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Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

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  • Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

    Liebes Expertenteam, Ich nehme seit 1 Woche Xarelto wegen zwei tief gestreckten Beinvenenthrombosen. Lungenembolie wurde ausgeschlossen. Man liest ja nichts Gutes über Xarelto und von der Verträglichkeit bei mir ist es auch nicht besonders. starke Müdigkeit Konzentrationsschwächen leichte Kopfschmerzen ein Gefühl des erhöhten Augendrucks Druckgefühl und leichtes Kribbeln in Händen und Füßen Nachtschweiß (2 mal wechseln von Pyjama). Vor 3 Tagen habe ich meine Tage bekommen und blute viel zu stark. Laut Gynäkologin sollte man eine Ausschabung machen, aber unter Xarelto geht das nicht. Sie gab mir gestern auf den Weg: hoffen, dass es aufhört von alleine zu bluten und dass die Blutwerte normal bleiben. Das beunruhigt mich alles sehr und lässt mich nicht ruhig schlafen. Gibt es eine Möglichkeit von Xarelto auf Marcumar umzusteigen und wie gefährlich ist das? Ich wäre einfach im allg. ruhiger, wenn ich weiß, dass es bei einem Notfall ein Gegenmittel gäbe. Den Xarelto bereitet mir sehr viel Mühe und Schwierigkeiten, auch die Nebenwirkungen die ich habe. Ich wäre froh um eine baldige Antwort und verbleibe mit besten Grüßen,

  • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

    Hallo, es ist möglich, von Xarelto auf Marcumar umzusteigen, aber bitte besprechen Sie das mit Ihrem Gefäßspezialisten vor Ort. Ich sehe keinen Vorteil darin... Mfg Dr. Siegers

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    • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

      Sehr geehrter Herr Dr. Siegers, Ich war nun 4 Tage im Krankenhaus wegen den Nebenwirkungen von Xarelto. Heftige Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, viel zu starke Regelblutung (Sturzblutungen), Kreislauf machte was er will, Mödigkeit, Pulse bis 124. nach Absetzen des Xarelto wurden die Symptome auch besser. Bekam Clexane die ich im übrigen gut vertrage. Ich muss nun ein Blutverdünner bis zu 6 Monate nehmen. Ich habe nun Angst, dass das gleiche unter Marcumar wieder passiert. Clexane vertrage ich sehr gut. Darf man eine Therapie solange mit Clexane durchführen und wirkt dies genau so gut? Warum braucht es da nicht so eine strenge Kontrolle wie bei Marcumar? Vielen Dank schon im Voraus für die Beantwortung der Fragen.

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      • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

        Clexane ist auch eine Alternative und die Wirkung vergleichbar. Das Nebenwirkungsprofil von Marcumar ist allerdings auch überschaubar. Die Laborkontrollen beim marcumar sind öfter notwendig, da die Dosierung angepasst wedren muss. Mfg Dr. Siegers

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        • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

          Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mir sind allerdings nochmals Fragen aufgetaucht, da hier die Meinungen auseinandergehen. 1. laut Klinik darf ich bei einer TVT keine Treppensteigen. Ist das so? Ich habe ein Haus und mein Schlafzimmer ist im 1. Stock. 2. Gerinnungshemmer sollte ich zwischen 6-9 Monate nehmen. Am Anfang sprach man von 6 Wochen. Was ist nun richtig? 3. habe nun den Strumpf bekommen. Muss ich den Tag und Nacht tragen? Da gehen die Meinungen auseinander. Kann nachts ohne Strumpf denn etwas passieren?! Vielen Dank nochmals. Dann dürfte alles geklärt sein. Mit freundlichen Grüßen

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          • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

            zu 1: Sport und Treppensteigen ok zu2: Nach tvt ohne lungenembolie sind laut Leitlinien 6-12 Monate anzustreben- eine Ultraschallkontrolle ist nach 3-6 Moanten sinnvoll... 3: Strumpf nur tagsüber , nachts kann nichts passieren ohne Strumpf Mfg Dr. Siegers

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            • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

              Vielen herzlichen Dank!

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              • Re: Von Xarelto auf Marcumar umsteigen. Geht das?

                Lieber Herr Dr. Siegers, Mit ist doch noch eine Frage aufgetaucht. Und zwar schlafe ich seit Jahren in einem Wasserbett. Da ich gelesen habe, dass Wärme ja bei Thrombose nicht gut ist, ist bestimmt das Wasserbett auch nicht das Klügste. Ich habe nun ein U-Kissen unter das Bein gelegt, so dass die Wärme nicht direkt drauf kommt. Dies würde vielleicht auch der Nachtschweiss im Moment erklären, den ich in der Klinik nicht hatte. (Nachschweiss ist nicht mehr so ausgeprägt, dass ich Schlafanzug wechseln muss) Was denken Sie dazu?

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