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Sinusvenenthrombose, Probleme mit Failthrom

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  • Sinusvenenthrombose, Probleme mit Failthrom

    Hallöchen!

    Ich hatte Ende November 2014 eine Sinusvenenthrombose, welche mit Heparinisierung 2 Wochen stationär behandelt wurde. Seitdem soll ich für 6 Monate (also bis Ende Mai) Falithrom nehmen. Grund für die SVT war scheinbar die Antibabypille.

    Seitdem ich dieses Medikament nehme hat es bisher keiner der Ärzte geschafft mich auf eine einigermaßen stabile Dosis einzustellen. Ständig schwankt mein INR und ist durchaus auch mal bei 1,88, oder 3,25 (therapeutischer Bereich 2-3).

    Auch ohne Blutkontrolle merke ich, wenn der INR zu hoch (erhöhte Häufigkeit Nasenbluten), oder zu niedrig (Kopfschmerzen und leichter Schwindel/Duseligkeit und teilw. anfallsartige Müdigkeit). Konstante Nebenwirkungen sind extreme Akne am ganzen Kopf/Dekollete und generell trockene juckende Haut. Zudem habe ich seitdem 7Kg zugenommen!

    Die letzten Tage waren die Kopfschmerzen und der Schwindel wieder da, sodass heute erneut der INR kontrolliert wurde (Ergebnis gibts erst morgen) und dabei noch mein Blutdruck kontrolliert wurde.
    Der Blutdruck stellte sich als normal heraus, der Puls jedoch als zu niedrig und unregelmäßig. (Ich bin kein Leistungssportler, habe eine latente Schilddrüsenunterfunktion die nicht medikamentös behandelt wird und vor der Falithromeinnahme gab es auch keine Schwindelanfälle)
    Bei Eigenmessungen mit Oberarmmanschettenmessgerät zeigte sich der Puls bereits häufiger bei 40-60 und einem unregelmäßigen Piepen des Gerätes, ich dachte mir jedoch nichts dabei. Ich soll nun zum Langzeit-EKG, wofür ich erst in 2 Wochen einen Termin habe.
    Im MRT vom 20.01.15 zeigte sich übrigens, dass die SVT sich komplett und ohne Narben aufgelöst hat, Tests auf genetische Faktoren waren negativ.


    Nun zu meinen Fragen:

    1.) Könnte ich das Falithrom nicht bereits absetzen?

    2.) Lässt sich evtl. irgendwie erklären, warum ich Herzrhythmusstörungen/Pulserniedrigung habe, wenn mein INR relativ niedrig ist? Bedeutet das vielleicht sogar, dass ich dieses furchtbare Medikament nun mein Leben lang nehmen muss, da sonst mein Blut in normaler Gerinnung zu dick für den "normalen" Herzbetrieb ist?

    Vielen lieben Dank im Voraus


  • Re: Sinusvenenthrombose, Probleme mit Failthrom

    Hallo, 1) diese Frage besprechen Sie bitte mit Ihren Ärzten vor Ort. So etwas kann man nicht im Internet beantworten, ohne jemals den Pat. gesehen zu haben. 2)hier macht das Langzeit -EKG Sinn. Eine Zusammenhang mit zu dünnem Blut wäre eher ungewöhnlich. Mfg Dr. Siegers

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