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verfrühte Wechselj. nach Gewichtsreduktion ??

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  • verfrühte Wechselj. nach Gewichtsreduktion ??

    Hallo, bin 43 Jahre alt.
    2007/2008 habe ich gewollt ca 20 kg an Gewicht abgenommen, war danach immer noch leicht übergewichtig. 2010 waren dann die Symptome so verdächtig (halbstündliche Hitzewallungen, Gereiztheit, Zyklusunregelmäßigkeiten), also erfolgte eine Hormonbestimmung. Diese ergab, daß ich mit 41 Jahren schon in den Wechseljahren war. Na toll! Kann der starke Gewichtsverlust das begünstigt haben? Wie lange muß ich mit so starken Beschwerden rechnen? Hormone möchte ich nicht nehmen, da ich im Winter eine ausgedehnte Thrombose hatte und da nichts zusätzlich riskieren möchte. Momentan nehme ich noch Marcumar.
    Was kann sonst noch helfen gegen die Hitzeschübe? Macht ja bei der Sommerhitze keinen Spaß, zumal ich gleichzeitig dann noch kompressionsstrümpfe tragen muß. Fühle mich echt schon wie eine alte Frau...

  • Re: verfrühte Wechselj. nach Gewichtsreduktion ??


    hallo
    und ich sehe da auch einen Zusammenhang.

    Wir kennen dies von den "Hungerjahren" und von den Magersüchtigen, sie sind zeitweise unfruchtbar. Ein kleiner Trost: Unfruchtbarkeit aufgrund von Nahrungsmangel (egal ob durch Krieg oder Diät) ist nicht zwingend ein Dauerzustand.

    Ich habe Ihnen im Anhang ein "Serviceblatt" zum Thema Schwitzen und Hitzeschübe zusammengestellt.

    Zusätzlich bzw. gerne würde ich Ihnen Hormonyoga empfehlen. Es gibt im Handel DVDs die Sie ganz bequem zuhause vor Ihrem DVD-Player einladen, sich Gutes zu tun.

    Die Hormonyogareihe von z.b. Frau Schoschtak ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber fast ausschließlich den Schwerpunkt in der Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden. Ich selber habe es eine Zeitlang praktiziert, bin dann wieder zu meinen üblichen Yogaübungen zurückgekehrt.

    hier noch einen breiten Überblick:


    Serviceblatt "Frauengesundheit und zuviel Schwitzen"

    Liebe Patientinnen!

    Schwitzen in den Wechseljahren und doch ein Ende?!?

    Über die Jahre hat sich immer mehr herausgestellt, das Frauen weniger
    Hormone in den Wechseljahren einnehmen wollen. Dadurch werden wir
    Frauenärztinnen mehr herausgefordert, Alternativen zum Hormonersatz
    anzubieten. Im Folgenden ist Bewährtes zusammengestellt, in der Hoffung einer der
    möglichen Anwendung möge Erleichterung bringen:
    es kann helfen:

    von Seiten der Ernährung:
    eine Umstellung auf Sojaprodukte in der tägl. Ernährung

    von Seiten der Naturheilkunde:
    Salbeitee und Salbeidragees (Sweatosan)
    Phytoöstrogene (= Östrogene pflanzlicher Herkunft)
    Präparate mit Gelee Royal aus der Bienenwelt

    von Seiten der Homöopathie:
    Apis ex animale , D6, 10 Kügelchen bei Bedarf

    von Seiten der Anthroposophischen Medizin:
    Sambucus comp. Gl. velati von WALA, 3 x10 Kügelchen

    von Seiten der chinesischen Medizin:
    das Akupunktieren von hitzeausleitenden Punkten und
    unterstüzende Tinkturen für Niere, Leber und Milz

    von Seiten einer Korrektur des säure-basen-Haushaltes,
    gedacht zum "Wohlfühlen":
    -4 Tassen 7mal7 Kräutertee täglich, in Ruhe als Teezeremonie
    mit Zeit gedacht
    -Basentabs wie z.B. Ph-Balance Pascoe oder Bullrichsalz, 3 x
    1-2 Dragees jeweils 1-2 h nach dem Essen
    -3-5 Fußbäder mit MeineBase Badesalz für mind. 30 min
    -1-2 Vollbäder mit MeineBase Badesalz für mind. 30 min

    von Seiten der Schulmedizin:
    hier kann man sich eine Nebenwirkung zu Nutzen machen:
    falls Sie unter Bluthochdruck leiden: die Umstellung
    auf ein Bluthochdruckmedikament wie z.B. Clonidin kann helfen, es
    unterdrückt die Schweißbildung als Nebenwirkung.

    Für einen weiteren Erfahrungsaustausch können Sie sich auf

    austauschen.

    Gute Besserung !

    Frau Dr. Athanassiou

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    • Re: verfrühte Wechselj. nach Gewichtsreduktion ??

      Hallo und wie ist es Ihnen ergangen? Hat etwas gut helfen können?

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