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Rezidiv-Thrombose / Embolie trotz Blutverdünnung

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  • Rezidiv-Thrombose / Embolie trotz Blutverdünnung

    Sehr geehrter Herr Dr. Siegers,

    ich habe ein Frage zum Thema einer Rezidiv-Thrombose / Embolie trotz Einnahme von Blutverdünner. Ich weiß, dass dies extrem selten ist und in der Regel nur bei einer Gerinnungsstörung auftreten kann.

    Kurz zu meinem Hintergrund, ich bin w./36 Jahre alt und habe vor ca. 5 Monate eine TVT im rechten Bein gehabt mit einer beidseitigen Lungenembolie als Folge (vermutlich aufgrund der Pille). Ich nehme jetzt bereits seit 5 Monaten „Acenocoumarol“ (holländisches Präparat ähnlich Sintrom) und habe seit ca. 1,5 Wochen recht starke Schmerzen im linken, eigentlich gesunden Bein und ein unangenehmes Stechen in der linken Brustseite. Aufgrund der Schmerzen fühle ich mich insgesamt unwohl und bin sehr verunsichert. Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder Schmerzen im linken „gesunden“ Bein, aber es wurde dort nie eine Thrombose bestätigt.

    Am Montag war ich in der Notfallaufnahme, dort wurde eine Ultraschalluntersuchung der Beine gemacht und der D-Dimer entsprechend getestet. Beide Untersuchungen waren unauffällig (auch wenn der Arzt per Ultraschall nicht alle Venen z.B. im Fuß komplett sehen konnte) und der Arzt sagt, er könne eine erneute Thrombose oder Embolie mit ziemlich hoher Sicherheit ausschließen. Aus dem Grunde würde er auch keine weitere Untersuchung mit Kontrastmittelgabe machen wollen.

    Ich bin jetzt sehr verunsichert, weil die Beschwerden nach wie vor da sind und meine erste Thrombose auch erst durch den dritten Arzt, den ich ausgesucht hatte, festgestellt wurde. Nun zu meinen Fragen...

    -Wie schätzen sie die Lage ein, würden Sie empfehlen noch detailliertere Untersuchungen vorzunehmen? (Einen Blutgerinnungsanalyse um Gendefekt auszuschließen habe ich bereits angestoßen)
    -Oder kann ich momentan eh nicht mehr machen als die Strümpfe tragen und den Blutverdünner nehmen?
    -Wie wahrscheinlich ist es in meiner Situation überhaut eine große, gefährliche Lungenembolie zu bekommen? Würde der Blutverdünner nich dafür sorgen, dass ein Thrombus schnell wieder aufgelöst wird?

    Herzlichen Dank vorab für Ihre Antwort und mfG,
    NK


  • Re: Rezidiv-Thrombose / Embolie trotz Blutverdünnung

    Nein, wenn die D-Dimere unauffällig waren, spricht das gegen eine erneute Thrombose und auch Lungenembolie. Die Blutverdünnung und Kompressionstherapie ist fortzusetzen... Mfg Dr. Siegers

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