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Beinvenenthrombose

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  • Beinvenenthrombose

    Hallo,

    ich bin weiblich, 32 Jahre alt und hatte im Dezember ´04 nach einer Athroskopie eine tiefe Beinvenenthrombose (Oberschenkel) und Lungenembolie. Ich habe mich recht schnell erholt, habe nicht mehr so starke Schmerzen und darf laut Angiologen und Pneumologen mit einer erweiterten ambulanten Physiotherapie für mein Knie anfangen.
    Meine Frage lautet nun: Ab wann darf man üblicherweise wieder Massagen und Lymphdrainagen erhalten? Ab wann darf ich wieder Schwimmen gehen und/oder Wassergymnastik machen?
    Der Angiologe sagte, zur Zeit sei das noch zu früh. Ich habe leider versäumt zu fragen, wann es denn wieder möglich ist.

    Vielen Dank im voraus.
    Greta


  • RE: Beinvenenthrombose


    Kritisch sind eigentlich nur Massagen.
    Lymphdrainagen sind viel zu "zart", um Thromben zu lösen. Jede Bewegung ist sowieso gut, nur eben bei Massagen kann man sich vorstellen, dass Thromben gelöst werden. Ob und in welcher Häufigkeit das belegt ist, weiß ich nicht. Außerdem nehme ich an, dass Sie Marcumar bekommen, was einen gewissen Schutz vor "abgesprengten Gerinnseln" bedeutet.
    Ich sehe kein Problem für Schwimmen und/oder Wassergymnastik und/oder Lymphdrainagen. Auch walken, joggen, Tennis etc sind mit Strumpf sicher erlaubt. In wieweit Kraftanwendungen am Bein, wie Massagen schaden können, ist meines Wissens nicht nachgewiesen, aber man rät davon ab, weil Thrombosen vorstellbar sind.

    Dr. Ive Schaaf

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