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Langstreckige Armvenenthrombose

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  • Langstreckige Armvenenthrombose

    Ich habe vor knapp 2 Wochen eine langstreckige Thrombose (größer als 10cm) am Oberarm bekommen (vena basilica), leider wurde diese nicht rasch erkannt, somit erfolgte eine Behandlung mit Heparin-Spritzen erst Tage später. Kompressionsverband habe ich selbst bereits vorher angelegt, nun einen Strumpf. Als Auslöser wird ein Venenzugang vermutet, den ich zwei Tage vor Beginn der Schmerzen bekommen habe bzw. die Einnahme der Pille. Zusätzlich wurde im späteren Verlauf der Untersuchungen im Blutbild festgestellt, dass vermutlich ein Faktor V Leiden (homozygot) vorliegt (das finale Ergebnis steht noch nicht fest). Mein Arzt meint aber, dass dies irrelevant ist.

    Nun werde ich auf Eliquis (2x5mg) umgestellt. Im Beipackzettel habe ich gelesen, dass bei einem Gewicht von unter 60kg eine geringere Dosis empfehlenswert ist. Ich wiege knapp über 50kg und habe große Angst vor inneren Blutungen. Haben Sie diesbzgl. Erfahrungen mit der Dosierung? Wie lange sollte Ihrer Meinung nach die Behandlung fortgeführt werden? Momentan werden 3 Monate angedacht. Ich möchte zwischendurch per Ultraschall die Thrombose kontrollieren lassen und sehen, ob eine teilweise Rückbildung noch stattgefunden hat - kann man dann die Tabletten ev. auch früher absetzen?

    Wie sehr darf ich den Arm bewegen? Bin ich durch die Medikation auch vor der Lungenembolie geschützt?

    Zusätzlich habe ich in den letzten Tagen häufig ein Schwächegefühl bzw. zwischendurch auch Schwindel. Kann dies mit Lovenox zusammenhängen?

    Besten Dank im Voraus für Ihre Expertise!


  • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

    Bzw. ist überhaupt eine Therapie mit AOK notwendig? Die gesamte Therapie wurde leider auf der Grundlage eines Ultraschallsbefundes aufgebaut, welcher von einer Thrombose spricht. Ein anderer Arzt hat mir aber mitgeteilt, dass es sich nur um eine Thrombophlebitis handelt, da keine tiefe Vene betroffen ist. Sollte ich nochmals auf einen Ultraschall bestehen, da hier dann ja ev die Blutverdünnung unnötig wäre (auch trotz APC Resistenz?)?

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    • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

      Eine Blutverdünnung in der Dosierung von 2x5mg ist sinnvoll, ebenso ein Armstrumpf tagsüber....der Arm kann voll bewegt warden. Die Gefahr einer Lunge´nembolie ist gering. Ein Ultraschall ist nach 3 Monaten sinnvoll. Den Schwindel kann ich mir nicht erklären..

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      • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

        Alles klar, vielen Dank für Ihre hilfreiche und kompetente Antwort!

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        • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

          Ihnen alles Gute ...

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          • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

            Noch kurz drei Fragen für den weiteren Verlauf:

            1) Mein Arzt hat mir empfohlen, den Kompressionsstrumpf Tag und Nacht zu tragen. Wie lange sollte ich dies fortführen? Gewöhnt sich das Bindegewebe dann nicht an die ständige Unterstützung, wenn es nie selbst "arbeiten" muss?
            2) Ich habe öfters gelesen, dass Massagen kontraproduktiv sind. Dass nicht direkt der Arm massiert werden sollte, ist mir klar, aber gilt dies auch für den Rücken bzw. Schulter/Nacken-Bereich?
            3) Wie sieht es bei Thermenbesuchen aus? Sauna ist wohl sowieso kein Thema.

            Vielen lieben Dank!

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            • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

              ICH möchte mich mit meiner Fragen anschließen.
              wenn ich jetzt eine Armvenenthrombose habe, darf ich an Weihnachten in ein Thermalbad einschl. Dampfbad gehen?
              vielen Dank

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              • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

                3-6 Moante sollte m,an darauf verzichten....

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                • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

                  Gilt dies auch für die Massage?

                  Und wie lange ist es Ihrer Ansicht nach sinnvoll, den Kompressionsstrumpf Tag und Nacht zu tragen?

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                  • Re: Langstreckige Armvenenthrombose

                    Der Kompressionsstrumpf ist nur tagsüber zu tragen. Massagen sind möglich...

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