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Umstellung auf HRT und Dosiserhöhung

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  • Umstellung auf HRT und Dosiserhöhung

    Liebe Forumsgemeinde -

    mich würde von den Frauen, die schon längere Zeit künstliche Hormone nehmen, interessieren,
    a) welche Erfahrungen sie beim Einstieg in die HRT gemacht haben - also wie sich der Körper daran angepasst hat - ich frage das, weil ich selbst (Alter 54) vor zwei Jahren versucht habe, Hormone zu nehmen und mein Körper ist völlig durcheinander geraten, so dass ich sie immer wieder abgesetzt habe...

    b) wie es langfristig mit der Dosierung der Hormone aussieht? Muss man die Dosis im Lauf der Jahre immer weiter erhöhen oder bleibt das über die Jahre gleich? Ich frage deswegen, weil ich gelesen habe, dass bei Zufuhr künstlicher Hormone der Körper die Eigenproduktion herunterfährt.

    Würde mich freuen, falls ihr mir über eure persönlichen Erfahrungen berichtet.

    Danke und liebe Grüße

    Angelina

  • Re: Umstellung auf HRT und Dosiserhöhung


    hallo und es scheint, Sie haben noch nicht Ihre individuelle Lösung gefunden.....hin und wieder braucht es Zeit, dass zu finden, was hilft.

    Sie können mir gerne kurz Ihre Hauptbeschwerden schildern und von den Nebenwirkungen der Präparate berichten, die Sie ausprobiet haben. Ich bräuchte noch Ihre Größe und Gewicht um mir ein Bild zu machen. Online ist es nicht einfach zu beraten, gelingen kann es aber trotzdem.

    mit freundlichen Grüßen
    Frau Dr. med. N. Athanassiou

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    • Re: Umstellung auf HRT und Dosiserhöhung


      Liebe Frau Athanassiou,

      das ist sehr nett, dass Sie mir helfen wollen. Ich bin 54 Jahre alt, 1,76m groß und wiege 57 kg. Die eigentlichen Wechseljahre, also das große Durcheinander mit Schlafstörungen, Hitzewallungen etc. habe ich hinter mir und seit 3 Jahren auch keine Regel mehr, der Körper hat also seine neue Balance gefunden.

      Die Probleme, die ich nun habe, sind sehr geringe psychische und physische Belastbarkeit, dazu eine allgemeine Abwehrschwäche und ständige grippale Infekte mit z.T. sehr schwerer Bronchitis im Winter, weil meine Schleimhäute jetzt nach der Menopause viel trockener sind als früher. Ich habe auch schon versucht, etwas dagegen zu tun (Luft befeuchten, spazierengehen, Vitamin A reiche Kost etc.), aber das reicht wohl nicht. Ich bin ständig erkältet. Jeder kleinste Pups haut mich um und ich komme danach auch kaum mehr auf die Füße. Bin auch jetzt schon wieder seit 7 Wochen krank - dauererkältet...

      Ich weiß noch, dass ich mir früher immer während der Regel Erkältungen zugezogen habe, also dann, wenn der Körper ein niedriges Hormonniveau hatte und geschwächt war. Deswegen meine Idee, ob man nun vielleicht ein Hormon-Kombipräparat versuchen könnte, damit der Hormonspiegel etwas ansteigt und die Schleimhäute besser geschützt sind.

      Eine andere Idee war, ob es vielleicht ein Östrogenspray für Nase oder den Rachen gibt oder etwas zum Inhalieren für die Atemwege - also lokale Anwendung wie bei Scheidentrockenheit - aber so etwas gibt es wohl leider nicht.

      Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
      Herzlichen Dank.

      Angelina

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      • Re: Umstellung auf HRT und Dosiserhöhung


        hallo und von Ihrer Konstitution schätze ich Sie also eher zu mager und zu trocken ein. Die chinesische Medizin kennt gute Lösungen dazu: ich würde Ihnen gerne folgende Litteratur empfehlen: Jeder in seinem Element, die 5 Elementeküche und Der Weg der Kaiserin.. Da können Sie nachlesen, was dem "Metalliker" befeuchtet (Himbeer z. B.) und die "Kaiserin" stärkt.
        Aus dem Ayuverda wissen wir, das Aloevera (Reformhaus) sehr gut innerlich eingenommen befeuchtet. Befeuchtung hilft nur wenn Sie innerlich angewendet wird!

        Wegen den ständigen Infekten ist die Frage, ob Sie ein Nahrungsergängungsmittel einnehmen. ich selber habe beste Erfahrungen mit Polyzink gemacht,mit dem von Dr. Wolz konzipierten "Zell Osygen-immunkomplex" bin ich zur Zeit höchstzufrieden. Hier ist das Zielorgan der Darm, die quasi erste Anlaufstelle, an der die Trockenheit entsteht.

        Auch ein Östrogendosiergel wäre ein Versuch wert, damit können Sie ihre individuelle "Wohlfühldosierung" herausfinden.

        Das wichtigste in Ihrer Situation ist aus meiner Sicht aber die Frage:
        wieviel tuen Sie am Tag das, was SIE WIRKLICH wollen. Wo liegt Ihre
        eigene persönliche Kraftquelle und wie kam es dazu, dass Sie den Zugang dazu verloren haben? Was hat Ihnen immer schon viel Freude
        bereitet, wie und wann waren Sie mit sich im Frieden ohne sich ständig kritisieren zu müssen?

        Wenn Sie sich bei der Suche nach der Antwort musikalisch begleiten lassen wollen
        www.you tube.com/watch?v=u7_rZASugOw


        es grüßt
        Frau Dr. Athanassiou

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