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arteriele Sklerose

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  • arteriele Sklerose

    Hallo, ich bin verzweifelt...
    Mein Vater ist 80 Jahre alt, lebt alleine. Er hat arterielle Sklerose und pvk im Enstadium. Er konnte die ganze Zeit noch kurze Strecken gehen, aber jetzt ist es anders. In der Wohnung kann er nur noch mit Stock gehen, und auch nur kurz. Er hat Schmerzen im unteren Rückenbereich bekommen, so dass er sich auch nicht mehr bücken kann. Ich habe ihm deshalb seine Füsse gebadet, und bin sehr erschrocken. Vor allem sein rechter Fuss ist stark geschwollen, und total bläulich, und am kleinen Zeh unten habe ich eine dunkle Stelle ausgemacht. Die schmerzt ihn wohl auch sehr. Ich denke das da Gewebe abstirbt, aber er weigert sich zum Arzt zu gehen. Ich weiss dass man nicht mehr viel für ihn tun kann, die Ärzte sagten, dass alle Venen im Körper ziemlich verschlossen sind. Er nimmt schon Blutverdünnente Mittel ein. Er möchte nicht ins Krankenhaus, keine weiteren Medikamente, und schon gar keine Amputation. Was soll ich nur tun?


  • Re: arteriele Sklerose

    Hallo geli,

    da Dir bisher noch keiner geantwortet hat, versuche ich es mal.

    Das Problem ist jetzt vor allem Dein Vater, der sich offenbar nicht helfen lassen möchte. Er scheint aber noch nicht dement oder anderweitig mental beeinträchtigt zu sein, so dass Du leider kaum etwas anderes tun kannst, als auf ihn überzeugend einzureden. Macht er dicht, hast Du keine Chance.

    Was Du beschreibst, könnte schnell zum akuten Notfall werden. Die Nekrose wird sich ausbreiten und Dein Vater so höllische Schmerzen bekommen, dass er irgendwann einer Krankenhauseinweisung zustimmen wird. Leider - so glaube ich - wird sein Fuß dann nicht mehr zu retten sein. Will er nicht auch noch eine lebensbedrohliche Sepsis riskieren, sollte er sehr schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Vielleicht mag er auch einfach nicht mehr leben ...

    LG Monsti

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