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3. OP extreme Reszidivvarikosis

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  • 3. OP extreme Reszidivvarikosis

    Guten Tag,
    in den nächsten Monaten stehe ich zu einer 3. OP an, Befund: Extreme Rezidivvarikosis . Das innere Venensystem scheint nicht betroffen zu sein.
    Frage 1: Wie oft können an den Beinen Krampfaderoperationen vorgenommen werden? Beliebig?
    Frage 2.: Ich trage tagsüber Kompressionsstrümpfe, Kl. II. Kann es sein, dass durch die verstärkte Kompession der Blutdruck steigt? Ich fühle mich mit diesen Strümpfen eingeengt.
    Ich wäre dankbar, wenn ich auf diesem Wege Erfahrungsberichte erhalten könnte, die etwas Erhellendes dazu bereit hielten. Bei allen Untersuchungen hat mir bisher kein Arzt diese Frage erschöpfend beantwortet.
    Gruß R.


  • RE: 3. OP extreme Reszidivvarikosis


    Die Krampfadern können "beliebig" oft entfernt werden.
    1. Grund: Es gibt genug
    Pro Bein haben wir etwa 500 Meter oberflächliche Venen. Bei einer Krampfadern-Op werden meist weniger als 80 Zentimeter entfernt.

    2. Grund: Krampfadern können nicht mehr arbeiten
    Krampfadern haben keine funktionierenden Klappen mehr. Daher fließt das Blut in ihnen dahin, wo die Schwerkraft es hintreibt und nicht wo es hin sollte. Diese Adern sind zu nichts mehr gut.

    3. Grund: Krampfadern machen gesunde Venen kaputt
    Die Stauung in den Krampfadern belastet die übrigen, derzeit noch gesunden Venen, so dass sie im Laufe der Zeit (man geht von 10 Jahren aus) ausleiern. Davor schützt die Venen-Op.

    Blutdruck: Wenn die Krampadern sehr groß sind, versackt in ihnen Blut sobald die Strümpfe ausgezogen werden bzw. dem Kreislauf steht mehr Blut zur Verfügung, solange die Strümpfe dran sind. Bluthochdruck sollte dadurch nicht entstehen, zumindest wenn die Strümpfe regelmäßig getragen werden. Das enge Gefühl hängt nicht mit Hochdruck zusammen, sondern damit, dass die Strümpfe nun mal eng sind und sich erst richtig gut anfühlen, wenn sie einem helfen, z.B. weil sie Schmerzen verhindern.

    Dr. Ive Schaaf

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