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Extreme blutdruckschwankungen

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  • Extreme blutdruckschwankungen

    Hallo, ich bin 46 Jahre alt und habe eigentlich immer schon mit hormonproblemen zu kämpfen. Vor 7 Jahren wurde mir die Schilddrüse entfernt da ich Hashimoto und große kalte knoten hatte. Nach der Hormoneinstelung ging es mir lange Zeit richtig gut. Seit 4 Monaten habe ich das Gefühl alles spinnt total. Veränderungen der Periode deuten auch schon länger auf das einläuten der Wechseljahre hin. Beschwerden: Gewichtszunahme (habe sowieso schon übergewicht), kopfschmerzen, trockene Haut, infektanfälligkeit, magenprobleme. War dann beim Blutbild und plötzlich ist der tsh-Wert bei 9 und der ferritinwert im Keller. Seit 2 Wochen kommen nun auch noch extreme Blutdruckschwankungen dazu. Tagsüber ist meist alles normal BD bei 120/80 max. 135/85 am Nachmittag dann knallt der Blutdruck plötzlich hoch auf Werte bis zu 175/110 und Puls bis zu 120 was bei mir dann immer totale Panik auslöst. Er bleibt dann hoch 150/100 bis abends, dann geht er nochmal runter und nachts und morgens ist er wieder hoch. Ich möchte keine Betablocker nehmen da ich totale Angst vor Medikamenten habe und auch noch keinen Arzt gefunden habe, der mir logisch erklären konnte was da passiert. Nur schnell ein Rezept und das wars. Es ist zum heulen. Es wäre schön wenn jemand mit ähnlichen Erfahrungen mir Tipps geben könnte. Liebe Grüße jennifer

  • Re: Extreme blutdruckschwankungen

    Hallo und wichtig wäre zu wissen, ob Ihr TSH Wert jetzt wieder optimal eingestellt ist? Sie wissen ja, dass es zu Gewichtszunahme kommt, wenn Sie Inder Schilddrüsenunterfunktion sind. Selen in Tablettenform hat sich zur Behandlung der Hashimoto und von Ödemen bewährt. Damit würde ich gleich beginnen. selen ist auch in höchsten Dosen ungiftig, so dass Sie es frei nach eigenem Appetit nehmen können. Das zur Schilddrüsensituation. Es grüßt Frau Dr. Athanassiou

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    • Re: Extreme blutdruckschwankungen

      Hallo Jemnifer und jetzt meine Empfehlung zu Ihrer geschilderten Situation. Wie Sie selber schreiben, hat unsere gute Schulmedizin kein wirklich schlüssiges Konzept und kann daher auch nur symptomatisch eingreifen. Jede Tablette hat dann wieder Nebenwirkungen, die auch wieder symptomatisch behandelt werden und so fort. Als erstes rate ich daher zu schauen, ob Beschwerden nicht doch auf eine Medikamenteneinnahme zurückzuführen sind. Die traditionelle chinesische Medizin hat einschlüssiges und nachzuvollziehendes Konzept für ihre Situation und daher auch gute Behandlungsansätze. Kurz erläutert sind Sie aus der Balance gekommen, weil Ihnen im "Yin" die Kraft fehlt und das "Yang " vorherrscht. Ein TCM Mediziner würde den unruhigen Geist mit Akupunktur beruhigen (das spart an Yinernergie ein) und Ihre Yinwurzel mit passenden Kräutern auffüllen. Was können Sie selbst tun um das Yin zu stärken? In unserer Kultur haben wir es leider nicht vermittelt bekommen: Entspannung, den Geist regelmäßig beruhigen, sich geborgen und geliebt fühlen und alles andere einfach loslassen, vor allem Sorgen und Ängste. Diese Kosten dem Yin sehr, sehr viel Kraft. Mit Genesungswünschen verbleibe ich Frau Dr. Athanassiou P.s. Wenn Sie das Thema interessiert, das Buch "der Weg der Kaiserin" ist ein kleines Lehrbuch und ein Roman gleichzeitig, es führt in die chinesische Denkweise ein und beinhaltet Kräuterrezepte und Adressen für die Wechseljahre.

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      • Re: Extreme blutdruckschwankungen

        Hallo und ich habe noch eine Anregung aus dem Hause WALA, Frau Römer schreibt folgendes: Thyreoidea/Ferrum Ampullen/Globuli WALA. Die Schilddrüse reguliert den Grundumsatz und damit die Intensität des Körperstoffwechsels. Eine Funktionsstörung kann im Falle einer latenten Überfunktion zu Unruhe, Zittern und Nervosität, im Falle einer latenten Unterfunktion zu Adynamie und Depressivität führen. Beide sprechen auf Thyreoidea/Ferrum Ampullen/Globuli WALA an. Auch bei Substitution beispielsweise nach Hashimoto-Thyreoiditis kann die seelische Labilität selbst bei normalisierten peripheren und hypophysären Schilddrüsenhormonwerten weiter bestehen. Thyreoidea/Ferrum harmonisiert das Eingreifen des Seelischen über die Schilddrüse, auch als Begleitbehandlung einer eventuell notwendigen Substitution. Die Schilddrüse ist psychosomatisch das Organ der Kommunikation und des Ausdrucks über das gesprochene (oder in der Vergangenheit in der Familie nicht gesprochene) Wort, und auch der Fähigkeit, sich in die Gemeinschaft(en) einzubringen und sich von ihr(ihnen) andererseits auch mittragen zu lassen.

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