe seit 4 jahren zunehmende wechseljahresbeschwerden. Migräne, panikattacken, extreme unruhe und stimmungsschwankungen bis hin zu depressionen, übelkeit,appetitlosigkeit,hitzewallungen,schwindel , lange,heftige und häufige blutungen-das volle programm. Nach einer odyssee durch alle arztpraxen ist aufgrund der heftigen symptomatik alles andere ausgeschlossen worden. Behandelt worden ist eine östrogendominanz mit utrogest,was aber kaum besserung brachte. Nun ist seit november die blutung von heute auf morgen weg und die letzten blutwerte ergeben folgendes:

    Estradiol unter 5
    Fsh 118
    Lh 68

    Wie sind die werte zu beurteilen?
    Sind bei den werten noch blutungen zu erwarten?
    Kann man sagen wie lange diese furchtbare zeit noch dauert?
    Muss man bei den werten an eine het denken?
    Mir geht es wirklich so schlecht,dass ich seit über einem jahr nicht mehr arbeiten kann,was mich sehr belastet.

    Mit freundlichen grüßen
    Carli66


  • Re: extremer hormonabfall

    Hallo und zu 1. Ihre Werte zeigen einen Verlust der eigenen Östrogenproduktion an. Das kann ihre Beschwerden erklären und eine Therapie mit Östrogenen kann versucht werden. Ein Großteil der Patientinnen profitieren davon. Andere wieder nicht. Es ist immer ein Versuch wert. Hatten Sie schon einemal ein Hormonpräparat? zu 2 es stellt sich eher keine Blutung mehr ein. zu 3 Wenn Sie keine Lösung finden, bleiben die Beschwerden meist erhalten, zu 4 siehe antwort zu 1. ein Versuch lohnt sich bei ausgeprägten Beschwerden immer!

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    • Re: extremer hormonabfall

      Hallo Carli66, Ist mittlerweile eine Besserung eingetreten? Was hat helfen dürfen? Wir freuen uns über eine Rückmeldung Dr. Athanassiou

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      • Re: extremer hormonabfall

        Hallo frau doktor! Vielen dank für ihre nachfrage! Ich nehme nun seit fast 4 wochen abends zwei kapseln utrogest und einen hub gynokadingel. Nach 10 tagen hatte ich über 3 kilogramm wasser eingelagert und habe dann eine kurze aber recht heftige blutung bekommen. Daraufhin sollte ich 4 tage pausieren und bin dann wieder angefangen. Nun sind weitere 10 tage ins land gegangen und ich bekomme schon wieder brustspannen und unterleibsschmerzen wie vor meiner regel. Außerdem habe ich den eindruck, dass es meine psyche eher verschlechtert...
        Das wasser war eschnell wieder weg und die gelenkschmerzen deshalb auch. aber meine psyche liegt echt am boden. Schrecklich, so kenne ich mich gar nicht. Haben sie dazu noch eine idee? Ist es möglich, dass das progesteron die psyche so beeinflusst? Eigentlich soll es ja wohl gegen depressionen wirksam sein- davon merke ich leider gar nichts...
        Herzlichegrüße vonß
        Carli66

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        • Re: extremer hormonabfall

          Hallo und in den Wintermonaten sind sog. Winterdepressionen nicht selten, die Ursache soll am mangelndem Sonnenlicht liegen. Kommen Sie auf genügend echtes Sonnenlicht? die wenigsten von uns tun dies....auch ein Grund für die Grippe im Februar, die Vit. d reserven sind erschöpft. Villeicht ist dies eine mögliche Hilfe. Falls Sie nicht genügend Licht (das Licht durch eine Glasscheobe zählt nicht!) erhalten, gibt es spez. lampen für zuhause. Der zweitenTip sind die Affirmationen von Louise Hay. Regelmäßig gehört (auf CD oder via Youtube), erniedrigen sie nachweislich unsere Stresswerte und erhöhen die Glücksfaktoren. Diese Effekte treten erfahrungsgemäß nach 7 Tagen ein. Stimmungsaufhellend wirken auch alle Goldpräparate von WALA, Johanneskraut ist in der Volksmedizin ebenfalls dafür bekannt. Aber wir dürfen nicht vergessen : es sind ihre Reserven, die leer sind, es gilt sie zu füllen, mit lauter kleinen Ereignissen, bei denen Sie sich wohlfühlen, bei denen sie sich Gutes tun und sie sich daran erinnern, dass sie liebenswert waren, sind und immer sein werden! Mit Genesungswünschen Frau Athanassiou

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          • Re: extremer hormonabfall

            Hallo,

            es kann auch helfen, Vitamin D3 in Tablettenform für die Wintermonate zu sich zu nehmen...

            Auch das kann helfen, eine "Winterdepression" etwas abzumildern...

            Alles was dem Körper und der Seele gut tut ist erlaubt...... und erwünscht....

            LG und gute Besserung.....

            Nesty

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            • Re: extremer hormonabfall

              Vitamin d nehme ich bereits dekristol mit 20000 einheiten pro woche, auch gehe ich jeden tag raus. Eine tageslichtlampe steht ebenfalls jeden morgen auf dem frühstückstisch. Johanniskraut dachte ich darf nicht mit progesteron kombiniert werden, ist das richtig? Wie ist das mit den blutungen unter der hormongabe zu deuten? Ich dachte bei den werten wäre eine blutung nahezu ausgeschlossen...oder kommt es dann doch immer noch mal zu follikelpersistenzen? Ich hatte mir das ehrlich gesagt etwas einfacher vorgestellt...

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              • Re: extremer hormonabfall

                Hallo,

                hier mach ich der Expertin Platz ...



                Aber ich bin sehr gespannt auf die Antwort....

                Ich lerne gerne hinzu...

                Allerdings kann ich der "Musik" (Affirmationen von Louise Hay) so überhaupt nichts abgewinnen...

                Die Musik ist schön entspannend, aber das Nervige (Sorry ) Gequatsche vertrage ich nicht...

                Allerdings ist jeder Mensch da anders... gut so..

                Manchmal ist "Frau-sein" eine große Aufgabe und man versteht sich selber nicht mehr, obwohl man ja schon so lange " zusammen" ist...

                Wobei ich dem "Wechsel" durchaus etwas Positives abgewinnen kann....



                LG, Nesty



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                • Re: extremer hormonabfall

                  Hallo und können Sie bitte nochmal ihre Frage formulieren, d.h. was darf sich bessern? Schreiben Sie bitte auch, was nicht geholfen hat. Habe ein bischen den Faden verloren..... Danke mit LG Dr. Athanassiou

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                  • Re: extremer hormonabfall

                    Gern...ich habe aufgrund heftigster beschwerden seit 3 jahren (unruhe,ängste,migräne,lange,häufige,heftige blutungen,schwitzen und hitzewallungen,schwindel,benommenheit)von meiner gynäkologin die bestätigung:wechseljahre. Werte vor 4 wochen:
                    Fsh 118
                    Lh 68
                    Östrogen unter 5

                    Nun bekomme ich gynokadingel und utrogest. Nach 10 tagen hatte ich massive wassereinlagerungen mit gelenkschmerzen und eine heftige blutung (vorher 3 monate blutungsfrei),woraufhin ich 4 tage pausieren sollte. Nach 8 tagen erneuter anwendung bekam ich jetzt wieder eine heftige bllutung. Außerdem leide ich weiterhin unter massivem schwitzen mit herzrasen und -stolpern.Meine psyche geht langsam aber sicher am stock.das wasser und die gelenkschmerzen sind weg,schlafen kann ich gut. Meine fragen:
                    Warum kommem andauernd blutungen?
                    Ist eine besserung der psychischen symptome zu erwarten? Insbesondere die unruhe, die massiven stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven zuständen und die herzsymptomatik macht mich fertig...
                    Woran merkt man,ob man zu viel oder zu wenig ööstrogen zzuführt über das gynokadin-ich kann die symptome gar nicht mehr auseinanderhalten?
                    Ansonsten mache ich viel ausdauersport,yoga,meditiere...eigentlich ist alles ausgereizt.
                    HerZliche grüße von
                    Carli66

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                    • Re: extremer hormonabfall

                      Es liest sich eher so, als wäre das Gel überdosiert. Wielviel wiegen Sie und wieviel Gel wenden Sie an? Ich empfehle erst mit einem halben Hib täglich zu beginnen. Einige Damen sind darunter zügig beschwerdefrei. Falls nicht, empfehle ich eine langsame Steigerung auf 1 Hub ( einen halben Hub im Wechsel mit einem ganzen). Bei den Gestagenen reicht es aus, sie zyklisch zu nehmen. Auch ein dreimonatiges Intervall ist vertretbar. Auch hier beginnt man niedrig dosiert. Die üblichen Dosierungsempfehlungen richten sich an 80 kilo Gewicht. Ich habe oft die Vermutung, das viele Beschwerden durch Medikamentenüberdosierungen zudtande kommen. Wassereinlagerungen und verstärkte Blutungen gehören zu den Nebenwirkungen der Östrogentherapie.

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                      • Re: extremer hormonabfall

                        Die eigene Psyche mit ihrem "Gedankentheater" zu erziehen, zu lenken, zu pflegen, ihr Erholung zu geben, ist etwas was wir in unserem Kulturkreis leider nicht ausreichend gelernt haben. Ein unruhiger Geist ist extrem kräfteraubend! Es gibt ein paar einfache Tricks, sein Gedankenkarusell in den Urlaub zu schicken, in meinem kostenlosen Ratgeber finden Sie vileleicht etwas, was passt. Ein Erschöpfungssyndrom gehört natürlich auch in die Hände ihres Hausarztes, dieser überweist sie bei Bedarf an andere Kollegen weiter. Es gibt immer Hilfe!

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                        • Re: extremer hormonabfall

                          Hoer noch der Link zum Ratgeber, er ist extra kurz gefasst

                          Kommentar


                          • Re: extremer hormonabfall

                            Oft zeigt sich mit den Wechseljahren auch eine Schilddrüsenstörung, diese sollte auch vom Hausarzt ausgeschlossen werden.

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                            • Re: extremer hormonabfall

                              Ich in 174cm groß und wiege 69 kg. Die Empfehlung war zunächst ein Hub Gynokadin, jetzt soll ich zwei Hübe nehmen. Utrogest nehme ich zwei am Abend, beides durchgehend. Mir kommt es auch eher so vor, als wäre ich überdosiert. Deshalb werde ich jetzt erstmal das Gynokadin auf einen Hub zurückfahren. oder?
                              Allerdings: Wieso Kommen die Hitzewallungen unter Östrogen zurück - ich dachte immer Hitzewallungen wären Östrogenmangelbedingt...

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                              • Re: extremer hormonabfall

                                Hallo und auch ich habe die Eerfahrung gemacht dass unsere Schulmedizin nicht alle Fragen beantworten kann. Ich habe daher die trad, chin. medizin (TCM) soweit wie mir möglich war, studiert. Diese kennt weder Viren, Bakterien, noch Hormonwerte. Sie ziehlt, wie unsere Natur, auf den Ausgleich aller Elemente hin. Nächtliches Schwitzen ist ein Mangelzustand an sog. Yin, ich nenne es gerne Kühlwasser". Dies passiert durch zuviel " zu tun" , wir nennen es Stress. Das Kühlwasser ist verbraucht und kann das Leberfeuer nicht mehr löschen bzw. kühlen und die Hitze entsteht, wie gesagt, aus Mangel an Ruhe, Entspannung, Geborgenheit und durch zuviel Angst. Vielleichthaben Sie diesen Zusammenhang bereits bemerkt. Eine Hormontherapie kann all dies nicht ersetzten. Wohl aber helfen, ein Gefühl des "ich schaffe das" zu erhalten. Dieses Gefühl verringert wiederum die Angst vor all unseren Pflichten, welche ja um den Wechsel herum nicht gerade wenig sind. Ich rate also zu schauen, wer was wie Ihnen ihre Ruhe und Gelassenheit verringert um dann daran zu arbeiten. Meistens sind es unsere eigenen Gedanken und die Bewertung dieser. Hatten Sie schon einen Augenblick für meinen Ratgeber? LG Dr. Athanassiou

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