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Thrombose - wie lange nachweisbar?

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  • Thrombose - wie lange nachweisbar?

    Guten Tag!

    Ich hatte vor acht Jahren im Alter von 29 Jahren bereits eine tiefe Beinvenenthrombose inkl. einer "kleinen" Lungenembolie. Vorige Woche sind wir mit dem PKW nach Kroatien gefahren, danach hatte ich 4-5 Tage beim Gehen ein starkes Spannungsgefühl in der Wade, vor allem beim Fuß beugen. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt hab ich mir in der Apotheke sofort Heparin-Spritzen (10 Stk.) besorgt, die ich jetzt auf insgesamt 7 Tage verteilt bis zum Urlaubsende spritze, danach geht's sofort zum Arzt.
    Jetzt meine Frage: Kann man nach sieben Tagen Heparin spritzen überhaupt noch nachweisen (Blut, Ultraschall) ob es sich tatsächlich um eine Thrombose gehandelt hat? Ist ja nicht ganz unwichtig für die weitere Behandlung denk ich...

    Schöne Grüße aus Kroatien.


  • Re: Thrombose - wie lange nachweisbar?

    Die Frage ist schwierig und vor allem nicht pauschal zu beantworten, da es Patienten gibt, bei denen man bereits nach 2 Tagen Heparintheapie nichts mehr von der Thrombose im Ultraschall sieht...

    Kommentar


    • Re: Thrombose - wie lange nachweisbar?

      Guten Tag Hr. Siegers!

      vielen Dank für ihre Antwort - mittlerweile hat sich so einiges getan.

      Gleich nach dem Urlaub wurde eine tiefe Beinvenenthrombose (Fibularis-Gruppe, analog zur ersten Thrombose vor acht Jahren) per Ultraschall bestätigt und mir wurde Xarelto zum Blutverdünnen verordnet. Noch am selben Abend bekam ich Kopfschmerzen und die nächsten Tage kämpfte ich mit Übelkeit, nicht extrem stark aber ständig vorhanden.
      Hab das mit meinem Hausarzt diskutiert und wir vermuteten eine Medikamenten-Unverträglichkeit, nach fünf Tagen Xarelto haben wir daher auf Marcoumar umgestellt da ich das bei meiner ersten Thrombose (+ kleiner Lungenembolie) vor acht Jahren gut vertragen hatte.

      Die Übelkeit wurde etwas besser, allerdings fühle ich mich aktuell körperlich nicht wirklich fit. Bei jeder noch so kleinen Anstrengung (Treppen steigen, Rasen mähen, sogar beim Spazieren) komme ich schnell außer Atem, fange stark zu schwitzen an und werde zittrig und erschöpft. Nach der „Anstrengung“ bekomme ich häufig leichte Kopfschmerzen und mir wird wieder übel, dann dauert es oft 1-2 Stunden bis es wieder besser wird. Das kenne ich sonst gar nicht, mache üblicherweise ca. 2x pro Woche Sport (Radfahren, Joggen, Crosstrainer ..). Seit der Thrombose hab ich damit pausiert, gehe nur Spazieren.

      Aufgrunddessen wurde auf Anraten meines Hausarztes vor zwei Tagen dann eine Lungen-CT gemacht, Embolie konnte diesmal ausgeschlossen werden. EKG war in Ordnung, Puls niedrig, Blutdruck etwas höher als normal. Bei anhalten Beschwerden sollte ich einen Lungenfacharzt aufsuchen.

      Jetzt hätte ich ein paar Fragen:
      1. Kennen sie die Symptome Übelkeit/Kopfschmerzen/Atemlosigkeit/Erschöpfung in Zusammenhang mit Thrombose? Was könnte die Ursache sein?
      2. Soll ich mich aktuell eher schonen oder doch viel bewegen damit die Venen was zu tun haben?
      3. Beim Ultraschall im Krankenhaus wurde mir empfohlen, lebenslang Blut zu verdünnen da es sich bereits um die zweite Thrombose handelt. Mein Hausarzt meinte, er würde nach einem halben Jahr ein Venen-Screening machen und – falls die betroffene Vene wieder vollständig durchlässig ist – ev. mit der Blutverdünnung wieder aufhören da ich erst 37 Jahre alt bin. Selbstverständlich müsste ich dann bei jeder längeren Autofahrt usw. extrem aufpassen und vorher spritzen. Wie sehen sie das?


      Schöne Grüße

      Kommentar


      • Re: Thrombose - wie lange nachweisbar?

        zu1: Nein Die Symptome sind nicht bekannt bzw in Zusammenhang zu bringen
        2: normal bewegen
        3. Ich schließe mich eher Ihrem Hausarzt an, entscheide im Internet aber nicht!

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