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Nur noch genervt von ständigen Blutungen trotz Hormoneinnahme

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  • Nur noch genervt von ständigen Blutungen trotz Hormoneinnahme

    Hallo und erstmal ein frohes, neues Jahr an alle.
    Ich werde in 1 Woche 48 und mein Problem ist, das ich seit jetzt 3 Monaten ständig i-welche Blutungen habe. Zyklusveränderungen betsehen seit ca 1 Jahr (mal kam die Periode ein paar Tage früher mal ein paar Tage später, mal schwächer meist stärker) was mich noch nicht so störte aber dies ständigen Blutungen mit kurzen Unterbrechungen nerven mich nur noch an. Ich war vor 1,5 Monaten bei meiner Gyn weil ich diese Zwischenblutungen sehr stark hatte. Dort wurde beim US eine ca 2,5cm große Zyste am re Eierstock festgestellt und zwei kleinere Myome in der Gebärmutter. Da ich zu dem Zeitpunkt schon leicht genervt war verschrieb sie mir für 1 Monate Mericomb 1mg und dann die Pille Jubrele.
    Unter Mericomb 1mg bekam ich am 13.Einnahmetag eine Blutung die mit einer Periode vergleichbar war. Ich hatte meine FÄ angerufen und die meinte das wäre ok, unter der Einnahme käme es häufig zu Blutungen und ich solle einfach weiter machen mit der Einnahme. Nun bin ich am Ende der Packung (heute wäre die letzte Tbl. dran) aber ich habe schon wieder seit 3 Tagen Schmierblutungen und heute Morgen wieder so stark wei eine Regelblutung.
    Meine Frage ist jetzt: Kann ich das jetzt als Regelblutung werten und heute mit der Pille einsetzen. Ich habe die Nase sowas von voll mit den Blutungen. Teilweise sind die so stark, das ich doppelte Nachtbinden einlegen muss und trotzdem zusehen muss das ich nach ca 2 Std ein WC aufsuche. Das ist mir auf Grund meines Berufes ( Pflegefachkraft ambulanter Dienst) nicht immer so möglich und mitlerweile der blanke Horror daher ja auch die Idee mit der Pille da ja dann häufig nach einem gewissen Einnahmezeitraum gar keine Blutung mehr auftritt.
    Vielen Dank schonmal im vorraus fürs lesen und hoffentlich auch antworten
    Viele Grüße
    Genervte Endvierzigerin


  • Re: Nur noch genervt von ständigen Blutungen trotz Hormoneinnahme

    Hallo und ich vermute, dass Sie bereits früher schon zu stark geblutet haben. Dies ist ernst zu nehmen, da jeder Tropfen Blut wertvoll ist. Sie haben meiner Wahrnehmnung nach also schon zuviel Kraft verloren. Ich vermute Ihnen fehlt es an Eisen und Vitamin B Komplex. Den Eisenverlust können sie mit einer Ferritinbestimmung im Blut bestimmen lassen. Zur Therapie: sie sollten zügig eine dauerhafte Lösung finden, die Myome werden in der Regel größer und damit auch die Blutungsstörungen. Das genannte Präparat kann durchaus helfen, es braucht aber oft Monate bis es gut greift. Die schnellste Hilfe bietet eine Blutstillungskürettage. Sie wird ambulant durchgeführt und hat den Vorteil, dass die Gebärmutterschleimhaut auf Bösartigkeit hinuntersicht wird. Danach wirkt die Jubrele besser. Mein Rat: handeln Sie zügig. Mit Genesungswünschen Dr. Athanassiou

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    • Re: Nur noch genervt von ständigen Blutungen trotz Hormoneinnahme

      Hallo Fr. Dr. Athanassiou,
      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
      Hallo und ich vermute, dass Sie bereits früher schon zu stark geblutet haben.

      nein, eigentlich nicht (nach meinem empfinden)

      Die schnellste Hilfe bietet eine Blutstillungskürettage.

      Das hieße aber ich müsste ins KH dafür da meine Gyn im Urlaub ist. Das möchte ich dann doch nicht.

      Ich werde einfach mal mit der Pille heute abend anfangen und sehen was passiert. Wenn meine FÄ wieder da ist werde ich mich dort in der Praxis nochmal einfinden.

      Viele Grüße

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      • Re: Nur noch genervt von ständigen Blutungen trotz Hormoneinnahme

        Hallo und das hört sich auch vernüftig an. Als Information: eine normale und verträgliche Blutung sollte nicht mehr wie 3-4 Binden in 24 h benötigen, drei Tage (max.5) im Monat. Bedenken Sie, dass wir ganz ganz früher gar nicht geblutet haben: entweder waren wir als Frauen schwanger oder haben gestillt. Ich habe es oft erlebt, dass Frauen kraftlos werden und anstatt dass auf das eigentlich sehr ungesunde Blutngsverhalten geschaut wird, erhalten die Frauen Antidepressiva, die natürlich nicht wirklich helfen können. Auch eine Hormontherapie kann Depressionen auslösen, daher auch die breite Ablehnung dieser Therapie. Trotzdem gehören Blutungsstörungen die mit einem erhöhten Blutverlust einhergehen, immer behandelt. Stellen Sie sich dass mal bei ihrem Mann in Form von Nasenbluten vor, Sie hätten ihn schon längst zur Behandlung geschickt! Einen lieben Gruß Dr. Athanassiou

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